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In „nur“ 17 Tagen sind wir von Oldenburg nach Helsinki und dann durch Finnland bis zum Polarkreis und dann weiter bis nach Norwegen zum Nordkap und von dort wiederum durch Schweden zurück nach Hause gefahren. Eine ziemlich verrückte Tour in einer so kurzen Zeit und das ganze auch noch im Winter auf vereisten Straßen und bei Temperaturen von bis zu -34° Grad.

Trotz aller Widrigkeiten und der langen Fahrtzeit haben wir jede Sekunde genossen und in diesem Artikel findest Du jetzt nicht nur am Ende eine Zusammenfassung unserer Reise, sondern auch wichtige Tipps, falls Du eventuell selbst eine solche Tour planen solltest. Dabei möchte Dich auf der einen Seite nicht verunsichern, dass alles viel so schwierig ist und sehr viel Vorbereitung benötigt. Auf der anderen Seite wäre es aber auch leichtsinnig zu sagen, man kann „einfach mal so“ mit jedem beliebigen Camper ohne jegliche Vorkehrungen losfahren kann.

Der eiskalte skandinavische Winter bestraft nämlich Leichtsinn relativ schnell und der Urlaub kann ein unschönes Ende nehmen und das wollen wir ja bestmöglich versuchen zu vermeiden. Wenn Du aber lieber im warmen Süden bleiben und „nur“ unseren Reisebericht lesen möchtest, dann spring einfach zum passenden Punk, oder klicke hier und ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen der einzelnen Etappen.

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Unsere Reise beginnt wie eigentlich immer direkt nach der Arbeit bzw. nach der Schule. So sind wir auch diesmal am frühen Nachmittag aufgebrochen, mit dem Reiseziel Norwegen. Die letzten Wochen haben wir neben dem Treffen von ein paar notwendigen Vorbereitungen, vor allem aber die Einreisebestimmungen nach Norwegen beobachtet und waren froh, dass sich an diesen nichts mehr groß geändert hatte. Von Oldenburg sind wir dann nach Puttgarden auf Fehmarn gefahren.

Die Tickets für die Fähre mit einem flexiblem Rückreisedatum, haben wir auf der Fahrt bequem vom Handy aus gebucht. So konnten wir ohne Wartezeit direkt in die Fähre fahren und nach etwa 45 Minuten waren wir bereits in Rødby (Dänemark) angekommen. Für Wohnmobil und 4 Personen macht das insgesamt 250,00 Euro. Von Rødby ging es direkt weiter über die Öresundbrücke nach Schweden. In der Nähe von Malmö haben wir auf einem Stellplatz unsere erste und ruhige Nacht in Skandinavien verbracht.

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Diese Sommerferien waren für uns natürlich allein schon wegen des neuen Campers eine Premiere. Über einige Monate hatten wir kein Wohnmobil zur Verfügung, mit dem wir überhaupt hätten verreisen können und von den ganzen Einschränkungen durch Corona mal abgesehen. Wir wussten aber auch noch nicht genau, ob unser Camper rechtzeitig zum Urlaub fertig seien würde. Mitte Juli konnte ich den neuen Dopfer aber in Neuburg an der Kammel abholen und zwei kleine Testfahrten übers Wochenende waren somit auch noch machbar. Die ein oder andere Personalisierung wollte natürlich auch noch umgesetzt werden.

Unser Favorit vom Reiseland war Norwegen, die Norweger hatten bis vor Kurzem ihre Grenzen noch vollständig geschlossen und diese dann erst „nur“ für vollständig geimpfte Personen geöffnet. Unsere Kids hätten aber bis kurz vor Reiseantritt in Norwegen noch für 14 Tage in Quarantäne gemusst, weswegen wir uns dann erst für eine Reise nach Schweden und eine Anreise über die Öresundbrücke entschieden haben. Etwa eine Woche vor Abfahrt, änderten sich aber die Einreisebestimmungen und auch Kinder von vollständig geimpften Personen durften ohne Quarantäne einreisen, somit sollte es für uns durch Schweden nach Norwegen gehen, weil so leer wird man Norwegen sicherlich nicht mehr so schnell vorfinden.

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Dieses Jahr war alles etwas anders und den größten Anteil daran hatte natürlich Corona. Als wir aus unserem letzten Winterurlaub in Spanien, die Fähre für den Sommer 2020 von Travemünde nach Trelleborg in Schweden gebucht haben, sollte es eigentlich über den Landweg nach Norwegen gehen. Dann kamen im Verlauf des Jahres Reisewarnungen und dieses halt auch für Norwegen und Schweden. Wir wussten somit bis kurz vor Reiseantritt also nicht, ob es für uns nach Schweden bzw. durch Schweden nach Norwegen gehen konnte.

Im Juni bekamen wir dann auch noch Familienzuwachs durch einen kleinen Malterserwelpen mit dem Namen Luna. Große Wanderungen wie wir sie in Norwegen machen würden, sind mit einem dann 4 Monate jungen Hundewelpen noch nicht zu machen, daher sollte es, wenn möglich, eher nach Schweden als nach Norwegen gehen.

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Als wir letztes Jahr die große Reise mit dem Wohnmobil zum Nordkap angetreten sind, haben wir die meiste der Zeit der insgesamt sechs Wochen in Norwegen verbracht. Es war unser erster Aufenthalt in diesem faszinierenden Land und hat uns sehr begeistert, und zwar so sehr, dass wir dieses Jahr wieder Norwegen bereist haben.

Aufgrund der diesmal etwas geringeren Reisezeit, haben wir uns auf das Gebiet von Südnorwegen konzentriert, welches von Kristiansand bis kurz vor Trondheim reicht. Bis dato haben wir den Weg nach Skandinavien immer über Schweden gewählt und die Fähre von Lübeck nach Trelleborg genommen. Von Oldenburg über Lübeck und Trelleborg bis nach Kristiansand, sind es dann aber knapp 1100 Kilometer und durch die Fahrt mit der Fähre, verliert man fast einen zusätzlichen Tag. Daher haben wir uns für die Schnellfähre (2 Stunden) von Hirtshals in Dänemark, nach Kristiansand in Norwegen entschieden.

Von Oldenburg aus ging die Fahrt am Freitag nach Aarhus in Dänemark (500 km) und am nächsten Morgen bis kurz vor Hirtshals (200 km). Hier haben wir dann noch eine Nacht auf einem schönen Platz in der Nähe vom Leuchtturm Hanstholm Fyr verbracht und Sonntag ganz für morgens die Fähre nach Kristiansand genommen. Insgesamt waren es dann nur knapp 700 Kilometer Anreise bis nach Norwegen.

Wie bei unseren Reisen mit dem Wohnmobil üblich haben wir im Vorfeld für uns interessante Sehenswürdigkeiten auf eine Google My Maps eingetragen und uns das Kartenmaterial in der Google Maps App heruntergeladen. Dazu zählen etwa der das Kap Lindesnes, Brufjellhålene, Helleren, der Preikestolen, die kleinen Trollzunge Himakånå, der Gletscher Buarbreen, der Wasserfall Vøringsfossen, die größte Hochebene Europas Hardangervidda, der Beitostølen mit dem See Gjende, der Gaustatoppen und vieles mehr.

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Nach insgesamt 40 Tagen und 8356 gefahrenen Kilometern, sind wir wieder Zuhause angekommen. Was für eine fantastische Reise wir doch erleben durften und an welche wir uns sicher noch sehr lange erinnern werden. Ein Foto von über 1000 Stück für diesen Artikel auszusuchen, welches unsere Reise darstellen soll, ist unmöglich. Daher ist es für das Artikelbild eine kleine Collage geworden, die immer noch nicht alle Highlights unserer Reise zum Nordkap zeigt, aber die Highlights findet ihr in diesem Artikel.

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Vergangenes Jahr waren wir bereits für 3 Wochen mit dem Wohnmobil in Schweden und der erste Besuch in diesem wunderschönen und vielfältigen Land, hat uns sehr beeindruckt. Daher war die Vorfreude riesig, als wir Anfang Januar die Fähre nach Trelleborg buchten. Was die Reiseplanung anging, so haben wieder auf den kostenlosen Dienst Google MyMaps gesetzt und dort ein paar interessante Punkte aus verschiedenen Reiseführern und Blogs notiert. Die Route komplett durchzuplanen ist nicht unser Ding und wir wollen natürlich auch lieber selber etwas entdecken. Aber ein paar tolle Orte im Vorfeld in My Maps zu hinterlegen, hat uns auch im Bayerischen Wald sehr geholfen.

Die Karten kann man auch im Vorfeld in der Google Maps App offline verfügbar machen, was viel Datenvolumen einspart. Hiervon hatten wir eigentlich genug, den Halebop spendierte der Prepaid Karte 50% kostenloses Volumen. Somit hatten wir 36 Gigabyte zur Verfügung und kamen damit sehr gut aus. Die Netzversorgung mit Helabop bzw. dem Netz von Talia war immer einsame Spitze. Egal, wo wir waren, LTE war stets verfügbar.

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Nach unserem Urlaub zum Gardasee, waren die 3 Wochen in Schweden nun der längste Urlaub mit unserem noch recht neuen CaraBus. Wir waren auch das erste Mal überhaupt in Skandinavien und es hat uns hervorragend gefallen. Schweden ist ein wunderschönes und weitläufiges Land. Die Menschen sind sehr freundlich und entspannt und Schweden eignet sich perfekt für einen Campingurlaub.

Wir (2 Erwachsene und 2 Kinder) hatten immerzu ein super Wetter und tagsüber war es immer schätzungsweise 26° und nachts um die 15°, sodass man auch wunderbar schlafen konnte. Mit den Mücken und dem sonstigen Flieg und Stechgedöns, hatten wir keine Probleme. Man liest immer wieder von Horrorgeschichten, aber lediglich an einem See hatten wir Stress mit ein paar aggressiven Bremsen.

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