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Strom kann man im Camper und auf Reisen nie genug haben und dieses besonders bei den aktuellen Gaspreisen. Aufbaubatterien (bevorzugt Lithium) im Zusammenspiel mit einer passenden Solaranlage, sorgen im Wohnmobil für Unabhängigkeit. Auch im festen Zuhause ist eine Solaranlage mit passendem Speicher sehr zu empfehlen und die aktuelle Energiekrise hat die Nachfrage weiter in die Höhe klettern lassen.

Mobile Kraftwerke, auch Powerstation genannt, bieten einem nicht nur flexible Möglichkeiten bei der Gewinnung und Speicherung von Energie, sondern auch bei deren Einsatzort. Man kann sie nämlich nicht nur beim Camping und anderen Hobbys, sondern halt auch Zuhause einsetzen. Sie vereinen AufbaubatterieLadegerät, Solarregler, Batteriemanagement (BMS) und Sinus-Wechselrichter (sorgt für 230V) in einem kompakten Gerät und sind von ihrer Kapazität her durch Skalierbarkeit jederzeit auch erweiterbar.

Zwei Modelle vom Hersteller EcoFlow, die kleinere River Max und die größere DELTA mini habe ich bereits für euch ausgiebig getestet und vorgestellt. Jetzt kommt die DELTA 2 auf den Markt, welche durch den Zusatzakku bis zu 3 kWh Kapazität hat und daher auch als Notstromversorgung für Haushaltsgeräte zum Einsatz kommen kann.

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In unserem aktuellen Camper, einem Dopfer 422A Family haben wir uns direkt eine Trockentrenntoilette (TTT) einbauen lassen. Solche individuellen Kundenwünsche sind bei kleinen Manufakturen bzw. Individualausbauern natürlich kein Problem. Hat man ein Wohnmobil aus Serienproduktion, ist dieses leider nur recht selten möglich und man muss nachträglich von Kassettentoilette auf eine TTT wechseln. Was aber machbar ist und diverse Umbauvideos findet man dazu im Netz. Kurz gesagt: Wasserleitung abklemmen, Kassette ausbauen, evtl. den Boden verschließen, Trenntoilette rein, Lüfter montieren und schon ist man fertig.

Statt einer Zerhackertoilette mit Feststofftank, oder gar einer weitverbreiteten Kassettentoilette, haben wir uns damals halt direkt für eine Trelino Trockentrenntoilette entscheiden und diese Art der „Entsorgung“ bis heute nicht bereut, aber dazu am Ende mehr beim Fazit. Bei uns fand jetzt ein Modellwechsel, von der Trelino (Origin) L aus Kunststoff, auf die Trelino (Timber) L aus Holz statt.

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Dass man Strom beim Camping eigentlich nie genug dabei haben kann, darüber habe ich bereits öfters berichtet. Neben den klassischen festverbauten Aufbaubatterien im Wohnmobil und einem ebenfalls festmontierten Wechselrichter, gibt es auch mobile Stromversorger, sogenannte Powerstations. Diese haben einen entscheidenden Vorteil bei der Flexibilität, denn sie sind nicht fest im Fahrzeug verbaut und vereinen AufbaubatterieLadegerät, Batteriemanagement (BMS) und Sinus-Wechselrichter (sorgt für 230V) in einem kompakten Gerät. Man ist mit einer solchen Powerstation nicht fest an ein Fahrzeug gebunden und kann sie somit neben dem Camper auch im Pkw, Ferienhaus, beim Grillen am See, oder sonst wo verwenden. Ebenso ist eine solche Bauform für kleine Fahrzeuge sehr praktisch. Sonjas Cousine etwa reist mit ihrem Lebensgefährten in einem selbst ausgebauten VW Caddy und hier zählt wirklich jeder Zentimeter an Platz. Dennoch wollen die beiden natürlich nicht auf eine zuverlässige Stromversorgung für Kühlbox, Laptop, Kamera usw. verzichten.

Im letzten Sommerurlaub habe ich bereits die Powerstation EcoFlow River MAX mit 576 Wh ausgiebig getestet und hier im Blog vorgestellt. Jetzt ist die nächste Stufe an der Reihe, und zwar die EcoFlow DELTA mini mit einer Kapazität von 882 Wh und einem eingebauten Wechselrichter (reine Sinuswelle) mit bis zu 2100 Watt Leistung.

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Wenn man auf offiziellen Stell oder Campingplätzen steht, ist man in der Regel fein raus, weil diese Plätze sind ja extra für Camper ausgewiesen. Auf Privatgrundstücken kann man sich die Genehmigung des Eigentümers einholen, aber selbst auf denen ist es in manchen Ländern verboten zu stehen. In der Vergangenheit kam es besonders in der Hauptsaison leider vor, dass der angepeilte Stellplatz bei Ankunft bereits auf den letzten Platz belegt gewesen ist. Mit etwas Glück war der nächste nicht ganz so weit entfernt und man wurde noch fündig. Mit den stetig steigenden Zulassungszahlen von Freizeitfahrzeugen und den dazu noch kommenden ausgebauten Vans, welche in der Statistik gar nicht vorkommen, sinkt jedoch die Hoffnung auf ein freies Plätzchen.

Die Freiheit, abseits von Campingplätzen an schönen und ruhigen Plätzen zu übernachten, hat man in Anbetracht all der Camper also leider immer seltener. Es wollen zu viele die Stille genießen und die Natur entdecken, denn so haben es einem die sozialen Medien wie Instagram oder die Hochglanzwerbung doch versprochen und ich kann mich mit den Bildern von unseren Reisen davon nicht freisprechen. In der Realität sieht das alles etwas anders aus, denn die meisten europäischen Länder verbieten das Übernachten außerhalb von Camping- und Stellplätzen und verhängen teilweise auch hohe Strafen. Es werden auch immer mehr Kontrollen durchgeführt und aufgrund des inakzeptablen Verhaltens weniger Camper, bedauerlicherweise auch immer weniger Toleranz frei stehenden Campern entgegengebracht.

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Strom kann man im Camper eigentlich nicht genug haben und neben den bekannten Aufbaubatterien und Wechselrichtern für den Festeinbau, gibt es auch tragbare Powerstations. Die haben mit einer handelsüblichen Powerbank für die Hosentasche natürlich nichts mehr gemein. Ein Exemplar dieser Gattung ist die EcoFlow River, welche bis zu 9 Geräte gleichzeitig mit Strom versorgen kann und in den letzten Wochen einem intensiven Test unterzogen wurde.

Die EcoFlow River vereint Aufbaubatterie, Ladegerät, Batteriemanagement (BMS) und Sinus-Wechselrichter (sorgt für 230V) in einem und wiegt dabei nur 5-7 Kilogramm je nach Ausstattung. Die Kapazität des Akkus beträgt 288 Wh und diese lässt sich praktischerweise mit einem Zusatzakku auf 576 Wh verdoppeln, wodurch die EcoFlow River, dann zur EcoFlow River MAX wird. Eine solche Powerstation ist nicht nur für Besitzer von Vans interessant, welche im Alltag diese als „normales“ Fahrzeug nutzen wollen, sondern auch für Menschen, die noch andere Outdoor Aktivitäten als Hobby haben und wo man auf Strom nicht verzichten möchte. Hier denke ich etwa an Angler, welche abseits der Infrastruktur unter anderem eine Kühlbox betreiben möchten.

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Liebe Camper, mir ist es persönlich wirklich vollkommen egal mit welchem Gefährt ihr Urlaub macht und für jeden ist bei dem großen Angebot ja auch etwas dabei. PKW, Bulli, Kastenwagen, Wohnmobil, Liner und was es sonst noch so alles um dem Markt gibt. Sucht euch was aus und habt eine unbeschreiblich schöne Zeit.

Tut mir aber bitte einen großen Gefallen und nehmt bitte euren Scheiss wieder mit und das ist in diesem Fall sogar wörtlich gemeint. Heute wollten wir auf einem kleinen Parkplatz unterhalb des offiziellen Platzes vom Kjeragbolten in Norwegen übernachten (auf dem offiziellen ist das leider verboten) und sind nach 10 Minuten wütend und traurig wieder weitergefahren.

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Kaum ein Thema wird unter Camper so oft (wenn auch teilweise hinter vorgehaltener Hand) diskutiert wie das Thema Klo. Wir nutzen sehr gerne einfache Plätze für die Übernachtung, oder stehen, wenn es erlaubt ist, am liebsten frei. Eigentlich benötigen wir auch keine Infrastruktur auf dem Platz, denn im Camper haben wir ja alles dabei und neben genügend Strom auch eine Dusche und natürlich ein eigenes Klo. Dieses wird Umgangssprachlich auch gerne als Chemieklo bezeichnet, auch wenn das bei uns zu Anfang so nur ein paar Wochen zugetroffen hat und wird bereits vor Jahren auf biologisch abbaubare Zusätze gewechselt sind.

Ein eigenes Klo dabeizuhaben ist uns schon recht wichtig und ich bezeichne uns daher mal liebevoll als Heimscheisser. Leider bedeutete das, was wir mit der eigenen Kassettentoilette als Komfort bezeichnen, in den letzten Jahren eine Menge Aufwand und auch Einschränkungen. Zusätze hin oder her, alles, was die mitfahrenden Personen ausscheiden, landet in der Kassettentoilette und dazu kommt Toilettenpapier und (man glaub es kaum) eine große Menge an Spülwasser. Genau diese Mischung sorgt für einen teilweise bestialischen Gestank, dem man auch mit der Chemiekeule kaum entgegenwirken kann. Hinzukommt dann auch noch das „Problem“, dass eine solche Kassette, trotz ihrer knapp 20 Liter Fassungsvermögen schneller voll ist, als es einem lieb ist.

Mit vier Personen kamen wir mit einer Kassette etwa 1 Tag aus und haben daher in letzten Jahren, bereits zwei zusätzliche Kassetten mit uns herumgeschleppt. Jedoch spätestens, wenn die 3 Kassette zum Einsatz kam, mussten wir uns nach einer Entsorgungsmöglichkeit umsehen, oder eine bei der Weiterfahrt zwingend mit einplanen, was teilweise Umwege und somit kostbare Urlaubszeit bedeutet hat. Damit sollte im neuen Camper Schluss sein und wir haben uns direkt eine Trenntoilette (Trelino L) einbauen lassen.

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Strom kann man im Reisemobil eigentlich nie genug haben. Wer sich meistens auf Stell- und Campingplätzen aufhält und dort am Ladekabel hängt, für den mag das folgende Thema nicht so interessant sein. Wer aber gerne freisteht und das halt auch im Herbst und Winter, wo über die Solaranlage teilweise zu wenig Energie reinkommt, der sollte sich EFOY Hybrid Power mal genauer anschauen.

Die Brennstoffzelle von EFOY als Energieerzeuger im Camper gibt es zwar schon recht lange, ist aber noch nicht so weit verbreitet. Das Prinzip ist relativ einfach, denn neben dem technischen Gerät (Brennstoffzelle), wird eigentlich nur Methanol in sogenannten Tankpatronen zu 5 oder 10 Liter benötigt. Die Brennstoffzelle von EFOY beruht auf der DMFC (Direktmethanol-Brennstoffzellen)-Technologie. Sie wandelt chemische Energie ohne Zwischenschritte und große Wirkungsgradverluste in elektrische Energie um. Mit dem Betriebsstoff in der Tankpatrone (Methanol), ergänzt um Sauerstoff aus der Luft wird Strom produziert. Dabei entsteht neben Strom lediglich Abwärme und Wasserdampf mit einem geringen und ungefährlichen Anteil Kohlenstoffdioxid. Effizient, leise und außergewöhnlich umweltfreundlich.

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Die Ver- und Entsorgung ist im Wohnmobil beim Thema Autarkie bzw. Freistehen der größte Showstopper. Hierbei ist es gar nicht mal so sehr das Frischwasser, sondern eher das Grauwasser und vor allem die Toilette, die einem zum frühzeitigen Weiterziehen drängen. Größere Fäkalientanks mit Zerhackertoiletten findet man in der Regel nur in sehr großen Fahrzeugen vor. Vom Marktführer Thetford kommt nun, mit dem smarten Sanitärsystem iNDUS, eine aus meiner Sicht sehr gute Alternative auf den Markt, welches Frisch, Grau und Schwarzwasser miteinander kombiniert und dadurch auch in gängigen Wohnmobilen der 3,5  beliebten Tonnenklasse mehr Freiheit bietet.

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Was die Kühlung von Lebensmitteln und Getränken im Camper angeht, so setzen wir auf einen Absorberkühlschrank und zusätzlich für noch mehr Platz etwa für Getränke, haben wir noch eine elektronische Kühlbox im Einsatz. Ein Absorber ist für uns gegenüber einem Kompressor besser geeignet, weil wir ihn auch mit Gas betreiben können und uns dieser somit mehr Unabhängigkeit bietet. Über die genauen Unterschiede dieser beiden Technologien, habe ich ja bereits ausführlich hier im Blog berichtet.

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Für uns macht ein Absorberkühlschrank gegenüber einem Kompressor mehr Sinn, weil wir ihn auch mit Gas betreiben können und uns dieses somit mehr Unabhängigkeit verschafft. Über die genauen Unterschiede dieser beiden Technologien habe ich ja bereits ausführlich berichtet.

Ein Nachteil der Absorber ist deren Kühlleistung bei sehr hohen Außentemperaturen, auch wenn die Leistung bei neuen Modellen schon um ein vielfaches verbessert wurde. Hier kann man aber mit flüsterleisen Lüftern dem Kühlschrank unter die Arme greifen und dabei auch noch eine Energieeinsparung von bis zu 40 % erzielen. Der Einbau des Doppellüfters geht dabei auch noch super einfach.

Ziel ist es, mit den Lüftern, die sich im Bereich hinter dem oberen Lüftungsgittern angestaute warme Luft abzusaugen und nach draußen zu befördern. Hierfür habe ich den Doppellüfter TTC-SC19 mit Automatik + Timermodus vom Hersteller Titan Technology verbaut, welchen es in drei Größen gibt. Der TTC-SC19TZ ist übrigens der Nachfolger des bewerten TTC-SC09TZ*.

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Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und so schwören viele Camper auf Stellplatz- und Reiseführer in Papierform. Die mit Sicherheit bekannteste Reihe ist die WOMO-REIHE*. Mit dem Wohnmobil nach….

Die Reiseführer sind Länderspezifisch und enthalten unterschiedlichste Routen, welche auf Wohnmobile abgestimmt sind. Tausende von Kilometer mit vielen Sehenswürdigkeiten und „genauen“ Informationen inkl. Stell- und Campingplätze. Einen solchen Reiseführer zu schreiben, ist sehr aufwendig und vor allem zeitintensiv und genau hier ist das Problem. Ich kann das nachvollziehen, wenn ich bedenke, wie lange ich teilweise an einem Artikel sitze, um zu recherchieren, und das gesammelte zu verarbeiten.

Apps für Tablet und Smartphone hingegen sind durch den nahezu überall verfügbaren Zugang zum Internet jederzeit aktuell. Aber was ist jetzt besser für eine Reise geeignet, ein Stellplatz- und Reiseführer in Papierform oder lieber als App?

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