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Wohnmobile sind rollen Häuschen und vom Aufbau her, also der Wohnkabine schon recht komplex. Bei den verbauten Komponenten trifft man aber häufig die gleichen Hersteller wie Dometic, Thetford, Lilie, Truma usw. an. Ersatzteile zu beschaffen, ist bis auf die massiven Lieferprobleme der Branche normalerweise kein Problem. Sich ein kleines Ersatzteillager anzulegen, ist aber grundsätzlich nicht verkehrt und jedem Besitzer einer Tauchpumpe würde ich dringend empfehlen, ein Exemplar immer als Ersatz mitzuführen.

Die Teile gehen natürlich gerne dann kaputt, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Der Tausch einer Pumpe ist aber oftmals ohne großen Aufwand möglich und kann so recht einfach den Urlaub retten, denn ohne Wasserpumpe geht noch nicht einmal mehr die Klospülung. Aber auch bei den Basisfahrzeugen wie Fiat Ducato, Mercedes Sprinter, Iveco Daily usw. sollte man je nach Urlaubsregion ein passendes Ersatzteillager vorhalten.

Kleinere Reparaturen kann man oftmals selbst durchführen. So ist etwa der Luftfilter beim Fiat Ducato in 5 bis 10 Minuten getauscht und als Werkzeug benötigt man lediglich einen Kreuzschraubendreher. Selbst wenn ihr einen solchen Tausch nicht selbst zutraut, so kann es von großem Vorteil sein, wenn ihr passende Ersatzteile für den Fiat Ducato, oder den Mercedes Sprinter bereits dabei habt.

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Ein Beitrag von Tanja Mauel. Vielleicht ist der ein oder andere nach meiner kurzen Vorstellung jetzt doch ein wenig neugierig auf unseren Camper Elvis. Hierbei handelt es sich um einen 7,5 Meter langen Kronos 290M von Roller auf Fordbasis, mit 170 PS euro 6d temp und einem zulässigen Gesamtgewicht von 4100 Kilogramm.

Warum der Elvis jetzt Elvis heißt, könnt ihr euch vielleicht denken, denn wenn man sich den Alkoven von der Seite anschaut, erkenne ich eine riesige Locke, ihr auch?! Wir haben diesen Namen von den Vorbesitzern übernommen, das passte für uns irgendwie auch ganz gut.

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Die Elektromobilität ist im vollen Gange, und im Pkw-Segment steigen die Zulassungszahlen stetig. Etwa 14 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge hatten 2021 einen rein elektrischen Antrieb. Damit stieg der Anteil der E-Autos auf deutschen Straßen fast um das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr. Auch wir sind seit Kurzem Besitzer eines E-Autos aus dem Hause Mercedes. Jetzt sind wir aber auch in einer sehr komfortablen Situation, weil Sonja fährt die tägliche Strecke von ca. 500 Meter zu ihrer Arztpraxis mit dem Fahrrad und ich arbeite als digitaler Nomade von Zuhause oder von wo auch immer ich möchte. Auf dem Haus ist eine 20 KW Photovoltaik-Anlage mit zusätzlichem 10 KW Speicher im Einsatz und vor dem Haus befindet sich eine eigene Wallbox. Somit „tanken“ wir in der Regel unseren eigenen Strom bzw. beziehen den stark vergünstigt, aus der „Cloud“ unseres Anbieters SENEC. Auch unterwegs geht das zu den vergünstigten Konditionen und mit 110 KW am Schnelllader dann auch noch, wie der Name schon sagt schnell, mit dem Nachladen der Batterien.

70, wenn nicht sogar 80 % unserer Fahrten sind Kurzstrecke, damit meine ich alles bis insgesamt 200 Kilometer. Das ist also selbst mit der kleinsten Batterie gut zu schaffen und auch unsere bewegliche Schrankwand mit dem Namen Mercedes EQV stellt das vor keine große Herausforderung. Jetzt wollen wir aber mit dem EQV auch nicht in Urlaub fahren, denn dafür haben wir ja unseren wundervollen Dopfer 422A Family in der Einfahrt stehen. Wie sieht es denn mit vollelektrischen Wohnmobilen und besonders mit Kastenwagen aktuell aus?

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Im Oktober 2020 haben wir uns ein neues Wohnmobil vom Hersteller Dopfer bestellt. Es handelt sich um das Model 422A Family auf einem der letzten Mercedes Sprinter 907 (5,5t) mit V6 Motor und zuschaltbarem Allradantrieb mit einer Getriebeuntersetzung. Mitte Juli konnte ich das Fahrzeug dann in Neuburg an der Kammel, nach einer 10-stündigen Bahnfahrt quer durch die Republik in Empfang nehmen.

In jeder Hinsicht hat sich die Anschaffung (natürlich so weit wir das bis jetzt beurteilen können) wirklich gelohnt. Der Camper ist sehr hochwertig verarbeitet, was man auf Bildern kaum rüberbringen kann. Sobald man ihn aber betritt, kommt der WOW-Effekt. Das liegt unter anderem an den hochwertigen Möbeln in Schreinerqualität aus Echtholz wie unserem Esstisch bzw. Echtholzfurnier für die Schränke und Türen. Das Möbeldekor lässt sich individuell wählen und auch sonst kann man bei Dopfer fast jeden noch so speziellen Wunsch umsetzen lassen, denn es handelt sich hierbei ja um einen Individualausbauer. Der Grundriss ist für eine Familie mit zwei Kindern aus unserer Sicht optimal. 

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Über die Jahre haben wir uns bei den Reisen immer wieder gewünscht, ein Fahrzeug mit etwas mehr Bodenfreiheit und einer anderen Antriebsform, in diesem Falle Allrad zu haben. Nicht selten mussten wir für gewisse Passagen eine alternative Route wählen, weil uns der Weg für ein „normales“ Wohnmobil nicht geeignet genug erschien und wir u.a. auch nicht stecken bleiben, oder etwas beschädigen wollten. Was den Aufbau und den Grundriss anging, so haben wir in den letzten Jahren ja so einiges durchprobiert. Vom Kastenwagen, über einen Alkoven, bis hin zum Vollintegrierten. Alle diese unterschiedlichen Grundrisse haben ihre Vor- und Nachteile und diese können sich auch mit der Zeit, also etwa durch das Alter der Mitreisenden ändern. Auch die Reiseziele können sich mit der Zeit verändern, was sich wiederum auf die Bauweise bzw. Ausstattung des Reisemobils auswirken kann.

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Camping boomt und für jeden Anlass und Geldbeutel ist etwas dabei. Wer gerne auf Weltreise gehen und abgelegene Länder erkunden möchte, der benötigt dafür ein entsprechendes Fahrzeug. Auf Luxus braucht man auch bei den Expeditionsmodellen nicht verzichten, sofern man das entsprechende Kleingeld mitbringt. Das hat auch der deutsche Hersteller Concorde erkannt und mit dem Cruiser 791 RL SUV 4×4, eine luxuriöses Wohnmobil im Angebot, mit dem es auch teilweise abseits der befestigten Straßen weitergehen kann. Als richtiges Expeditionsfahrzeug zählt der Cruiser aber nicht und hierfür gäbe es den US-Umrüster EarthRoamer, welcher luxuriöse Riesentrucks mit Allradantrieb herstellt und dieses neuerdings auch vollständig aus Carbon.

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Bei Wohnmobilen sind Teilintegrierte sehr beliebt und verzeichnen die meisten Zulassungen. Die Grundrisse sind mit den meisten Fällen recht identisch, was der italienische Hersteller Roller Team mit seinem neuen Kronos 268 TL nun ändern möchte. Hier gibt es auf 7,43 Meter hinten quer im Raum ein Queensbett und vorne eine Winkelküche samt Hängeschrank im Querformat. Davor gibt es eine großzügige Sitzbank und einen kleinen Sitz gegenüber.

Die Eingangstür ist weiter nach hinten versetzt, was den Vorteil hat, dass ein Hubbett nicht die Aufbautür versperrt, was mich am meisten an Teilintegrierten Wohnmobilen stört. Insgesamt nett umgesetzt, wie ich finde, und losgeht es beim 268 TL ab 48.490 Euro.

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Der Hersteller Concorde ist in der Regel für recht luxuriöse Wohnmobile, welche sich aber selten für Fahrten abseits der geteerten Straßen eignen. Allradfahrzeuge sind aber manchmal vom Design her auch nicht jedermanns Sache und hier versucht Concorde mit dem neuen Cruiser 791 RL SUV 4×4 einen, wie ich finde sehr interessanten Mittelweg zu gehen.

Jetzt werden die Allradfans sicher sagen, dass sich dieses Alkovenmodel auf dem neuen Iveco Daily mit Schadstoffklasse Euro 6d-Temp8-Gang-Automatgetriebe und einer zuschaltbaren Geländeuntersetzung nicht als vollwertiges Offroad oder als Expeditionsfahrzeug bezeichnen darf. Keine Angst, denn das will es ja auch gar nicht, sondern es geht hier Concorde vielmehr um die Möglichkeit, ihren Kunden auch Fahrten in unwegsamen Gelände zu ermöglichen und das ohne auf der nassen Wiese steckenzubleiben, oder bei leichten Erhöhungen irgendwo aufzusetzen.

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Wer hätte vor einigen Jahren mal gedacht, dass ein LMC mal im Bürstner-Werk in Kehl vom Band laufen würde und wer hätte gedacht, dass wir uns mal einen Vollintegrierten zulegen. Wir eigentlich nicht, also zumindest nicht bis zu unserer diesjährigen Reise zum Nordkap und dem darauffolgenden Besuch vom Caravan Salon in Düsseldorf.

Letzten Freitag war es dann so weit und wir haben unseren LMC Explorer Comfort I 675 G bei Soma Caravaning in Bremen abgeholt. Danach war erst mal einladen angesagt und am Samstagabend, ging es dann auf einen kleinen Abstecher nach Horumersiel. Man will ja schließlich testen, wie es sich so fährt und wohnt im neuen Gefährt. Das Fazit nach dem kleinen Ausflug ist auf jeden Fall schon mal sehr positiv, aber dazu später mehr.

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Es gibt ja Situationen, wo man nur den Kopf schütteln kann und die folgende ist genau so eine. Wir haben uns auf dem diesjährigen Caravan Salon ein neues Reisemobil von LMC zugelegt. Letzte Woche rief mich mein Händler an und teile mir mit, dass ich diesen Freitag den neuen abholen kann. Also noch „mal eben“ die letzten Sachen aus unserem aktuellen Breezer ausbauen, damit dieser dann am Tag der Übergabe beim Händler verbleiben kann, weil er dort in Zahlung genommen wird. Soweit also alles in Butter, wenn da nicht das Thema Lithium Batterien wäre.

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Grundsätzlich sind wir mit unserem LMC Breezer A 694 G recht zufrieden, jedoch gibt es ein paar Kleinigkeiten, die uns an ihm stören und so spielten wir mit dem Gedanken, einen Fahrzeugwechsel vorzunehmen. Es war hauptsächlich das recht hohe Querbett, was immer mehr Unmut erzeugte und der Alkoven, welcher uns bei den Tunnelfahrten in Norwegen viele Nerven gekostet hat. Der Rest ist jammern auf ganze hohem Niveau und nicht weiter erwähnenswert.

Wir dachten also über einen neuen Grundriss nach und es sollten Einzelbetten sein, welche man ja ganz bequem zu einem großen Bett verbinden kann, aber der Einstieg ist um einiges leichter, als bei einem Querbett. Wenn wir auf einen Alkoven verzichten wollen, dann bleibt nur ein Hubbett, weil die Sitzgruppe jedes Mal umbauen und auf sie dann verzichten, wollen wir nicht.

Ein Teilintegrierter fällt hier auch schon raus, weil dort ein Hubbett aufgrund des zu schmalen Fiat Ducato Aufbaus, die Sitzgruppe verdeckt und in den meisten Fällen auch noch gleich die Aufbautür versperrt. Es bleibt also nur der Vollintegrierte mit Einzelbetten und Hubbett als der passende Grundriss übrig. Er soll dabei nicht viel länger sein als unsere jetziger, also knapp unter 7 Metern und er soll mit all dem Zeugs nicht schwerer als 3,5 Tonnen sein.

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Der Verschluss vom Abwassertank an unserem LMC Breezer ist sehr ungünstig realisiert. Der eigentliche Verschluss liegt auf der Beifahrerseite und die Serviceklappe, von der aus man den Tank öffnen kann, liegt gegenüber auf der Fahrerseite. Die Konstrukteure von LMC haben daher einen knapp 3 Meter langen Seilzug (Bowdenzug) mehr oder weniger freischwebend unter dem Fahrzeug angebracht. Über diesen Seilzug wird dann der Absperrschieber geöffnet und das Grauwasser kann entweichen. Vom ersten Tag an dachte ich mir bereits, dass diese Konstruktion die Garantiezeit nicht überdauern wird und so war es auch.

Das der Bereich einfrieren kann und sich somit im Winter nicht mehr öffnen lässt, ist noch ein ganz anderes Problem, was ich aber mit einer passenden Isolierung ja bereits gelöst habe. Von anderen LMC Kunden (auch älterer Modelle) wusste ich bereits um das Problem, dass sich der Absperrschieber früher oder später nicht mehr ganz schließen lässt und somit Wasser aus dem Tank läuft. Dieses musste ich leider letzte Woche auf dem Campingplatz in Winterswijk auch feststellen. Es tropfte ganz langsam, aber kontinuierlich Wasser aus dem Tank. Nachdem ich das Ende vom Seilzug am Tank manuell fest reingedrückt hatte, war der Verschluss wieder dicht. Natürlich wird dieses auf Garantie behoben, aber dabei wird der Bereich „nur“ neu geölt und der Seilzug evtl. neu gespannt. Das Problem wird aber wieder auftreten, was nur eine Frage der Zeit ist und somit musste hier eine ganz andere und nachhaltige Lösung her. Es war also mal wieder basteln angesagt und ich besorgte mir einen weiteren Absperrschieber*.  

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