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Wer sich das erste Mal ein Wohnmobil zulegen möchte, ist oftmals allein schon von der großen Auswahl unterschiedlicher Fahrzeugtypen und deren Grundrissen überfordert. Auf Anhieb das richtige Gefährt zu finden, ist hier gar nicht so einfach. Das bestätigten mir auch diverse Besucher in der Starter Welt auf dem Caravan Salon, wo ich dieses Jahr u.a. als Sprecher unterwegs war. Wenn man aber bereits so einige und auch unterschiedliche Wohnmobile und Grundrisstypen besessen hat, ist die Suche nach etwas Neuem auch nicht wirklich einfacher. Man weiß zwar bereits relativ gut, worauf man nicht mehr verzichten möchte und ebenso, was man im Wohnmobil nicht mehr haben möchte, aber genau das kann fast noch zermürbender sein.

Wenn aus über 61.000 verfügbaren Fahrzeugen bei Mobile.de (Tendenz steigend) nach Nutzung der diversen Suchfilter, kein Fahrzeug mehr verfügbar ist, könnte es auch schwierig werden. Am Ende entscheiden sich hier sicherlich auch einige zum Selbstausbau. Ich traue mir schon einiges zu und habe auch vieles selbst im Wohnmobil gemacht, aber ich weiß auch, wo meine Grenzen sind. Ein Selbstausbau wäre so ein Projekt, wo ich aktuell sagen würde „och nö, das muss jetzt auch nicht unbedingt sein“.

So überraschend schnell, wie es mit dem Verkauf unseres Wohnmobils geklappt hatte, ebenso schnell stand bereits wenige Tage ein neues vor unserer Tür. Also kein nagelneues, sondern ein gebrauchtes aus dem Hause CS Reisemobile, einer kleinen und feinen Manufaktur in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg und es handelt sich hierbei um das Model Rondo XL. Man könnte die XL Variante vom Rondo auch nicht mehr neu kaufen, weil ein Vorlieferant sich 2022 dazu entschieden hat, das Hochdach für den langen Radstand des Sprinters nicht mehr zu produzieren. Wir haben uns also eine kleine „Rarität“ in einem wirklich sehr guten Zustand durch eine private Vermittlung ergattern können. Er hat gerade erst 20t km auf dem Tacho, keine Kratzer und ist dank einer Hohlraumversiegelung auch untenrum in einem hervorragenden bzw. neuwertigen Zustand.

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Von Immobilien her kennt man den Begriff einer Blase und die Gefahr, dass eine solche natürlich auch platzen kann. Die Gründe waren und sind eigentlich immer eine sehr hohe Nachfrage, gepaart mit (zu) günstigen Krediten. Wenn sich die wirtschaftliche Situation dann verschlechtert und/oder wenn die Zinsen steigen, könnten viele Menschen gezwungen sein, ihre Immobilien zu verkaufen, was zu einem Absturz der Preise führen kann. Bei Wohnmobilen scheint mir das Ganze jedoch noch etwas schlimmer zu sein.

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Ein Gastbeitrag von Tanja Mauel

Vielleicht ist der ein oder andere nach meiner kurzen Vorstellung jetzt doch ein wenig neugierig auf unseren Camper Elvis. Hierbei handelt es sich um einen 7,5 Meter langen Kronos 290M von Roller auf Fordbasis, mit 170 PS euro 6d temp und einem zulässigen Gesamtgewicht von 4100 Kilogramm.

Warum der Elvis jetzt Elvis heißt, könnt ihr euch vielleicht denken, denn wenn man sich den Alkoven von der Seite anschaut, erkenne ich eine riesige Locke, ihr auch?! Wir haben diesen Namen von den Vorbesitzern übernommen, das passte für uns irgendwie auch ganz gut.

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Ein Gastbeitrag von Tanja Mauel

Campingfieber…wir wurden wir infiziert und warum sind seit Kurzem stolze Besitzer eines Team Roller Wohnmobils Modell Kronos 290 M. Nun erzähle ich euch, wann und wie wir (Tanja & Mike mit den beiden Kids Timo & Malia) mit unserem ersten Camping Abenteuer gestartet sind und was jetzt als Nächstes alles noch so geplant ist. Ich nehme euch mit auf unsere Camping Reise!

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Im Oktober 2020 haben wir uns ein neues Wohnmobil vom Hersteller Dopfer bestellt. Es handelt sich um das Model 422A Family auf einem der letzten Mercedes Sprinter 907 (5,5t) mit V6 Motor und zuschaltbarem Allradantrieb mit einer Getriebeuntersetzung. Mitte Juli konnte ich das Fahrzeug dann in Neuburg an der Kammel, nach einer 10-stündigen Bahnfahrt quer durch die Republik in Empfang nehmen.

In jeder Hinsicht hat sich die Anschaffung (natürlich so weit wir das bis jetzt beurteilen können) wirklich gelohnt. Der Camper ist sehr hochwertig verarbeitet, was man auf Bildern kaum rüberbringen kann. Sobald man ihn aber betritt, kommt der WOW-Effekt. Das liegt unter anderem an den hochwertigen Möbeln in Schreinerqualität aus Echtholz wie unserem Esstisch bzw. Echtholzfurnier für die Schränke und Türen. Das Möbeldekor lässt sich individuell wählen und auch sonst kann man bei Dopfer fast jeden noch so speziellen Wunsch umsetzen lassen, denn es handelt sich hierbei ja um einen Individualausbauer. Der Grundriss ist für eine Familie mit zwei Kindern aus unserer Sicht optimal. 

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Das die meisten Camper spätestens mit Reisemobilen ausgestattet auch in der Corona-Pandemie Urlaub machen könnten, davon bin ich bereits seit Monaten fest überzeugt. Jetzt hatten Bundesländer wie Niedersachsen, Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern den Vorschlag gemacht, sogenanntes kontaktarmes Reisen zu erlauben.

Auch wenn im kleinen Umfang, also nur im eigenen Bundesland und in Einrichtungen mit Selbstversorgung und sanitären Anlagen. Darunter wären auch unter anderem Ferienwohnungen oder -häuser, Wohnwagen und Wohnmobile gefallen. So hätten wir (Wohnmobil vorausgesetzt) also etwa an die Nordsee oder in Teile vom Harz fahren können. Leider konnten sich die Länder aber diese Nacht beim Corona-Streit-Gipfel nicht durchsetzen.

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Über die Jahre haben wir uns bei den Reisen immer wieder gewünscht, ein Fahrzeug mit etwas mehr Bodenfreiheit und einer anderen Antriebsform, in diesem Falle Allrad zu haben. Nicht selten mussten wir für gewisse Passagen eine alternative Route wählen, weil uns der Weg für ein „normales“ Wohnmobil nicht geeignet genug erschien und wir u.a. auch nicht stecken bleiben, oder etwas beschädigen wollten. Was den Aufbau und den Grundriss anging, so haben wir in den letzten Jahren ja so einiges durchprobiert. Vom Kastenwagen, über einen Alkoven, bis hin zum Vollintegrierten. Alle diese unterschiedlichen Grundrisse haben ihre Vor- und Nachteile und diese können sich auch mit der Zeit, also etwa durch das Alter der Mitreisenden ändern. Auch die Reiseziele können sich mit der Zeit verändern, was sich wiederum auf die Bauweise bzw. Ausstattung des Reisemobils auswirken kann.

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