Die Lesedauer für diesen Artikel beträgt ca. 10 Minuten

Propangas ist seit Jahrzehnten die am meisten verbreitete Energiequelle in Wohnmobil und Wohnwagen. Sei es für die Heizung, zum Kochen oder zum Grillen und teilweise auch für den (Absorber) Kühlschrank. Die Nutzung von Gas kann aber auch nervig sein, da es nicht überall verfügbar ist. Das Wechseln von Gasflaschen ist mit Aufwand verbunden, und besonders im Ausland gestaltet sich dies oft schwierig, da es alleine schon in der EU, leider kein einheitliches Gasflaschensystem gibt. Eine Undichtigkeit der Gasanlage kann, wenn auch in außergewöhnlich seltenen Fällen schwere Folgen haben. Daher enthielt es sich immer einen entsprechenden Gaswarner* zu verbauen und regelmäßig (wenn auch aktuell freiwillig) eine Überprüfung der Gasanlage vornehmen zu lassen.

Als Alternative für eine Gas-Heizung bietet sich eine Dieselheizung an, mit welcher wir bis jetzt nur positive Erfahrungen (Testbericht) gemacht haben. Mit Strom betriebene Kompressorkühlschränke und Kühlboxen sind immer beliebter, was auch mit den gefallenen Preisen von Lithium-Batterien für deren Versorgung zu tun hat. Somit würde Gas „nur“ noch zum Kochen und Grillen benötigt werden und da stellt sich natürlich die Frage, ob man nicht auch mit Strom kochen und dafür eine Induktionskochplatte* im Wohnmobil verwenden könnte. Ich habe es ausprobiert und möchte euch von meinen Erfahrungen berichten.

Weiterlesen
Die Lesedauer für diesen Artikel beträgt ca. 4 Minuten

Platz ist in Wohnmobil und Wohnwagen bekanntlich Mangelware. Wer auf Reisen jedoch gerne kocht, der wird auf ein hochwertiges Kochgeschirr nicht verzichten wollen. Leicht und platzsparend sollte es natürlich sein und eine Empfehlung kann ich für das Kochgeschirr-Set mit dem Namen Fusion vom Hersteller Brunner* abgeben. Das Set besteht aus zwei Töpfen und zwei Topf-Pfannenkombinationen, mit klappbaren oder abnehmbaren Griffen und einer patentierten Magnetfunktion, welche das ganze Set sicher zusammenhält.

Weiterlesen
Die Lesedauer für diesen Artikel beträgt ca. 10 Minuten

Hast du schon öfter mit dem Gedanken gespielt, dir einen Backofen für deinen Camper zuzulegen, es ist aber unter anderem am verfügbaren Platz gescheitert? Es gibt für nahezu alles eine Lösung und in diesem Falle ist es der platzsparende und aus Edelstahl gefertigte Campingofen mit dem Namen Horst. Stell dir vor, du startest den Tag mit frisch gebackenen Brötchen, zauberst mittags einen leckeren Auflauf, gönnst dir nachmittags eine süße Kuchenschlemmerei und krönst den Abend mit einer knusprigen Pizza, oder einem Steak. Zu guter Letzt lässt du den Abend dann noch gemütlich an der Feuerschale ausklingen. Mit Horst ist das alles kein Problem!

Den Horst kann man nicht nur als Campingofen nutzen, sondern auch als Holzkohlegrill, indem man die Bodenplatte als Ablage für die Holzkohle nutzt. Wer Horst anstatt mit Grillkohle, lieber mit Gas betreiben möchte, tauscht einfach die Standardbodenplatte gegen die Gasgrillbodenplatte und setzt den Grillrost auf die untere Ablagestufe. Dadurch verwandelt sich Horst im Handumdrehen zu einem Gasgrill. Dabei ist es egal, ob du Horst auf das fest eingebaute Kochfeld im Camper, oder draußen auf einen Campingkocher deiner Wahl stellst. Weil Platz beim Camping bekanntlich Mangelware ist, kann man Horst schnell und einfach auseinanderbauen und platzsparend verstauen.

Weiterlesen
Die Lesedauer für diesen Artikel beträgt ca. 8 Minuten

Meine Schwiegereltern sind schon seit einigen Jahren mit Ihrem 6 Meter Kastenwagen von Globecar in ganz Europa unterwegs uns stehen dabei auch mal gerne frei. Knackpunkt war hierbei aber bereits des Öfteren die Stromversorgung über die unter dem Beifahrersitz vom Fiat Ducato verbaute Aufbaubatterie. Es handelt sich hierbei um eine AGM-Batterie von Varta mit ihren bescheidenen 85 Ah und geladen wird diese über den in Wohnmobilen weitverbreiteten Elektroblock EBL 119 von Schaudt.

Die Batterie hatte in den vergangenen Monaten bereits ihr baldiges Ableben, unter anderem mit immer kürzeren Laufzeiten angekündigt. Vor der nächsten langen Reise in Richtung Portugal stand hier somit ein entsprechender Austausch an. Einen Batteriecomputer, über den man u. a. zuverlässig über die aktuelle Kapazität und der möglichen Restlaufzeit der Aufbaubatterie informiert wird, sucht man im Globecar leider vergebens. Die kleine Anzeige für die Batteriespannung am Bedienpanel gleicht einer Art Ratespiel. Hier sollte mit dem Einzug einer neuen Batterie, auch gleich mehr Komfort (wobei weniger schwer werden würde) im Bereich Batterieanzeigemanagement verbaut werden.

Im Wohnmobil ist ein Abortkühlschrank von Dometic (RM 5380) mit ohnehin nur 80 Liter Fassungsvermögen verbaut und das Gefrierfach, was seinen Namen eigentlich verdient, fasst lediglich 5 Liter und ist ein absoluter Witz. Weil bautechnisch kein anderer (größerer) Kühlschrank verbaut werden kann, unterstützt eine Kompressorkühlbox von Dometic das „Gefrierfach“, genauer gesagt hat es abgelöst. Die neue Batterie muss also allein dafür schon eine größere Kapazität haben und sollte einen Batteriecomputer (bevorzugt per Bluetooth/App) mitbringen und auch wieder zwingend unter den Beifahrersitz im Fiat Ducato passen. Unsere Wahl fiel dabei auf eine LIONTRON LiFePO4 12.8V 200Ah LX Smart BMS mit Bluetooth als Untersitz-Variante.

Weiterlesen
Die Lesedauer für diesen Artikel beträgt ca. 5 Minuten

Ich bin ein riesengroßer Freud von Taschenlampen und die kleinen Helferlein sind in vielen Situationen so unheimlich praktisch. Sei es im Alltag, beim Camping oder beim Wandern. Auf unserer Tour zu den drei Zinnen in Südtirol, waren wir auf den letzten Kilometern mehr als froh, zumindest die kleine TIKI* am Schlüsselbund dabeizuhaben. Die TIKI hat uns im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen wirklich guten Dienst erweisen und ohne sie, hätten wir uns wohl mit dem funzeligen Licht vom iPhone behelfen müssen, was Querfeldein nicht ganz so entspannt gewesen wäre.

Schön etwas länger spielte ich mit dem Gedanken, mir eine leistungsstärkere Taschenlampe zuzulegen, welche aber von ihrer Größe her immer mitgenommen werden kann, denn was bringt mir ein „großer Klopper“ den ich am Ende doch im Camper liegen lasse. Sie sollte natürlich über einen eigenen Akku verfügen, denn Batterien sind wirklich nicht mehr zeitgemäß und diesen sollte man am besten auch unterwegs aufladen können, wenn die Tour ungeplant mal wieder länger dauert. Zu Weihnachten habe ich mich mit einer Olight Baton 4 inkl. praktischem Ladecase* beschenkt und bin immer noch sehr begeistert von diesem kleinen Leuchtzwerg.

Weiterlesen
Die Lesedauer für diesen Artikel beträgt ca. 5 Minuten

Matratzen im Wohnmobil oder im Wohnwagen sind oftmals zu fest und eher unbequem. Sie können teilweise auch einfach viel zu dünn sein, wodurch die Wirbelsäule nicht ausreichend Entlastung bekommt und hinzukommt auch noch, dass man im Camper keine Standardmaße vorfindet und die Matratze somit auch nicht mal eben tauschen kann.

Anstatt aber eine Matratze zu tauschen, kann man den Liegekomfort auch durch einen entsprechenden Matratzentopper steigern. In unserem Kastenwagen hat die harte Kaltschaummatratze vom Bett im Heck eine recht spezielle Form und hier kommt man mit Standardmaßen nicht weiter. Wir haben uns daher vom deutschen Hersteller Meos aus Karlsruhe einen individuell maßgeschneiderten Gelschaum-Matratzentopper anfertigen lassen.

Weiterlesen
Die Lesedauer für diesen Artikel beträgt ca. 7 Minuten

Wir schauen im Wohnmobil nicht so viel Fernsehen, aber ganz darauf verzichten wollen wir auch nicht. Camping findet nun mal nicht immer bei bestem Sonnenschein und ausschließlich draußen statt, sondern man hat auch mal Schietwetter und auch nicht immer Lust auf ein Buch, oder Gesellschaftsspiele. Einen „festen“ Fernseher im Wohnmobil wollen wir aber auch nicht haben und so flog der vorhandene TV inkl. SAT-Anlage direkt aus bzw. vom Camper, als wir uns bei GNS Grimma das Autarkpaket haben einbauen lassen. Im Kastenwagen ist der „richtige“ Ort für die feste Montage des Fernsehers ohnehin eine kleine Herausforderung. Entweder im Bett, oder in der Sitzgruppe, einen wirklich guten Montageort in der Mitte findet man eigentlich nie und das sieht in vielen anderen Wohnmobilen ähnlich aus.

Sicherlich hängt die Größe eines Fernsehers im Wohnmobil, sofern man überhaupt einen haben möchte, auch von der eigentlichen Größe bzw. dem Platzangebot im Inneren ab. Wer mit einem großen Liner unterwegs ist und der gewünschte Montageort vom Fernseher ist mehrere Meter von der Sitzpostion entfernt, der wird mit einem kleinen Bildschirm sicherlich nicht so glücklich werden. Wenn es der Platz hergibt, könnte man selbst im Alkoven einen 4k Beamer nutzen, auch wenn das etwas übertrieben ist, wie ich selbst feststellen musste.

Fernsehen bzw. Inhalte aus den Mediatheken und Streamingportalen „nur“ auf einem Tablet, oder Laptop zu konsumieren, ist grundsätzlich natürlich möglich, richtig geil ist das aber irgendwie nicht. Ein größerer Bildschirm hat hier schon so seine Vorteile, aber möglichst flexibel und auch anderweitig nutzbar sollte er sein und genau hier kommen portable Displays mit USB-C-Anschluss zum Einsatz. Nach ein paar Monaten mit einem solchen Set-up, wollte ich euch von meinen Erfahrungen berichten.

Weiterlesen