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Wir sind seit letzten Jahr Besitzer einer Trocken-Trenntoilette und haben uns schon oft gefragt, warum wir das nicht bereits viel früher gemacht haben. Es gibt nun verschiedene Hersteller solcher Toiletten auf dem Markt und auch sogenannte Selbstbau-Sets, falls euch Abmaße, Design oder was auch immer, an den bereits fertigen Produkten stören sollte. Neu auf dem Markt ist die BOXIO und hierbei handelt es sich um eine vollwertige Trocken-Trenntoilette zu einem sehr fairen Preis. Das besondere ist hierbei, dass man für das Gehäuse eine modifizierte Eurobox verwendet und somit sehr platzsparend und günstig unterwegs ist.

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SOG bringt Ende des Jahres mit SOG®TT, eine Entlüftung mit Aktivkohlefilter für Trockentrenntoiletten auf den Markt. SOG®TT zeichnet sich laut Hersteller durch eine speziell optimierte Filtereinheit mit integriertem Lüfter aus. Der Lüfter kann, durch seine optimale Konstruktion, wahlweise mit einem Schalter an der Fahrzeuginnenwand separat geschaltet werden, oder dank seines geringen Stromverbrauchs von nur 1,2 Watt auch durchgehend laufen. So absorbiert er konstant permanent alle unliebsamen Gerüche, die durch Kondensatbildung entstehen und fördert diese nahezu geräuschlos nach draußen. Die Konstruktion der SOG®TT bietet zwei Möglichkeiten nach außen zu entlüften. Über die Serviceklappe (in vier Farben erhältlich) und über einen Bodenauslass, was mein Favorit wäre.

Erhältlich bei:

Die Lebensdauer des wechselbaren Filters wird wie bei allen anderen Modellen von SOG mit einem Jahr angegeben. Mit dem Entlüftungssystem SOG haben wir damals mit unserer Kassetten-Toilette sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Toilette konnten wir dadurch ohne jegliche Zusätze nutzen. Das Montage-Kit der SOG®TT wird mit sämtlichen zur Nachrüstung benötigten Anschlüssen geliefert und kostet 199,00 Euro. Wer ein feines Näschen hat und unangenehme Gerüche bei seiner Trockentrenntoilette eliminieren möchte, dem sei die SOG®TT empfohlen.

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Kaum ein Thema wird unter Camper so oft (wenn auch teilweise hinter vorgehaltener Hand) diskutiert wie das Thema Klo. Wir nutzen sehr gerne einfache Plätze für die Übernachtung, oder stehen, wenn es erlaubt ist, am liebsten frei. Eigentlich benötigen wir auch keine Infrastruktur auf dem Platz, denn im Camper haben wir ja alles dabei und neben genügend Strom auch eine Dusche und natürlich ein eigenes Klo. Dieses wird Umgangssprachlich auch gerne als Chemieklo bezeichnet, auch wenn das bei uns zu Anfang so nur ein paar Wochen zugetroffen hat und wird bereits vor Jahren auf biologisch abbaubare Zusätze gewechselt sind.

Ein eigenes Klo dabeizuhaben ist uns schon recht wichtig und ich bezeichne uns daher mal liebevoll als Heimscheisser. Leider bedeutete das, was wir mit der eigenen Kassettentoilette als Komfort bezeichnen, in den letzten Jahren eine Menge Aufwand und auch Einschränkungen. Zusätze hin oder her, alles, was die mitfahrenden Personen ausscheiden, landet in der Kassettentoilette und dazu kommt Toilettenpapier und (man glaub es kaum) eine große Menge an Spülwasser. Genau diese Mischung sorgt für einen teilweise bestialischen Gestank, dem man auch mit der Chemiekeule kaum entgegenwirken kann. Hinzukommt dann auch noch das „Problem“, dass eine solche Kassette, trotz ihrer knapp 20 Liter Fassungsvermögen schneller voll ist, als es einem lieb ist.

Mit vier Personen kamen wir mit einer Kassette etwa 1 Tag aus und haben daher in letzten Jahren, bereits zwei zusätzliche Kassetten mit uns herumgeschleppt. Jedoch spätestens, wenn die 3 Kassette zum Einsatz kam, mussten wir uns nach einer Entsorgungsmöglichkeit umsehen, oder eine bei der Weiterfahrt zwingend mit einplanen, was teilweise Umwege und somit kostbare Urlaubszeit bedeutet hat. Damit sollte im neuen Camper Schluss sein und wir haben uns direkt eine Trenntoilette (Trelino L) einbauen lassen.

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Das mit der Toilette im Camper ist so eine Sache. Sicher keine schöne, aber eine über die Camper irgendwie dann doch viel zu bereden haben. Ob nun im Wohnmobil, oder im Wohnwagen, eine Toilette (meistens eine Kassettentoilette) ist fast immer vorhanden und bietet dem Camper grundsätzlich Unabhängigkeit, Flexibilität und Komfort. Wenn das Teil nur nicht immer so schnell voll wäre und dann spätestens bei der Entsorgung so ekelhaft stinken würde.

Gegen den Gestank kann man natürlich (teilweise) etwas machen, zum Beispiel Zusätze* verwenden und die müssen dafür auch nicht aus einem umweltbelastenden Chemiezeugs sein. Es geht grundsätzlich auch ohne Chemie, indem man sich eine sogenannte Toilettenentlüftung* einbaut, wie es sie etwa vom Hersteller SOG gibt. Wer hierzu genaueres wissen möchte, dem empfehle ich unseren passenden Testbericht. Ob man jetzt aber mit oder Chemie, biologischen Zusätzen, oder gar ohne alles herumhantiert, ändert leider nichts daran, dass die Kassettentoilette nach kurzer Zeit voll ist. Dann heißt es Entsorgungsstation aufsuchen, die dann ca. 20 Kilo schwere Kassette aus dem Camper zur Station schleppen, Nase zu, Kassette entleeren, durchspülen und das gleiche Spiel beginnt wieder von vorne. Abhilfe sollen hier sogenannte Trenn oder Trockentoiletten bieten, aber was genau steckt dahinter?

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