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Meine Schwiegereltern sind schon seit einigen Jahren mit Ihrem 6 Meter Kastenwagen von Globecar in ganz Europa unterwegs uns stehen dabei auch mal gerne frei. Knackpunkt war hierbei aber bereits des Öfteren die Stromversorgung über die unter dem Beifahrersitz vom Fiat Ducato verbaute Aufbaubatterie. Es handelt sich hierbei um eine AGM-Batterie von Varta mit ihren bescheidenen 85 Ah und geladen wird diese über den in Wohnmobilen weitverbreiteten Elektroblock EBL 119 von Schaudt.

Die Batterie hatte in den vergangenen Monaten bereits ihr baldiges Ableben, unter anderem mit immer kürzeren Laufzeiten angekündigt. Vor der nächsten langen Reise in Richtung Portugal stand hier somit ein entsprechender Austausch an. Einen Batteriecomputer, über den man u. a. zuverlässig über die aktuelle Kapazität und der möglichen Restlaufzeit der Aufbaubatterie informiert wird, sucht man im Globecar leider vergebens. Die kleine Anzeige für die Batteriespannung am Bedienpanel gleicht einer Art Ratespiel. Hier sollte mit dem Einzug einer neuen Batterie, auch gleich mehr Komfort (wobei weniger schwer werden würde) im Bereich Batterieanzeigemanagement verbaut werden.

Im Wohnmobil ist ein Aborberkühlschrank von Dometic (RM 5380) mit ohnehin nur 80 Liter Fassungsvermögen verbaut und das Gefrierfach, was seinen Namen eigentlich verdient, fasst lediglich 5 Liter und ist ein absoluter Witz. Weil bautechnisch kein anderer (größerer) Kühlschrank verbaut werden kann, unterstützt eine Kompressorkühlbox von Dometic das „Gefrierfach“, genauer gesagt hat es abgelöst. Die neue Batterie muss also allein dafür schon eine größere Kapazität haben und sollte einen Batteriecomputer (bevorzugt per Bluetooth/App) mitbringen und auch wieder zwingend unter den Beifahrersitz im Fiat Ducato passen. Unsere Wahl fiel dabei auf eine LIONTRON LiFePO4 12.8V 200Ah LX Smart BMS mit Bluetooth als Untersitz-Variante.

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Wir sind mit dem Wohnmobil am liebsten autark unterwegs und neben der Frischwasserversorgung, entscheidet natürlich auch die Energieversorgung über den weiteren Reiseverlauf. Während wir beim Wasserverbrauch „nur“ einsparen können, etwa indem wir uns für eine auf kostbares Frischwasser verzichtende Trocken-Trenn-Toilette setzen, so können wir beim Thema Strom, im besten Falle selbst welchen etwa aus Sonnenenergie erzeugen.

Viel Solar auf dem Dach ist aber noch lange kein Garant für eine bestmögliche Autarkie. Reiseland, Jahreszeit, Stand und Fahrzeit sind nur ein paar Aspekte, die man neben dem eigentlichen Bedarf und den Speichermöglichkeiten berücksichtigen muss. Klingt komplex, ist es auch und daher habe ich mich von André Vogel bei GNS-Grimma entsprechend beraten und unser Wohnmobil durch ihn bestmöglich autark machen lassen.

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In den vergangenen Jahren waren wir bereits mit einer Trocken-Trenn-Toilette (TTT) unterwegs und sind mit dem Prinzip sehr zufrieden und wollen es nicht mehr missen. Somit stand natürlich fest, dass in unser aktuelles Fahrzeug auch wieder eine TTT verbaut werden sollte und haben uns für eine BioToi mit Rührwerk und Lüfter entschieden. Die BioToi habe ich mir auf dem Caravan Salon im Detail angeschaut und mich dort auch lange mit dem Erfinder Sascha Gerner unterhalten.

Die Verarbeitung machte einen ausgezeichneten Eindruck und sollte man sich im späteren Verlauf der Nutzung doch gegen das Rührwerk entscheiden, könnte man sich jederzeit einen Feststoffbehälter ohne Rührwerk bestellen und dann lediglich mit Einstreu arbeiten. Im Gegensatz zu Modellen anderer Hersteller konnte die BioToi auch durch die Möglichkeit des Umbaus am Ende überzeugen.

Von Werk aus ist unser Rondo XL Kastenwagen mit einer Kassettentoilette ausgestattet, und zwar einer Thetford C402 Banktoilette, welche jetzt weichen sollte. Der Umbau ist bei einer Thetford C402 im Gegensatz zur weitverbreiteten C200 auch nicht viel aufwendiger und mit etwas handwerklichem Geschick für jeden machbar.

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Powerstations sind vielseitig einsetzbar und eignen sich auch hervorragend fürs Camping mit Zelt, Van, Wohnwagen oder Wohnmobil. Vom Hersteller Jackery, einem Pionier und weltweitem Marktführer in der Branche, habe ich die Explorer 1500 Pro* und das faltbare Solarpanel SolarSaga 200W* ausgiebig getestet.

Bei der Powerstation Explorer 1500 Pro stehen die 1500 im Produktnamen für eine Batteriekapazität von 1512 Wattstunden (Wh). Jackery verpackt die gesamte Technik in einem recht kompakten und sturzsicheren Gehäuse und alle Anschlüsse sind optimal zugänglich und selbst unter Last sind die Lüfter angenehm leise.

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Strom kann man in Wohnmobil, Van und Wohnwagen nie genug haben und auch auf dem Zeltplatz möchten viele Camper ungern auf eine zuverlässige Stromversorgung verzichten. Neben fest eingebauten Komponenten bietet sich für die flexiblen Camper unter euch besonders eine sogenannte Powerstation an.

Diese bieten nicht nur sehr flexible Möglichkeiten bei der Gewinnung und Speicherung von Energie, sondern auch bei dessen Einsatzort. So kann man sie nicht nur rein beim Camping, sondern auch bei anderen Hobbys, oder auch in der Gartenlaube einsetzen. Ein sehr kompaktes und leistungsstarkes Exemplar kommt vom Hersteller UGREEN und trägt den Produktnamen PowerRoam GS1200 und hat uns auf unserer Reise durch Slowenien begleitet.

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Solaranlagen finden auf immer mehr Wohnmobildächern ihren Platz und das ist auch gut so. Warum soll man die Energie der Sonne auch nicht für seine Verbräuche im Wohnmobil nutzen, das spart auf Dauer Geld, steigert die Autarkie und ist gut für die Umwelt. Ich würde bei einem neuen Fahrzeug auch nicht über die eigentliche Anschaffung nachdenken, denn für uns gehört eine Solaranlage zur Grundausstattung. Die Frage ist eher, wie viele Module bekommen wir aufs Dach und wird die Ausbeute auch bei tief stehender Sonne in Herbst und Winter ausreichend sein.

Wer auch zwischen Oktober und März mit seinem Camper unterwegs ist, wird mit fest montierten Modulen selbst bei einem durchgehend sonnigen Tag nur eine recht geringe Menge an Strom erzeugen können. Je tiefer die Sonne steht, desto geringer ist leider die Ausbeute bei flach auf dem Boden bzw. Dach liegenden Modulen. Um den geringen Ertrag während dieser Zeit zu steigern, bieten sich mobile Solaranlagen an, welche bei identischen Modulen und optimaler Ausrichtung (90-Grad-Winkel) zur Sonne deutlich mehr Strom erzeugen können.

Selbst im Hochsommer kann die mobile Anlage ihre Vorteile ausspielen, weil der Camper auch im Schatten stehen und trotzdem genügend Energie erzeugt werden kann. Würde ich eine mobile Anlage einer festen Installation grundsätzlich vorziehen? Ganz klar nein, denn ich sehe sie als optimale Ergänzung und nicht als alleinige Lösung für die Stromerzeugung.

Der Aufwand, die mobile Anlage immer auspacken und aufbauen zu müssen, ist dann doch einfach zu groß. Wenn man das Fahrzeug etwa einen kurzen Zwischenstopp zum Einkaufen oder einen Spaziergang in der Sonne abstellt, dann erzeugen die festen Module auf dem Dach Strom ohne Zutun. Die mobile Anlage würde ich für einen so kurzen Zeitraum nicht aufbauen und ist auf vielen Parkplätzen auch kaum möglich.

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Einfache Powerbanks kennt mittlerweile jeder. Mit diesen kleinen „handlichen“ Energiespeichern, kann man unterwegs seine mobilen Geräte mit Strom versorgen und dafür gibt es diverse nachvollziehbare Anwendungsfälle. Seit ein paar Monaten sind jetzt sogenannte Powerstations selbst bei Discountern und Baumärkten verfügbar und scheinen sich wie geschnitten Brot zu verkaufen. Was aber steckt dahinter und braucht man ein solches Kraftwerk wirklich?

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