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Hersteller von Reisemobilen und Wohnwagen sind auch im Jahr 2022 von den stark stockenden Lieferketten und hohen Rohstoffpreisen betroffen. Die Neuzulassungen von Reisemobilen stieg im Januar jedoch um 18,0% und bei den Wohnwagen, waren es sogar ein Plus von 23,0%. Wie sich jedoch der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Folgen auf die Branche auswirken wird, ist noch ungewiss. Dieses wird sich wohl erst in den Zahlen vom März widerspiegeln. Wollen wir hoffen, dass primär der Krieg ein rasches Ende nehmen wird und es mit der Ukraine und somit dem Frieden in Europa wieder bergauf geht.

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Eigentlich müsste der Artikel den Namen „Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen im Dezember 2021“ tragen und an die Artikel der letzten Monate anknüpfen. Natürlich findet Ihr auch hierin die üblichen Zahlen zum Vergleich, aber ich möchte auch etwas mehr auf die Hintergründe eingehen, denn die Nachfrage ist eigentlich ungebrochen hoch und dieses besonders bei Reisemobilen.

Die Gesamtzahl von unglaublichen 107.203 neu zugelassenen Freizeitfahrzeugen im Jahre 2020, zu denen Reisemobile und Wohnwagen zählen, wurde dieses Jahr wie zu erwarten nicht übertroffen. Am Ende waren es 2021 aber immer noch unglaubliche 106.138, was gerade einmal ein Minus von 0,99 % ausmacht. Jetzt muss man sich aber einmal die Hintergründe zu den Zahlen genauer anschauen, um zu verstehen, dass die Nachfrage bei Reisemobilen ungebrochen ist. Ich versuche mich an dieser Stelle also mal als Analyst und schaue etwas in die Glaskugel.

Alle Branchen stecken bezüglich stockender Lieferketten und gestiegener Rohstoffpreise vor großen Problemen. Man könnte auch sagen, die Campingbrache steckt ganz besonders tief im Schlamassel. Es sind am Ende kleine rollende Häuschen, in denen viele der wiederum sehr knappen und verteuerten Rohstoffe stecken. Lange (teilweise ungewisse) Lieferzeiten und natürlich auch gestiegene Preise von teilweise über 10 %, führen, wie auch Berichte von überfüllten Camping- und Stellplätzen sicherlich schon zu einer geringeren Nachfrage. Trotz dieser Situation gab es auch 2021 wieder eine Steigerung an Neuzulassungen von Reisemobilen.

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Hersteller von Reisemobilen und Wohnwagen leiden weiterhin unter den stark stockenden Lieferketten. Es wurden im November dieses Jahres 6,1 % weniger Reisemobile neu zugelassen, als im November des kaum zu toppenden Rekordjahres 2020. Auch bei Wohnwagen ist die Nachfrage weiterhin rückläufig und mit -29,4 % noch deutlicher. Diese werden aber in der Regel eher in den Sommermonaten genutzt, während man mit einem neuen Reisemobil auch direkt ins Wintercamping starten kann.

Trotz aller Schwierigkeiten wurden bis zum 1. Dezember 2021 insgesamt 101.897 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen und die Zahl von 100.000 ist somit dennoch geknackt worden. Leider steigt die Anzahl der Stell- und Campingplätze nicht in einem so rasanten Tempo, was zu großem Unmut bei allen Beteiligten führt.

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Hersteller von Reisemobilen und Wohnwagen leiden weiterhin unter den stark stockenden Lieferketten. Dennoch wurden wieder mehr Reisemobile im Oktober neu zugelassen, als im Oktober des Rekordjahres 2020. Bei Wohnwagen ist die Nachfrage weiterhin rückläufig, diese werden in der Regel aber eher in den Sommermonaten genutzt, während man mit einem neuen Reisemobil auch direkt ins Wintercamping starten kann.

Insgesamt wurden bis zum 1. November 2021 bereits 96.625 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen und die 100.000 somit sicher noch diese Jahr geknackt wird. Die Anzahl der offiziellen Stellplätze steigt leider nicht in einem so rasanten Tempo. Es kommen zwar private Stellflächen hinzu, aber die sind oftmals preislich nicht so wirklich attraktiv. Es wird somit leider immer voller werden und die Suche nach einem freien Plätzchen könnte zur Zerreißprobe werden.

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Reisemobile und Wohnwagen bestehen aus sehr vielen unterschiedlichen Komponenten. Baustoffe verschiedenster Art und auch sehr viele elektronische Komponenten werden darin verbaut. Von den eigentlichen Fahrzeugchassis bei den Reisemobilen mal ganz abgesehen, ist ein Freizeitfahrzeug schon sehr komplex aufgebaut. Es sind ja am Ende eigentlich kleine rollende Häuser und somit ist auch die Caravaningindustrie stark von den stockenden Lieferketten betroffen.

Trotz einer weiterhin sehr hohen Nachfrage sind die Zulassungszahlen auch in diesem Monat rückläufig. Daher kommen wir zum Beispiel bei den Reisemobilen auf ein Minus von 10,1 % im Gegensatz zum September des vergangenen Jahres. Für manch einen ist das sicherlich jammern auf hohem Niveau, weil es sich hierbei immer noch um das zweitbeste Ergebnis für den Monat September in der Geschichte und um fast doppelt so viele Einheiten wie im September 2019 handelt. Dennoch aus Sicht der Hersteller und Händler ein nicht zufriedenstellendes Ergebnis, weil die Nachfrage am Ende einfach höher als das aktuell verfügbare Angebot ist.

Insgesamt wurden bis zum 1. Oktober dieses Jahres 90.245 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen. Die 100.000 sollte also noch 2021 zu knacken sein, auch wenn es insgesamt danach ausschaut, als wenn 2020 das Rekordjahr der Campingbranche bleiben könnte.

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Auch wenn im August 2021 „nur“ 8.482 Freizeitfahrzeuge (Wohnmobil & Wohnwagen) neu zugelassen wurden und es bei den Reisemobilen sogar zu einem Minus von 18,2 % (im Juli waren es sogar -20,8 %) gekommen ist, erzielte die Campingbranche dennoch das zweitbeste Augustergebnis der Geschichte. Wer glaubt die Nachfrage hätte jetzt nachgelassen, der könnte sich aber irren.

Der Rückgang erklärt sich vor allem durch massive Lieferengpässe von dringend benötigten Bauteilen und Rohstoffen. Das wiederum führt dazu, dass Fahrzeuge nicht an die Händler oder den Kunden ausgeliefert werden können, obwohl sie teilweise eigentlich nahezu fertig sind. Es ist also noch nicht wirklich von einem Rückgang zu sprechen, denn was die Händler nicht haben, das können sie auch nicht verkaufen. Gleichzeitig schrecken aber auch die sehr langen Lieferzeiten und natürlich die etwas angezogenen Preise Neukunden etwas ab. Es bleibt also weiterhin spannend, wie sie das Jahr für die Campingbranche entwickelt.

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Es hört einfach nicht auf, die Campingbranche verzeichnete trotz (oder gerade wegen) der Corona-Pandemie das beste Halbjahresergebnis ihrer Geschichte. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten 62.839 Reisemobile und Wohnwagen neu zugelassen. Das größte Wachstum haben dabei die Reisemobile mit einem Plus von 23 % zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bis zur Jahresmitte wurden so viele Freizeitfahrzeuge neu zugelassen, wie im gesamten Jahr 2017, was damals bereits einen neuen Rekord darstellte.

Die Zahlen würden eigentlich noch höher ausfallen, wenn die Hersteller alle Ihre Fahrzeuge auch ausliefern könnten. Etliche Fahrzeuge sind praktisch fertig produziert, können aber wegen Problemen in den Lieferketten und der geringen Verfügbarkeit von Komponenten und Rohstoffen nicht ausgeliefert werden, etwa weil ein bestimmtes Teil fehlt. Aber auch beim Basisfahrzeug, wie dem Platzhirsch Fiat Ducato gab und gibt es massive Probleme. Etwa 300.000 Stück rollen jährlich in Sevel (Italien) vom Band und die Produktion lief bereits im Dreischichtbetrieb und das sieben Tage die Woche. Im Frühjahr 2020 standen dort die Bänder aber acht Wochen still und weil das Werk bereits an der Kapazitätsgrenze ist, kann man diesen Rückstau nicht mehr aufholen.

Hinzu kommt auch noch die extreme und immer noch steigende Nachfrage an Reisemobilen und somit leiden die Hersteller und Kunden bis heute an dem Produktionsstopp von 2020. Das Ganze ist so krass, dass etwa Hymer und Carado keine Bestellungen für 2022 mehr annehmen, weil schon alles ausverkauft ist. Wo sollen die ganzen Camper nur hin?

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2020 war für die Campingbranche ja bereits ein absolutes Rekordjahr, aber 2021 könnte sogar noch besser werden. Die ersten beiden Monate waren zwar etwas schwächer, aber jetzt ziehen die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen bereits wieder kräftig an und für den April sind das mit 8.510 neuen Reisemobilen schon wieder eine Steigerung von unglaublichen 92,7% gegenüber dem April 2020.

Kaum eine Branche hat in den letzten Jahren so einen extremen Zuwachs hinlegen können wie die Campingbranche. Trotz oder gerade durch Corona, sind die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen nahezu explodiert. Coronabedingt sind Verkaufs- und Beratungsgespräche beim Händler untersagt, daherkommen könnte es sich auch „nur“ um Auslieferungen von Bestellungen aus 2020 handeln. So oder so geht der Campingboom auf jeden Fall weiter.

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