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Nach einer entspannten Zeit auf dem Campingplatz Rūgumi oberhalb von Liepāja, sind wir von Lettland weiter über die Grenze nach Litauen gefahren. In Kretinga haben wir uns in der Filiale der Supermarktkette Maxima unkompliziert ein Paket „frisches Internet“ besorgt. Die fertigen Pakte hängen an der Kasse und es gibt sie in verschiedenen Ausstattungen und Laufzeiten. Wir entschieden uns für die 7 Tage Version vom Anbieter ezys mit 100 GB Datenvolumen, 100 Min und 350 SMS für sage und schreibe 2,49 €.

Das Paket mit unlimitiertem Datenvolumen, ohne Telefonie und SMS für 3,99 € war hier leider nicht vorrätig. Man könnte es aber auch auf diese und jede bestehende ezys SIM-Karte (ohne Paket ab 99 Cent) per Kreditkarte nachbuchen. Wie auch in den anderen baltischen Ländern war hierfür keinerlei Registrierung per Ausweis oder ähnlichem notwendig. Auf einem litauischen Einkaufszettel könnte stehen: Aufschnitt, Brot, Gemüse, 100 GB Datenvolumen. Warum ist das in Deutschland nicht so einfach und vor allem günstig? Mit frischem Internet in unserem mobilen WLAN-Router konnte die Reise weitergehen und Ziel des Tages sollte der Berg der Kreuze sein.

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Nachdem wir Lettlands Hauptstadt Riga und das große Ķemeri Moor, im gleichnamigen Nationalpark besucht haben, sind wir an der Küste entlang in Richtung Kap Kolka gefahren. Hier am nördlichsten Punkt der Halbinsel Kurland treffen die Wellen der Ostsee (von links) und die aus dem Rigaischen Meerbusen (von rechts) aufeinander. Das allein sieht bereits spannend aus, zusätzlich ist Kap Kolka aber aufgrund seiner besonderen geografischen Lage, der einzige Platz in Lettland, wo man sowohl den Sonnenaufgang als auch den Sonnenuntergang im Meer beobachten kann. Wir beziehen Quartier auf einem nahegelegenen Parkplatz und von dort sind es nur ca. 15 Minuten am herrlich breiten Sandstrand entlang bis zum Kap.

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Nach unserer Tour über den Ingatsi Lehrpfad durch das Moor im Estländischen Sooma Nationalpark, sind wir über die Grenze nach Lettland gefahren, um uns die Kalējala-Höhle im Gauja-Nationalpark (lettisch: Gaujas nacionālais parks) anzuschauen. Der Gauja, ist der älteste und mit seinen etwa 920 km² zugleich der größte Nationalpark in Lettland

Alte Geschichten nach soll in dieser Höhle ein Schmied gelebt haben, weswegen man sie auch als Schmiedhöhle bezeichnet. Es handelt sich um eine der längsten Sandsteinhöhlen in Lettland und sie ist etwa 46 Meter lang. Früher ist der Fluss auch teilweise durch die Höhle geflossen, sodass sich auch die Länge und Form immer wieder verändert hat.

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Von unserem Nachtplatz im Süden von Saaremaa, brechen wir mit einem Schlenker über die traditionelle Straße Lõmala-Kaugatoma auf in Richtung Osten. Auf der Straße Nr. 21108 zwischen Lõmala und Kaugatoma ist die Zeit für die Jahre 1950–1970 stehen geblieben. Die Kilometerpfähle, Markierungspfosten und Wegweiser scheinen aus längst vergangenen Zeiten zu stammen.

Die für das Baltikum charakteristischen Schotterstraßen bzw. Wellblechpisten, erlauben mit dem Wohnmobil oftmals nur etwa 30 km/h, wenn dazu auch noch Schlaglöcher vorhanden sind. So „fährt“ man hier ganz automatisch entschleunigt durch die Landschaft Estlands. Wer möchte, kann sich auf diversen Informationstafeln über die Geschichte dieser Straße informieren. Wir nehmen nur einen kleinen Abschnitt dieser Straße und biegen dann nach Osten in Richtung der Stadt Kuressaare (deutsch Arensburg) ab.

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Die zwei entspannten Tage direkt am Meer auf dem RMK-Platz auf der Insel Hiiumaa haben uns allen sehr gutgetan. Am Vormittag sind wir von hier aufgebrochen, um unsere Tour durch das Baltikum fortzusetzen. Nachdem wir uns wieder ganz vorsichtig und im Schneckentempo den kleinen Waldweg entlanggeschlängelt haben, ging es auf breiteren Wegen weiter zum nahegelegenen Leuchtturm Kõpu.

Der 36 Meter hohe Leuchtturm steht auf der mit 67 Metern höchsten Erhebung von Hiiumaa und das Leuchtfeuer strahlt dadurch auf 102,6 Metern über dem Meeresspiegel und ist eines der höchsten Leuchtfeuer in der Ostseeregion. Der Leuchtturm wurde nach ein paar Unterbrechungen im Jahre 1531 in Betrieb genommen und sein Licht kann bei guter Sicht bis zu 35 Seemeilen (64,8 km) Entfernung gesehen werden. Es leuchtet noch heute zuverlässig jede Nacht und er ist dadurch der weltweit drittälteste Leuchtturm, welcher heute noch in Betrieb ist und zugleich das Wahrzeichen von Hiiumaa.

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Trotz der sehr zentralen und somit etwas lauteren Lage unseres Übernachtungsplatzes am Hafen von Tallinn, haben wir tief geschlafen. Während die Touristen von den Kreuzfahrtschiffen in Scharen in Richtung Altstadt strömen, verlassen wir nach einem späten Frühstück das schöne Tallinn in Richtung Westküste, um auf die Insel Hiiumaa überzusetzen.

Unsere erste Station auf dem Weg ist der Keila-Wasserfall im Landkreis Harjumaa. Vom Parkplatz aus sind es nur wenige Minuten bis zum Wasserfall und hier steht auch eine Skulptur vom estnischen Bildhauer Mati Karmin, welche für Verliebte eine Art von Pilgerstätte geworden ist. Hier hängen Schlösser mit den Initialen nicht wie anderswo an einem Brückengeländer, sondern an einem riesigen Doppelherz am Fluss. Eine wirklich schöne Idee.

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Wir lieben es neue Länder zu entdecken und waren bis jetzt noch nicht in einem der drei baltischen Länder, Estland, Lettland, oder Litauen. Somit haben wir uns Anfang dieses Jahres die Fähre von Travemünde nach Helsinki mit Finnlines gebucht, um das Baltikum mit dem Wohnmobil zu bereisen. Von Helsinki aus ist es nur noch eine kurze Überfahrt bis nach Tallinn, der Hauptstadt von Estland. Es gibt natürlich unterschiedliche Routen und wer genug Zeit hat, kann auch die gesamte Reise von Deutschland aus auf dem Landweg durch Polen ins Baltikum und zurück bestreiten. Wir entschieden uns für die aus unserer Sicht entspannte Anreise per Fähre über Finnland.

Pünktlich um 02:00 legte die Finnstar in Travemünde ab und wir bezogen unsere LUX Außenkabine. Wer die Tickets bereits einige Monate im Voraus buchen kann, der erhält einen entsprechenden Rabatt, sodass wir uns eine (ca. 20 qm) etwas größere Kabine gegönnt haben, bei welcher man nach vorn und zur Seite aufs Meer schauen kann. Die insgesamt 32 Stunden Überfahrt, gehen deutlich schneller vorbei, als man anfangs denkt. Nach einem ausgiebigem Frühstück bzw. Brunch (Achtung alles nach finnischer Zeitzone) und einem ebenfalls ausgiebigem Mittagsschlaf, ging es noch eine Runde in die Sauna. Am Abend genossen wir das reichhaltige Buffet und nach einer weiteren entspannten Nacht auf der Fähre, ist man um 10:00 Uhr auch schon in Finnlands Hauptstadt Helsinki.

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