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Auf den Straßen Dänemarks muss keine Maut gezahlt werden. Es fallen für die Nutzung der Öresundbrücke und der Storebæltbrücke jedoch Gebühren an, welche man mit entsprechenden Rabattverträgen teilweise deutlich reduzieren kann. Wenn man die Brücke(n) mehrfach, also mindestens für Hin- und Rückfahrt nutzt, macht sich die Ersparnis am deutlichsten bemerkbar.

Für die Storebæltbrücke ist das mit dem Anbieter ØresundPAY alles kostenlos möglich. Dessen Vertrag hat keine Jahresgebühr und für deren Transponder (Bizz) müssen weder Kaution, Gebühr oder Versand bezahlt werden. Somit gibt es auch keine versteckten Kosten, welche von den möglichen Einsparungen (bis zu 656,00 DKK) am Ende abgezogen werden müssen. Ein Transponder ist auf der Storebæltbrücke zwar nicht zwingend erforderlich, weil der Vertrag bzw. das Fahrzeug auch über die Nummernschilderkennung dem Vertrag zugeordnet werden kann, jedoch kann der Vertrag nur mit der Seriennummer eines Transponders von ØresundPAY abgeschlossen werden.

Bei der Öresundbrücke muss zwar mit ØresundGO® (ehemals BroPas) ein Jahresbetrag von 359,00 DKK (Stand 01.2024) entrichtet werden, dafür kann man damit aber eine Ersparnis von bis zu 1438,50 DKK erzielen. Ein Transponder ist auf der Öresundbrücke auch nicht zwingend erforderlich, weil das Fahrzeug ebenfalls über die Nummernschilderkennung dem Vertrag zugeordnet werden kann.

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Wer die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden nutzen wollte, der konnte die Mautgebühren bis dato mit dem Rabattsystem BroPass deutlich reduzieren. Das System hat jetzt mit ØresundGO® einen neuen Namen und verspricht eine vereinfachte Nutzung (ohne Transponder) sowie noch niedrigere Preise für die Überfahrt.

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Wer mit seinem Camper nach Norwegen fährt, wird sich mit dem Thema Maut auseinandersetzen müssen. Spätestens wenn man ein Wohnmobil mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen über Norwegens Straßen bewegt, kommt man um einen Transponder nicht herum. Auch bei der Nutzung des Rabattsystems für die Fähren in Norwegen mit dem Namen „AutoPASS for ferje“ ist ein Transponder kaum zu vermeiden. Details findet ihr in meinem ausführlichen Artikel zum Thema Rabatte für Maut und Fähren in Norwegen und Schweden.

Wer sich damals für den Transponder „Bizz“ vom dänischen Anbieter Brobizz entschieden hat, wird diesen bis zum 31. Januar 2023 gegen ein neues Model tauschen müssen. Hintergrund sind neue Anforderungen für den Datenaustausch in Norwegen, welche ab Februar 2023 in Kraft treten.

Update: Leider ist der BroBizz ab dem 01.04.2023 in Norwegen für Privatkunden nicht mehr nutzbar.

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In diversen Ländern sind Wohnmobile über 3,5 t mautpflichtig und leider hat jedes Land ein eigenes Mautsystem. Die Abrechnung der Maut ist aufgrund der unterschiedlichen Gebühren und Abrechnungsvarianten daher oftmals mit erheblichem Zeitaufwand verbunden.

Der ADC wollte dieses in Zusammenarbeit mit DKV Mobility und einer speziellen Mautbox ändern, worüber ich Anfang des Jahres bereits berichtet habe. Die Mautbox vereinfacht die Nutzung unterschiedlicher Mautsysteme in Europa und ist besonders für Camper und Fahrzeuge über 3,5 Tonnen und über einer Höhe von über 3 Metern interessant.

Die Mautbox macht die Abrechnung von 11 europäischen Mautsystemen besonders für große Wohnmobile und Fahrzeuge über 3,5 Tonnen jetzt zum Kinderspiel. Man kann an den Mautstationen auf speziellen Spuren einfach durchfahren und die Abrechnung der Mautgebühren erfolgt automatisch. Die Mautbox ist ab sofort erhältlich und bei einer Bestellung bis zum 31.07.2022 spart man sich die Aktivierungsgebühr von 19,90 €.

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Ich erhalte zu meinem sehr umfangreichen Artikel zum Thema Maut in Norwegen immer wieder Rückfragen zur Anreise über die Öresundbrücke. Daher erhaltet ihr hiermit eine Zusammenfassung zur Anreise nach Norwegen über Dänemark und Schweden per Fähre und Brücke. Alle anderen Reisemöglichkeiten und Kombinationen aus Fähre, Landweg, Brücke usw. und das inkl. Kostenaufstellungen, findet ihr hier.

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In vielen europäischen Nachbarländern herrscht bereits seit vielen Jahren eine Mautpflicht für Pkw- und/oder Lkw, aber die haben auch nicht einen Andi Scheuer aus Bayern, der so ein Projekt trotz aller Expertenratschläge einfach nicht auf die Straße bekommen konnte. Was man aber als Reisender in Europa vermisst, das wäre eine einheitliche Maut-Lösung und so muss man sich nicht im Vorfeld immer informieren, in welchem Land nun Maut anfällt und vor allem, wie diese abgerechnet wird.

Simple Mautstationen etwa auf den Autobahnen, wo jedem sofort klar, ist an welchen Schalter er fahren muss und dort dann „einfach“ bezahlt und weiterfährt, das wäre auch zu einfach. Es gibt neben der streckenbezogenen Maut auch noch die Vignette, welche vor Befahren der mautpflichtigen Straße erworben und an der Windschutzscheibe angebracht worden sein muss. Das die Vignetten „natürlich“ unterschiedlichste Preise und Laufzeiten haben, erhöht den Spaßfaktor. Damit aber nicht genug, denn neben dieser Klebevignette, gibt es auch noch die digitale Vignette, auch als Chip, Transponder oder Mautbox bezeichnet, welche je nach Gewichtsklasse des Fahrzeugs (oftmals ab 3,5 t) sogar vorgeschrieben sind und daher viele Camper betreffen. Daher als erstes Mal eine kleine Aufstellung, wo in Europa (gewerblicher Güterverkehr ausgenommen) Maut anfällt und wie diese abgerechnet wird.

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In Schweden und Norwegen müssen alle Fahrzeuge Mautgebühren zahlen. Das System verwendet dabei ANPR-Kameras (Automatic Number Plate Recognition), welche eine reibungslose und vollautomatische Erkennung von Fahrzeugen ermöglichen und dem Fahrzeughalter wird postalisch eine Rechnung zugestellt. In Norwegen sind schwere und gewerblich genutzte Fahrzeuge über 3,5 Tonnen dazu verpflichtet, einen elektronischen Transponder (Chip) zur automatischen Erfassung der Maut einzusetzen.

Die meisten Mietwohnmobile sind auf gewerblichen Anbieter registriert und somit von dieser Regelung betroffen und bei Nichtbeachtung wird in Norwegen eine Strafe von 8000 NOK (ca. 800 €) fällig. In dem folgenden Artikel gebe ich dir eine Übersicht über die Mautsituationen in Skandinavien und der Schwerpunkt liegt hierbei auf Norwegen. Ich erkläre darin auch, wie man 50 % der Kosten auf den knapp über 100 Fähren innerhalb Norwegens einsparen kann und was man besonders mit einem gemieteten Wohnmobil über 3,5t beachten muss.

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