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In „nur“ 17 Tagen sind wir von Oldenburg nach Helsinki und dann durch Finnland bis zum Polarkreis und dann weiter bis nach Norwegen zum Nordkap und von dort wiederum durch Schweden zurück nach Hause gefahren. Eine ziemlich verrückte Tour in einer so kurzen Zeit und das ganze auch noch im Winter auf vereisten Straßen und bei Temperaturen von bis zu -34° Grad.

Trotz aller Widrigkeiten und der langen Fahrtzeit haben wir jede Sekunde genossen und in diesem Artikel findest Du jetzt nicht nur am Ende eine Zusammenfassung unserer Reise, sondern auch wichtige Tipps, falls Du eventuell selbst eine solche Tour planen solltest. Dabei möchte Dich auf der einen Seite nicht verunsichern, dass alles viel so schwierig ist und sehr viel Vorbereitung benötigt. Auf der anderen Seite wäre es aber auch leichtsinnig zu sagen, man kann „einfach mal so“ mit jedem beliebigen Camper ohne jegliche Vorkehrungen losfahren kann.

Der eiskalte skandinavische Winter bestraft nämlich Leichtsinn relativ schnell und der Urlaub kann ein unschönes Ende nehmen und das wollen wir ja bestmöglich versuchen zu vermeiden. Wenn Du aber lieber im warmen Süden bleiben und „nur“ unseren Reisebericht lesen möchtest, dann spring einfach zum passenden Punk, oder klicke hier und ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen der einzelnen Etappen.

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Wenn es draußen früher dunkel wird, die Blätter von den Bäumen fallen und die Temperaturen sinken, beginnt auch für Camper normalerweise ein sehr schöner Abschnitt des Jahres. Sicherlich gibt es auch die Schönwettercamper mit Saisonkennzeichen, für deren Campinggefährte beginnt jetzt langsam der Winterschlaf. Es wird jetzt aber natürlich auch Camper geben, die bis 2020 immer das ganze Jahr gefahren sind, aber wegen der Corona Pandemie und den Maßnahmen eine Zwangspause einlegen wollen. Egal, ob ihr nun euren Camper in den sicherlich wohlverdienten Winterschlaf schickt, oder (wenn möglich) noch weiter fahren wollt, bei den fallenden Temperaturen gibt es, einiges zu beachten.

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Über das Thema Frischwasser im Wohnmobil habe ich schon einiges geschrieben und diverse Filter für die Wasserbefüllung und Hilfsmittel für die Konservierung hier im Blog vorgestellt. Zwei sogenannte Inlinefilter habe ich seit einer geraumen Zeit im Einsatz und beide verfügen über eine gängige 1/2 Zoll Steckkupplung und können somit ganz einfach am Ende des Wasserschlauchs angebracht werden. Die beiden Filter unterscheiden sich in Ihrer Feinheit und dadurch natürlich in Ihrer Durchlaufgeschwindigkeit. Solche Filter lassen sich je nach Bedarf einzeln verwenden, oder auch sehr einfach miteinander kombinieren.

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Beitrag von Markus Ortner: Von diversen Herstellern gibt es sogenannte Dachhaubenisolierungen. Diese kann man fertig für einen Preis von ca. 10€ auch entsprechend günstig erwerben. Wir haben Phasen, in der wir uns fragen, brauchen wir das wirklich? Nein, aber eigentlich doch, aber warum habe ich nur eine gekauft, bei 3 Dachhauben?

Jetzt, wo wir uns kurzfristig entschlossen haben über Silvester 2019 zum Skifahren zu fahren, hat uns die Realität eingeholt, wir brauchen noch dies und das. Ob Winterreifen, Schneeketten, die in Österreich Pflicht sind, oder eben eine passende IsolierungEs geht sehr viel Wärme über die Dachhauben wegen ihrer Zwangsbelüftung verloren. Nur was machen, wenn eine Lieferung nicht mehr zeitnah eintrifft? Also selber ist der Camper.

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Bei tiefen Temperaturen kann es vorkommen, dass sich Kondenswasser vom Abgaskamin der Heizung, in einen bis über den Radkasten reichenden Eiszapfen verwandelt. Diese Zapfen hinterlassen gerne mal hartnäckige dunkle Streifen auf dem Lack und Abhilfe schafft hier ein passendes Kaminschild*.

Dieses Schild leitet das Kondenswasser wie eine kleine Rampe von der Fahrzeugwand weg. Im Gegensatz zu einer Wäscheklammer oder ähnlichen Helferlein, kann das Kaminschild auch während der Fahrt am Camper verbleiben. Es wird einfach zwischen den Schrauben eingeklinkt, oder für den dauerhaften Verbleib während der Fahrt, einfach mit den beiden Schrauben direkt Wandkamin befestigt.

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Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und vor allem darunter ist man im Camper auf einen hohen Propangasnateil in den Gasflaschen angewiesen. Hintergrund ist der Siedepunkt von Butan, denn dieser liegt bei ca. -0,5° Grad. An dieser Temperatur kann das flüssige Butan nicht mehr verdampfen und somit im Camper nicht verwendet werden.

Beim Tanken von LPG für die Tankflaschen muss man daher auf sogenanntes Wintergas achten. Hier liegt der Propan Anteil bei 95 %, nur leider steht das an der Zapfsäule nicht und die meisten Mitarbeiter an den Tankstellen, können die Frage auch nicht beantworten. Somit steuer ich am liebsten doch direkt eine Tankstelle mit einem ganzjährigen Pronatanteil von 95 % an und das sind alle Tankstellen von Hoyer.

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Alufelgen sind ja wirklich schön anzusehen und unsere Sommer und Winterreifen bzw. Ganzjahresreifen sind jeweils auf Alufelgen montiert. Für die Ganzjahresreifen hätte ich mir zwar nicht extra Alufelgen gekauft, aber diese waren bei unserem neuen Camper bereits mit dabei. Die Alufelgen sind aber leider anfällig gegen Schneeketten, denn die können unschöne Schäden hinterlassen. Selbst wenn die Schneekette über einen sogenannten Felgenschutz verfügt, ist das in der Regel nur ein Stück Plastik über den Gelenken der Kette. Ist die Schutzlackierung der Alufelge erst einmal beschädigt, haben Salzwasser und Korrosion freien Lauf, mal abgesehen von den optischen Schäden.

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Wer bei Minustemperaturen im Camper weder frieren noch seinen Gasverbrauch in die Höhe treiben möchte, der sollte über eine zusätzliche Dämmung der Kältebrücken nachdenken und die befinden sich eigentlich immer im Fahrerhaus des Fahrzeugs.

Erfahrungen ohne jegliche Zusatzdämmung haben wir vor zwei Jahren mit unserem LMC Breezer in Winterberg sammeln können. Verdammt, war das kalt, wenn die Heizung nicht auf Hochtouren lief und das Gas ging auch fast schneller zur Neige, als wir neues besorgen konnten. Neben einer passgenauen Außenisoliermatte* für die Frontscheibe vom Fiat Ducato inkl. den Seitenfenstern, haben wir uns danach auch noch eine passende Matte für den Fussraum* zugelegt und beide Maßnahmen haben sich auf jeden Fall sehr positiv bemerkbar gemacht, was den Gasverbrauch angeht.

Wer ein Wohnmobil mit dem typischen Fiat Ducato Fahrerhaus in Form eines Teilintegrierten oder Kastenwagen fährt, ist beim Thema Dämmung mit Thermomatten relativ fein raus. Hier gibt es die verschiedensten Varianten für innen und außen bereits passgenau zu kaufen*. Bei einem vollintegrierten Fahrzeug sieht die Sache leider schon anders aus.

Entweder bietet der Hersteller für viel Geld eigene Thermomatten an oder man setzt hier auf Speziallösungen einer weniger Zubehörhersteller, welche leider auch teilweise recht teuer sind. Auch wenn unser LMC Explorer Comfort um einiges besser isoliert ist als es beim LMC Breezer der Fall war, wollten wir hier die Front und Seitenscheiben vom Fahrerhaus zusätzlich vor Kälte schützen. Die Fussraummatte konnten wir weiterverwenden, aber für die Scheiben vom Fahrerhaus brauchten wir etwas Neues.

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Spätestens nach dem letzten Wochenende und dem kleinen Schock mit dem Frostschaden habe ich mir noch einmal kurz Gedanken über das Restwasser in den Leitungen gemacht. Zwar hätte das beim Vorfilter auch nicht geholfen, aber dennoch, das Wasser muss bei Minusgraden so gut es geht aus den Leitungen.

Natürlich bekommt man es nicht zu 100% raus, aber man sollte im Rahmen der Möglichkeiten sein Bestes versuchen. Wasser aus dem Tank und aus dem Boiler lassen, ist Standard. Hähne auf Mittelstellung, im Prinzip auch, aber das Restwasser aus den Schläuchen muss noch raus. Ich habe es bin dahin mit einem Luftballon versucht und ja der brachte noch einiges zum Vorschein. Nun habe ich nach einer Optimierung dieses Vorgangs gesucht und es war einfacher als gedacht.

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Im Wohnmobil soll im Winter die Kälte und im Sommer die Hitze draußen bleiben. Bezogen auf die Kälte ist das leichter gesagt als getan, weil die meisten Fahrzeuge basieren auf einem Fiat Ducato oder hier und da mal einem Citroën Jumper als Basisfahrzeug. Damit kauft man als eigentliches Fahrzeug also einen handelsüblichen Transporter und der ist nicht wirklich gut isoliert. Vor allem, wenn es draußen kalt und windig ist, merkt man, wie schnell die Kälte vom Fahrerhaus in den Wohnbereich zieht.

Der eigentliche Aufbau ist zwar oftmals sehr gut isoliert, aber das Fahrerhaus ist normaler Standard und somit muss genau hier angesetzt werden. Hier zieht die Kälte halt rein wie nichts Gutes. Wer hier bei etwas Außenwind mal seine Hand hingehalten, oder eine Kerze hingestellt und dem flackern zugesehen hat, wird wissen, was ich meine. Neben einer dicken passgenauen Außenisoliermatte* für die Frontscheiben inkl. den Seitenfenstern, bietet sich natürlich eine auch Fußraumisolierung an. Beides ist schnell verlegt und wenn im Fußraum noch eine passende Fahrerhausmatte* liegt, umso besser

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Der Winter ist des Reisemobils Feind, um genauer zu sein der Frost. Wasser und Frost vertragen sich leider nicht miteinander. Ob man sein Mobil nur für ein paar Tage, oder über den ganzen Winter abstellt, es muss wintertauglich gemacht werden. Wer im Besitz eines beheizten Abstellorts ist, kann diesen Artikel sicher ignorieren, alle anderen sollten sich aber Gedanken machen, damit es bei der nächsten Fahrt kein böses Erwachen gibt.

Im Winter wird es nun mal kalt und es gefriert draußen und somit auch in den meisten Wohnmobilen. Nicht nur das Wasser gefriert, sondern alle Flüssigkeiten, die im Wohnmobil gelagert werden. Somit muss alles raus, was gefrieren und bzw. platzen kann, denn Wasser dehnt sich bei Kälte nun mal aus. Es sollte also nicht nur an den Frischwassertank, sondern auch an Bier, Cola Konserven usw. gedacht werden.

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Dass man im Herbst und vor allem im Winter mehr Gas im Wohnmobil verbraucht als im Sommer, das ist ja soweit klar. Die Heizung läuft ja je nach Außentemperaturen, auch den ganzen Tag fleißig vor sich her. Der Gasverbrauch ist in größeren Fahrzeugen natürlich auch höher als in kleineren und die Art der Isolierung spielt ebenfalls eine Rolle. In unserem ersten Fahrzeug dem Weinsberg CaraBus, kamen wir mit einer 11 Kilo Gasflasche auch im Winter recht lange aus. In unserem aktuellen und größeren LMC Breezer, ist je nach Außentemperatur schon schneller Schluss. Besonders habe ich den Gasverbrauch ohne jegliche Zusatzisolierung, Anfang diesen Jahres in Winterberg gemerkt.

Die größte Kältezone ist und bleibt das ganze Fahrerhaus. Hier zieht die Kälte rein wie nichts Gutes. Neben einer dicken passgenauen Außenisoliermatte* für die Frontscheibe vom Fiat Ducato inkl. den Seitenfenstern, bietet sich auch Fußraumisolierung an. Diese ist innerhalb von wenigen Sekunden im Fußraum verlegt und wenn darunter noch eine passende Fahrerhausmatte* liegt, umso besser. Die Matte nimmt zusammengefaltet mit 50x70x3 cm sehr wenig Platz weg und bringt lediglich 720 Gramm auf die Waage. Daher ist sie ab Herbst unser stetiger Begleiter.

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