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Flüssiggas (Propan oder Butan) ist für den Camper als Energiequelle nahezu unverzichtbar. Sei es für Heizung, Warmwasserboiler, Kühlschrank (Absorber), oder natürlich für den Kocher in der Campingküche. Natürlich gibt es auch ein paar Alternativen, wie eine Dieselheizung, oder bei ausreichend großen Batterien ein Induktionskochfeld, aber das sind eher Nischenprodukte. Der mit Abstand größte Anteil der Camper ist auf die Gasversorgung angewiesen. Neben den handelsüblichen 11 Kilo Tauschflaschen aus Stahl, gibt es aber noch ein paar Alternativen, welche ich hier kurz vorstellen möchte.

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Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und vor allem darunter ist man im Camper auf einen hohen Propangasnateil in den Gasflaschen angewiesen. Hintergrund ist der Siedepunkt von Butan, denn dieser liegt bei ca. -0,5° Grad. An dieser Temperatur kann das flüssige Butan nicht mehr verdampfen und somit im Camper nicht verwendet werden.

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Seine Gasflaschen im Wohnmobil mit LPG betanken zu können, ist eine sehr feine Sache, die wir nicht mehr missen möchten. Sich international und selbst „nur“ in Europa auf einen gemeinsamen Standard einigen zu können, ist leider nicht ganz so einfach. Es gibt an den Autogastankstellen nämlich vier verschiedene Tanksystem-Normen, um seine Tankflaschen oder den Gastank mit dem Flüssiggas-Gemisch zu betanken. Hierzu zählen die Tanksysteme ACMEBajonett, DISH und Euronozzle (Spanien-Adapter). Das Tanken ist super einfach und funktioniert mit Tankflaschen im Wohnmobil, genau wie beim Gastank (LPG) vom Auto.

Tankflaschen zudrehen, damit etwa ein verbauter Gasdruckregler keinen Schaden nimmt und dann den passenden Adapter* aufschrauben. Zapfpistole auf den Adapter, Griff ziehen und justieren und jetzt den Knopf an der Tanksäule so lange drücken, bis der Tankvorgang startet und den Knopf so lange gedrückt halten, bis der Tankvorgang wieder von allein stoppt. Dann die Pistole wieder vom Adapter schrauben, wo immer etwas Restgas entweicht und man sich beim ersten Mal erschreckt, den Adapter wieder entfernen und schon ist man fertig.

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In Skandinavien (bis auf Finnland) kann man natürlich genauso einfach LPG tanken, wie in Deutschland. Es gibt nur leider weniger Tankstellen bzw. Geschäfte mit einer Zapfsäule. Aber ein großer Vorteil an LPG Tankflaschen ist ja die Möglichkeit, mal eben ein paar Liter nachzutanken und nicht erst warten zu müssen, bis die Flasche leer ist.

Ich habe auf einer Google Karte, die mir bekannten LPG Tankstellen für Skandinavien zusammengestellt. Als Quellen dienten unter anderem auch die Webseiten der Betreiber. Neben der Adresse und den GPS Koordinaten, findet ihr auch die Öffnungszeiten. Da es sich nicht immer um Tankstellen handelt, an denen man in der Regel 24h mit Karte tanken kann, solltet ihr die Öffnungszeiten beachten, damit ihr nicht vor verschlossenen Türen steht. Die LPG Mischung in Skandinavien ist in der in den meisten Fällen 95/05 (Propan/Butan) oder auch 100% Propan.

In Schweden gibt es viele Biogas, Erdgas und Ethanol E85 Tankstellen. Das auf keinen Fall darf man seine Propan (LPG) Flaschen oder Tanks mit ”Fordongas” betanken, weil dabei handelt es sich um CNG / Erdgas. In Schweden nennt man LPG auch Motorgas oder Autogas. Während wir in Deutschland mit einem ACME Adapter* tanken, wird in Schweden der Dish Adapter* und in Norwegen teilweise der Bayonet Adapter* benötigt.

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Ohne Gas geht nicht viel im Camper und die meisten hantieren mit den klassischen Tauschflaschen herum. LPG Gas-Tankflaschen oder Gastanks mit Füllstopp erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Vorteile liegen vor allem in der Bequemlichkeit, über die ich bereits ausführlich berichtet habe.

LPG (Liquefied Petroleum Gas), GPL, Motorgas oder auch Autogas genannt, wird verflüssigt getankt. Das erklärt somit auch, warum es bei Tankstellen in Litern und bei einer Tauschflasche im Baumarkt, in Kilogramm angegeben wird. Ein Liter Flüssiggas entspricht einem halben Kilo Gas. In eine 11 Kilo Flasche passen somit 22 Liter Gas.

Wenn wir mal von den 14,99€ ausgehen, die man bei Obi für 11 Kilo Gas bezahlt, liegt man bei 0,68€ pro Liter. An der Tankstelle zahlt man im Ø pro Liter 0,58€ . Es würde also sehr lange dauern, die Anschaffungskosten wieder herauszuholen. Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Brennstoff LPG. Dieses Gas besteht in der Regel aus einer Mischung aus Propan und Butan. Hierbei hat Propan einen etwas besseren Brennwert als Butan und Butan hat den Nachteil, dass es ab etwa -1° Grad Celsius nicht mehr verdampft. Daher ändert sich im Winter an den Tankstellen das Mischverhältnis von Propan/Butan 40:60 (Sommergas) auf 60:40 (Wintergas) aber im Camper reicht das nicht.

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Jeder Wohnmobilbesitzer weiß, Kühlschrank, Herd, Heizung und warmes Wasser, ohne Gas läuft hier einfach nichts und der Energiegehalt von Gas ist unschlagbar. 1 kg Propan Flüssiggas hat einen Energiegehalt von knapp 14,00 kWh/kg und somit hat eine 11 Kilo Gasflasche, einen Energiegehalt von 154 kWh. Eine unserer beiden 80Ah Gel Batterien, mit 27 Kilo Gewicht, bringt es dagegen gerade mal auf 0,96kWh.

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