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In unserem aktuellen Camper, einem Dopfer 422A Family haben wir uns direkt eine Trockentrenntoilette (TTT) einbauen lassen. Solche individuellen Kundenwünsche sind bei kleinen Manufakturen bzw. Individualausbauern natürlich kein Problem. Hat man ein Wohnmobil aus Serienproduktion, ist dieses leider nur recht selten möglich und man muss nachträglich von Kassettentoilette auf eine TTT wechseln. Was aber machbar ist und diverse Umbauvideos findet man dazu im Netz. Kurz gesagt: Wasserleitung abklemmen, Kassette ausbauen, evtl. den Boden verschließen, Trenntoilette rein, Lüfter montieren und schon ist man fertig.

Statt einer Zerhackertoilette mit Feststofftank, oder gar einer weitverbreiteten Kassettentoilette, haben wir uns damals halt direkt für eine Trelino Trockentrenntoilette entscheiden und diese Art der „Entsorgung“ bis heute nicht bereut, aber dazu am Ende mehr beim Fazit. Bei uns fand jetzt ein Modellwechsel, von der Trelino (Origin) L aus Kunststoff, auf die Trelino (Timber) L aus Holz statt.

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Kaum ein Thema wird unter Camper so oft (wenn auch teilweise hinter vorgehaltener Hand) diskutiert wie das Thema Klo. Wir nutzen sehr gerne einfache Plätze für die Übernachtung, oder stehen, wenn es erlaubt ist, am liebsten frei. Eigentlich benötigen wir auch keine Infrastruktur auf dem Platz, denn im Camper haben wir ja alles dabei und neben genügend Strom auch eine Dusche und natürlich ein eigenes Klo. Dieses wird Umgangssprachlich auch gerne als Chemieklo bezeichnet, auch wenn das bei uns zu Anfang so nur ein paar Wochen zugetroffen hat und wird bereits vor Jahren auf biologisch abbaubare Zusätze gewechselt sind.

Ein eigenes Klo dabeizuhaben ist uns schon recht wichtig und ich bezeichne uns daher mal liebevoll als Heimscheisser. Leider bedeutete das, was wir mit der eigenen Kassettentoilette als Komfort bezeichnen, in den letzten Jahren eine Menge Aufwand und auch Einschränkungen. Zusätze hin oder her, alles, was die mitfahrenden Personen ausscheiden, landet in der Kassettentoilette und dazu kommt Toilettenpapier und (man glaub es kaum) eine große Menge an Spülwasser. Genau diese Mischung sorgt für einen teilweise bestialischen Gestank, dem man auch mit der Chemiekeule kaum entgegenwirken kann. Hinzukommt dann auch noch das „Problem“, dass eine solche Kassette, trotz ihrer knapp 20 Liter Fassungsvermögen schneller voll ist, als es einem lieb ist.

Mit vier Personen kamen wir mit einer Kassette etwa 1 Tag aus und haben daher in letzten Jahren, bereits zwei zusätzliche Kassetten mit uns herumgeschleppt. Jedoch spätestens, wenn die 3 Kassette zum Einsatz kam, mussten wir uns nach einer Entsorgungsmöglichkeit umsehen, oder eine bei der Weiterfahrt zwingend mit einplanen, was teilweise Umwege und somit kostbare Urlaubszeit bedeutet hat. Damit sollte im neuen Camper Schluss sein und wir haben uns direkt eine Trenntoilette (Trelino L) einbauen lassen.

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Von chemischen Zusätzen für die Campingtoilette halten wir persönlich nicht viel, was vor allem etwas mit der Belastung für unsere Umwelt zu tun hat. Als Alternative bieten sich hier natürlich ökologische Zusätze wie Ammovit*, Solbio*, und awia*, an über die ich bereits berichtet habe. Diese Alternativen leisten schon ganz gute Dienste, aber was die Vermeidung der unangenehmen Gerüche angeht, so geht es aber noch eine Nummer besser, und zwar mit dem SOG® Entlüftungssystem.

Wir haben uns Anfang des Jahres die SOG®II Bodenvariante einbauen lassen und die Details finden Ihr in dem passenden Artikel. Wir konnten das System bereits bei einigen kurzen Ausflügen übers Wochenende testen, aber so richtig interessant wurde es natürlich erst bei höheren Temperaturen und die hatten wir vor wenigen Wochen in den Osterferien in der Sächsischen Schweiz. Die Temperaturen waren im Verhältnis zu den aktuellen ein Traum. Knapp 30° Grad Außentemperatur hatten wir etwa bei unserem Abstecher nach Prag und das sind schon ganz gute Bedingungen für einen ersten Fazitbericht vom SOG® Entlüftungssystem.

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Die Sache mit dem Klo im Camper ist für mache ein Scheiß Thema, aber so schlimm ist das ja eigentlich gar nicht. Natürlich kann ich mir etwas Schöneres vorstellen, als die tägliche Kassetten Entleerung, aber was muss, das muss. Was uns aber allen auf die Nerven geht, ist der nun mal entstehende Geruch und das selbst bei niedrigeren Temperaturen.

Auf Chemie Zusätze wollen wir u.a. aus ökologischen Gründen verzichten. Somit haben wir uns direkt beim Hersteller in Löf an der Mosel das SOG® Entlüftungssystem einbauen lassen. Auf jeden Fall eines dieser Dinge, wo ich mich frage, warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht. Wir haben uns für die SOG®II Bodenvariante entschieden. Diese hat auch meiner Sicht, deutliche Vorteile gegenüber dem bekannten Einbauort in der Tür der Kassettentoilette.

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Reisen mit dem Wohnmobil sind umweltfreundlich, was eine Studie vom Öko-Institut Freiburg zeigt, über die ich bereits berichtet habe. Wer sich umweltfreundlich, nachhaltig, ökologisch, biologisch, umweltbewusst oder wie auch immer man das bezeichnen mag, der hat es eigentlich auch bei Reisen mit dem Wohnmobil ganz einfach. Camper lieben die Freiheit und die Natur und somit sollte der Schutz unseres recht fragilen Ökosystems Ihnen sehr am Herzen liegen. Ja Reisemobile werden mit Diesel betrieben und brauchen davon so einiges pro Kilometer. Die Übernachtungen gleichen aber laut Studie die auf den ersten Blick hohen Treibhausgasemissionen wieder aus.

Die 100% biologische Lösung Ammovit* für die Cassettentoilette, habe ich hier im Blog auch bereits ausführlich vorgestellt. Wie sieht es aber dann mit dem ganzen Zeugs wie Spülmittel, Allzweck und WC-Reiniger aus, welche alle im Abwassertank landen. Gibt es hier für eine biologische Lösung, bei der man nicht auf Wirkung und einen angenehmen Geruch verzichten muss? JA, die Lösung kommt etwa vom belgischen Hersteller ecover*.

Für uns ist es eine Win-Win-Win Situation, denn zum einen wollen wir unseren Abwassertank auf Reisen auch über einem Gully entleeren können und etwas für unsere Umwelt tun. Dabei wollen wir aber weder auf gute Wirksamkeit noch auf einen angenehmen Duft verzichten. Es gibt nichts Schlimmeres, wie diesen usseligen ich nenne ihn mal Öko Geruch, wenn Ihr wisst, was ich meine. Die ecover Produkte erfüllen alle unsere Kriterien. Sie sind dank Pflanzen basierenden Inhaltsstoffen biologisch abbaubar, haben einen sehr guten Wirkungsgrad und riechen dabei auch noch sehr angenehm, wie ich finde

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Über Ammovit*, das Wundermittel für die Campertoilette, welches den biologischen Verrottungsprozess fördertvollständig biologisch abbaubar und auch noch viel günstiger ist, habe ich ja bereits berichtet. Auch das Feedback meiner Schwiegereltern habe ich hier im Blog veröffentlicht. Ammovit beugt zwar die Geruchsbildung vor, kommt hier aber teilweise doch an seine Grenzen, was uns im letzten Urlaub in Schweden aufgefallen ist.

Ammovit ist halt keine der üblichen Chemiekeulen, die wir nicht mehr verwenden wollen. Zum einen aus ökologischen Gesichtspunkten und wegen der Möglichkeit, einer deutlich flexibleren Entsorgung, wie ich es bereits in meinem Artikel zum autark stehen erklärt habe.

Es musste also eine Lösung her und erst dachte ich an ätherische Öle, oder Ähnliches als kleine Beigabe, aber dann habe ich Solbioentdeckt. Hierbei handelt es sich um eine 100% biologische Sanitärflüssigkeit, welche auch als Reiniger für den Abwassertank, oder die Cassettentoilette verwendet werden kann. Es fördert auch den Abbau von Fäkalien und Toilettenpapier und vor allem verhindert es dank 100% natürliche ätherische Öle die entstehenden Gerüche.

Als die Lieferung eingetroffen ist, konnte ich den Geruch der 100% natürliche ätherische Öle, schon durch den Karton wahrnehmen. Dabei riecht es nicht unangenehm wie das ganze Chemiezeugs, sondern es riecht eher wie im Wellnessbereich. Etwas nach Fichtennadel, oder einem Saunaaufguss würde ich sagen. Ganz genau kann ich es nicht deuten, aber es riecht insgesamt sehr angenehm, auch wenn sehr intensiv und genau das ist der Vorteil, weil ich es in Kombination mit Ammovit verwende.   

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Kaum ein europäisches Reiseland eignet sich besser für Wohnmobile als Schweden. Es bietet einem unendliche Weiten, Natur ohne Ende und dank des Jedermannsrechts, ist man hier nicht auf Stell oder Campingplätze angewiesen, sondern darf frei in der Natur stehen, sofern es nicht ausdrücklich verboten ist. Aber natürlich nicht einfach so auf einer Wiese, sondern auf für Fahrzeuge zugelassenen Wegen, wie etwa auf dem Bild zu sehen.

Daran sollte man sich dann auch bitte ohne Ausnahmen halten, denn schließlich ist man ja Gast in diesem wundervollen Land. Auch die Infrastruktur ist in Schweden hervorragend und macht es einem dementsprechend leicht. Wie kann man die Freiheit, die einem das Wohnmobil bietet, am besten nutzen?

Wir gehen jetzt mal von einem ganz normalen Wohnmobil aus und nicht von einem speziell umgerüsteten Expeditionsfahrzeug, oder einem Wohnmobil in dem man dauerhaft leben möchte. Ein „normales“ Standard Urlaubs-Wohnmobil mit bis zu 3,5 Tonnen wie wir es gekauft haben, ist von Haus leider nicht darauf ausgelegt, wirklich lange autark zu sein. In der Regel fährt man damit auf einen Camping oder einen Wohnmobilstellplatz, wo eigentlich alles vorhanden ist, was man benötigt. Dafür ist man dann aber logischerweise nicht allein.

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Über AMMOVIT NEU®*, welches effektiv gegen Geruchsbildung hilft, den biologischen Verrottungsprozess fördert und vollständig biologisch abbaubar ist, habe ich ja bereits berichtet. Hierzu wollte ich noch ein zwei Erfahrungsberichte nachreichen. Zum einen haben meine Schwiegereltern sich auf meine Empfehlung hin, ebenfalls AMMOVIT besorgt und mir hierzu folgendes geschrieben.

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Die TV-Spots des Caravaning Industrie Verbands, sind schon perfekt gemacht und vermitteln einem FreiheitNaturUnabhängigkeit und Entspannung mit einem Reisemobil. Das ist ja grundsätzlich auch alles richtig, wenn da nicht die vielen Kleinigkeiten wären. Sich mal einfach mal an beliebiger Stelle hinstellen und dort zu übernachten, ist in den meisten Ländern nämlich verboten. Daher lieben viele Camper (wir auch) Schweden als Urlaubsland, weil man dort dank des Jedermannsrechts, sich wirklich nahezu überall hinstellen darf.

Aber auch in Schweden muss man sich früher oder später um die Ver- und Entsorgung kümmern. Das geht aber schon recht gut, weil Trinkwasser bekommt man an jeder Tankstelle und an sehr vielen kleinen Rastplätzen, kann man seine Toilette entsorgen und mit AMMOVIT ist das auch ökologisch kein Problem. Dann ist da noch die Sache mit dem Strom. Wer nicht auf einem Stell oder Campingplatz ist, der ist auf seine Aufbaubatterie angewiesen. Ist die Batterie leer, geht nicht mehr wirklich viel im sonst komfortablen Reisemobil. Hier rede ich erst gar nicht von Kaffeemaschine, TV und sonstigen „Luxusgütern“, sondern von ganz einfachen Dingen wie der Wasserspülung oder der Lüftung für die Heizung.

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Was oben reinkommt, muss auch unter wieder raus und daher haben alle Wohnmobile ein Badezimmer mit Toilette. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Kassettentoilette von Dometic oder Thetford. Natürlich entstehen im Fäkalientanks unangenehme Gerüche, denen man aber mit verschiedensten Mitteln entgegentreten kann. Ein Verkaufsschlager sind sicher die Aqua Kem Sachets*, welche sehr einfach zu dosieren sind. Klo auf, Beutelchen rein und es treten so gut wie keine Gerüche auf. Das Ganze ist aber nicht wirklich gut für die Umwelt und man darf seine Cassettentoilette auch nur an dafür ausgewiesenen Stellen entsorgen.

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Wir sind glückliche Besitzer eines Wohnmobils und es ist eine wirklich tolle Art Urlaub zu machen und besonders für Familien sehr zu empfehlen. Klar, es ist mit etwas Arbeit verbunden, denn es ist es ja nicht wie in einem klassischen Hotel. Ob man in einem selbst ausgebauten Kastenwagen, oder in einem Luxuswohnmobil unterwegs ist, spielt eigentlich keine Rolle. Am Ende benötigen aber alle Strom, Wasser und Gas und müssen früher oder später gewisse Dinge entsorgen.

Die bequemste Art, ist sicherlich die Infrastruktur des Camping oder Stellplatzes zu nutzen. Dort kommt der Strom auch aus der Steckdose und Duschen, Toiletten usw. findet man auch dort vor. Also minimaler Aufwand und wem das so gefällt, der soll gerne seinen Urlaub auch so verbringen. Uns gefällt das auf Dauer nicht, denn wir lieben es, mal hier und mal dort zu sein und vor allem, unsere eigene Infrastruktur zu nutzen. Also auch das eigene Bad und damit wir ein paar Tage autark sind, braucht es ein paar kleine Voraussetzungen. Ich möchte hier von meinen Erfahrungen, beim Thema autark mit dem Wohnmobil berichten.

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