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Von Landshut in Niederbayern aus bin ich an die Deutsch-Österreichische Grenze in den Landkreis Altötting nach Burghausen gefahren. Hier liegt mit der Burg zu Burghausen nicht „irgendeine“ Burg, sondern mit 1051 Metern die weltweit längste Burg. Am Ortsrand dient ein kleiner, aber feiner Stellplatz als Basislager. Dieser wird übrigens noch vergrößert und bekommt einen neuen Ticketautomaten, welcher auch Kartenzahlungen unterstützten wird. Von dort aus ging es dann aber erst noch einmal kurz rüber ins Nachbarland Österreich. Von hier aus hat man einfach den besten Blick auf die Burganlage, auch wenn sie aufgrund ihrer Länge selbst mit einem Weitwinkelobjektiv einfach nicht ganz aufs Bild passen will.

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Von meiner vorherigen Station Würzburg in Unterfranken ging die Reise weiter nach Niederbayern ins schöne Städtchen Landshut. Durch Landhut fließt die Isar und in deren Mitte liegt das Mitterwöhr, eine lang gestreckte Insel auf welcher sich am oberen Ende der kleine Campingplatz Landshut Mitterwöhr befindet. Ein schöner und gut gelegener Ausgangspunkt, um Landshut zu erkunden.

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Nach einem spannenden Tag in Coburg im Bezirk Oberfranken, ging meine Reise weiter nach Würzburg in Unterfranken. Als Basis diente mir der Stellplatz an der Friedensbrücke, mit direktem Blick auf den Main, sofern man einen der 30 begehrten Plätze ergattern konnte. Ansonsten steht man mit dem Camper dann einfach auf dem großen Parkplatz. Es ist nicht gerade der schönste oder leiseste Platz, aber dafür hat er halt eine sehr zentrale Lage. Die Festung Marienberg, die Alte Mainbrücke, die historische Altstadt und die Residenz (UNESCO-Weltkulturerbe), sind alle bequem per Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen.

Hinauf zur Festung Marienberg gelangt man über den in direkten Nähe des Stellplatzes beginnenden Weg „Tellsteige„. Dieser führt einen u.a. durch den Park der ehemaligen Landesgartenschau und lässt sich sehr angenehm laufen. Etwa 45 Minuten sollte man für den ausgeschilderten Weg einplanen und alternativ nimmt man den Bus der Linie 9. Ich habe mich für den Weg entschieden und so gelangte ich entspannt auf die um 1200 entstandene Festung Marienberg, welche im Spätmittelalter und in der Renaissance ausgebaut und erweitert wurde. Sie thront etwa 100 Meter oberhalb des Mains über der Stadt Würzburg auf dem Marienberg.

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Von Oldenburg ging meine Reise in den Freistaat Bayern, genauer gesagt in den Bezirk Oberfranken, um mir die Stadt Coburg anzusehen. Über der Stadt thront auf 464 Metern die perfekt erhaltene Veste Coburg, eine der größten Burganlagen Deutschlands und Aufenthaltsort von Martin Luther. Als Übernachtungsplatz dient mir für 12 Euro die Nacht der Wohnmobilstellplatz Vesteblick neben dem Erlebnisbad Aquaria. Der moderne Stellplatz bietet von seinen 22 Plätzen einen schönen Blick auf die Veste. Wer ins Zentrum von Coburg möchte, der kann die etwa 2 Kilometer bequem zu Fuß, mit dem Rad, oder mit dem Bus zurücklegen.

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Wir hatten am Abend bereits den Parkplatz am Tomteland bezogen, aber den Kids noch nichts davon erzählt. Die dachten am nächsten Morgen wir würden zu einer Wanderung aufbrechen und haben dann aber große Augen gemacht, als wir stattdessen in die (passend zur Jahreszeit) Santaworld ins Tomteland gegangen sind.

Beim Tomteland handelt es sich um eine Art Märchenland, mit Elfen, Trollen, Wichteln, Hexen und weiteren lustigen Bewohnern. Alles ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und natürlich darf auch der Weihnachtsmann (Jultomte) in der Santaworld nicht fehlen. Es gibt ähnlich wie in der Astrid Lindgren Welt viele Aufführungen, bei denen viel (auf Schwedisch) gesungen und getanzt wird.

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Vom netten Plätzchen bei Bjørkeim in der Nähe von Oslo, sind wir in Richtung Nordosten aufgebrochen. Ein Großteil der Strecke ging leider genau wieder in die Richtung, aus der am Tag vorher erst wir gekommen waren. Wenn man aber nach Bergen möchte und dann nicht an der Küste nach oben fahren will, dann geht es nicht anders.

Ziel war ein Platz etwa 20 Minuten hinter Beitostølen, welchen wir 2019 bei unserer Wanderung über den Gjende schon besucht hatten. Hier steht man wunderbar in der Nähe des Wassers, auch wenn das aktuell eher aus Eis und Schnee bestand. Auf den letzten ca. 20 Kilometern über eine reine Eisfläche, was der Norweger wohl noch Straße nennt, hatte das Wort „Dunkelheit“ eine ganz neue Bedeutung bekommen. Hier oben sieht man die eigene Hand vor den Augen nicht und ich weiß auch, warum so mancher Skandinavier eine Reihe von Zusatzscheinwerfern an seinem Fahrzeug montiert.

Der eigentliche Parkplatz an der Straße war hier sogar geräumt, aber um die Uhrzeit (17:30) vollkommen leer und vor allem stockdunkel. Wir parkten den Camper, genossen den für uns unglaublichen Sternenhimmel, grillten ein paar Hamburger und ließen den Abend in absoluter Stille bei -10° ausklingen. Am nächsten Tag war herrlichstes Wetter und wir brachen nach dem Frühstück zu einem ausgiebigen Spaziergang auf.

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Unsere Reise beginnt wie eigentlich immer direkt nach der Arbeit bzw. nach der Schule. So sind wir auch diesmal am frühen Nachmittag aufgebrochen, mit dem Reiseziel Norwegen. Die letzten Wochen haben wir neben dem Treffen von ein paar notwendigen Vorbereitungen, vor allem aber die Einreisebestimmungen nach Norwegen beobachtet und waren froh, dass sich an diesen nichts mehr groß geändert hatte. Von Oldenburg sind wir dann nach Puttgarden auf Fehmarn gefahren.

Die Tickets für die Fähre mit einem flexiblem Rückreisedatum, haben wir auf der Fahrt bequem vom Handy aus gebucht. So konnten wir ohne Wartezeit direkt in die Fähre fahren und nach etwa 45 Minuten waren wir bereits in Rødby (Dänemark) angekommen. Für Wohnmobil und 4 Personen macht das insgesamt 250,00 Euro. Von Rødby ging es direkt weiter über die Öresundbrücke nach Schweden. In der Nähe von Malmö haben wir auf einem Stellplatz unsere erste und ruhige Nacht in Skandinavien verbracht.

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Hier ist der dritte und letzte Teil über unsere Sommerferien 2021 in Norwegen und Schweden. Den ersten Teil findet Ihr hier und der zweite ist auch nur einen Klick entfernt. Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland sind wirklich wunderschöne Länder und die Bewohner sind super freundlich und nach eigenen Angaben auch wirklich sehr entspannt. Dies alles überträgt sich auch immer irgendwie auf uns, was einer der vielen Gründe ist, warum wir diese Länder so sehr lieben gelernt haben. In den letzten Jahren haben wir unser Reiseverhalten immer etwas weiter an unsere Bedürfnisse angepasst bzw. perfektioniert, auch wenn hier immer noch etwas Luft nach oben ist.

Nicht immer weiter und von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen, sondern mehr innehalten und immer öfter mal „länger“ an einem Platz verweilen. Daher kam u.a. auch der Wunsch nach einem neuen Fahrzeug, was uns mehr Kapazitäten bietet und es uns somit ermöglicht, länger autark an einem Platz zu bleiben. Mit unserem Dopfer 422 A Family auf Mercedes Sprinter (V6 Motor, 190 PS, zuschaltbarer Allradantrieb, Getriebeuntersetzung usw.) mit 5,5 Tonnen Gesamtgewicht, sind wir bis jetzt sehr zufrieden. Der Aufbau ist von der Aufteilung und von der gesamten Verarbeitung her perfekt. Die vom Fahrerhaus abtrennbare Kabine ist super isoliert, was wir bei den niedrigen Temperaturen am Kjeragbolten bereits positiv bemerken konnten.

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Hier lest Ihr den zweiten Teil über unsere Sommerferien 2021 in Norwegen und Schweden und zum ersten Teil gehts hier entlang. Bis jetzt haben wir insgesamt recht wenige Camper aus Deutschland angetroffen und das war auf der Hinreise auch auf den größeren Straßen in Schweden der Fall. Die Sommerferien beginnen in Niedersachsen aber auch recht spät und wir fahren davon in der Regel die letzten drei Wochen. Zwar verpasse ich dann immer wieder den Caravan Salon, aber man kann ja nicht alles haben. Unsere Freunde Dagmar und Markus berichteten von recht vielen anderen Wohnmobilen, während ihrer Zeit (3 Wochen zuvor) in Schweden und leider auch von immer mehr Verbotsschildern, was bei dem rücksichtslosen Verhalten einiger weniger (hoffe ich zumindest) leider kaum zu vermeiden ist.

Wir halten nur dort, wo es nicht verboten ist und wo wir auch Mensch und Tier nicht stören. Müll hinterlassen wir keinen und an einem Platz auch mal liegengebliebene Dinge einzusammeln, ist für uns selbstverständlich. Gerne zahlen wir auch für einen Platz, nur „volle“ Campingplätze sind nicht so unser Ding. Ver- und Entsorgung benötigen wir am Platz ja auch nicht. Dank den jeweils 300 Liter großen Tanks für Frisch- und Abwasser, sowie 440WP Solar und 200Ah Lithium, sind wir sehr autark unterwegs. Die Trenntoilette war im neuen Camper übrigens einer der besten Entscheidungen der letzten Jahre, aber darauf gehe ich später noch etwas genauer ein.

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Diese Sommerferien waren für uns natürlich alleine schon wegen des neuen Campers eine Premiere. Über einige Monate hatten wir kein Wohnmobil zur Verfügung, mit dem wir überhaupt hätten verreisen können und von den ganzen Einschränkungen durch Corona mal abgesehen. Wir wussten aber auch noch nicht genau, ob unser Camper rechtzeitig zum Urlaub fertig seien würde. Mitte Juli konnte ich den neuen Dopfer aber in Neuburg an der Kammel abholen und zwei kleine Testfahrten übers Wochenende waren somit auch noch machbar. Die ein oder andere Personalisierung wollte natürlich auch noch umgesetzt werden.

Unser Favorit vom Reiseland war Norwegen, die Norweger hatten bis vor Kurzem ihre Grenzen noch vollständig geschlossen und diese dann erst „nur“ für vollständig geimpfte Personen geöffnet. Unsere Kids hätten aber bis kurz vor Reiseantritt in Norwegen noch für 14 Tage in Quarantäne gemusst, weswegen wir uns dann erst für eine Reise nach Schweden und eine Anreise über die Öresundbrücke entschieden haben. Etwa eine Woche vor Abfahrt, änderten sich aber die Einreisebestimmungen und auch Kinder von vollständig geimpften Personen durften ohne Quarantäne einreisen, somit sollte es für uns durch Schweden nach Norwegen gehen, weil so leer wird man Norwegen sicherlich nicht mehr so schnell vorfinden.

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Trotzdem vielen Hin und Her und den sich täglich ändernden Meldungen zur Corona Pandemie, haben wir uns mit unserem Camper in die Herbstferien begeben. Behebungsverbote und einige weitere Einschränkungen interessieren einen Camper ja nicht so sehr, weil man sein eigenes Häuschen ja immer dabei hat und wir auch nicht auf Campingplätzen stehen wollten. Die Reise sollte in den Süden der Republik gehen, wo wir Wandern, Freunde besuchen und auch der Firma Dopfer Reisemobilbau einen Besuch abstatten wollten.

Samstag ging es los und erste Station unserer Reise war der Odenwald, genauer gesagt der kleine Stellplatz am Hotel-Restaurant „Kuralpe Kreuzhof“ zwischen Jugenheim und Modautal. Hier war noch ein Plätzchen frei und wir haben Abends im Restaurant lecker gegessen. Da soll mal einer sagen, Camper geben an ihrem Urlaubsort kein Geld aus. Der Platz liegt nur wenige Meter unterhalb der Kuppe vom Felsberg mit seinem Felsenmeer, welches wir uns am nächsten Tag genauer angucken wollten.

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Dieses Jahr war alles etwas anders und den größten Anteil daran hatte natürlich Corona. Als wir aus unserem letzten Winterurlaub in Spanien, die Fähre für den Sommer 2020 von Travemünde nach Trelleborg in Schweden gebucht haben, sollte es eigentlich über den Landweg nach Norwegen gehen. Dann kamen im Verlauf des Jahres Reisewarnungen und dieses halt auch für Norwegen und Schweden. Wir wussten somit bis kurz vor Reiseantritt also nicht, ob es für uns nach Schweden bzw. durch Schweden nach Norwegen gehen konnte.

Im Juni bekamen wir dann auch noch Familienzuwachs durch einen kleinen Malterserwelpen mit dem Namen Luna. Große Wanderungen wie wir sie in Norwegen machen würden, sind mit einem dann 4 Monate jungen Hundewelpen noch nicht zu machen, daher sollte es, wenn möglich, eher nach Schweden als nach Norwegen gehen.

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