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In meinem letzten Artikel habe ich noch über Fakten und Erfahrungen von Wohnmobilen mit über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht berichtet. Eine Hürde zum Fahren eines solchen Wohnmobils ist die passende Fahrerlaubnis, weil die aktuelle Klasse B nur ein Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen erlaubt. Für schwerere Wohnmobile (3,5 bis 7,5t) musste man bis jetzt den Führerschein der Klasse C1 machen.

Das Europäische Parlament hat heute (28.02.2024) in seiner ersten Lesung zur Reform der 4. Führerscheinrichtlinie einer Erweiterung des B-Führerscheins auf 4,25 Tonnen auch für Reisemobile zugestimmt. Damit hat nach dem Rat auch die zweite EU-Institution grünes Licht für die geforderte Führerscheinanpassung gegeben. Die Anhebung des zulässigen Gesamtgewichts auf 4,25 Tonnen für den B-Führerschein soll neben Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, auch für Reisemobile und Krankenwagen gelten, und dies unabhängig von der Art des Antriebs. Die Regelungen für alle Autofahrerinnen und Autofahrer, welche die Klasse B bereits seit 2 Jahren besitzen.

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Kennst du das aktuelle Gewicht deines Wohnmobils und bewegt es sich im Rahmen der gesetzlich zulässigen Gesamtmasse? Natürlich inklusive dir selbst und allem, was du mitnehmen möchtest. Wenn du diese Frage (oder Teile davon) mit einem Nein beantworten musst, dann solltest du diesen Artikel unbedingt lesen, so unschön das Thema auch sein mag. Ebenso, wenn du dir zum ersten Mal ein Wohnmobil zulegen möchtest und aktuell noch unsicher bist, ob du überhaupt mit einem Fahrzeug von unter 3,5 Tonnen am Ende realistisch hinkommen wirst.

Über das Thema Überladung des Wohnmobils und den Folgen, spricht (nachvollziehbarerweise) keiner so wirklich gerne. Weder die Hersteller noch die Händler und auch nicht die Camper, welche sich den Traum vom Reisen mit dem Wohnmobil von „ein paar Kilo zu viel“ auf der Wage am Ende nicht verderben lassen wollen. Sich aber grundsätzlich keine Gedanken über das Gewicht zu machen, ist definitiv der falsche Weg und evtl. muss man sich ehrlich eingestehen, dass es mit einem < 3,5 t Fahrzeug einfach nicht funktioniert. Hier bliebe einem dann nur die Möglichkeit ein Fahrzeug oder dessen Auflastung auf über 3,5 Tonnen zu wählen, wenn man weiterhin den Traum vom unbeschwerten Reisen mit dem Wohnmobil verwirklichen möchte.

Im Internet kursieren teilweise die wildesten Gerüchte und Vorurteile zu Wohnmobilen, welche ein zulässiges Gesamtgewicht (zGG) von über 3,5 Tonnen haben. TÜV, Steuer, Maut, Fähren, bis zu Fahrverbote, um nur einige davon zu nennen. Wir sind seit fast 3 Jahren mit Fahrzeugen oberhalb der 3,5 Tonnen Marke in Europa unterwegs und ich möchte an dieser Stelle neben den Fakten, auch von unseren persönlichen Erfahrungen berichten.

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Ich lese gerne Magazine oder man sagt dazu evtl. auch Fachzeitschriften und diese am liebsten digital, etwa auf dem iPad. Natürlich gib es auch Menschen, die können oder wollen Zeitschriften und Bücher nur gedruckt lesen und sich mit Ebook Reader und Tablets einfach nicht anfreunden, aber aus meiner Sicht überwiegen die Vorteile von digitalen Inhalten gegenüber gedruckten (analogen) Varianten deutlich und wenn Du das auch so siehtst, solltest Du jetzt weiterlesen.

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Wenn Ihr Euch ein neues Wohnmobil mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen zulegen wollt, dann solltet Ihr das Thema Gewicht nicht vernachlässigen. Die Hersteller geben hier in der Regel immer die Masse in fahrbereitem Zustand an, aber was ist das genau und ist diese Angabe realistisch? Also unter der Masse in fahrbereitem Zustand nach (EU) 1230/2012 vom 12. Dezember 2012, versteht man Folgendes:

  1. Das Leergewicht des Fahrzeuges (Serienausstattung)
  2. Ein Fahrer mit 75kg Körpergewicht
  3. Der Kraftstofftank ist zu 90% gefüllt
  4. Der Wassertank ist mit einem reduziertem Wassertankvolumen für die Fahrt von 20 Litern gefüllt
  5. Eine gefüllte Alugasflasche mit 11kg Füllung
  6. Werkzeug, Reifenreparatur-Set und Kabeltrommel

Hierbei wird seitens der Hersteller (legal) getrickst, wie nichts Gutes. Nehmen wir etwa mal den Wassertank als Beispiel. Die Hersteller geben beim Volumen das Wassertanks, immer zwei Zahlen an. Die große ist das Volumen des Tanks, also was man an Wasser mitnehmen kann. Die deutlich kleinere Zahl ist die Angabe für die Fahrt.

In der Verordnung steht „Die Flüssigkeiten enthaltenden Systeme (außer Systeme für gebrauchtes Wasser, die leer bleiben müssen) sind zu 100 % des vom Hersteller angegebenen Fassungsvermögens gefüllt.“  Das passt auch eher zur Realität, als die in der Regel 20 Literchen, welche die Hersteller als Fahrbefüllung angeben.

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3,5 Tonnen ist die magische Grenze, denn mehr dürfen die meisten Wohnmobile in Deutschland nicht wiegen. Wer ein auf 3,8, 4 und noch mehr Tonnen aufgelastetes Fahrzeug fährt, der muss sich weniger Gedanken machen. In der 3.5 Tonnenklasse zählt leider jedes Kilogramm. Wenn das Wohnmobil schwerer ist als gesetzlich erlaubt und man kontrolliert wird, kostet meistens Geld und 1 Punkt in Flensburg. Im schlimmsten Fall muss das Wohnmobil aber erste mal stehen und darf man darf erst weiterfahren, wenn man abgespeckt hat. Dazu kommt noch, dass wenn man mit einem überladenen Fahrzeug einen Unfall verursacht, riskiert man Probleme mit der Versicherung.

Die Staumöglichkeiten in einem Wohnmobil sind zwar durch den Grundriss vorgegeben, aber man bekommt selbst in kleine Wohnmobile so einiges rein. Heckgaragen laden einen ganz schnell zur Überladung ein. Das geht meistens zu Lasten der zulässigen Hinterachslast. Entscheidend ist aber nicht nur alleine das Gesamtgewicht, sondern auch in welchem Abstand von den Achsen es verstaut wird und somit von der einzuhaltenden Achslast.

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Die Campingbrache boomt und es wurden allein bis August dieses Jahres laut Statistik des CIVD, bereits 33.857 Fahrzeuge neu zugelassen. Der größte Teil davon befindet sich in der 3,5 Tonnenklasse. Bedeutet das zulässige Gesamtgewicht von 3500 Kilo darf nicht überschritten werden, was leider mit den meisten Fahrzeugen sehr schwer wird, bzw. in der Realität nahezu unmöglich ist. Die Hersteller sprechen nicht wirklich gerne über das Thema und somit sollte man vor dem Kauf eines Wohnmobils bereits auf die Zuladung achten.

Besonders für Familien wird es unmöglich, die 3,5 Tonnen einzuhalten. Nehmen wir mal den nagelneuen Forster A 699 VB welcher für bis zu 7 Personen ausgelegt ist. Wie soll das mit 3,5 Tonnen klappen. Die Masse im fahrbereiten Zustand beträgt ja bereits 2.872 Kilo.

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Wir haben wie sicherlich viele, mit klassischen grauen Stahl Gasflaschen begonnen. Bei unseren beiden Fahrzeugen waren immer bereits zwei 11 Kilo Flaschen mit dabei. Der Vorteil der Stahlflaschen ist neben dem günstigen Anschaffungspreis, sicherlich die große Verbreitung. Man bekommt die Flaschen fast an jeder Ecke gegen eine volle eingetauscht. Die Flaschen haben aber auch einen großen Nachteil und das ist deren hohes Eigengewicht (Tara). Dieses beträgt im Durchschnitt 11,5 Kilo und somit fährt man pro Flasche ca. 22,5 Kilo durch die Gegend.

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