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Als wir am nächsten Tag im kleinen Küstenörtchen Trévou-Tréguignec erwachten, ging es erst mal zur nahegelegenen Boulangerie, um frisches Baguette fürs Frühstück zu beschaffen. Frisch gestärkt konnte die Reise an den Étang des Deux Amants in der Normandie weitergehen. Einen See mit großen Freizeitpark Léry Poses direkt an der Seine gelegen und nur noch 1,5 Stunden Fahrtzeit von Paris entfernt.

Hier gibt es neben Strand, Wasserrutsche, Wasserpark, Wasserskianlage und vielem mehr, auch sehr viele Park- und vor allem für uns interessante Übernachtungsmöglichkeiten. So zahlt man 5 Euro für den Tag und 10 Euro für die Nacht und kann an beliebiger Stelle auf dem riesigen Gelände mit seinem Camper übernachten. Es ist auch eine Ver- und Entsorgungsmöglichkeit auf einem für Camper ausgewiesenen Bereich vorhanden. Wir suchten uns einen Platz und nach einem kleinen Spaziergang wurde der Grill angeschmissen. Am nächsten Tag wollten wir den Wasserpark und die Wasserskianlage ausprobieren.

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Vom Stellplatz in Lampaul-Plouarzel ging unsere Reise zum Roc’h Ruz, dem mit 385 Metern höchsten Berg (als Norddeutscher darf man dazu Berg sagen) der Bretagne. Leider war die Straße auf den letzten Kilometern gesperrt, denn hier hatte es gebrannt und der Berg war nicht erreichbar und es qualmte an einigen Stellen immer noch vor sich hin. Somit ging es nur kurz auf den nahegelegenen Roc’h Trévezel, welcher mit 384 Metern die zweithöchste Erhebung der Bretagne ist. Er gehört wie der nur ein Meter höhere Roc’h Ruz zum Höhenzug der Monts d’Arrée.

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Die Suche nach einem freien Stellplatz kann zur nervenaufreibenden Tortur werden. Ach, was wäre es doch schön, wenn man vorher online prüfen könnte, wie es um die aktuelle Auslastung des Platzes bestellt ist und man sich gegebenenfalls einen Platz reservieren könnte. In Frankreich bietet Camping-Car Park ein solches System an.

Ganze 375 Stellplätze listet der Anbieter Stand Juli 2022, welche über ganz Frankreich verteilt sind. Man kann sich nicht nur über den einzelnen Platz informieren, etwa dessen Lage und Ausstattung, sondern man sieht auch die Auslastung des Platzes in Echtzeit. Somit kann man im Vorfeld bereits sehen, wie viele Plätze noch frei sind und es ist auch möglich, einen freien Platz online zu reservieren. Das geht alles nicht nur im Browser, sondern auch über eine gut gemachte App für Android und iOS, welche u.a. auch in Deutsch verfügbar ist.

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Wer in Frankreich auch mobil im Netz surfen möchte, der kann natürlich auch das Datenvolumen seines deutschen Anbieters verwenden. EU-Roaming sei Dank. Wem das aber von der Menge her nicht reicht, dem hilft ein Prepaid Angebot vom Anbieter free.fr weiter. Neben dem ganzen für uns nicht nötigen Telefonie und SMS Gedöns, beinhaltet die Karte für 19,99 € ganze 210 Gigabyte mobiles Datenvolumen und das auch im 5G Netz. Die Beschaffung der SIM-Karte ist einfacher als gedacht, denn es gibt sie ganz bequem über einen Automaten.

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Von Oldenburg aus ging es für einen Zwischenstopp auf den Stellplatz im kleinen Örtchen Blankenheim in der Eifel. Am nächsten Morgen sind wir dann durch Luxemburg nach Frankreich eingereist. Die kurz vor dem Urlaub beschaffte XXL Mautbox vom ADAC schaltetet direkt nach Grenzübertritt auf Grün und öffnete die nächsten Stunden mehrfach wie von Zauberhand die Schranken der einzelnen Mautstationen.

Unserer erster Stopp in Frankreich galt der Stadt Verdun. Ein dunkler Ort in der Geschichte, denn hier fand 1916 eine der längsten und verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkrieges zwischen Deutschland und Frankreich statt. Nach zehn Monaten fielen weit über 300.000 Soldaten in der Hölle von Verdun. In und um die Stadt herum gibt es diverse Museen und Gedenkstätten, darunter die unterirdische Zitadelle und das Beinhaus von Douaumont mit den Überresten von mehr als 100.000 Soldaten.

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Frankreich ist unter Campern nicht nur ein beliebtes Reiseland, sondern wir auch von vielen als Transitland für die Fahrt nach Spanien, Portugal oder Afrika genutzt. Auch die französische Politik denkt sich manchmal Sachen aus, bei den man eigentlich nur den Kopf schütteln kann. So schreibt die französische StVO (Artikel R.313-32-1) das Anbringen von drei Toter-Winkel Warnschilder für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen vor.

Dass der Toter Winkel bei Zweirädern und Fußgängern sehr gefährlich ist und leider auch zu tödlichen Unfällen führt, würde ich nie bestreiten. Ob ein an der Ampel stehender Fußgänger, den Aufkleber eher wahrnehmen wird, als unser eigentliches Wohnmobil und sich dann denkt „Oooh über 3,5 Tonnen, jetzt muss ich aber aufpassen“ wage ich doch sehr zu bezweifeln. Scheint mir wie der Tankrabatt in Deutschland gut gemeint zu sein, aber dann doch wenig zu bewirken. Bedauerlicherweise gab es laut Pressemitteilung im Jahr 2021 bei den Unfällen immer noch einen massiven Anstieg bei der Sterblichkeit etwa von Radfahrern. Wenn damit aber auch nur einen schweren Unfall verhindern kann, dann klebe ich mir die Dinger doch gerne ans Auto

Erlaubt sind hierbei Aufkleber oder Schilder, welche neben passenden Symbolen u.a. den Hinweis Toter Winkel (frz. Angles Morts) enthalten. Die Höhe von 25 cm, und die Breite von 17 cm ist dabei ebenso vorgeschrieben, wie der korrekte Montageplatz am Fahrzeug. Bei Missachtung der Verordnung riskiert man übrigens seit Januar 2022 ein saftiges Bußgeld.

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Wie im ersten Teil beschrieben, ging es für uns als Erstes für ein paar Tage auf den Campingplatz Mar Azul in der Nähe von Balerma und dann noch kurz auf einen süßen Platz in Castell de Ferro. Dort wurde es uns aber im Schatten leider zu kalt und wir zogen langsam wieder an der Küste entlang in Richtung Norden. Von den Temperaturen machte es zwischen Almería und Barcelona auch nichts mehr aus und die Rückreise wollten wir noch etwas entspannter in Etappen angehen und uns somit jetzt schon etwas in Richtung Deutschland bewegen.

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Nach über 10 Jahren haben wir endlich mal wieder die Möglichkeit, die gesamten Winterferien zu verreisen und dieses wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Als erstes dachten wir an Skifahren, nur hierfür benötigten wir neben der Skiausrüstung für 4 Personen, natürlich auch Skipässe und für 3 Reiseteilnehmer noch einen Skikurs. Da kommen schon ein paar Euros zusammen und da man den Tag ja auch voll ausnutzen will, verbringt man diesen von morgens bis abends auf der Piste. Spätestes das wollten wir aber unserer 16 Jahre alten Hundedame Fienchen nicht antun und wer weiß, ob es nicht eh unser letztes gemeinsames Weihnachten ist.

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