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Artikel aus der Kategorie Gas, Wasser und Strom
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Karte mit (LPG) Propangas Tankstellen für den Winter

Ohne Gas geht nicht viel im Camper und die meisten hantieren mit den klassischen Tauschflaschen herum. LPG Gas-Tankflaschen oder Gastanks mit Füllstopp erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Vorteile liegen vor allem in der Bequemlichkeit, über die ich bereits ausführlich berichtet habe.

LPG (Liquefied Petroleum Gas), GPL, Motorgas oder auch Autogas genannt, wird verflüssigt getankt. Das erklärt somit auch, warum es bei Tankstellen in Litern und bei einer Tauschflasche im Baumarkt, in Kilogramm angegeben wird. Ein Liter Flüssiggas entspricht einem halben Kilo Gas. In eine 11 Kilo Flasche passen somit 22 Liter Gas.

Wenn wir mal von den 14,99€ ausgehen, die man bei Obi für 11 Kilo Gas bezahlt, liegt man bei 0,68€ pro Liter. An der Tankstelle zahlt man im Ø pro Liter 0,58€ . Es würde also sehr lange dauern, die Anschaffungskosten wieder herauszuholen.

Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Brennstoff LPG. Dieses Gas besteht in der Regel aus einer Mischung aus Propan und Butan. Hierbei hat Butan einen etwas besseren Brennwert als Propan. Jedoch hat Butan den Nachteil, dass es ab etwa -1° Grad Celsius nicht mehr verdampft. Daher ändert sich im Winter an den Tankstellen das Mischverhältnis von Propan/Butan 40:60 (Sommergas) auf 60:40 (Wintergas) aber im Camper reicht das nicht. Weiterlesen

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Gastankflaschen und das Drama um die Gasprüfung

Selbstverständlich halte ich mich grundsätzlich an Vorschriften, Verordnungen und natürlich an Gesetze. Wir achten zum Beispiel auf die Einhaltung der Achslast, oder der Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts und fahren grundsätzlich sehr vorausschauend. Bei der Gasprüfung bzw. Abnahme nach dem Einbau von Gastankflaschen, hört aber mein Verständnis auf.

Von Haus aus sind Wohnmobile und Kastenwagen mit Gasflaschen ausgestattet und wenn eine leer ist, wird diese wieder gegen eine volle eingetauscht. Dieser Vorgang hat aber einige Nachteile und daher sind Gastankflaschen so genial. LPG Tankstelle anfahren, Flasche wieder auftanken und weiterfahren. Dabei spielt es keine Rolle ob die Flasche komplett leer ist, oder nur ein paar Liter/Kilo entnommen wurden. Auch das lästige ausbauen entfällt hierbei. Wie bei Tauschflaschen, gibt es auch zum betanken eine Version aus Aluminium, welche natürlich deutlich leichter als Stahl ist.

Beide Flaschen sind aus dem selben Material unter Aufsicht des TÜV, nach der Norm EN13110 hergestellt worden. Die ALUGAS-Flaschen sind zertifiziert und zugelassen nach ADR/RID und der Richtlinie 2010/35/EU. Bei der Tankflasche liegt lediglich der Unterschied am Multiventil, damit man sie selber befüllen kann und sie verfügt über einen automatischen 80% Füllstopp, damit der Füllvorgang frühzeitig stoppt und die Flasche nicht bersten oder gar platzen kann. „Problematisch“ wird lediglich die Gasprüfung bzw. die Eintragung in das gelbe Gasbuch für den Einbau, denn hier streiten sich die Gelehrten bzw. die Gasprüfer. Manche nehmen nämlich die ECE R 67.01 Teil II Abschnitt 17 viel zu genau Weiterlesen

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ALUGAS Tankflasche im Wohnmobil

Jeder Wohnmobilbesitzer weiß, Kühlschrank, Herd, Heizung und warmes Wasser, ohne Gas läuft hier einfach nichts und der Energiegehalt von Gas ist unschlagbar. 1kg Propan Flüssiggas hat einen Energiegehalt von knapp 14,00 kWh/kg und somit hat eine 11 Kilo Gasflasche, einen Energiegehalt von 154 kWh. Eine unserer beiden 80Ah Gel Batterien mit 27 Kilo Gewicht, bringt es dagegen gerade mal auf 0,96kWh.

Das nervige Thema Gasflaschentausch

Naturgemäß hat man im Winter einen höheren Verbrauch, aber auch im Sommer ist der Vorrat mal aufgebraucht und Nachschub muss her. Wie die meisten, haben auch wir mal mit den klassischen grauen Stahl Gasflaschen begonnen. Ist die Flasche leer, kann man Sie in fast jedem Baumarkt, an einigen Tankstellen und gegen einen ordentlichen Aufschlag, auch auf vielen Campingplätzen wieder gegen eine volle tauschen. Zumindest in Deutschland stellen Stahlflaschen also auf den ersten Blick kein großes Problem dar.

Ihr Nachteil ist aber ihr recht hohes Eigengewicht (Tara), von im Durchschnitt 11,5 Kilo. Daher haben wir uns im März 2017 dazu entschieden, diese Stahlflaschen, gegen welche aus Aluminium zu tauschen. Ihr Vorteil ist das geringere Eigengewicht, von im Durchschnitt 5,5 Kilo und somit spart man bei zwei Flaschen 12 Kilo. Bei dem Thema leidigen zulässiges Gesamtgewicht, machen 12 Kilo leider einiges aus.

Aber die Schattenseite der Alugasflaschen ist deren geringere Verbreitung. Somit kann man nicht überall Alugasflaschen tauschen, wo man die Stahlflaschen tauschen kann. Beide Versionen haben einen gemeinsamen Nachteil, man darf Sie nicht selber wieder befüllen, sondern muss sie immer tauschen. Wenn man also als Beispiel in den Urlaub fahren möchte und eine von beiden Flaschen ist bereits zu Hälfte leer, tauscht man oftmals diese zu Sicherheit gegen eine volle Flasche.

Ist man dann noch im Ausland unterwegs, sieht es mit den Tauschmöglichkeiten selbst bei Stahlflaschen überhaupt nicht mehr so rosig aus. In Europa gibt es ca. 300 verschiedene Anschlusssysteme und somit ist von einer einheitlichen Gasversorgung nicht wirklich zu sprechen. Andere Länder, andere Flaschen. Zwar gibt es ein günstiges Gasflaschenadapter-Set*, aber dieses hilft einem auch nur dabei, Gasflaschen aus etwa Italien, an die Gasanlage anzuschließen. Die leere Gasflasche bekommt man in der Regel trotzdem nicht getauscht. Eine suboptimale Situation wie ich finde. Weiterlesen

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Wassertank ohne Schlauch per Trichter auffüllen

Wir stehen im Urlaub recht selten auf Stell- oder Campingplätzen und füllen somit unseren Wassertank meistens ohne Schlauch auf. Aber auch wenn wir auf einem Stellplatz stehen, wie letztens auf der Insel Föhr, dann ist es meistens mit zu großem Aufwand verbunden, „mal eben“ zur paar Meter entfernten Versorgungsstation zu fahren und Wasser aufzufüllen.

Fahrzeug aufräumen, Hubstützen einfahren, runter von Auffahrkeilen, gegebenenfalls Markise einholen und so weiter. Daher ist unser bevorzugter Weg ein Raumsparkanister*, welchen es in vielen unterschiedlichen Größen zu kaufen gibt. Davon haben wir u.a. 2 Stück mit je 19 Liter Fassungsvermögen und damit geht das mit dem Auffüllen recht zügig. Die Herausforderung bestand bis dato nur darin, das Wasser aus dem Kanister in die kleine Öffnung vom Wassertank zu bekommen. Die Lösung ist aber einfacher als gedacht. Weiterlesen

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Truma LevelControl und die Truma iNet Box im Set

Über Truma LevelControl, die innovative Lösung zum Ablesen des aktuellen Gas Vorrats per App, habe ich bereits ausführlich hier im Blog berichtet. Truma LevelControl setzt die iNet Box zwingend voraus, welche serienmäßig nur in sehr wenigen Reisemobilen verbaut ist. Daher gibt es jetzt von Truma bis zum 31.12.2017 das Truma LevelControl Set zum Vorzugspreis von nur 299,00 Euro.

Mit diesem „Starter-Paket“ werden Kunden angesprochen, die noch keine iNet Box in ihrem Reisemobil oder Wohnwagen haben. Die Truma iNet Box wird benötigt, um mit dem LevelControl präzise und bequem den Gasvorrat per Truma App ermitteln zu können. Der Füllstandssensor wird unter der Gasflasche angebracht und misst mittels Ultraschall den Gasflaschen-Füllstand und überträgt die Daten an die iNet Box. Diese sendet sie per Bluetooth oder SMS ans Smartphone oder Tablet.

Der Preisvorteil vom Set beträgt 339,00 Euro, gegenüber dem Einzelkauf der Truma iNet Box mit 489,00 Euro plus dem Truma LevelControl mit 149,00 Euro. Weiterlesen

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Dometic Absorberkühlschrank Winterabdeckung

In unserem Breezer haben wir einen Absorberkühlschrank verbaut und dieser benötigt laut Anleitung im Winter eine passende Abdeckung. Hierzu steht in der Anleitung nur folgendes:

Kontrollieren Sie im Winter regelmäßig, ob die Lüftungsgitter und die Abgasführung nicht von Schnee, Blättern oder dgl. zugesetzt sind.

Bei einer Außentemperatur unter + 10 C° sollte die Winterabdeckung montiert werden. Das Aggregat wird so gegen zu kalte Luft geschützt, die ansonsten die Leistung des Aggregates ein- schränken könnte.

Bringen Sie die Winterabdeckung auch an, wenn das Fahrzeug für längere Zeit außer Betrieb genommen oder von außen gereinigt wird.

Aber welche Abdeckung brauche ich? und müssen beide Lüftungsgitter abgedeckt werden? Fragen über Fragen und somit habe ich mich mal schlau gemacht und direkt beim Hersteller Dometic nachgefragt und darauf folgende Antworten erhalten. Weiterlesen

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Absorber oder Kompressorkühlschrank?

In den meisten Reisegefährten sind zwei Arten Geräten für die Kühlung vorhanden. Ein Absorber, oder ein Kompressorkühlschrank. Beide Technologien können mit 230V und mit 12V/24V Strom betrieben werden und der Absorber zusätzlich auch mit Gas.

Auf die Funktionsweisen möchte ich hier gar nicht im Detail eingehen, denn hierzu wurden schon viele Worte im Netz geschrieben und wer es ganz genau wissen möchte, schaut bei Wikipedia vorbei. In diesem Artikel möchte ich euch unsere persönlichen Erfahrungen mit einem Absorber mitteilen, denn für uns überwiegen dessen Vorteile .

Es wirkt ein bisschen wie eine Glaubensfrage, ob man sich nun für einen Absorber oder für einen Kompressorkühlschrank entscheidet. Hiebei sollte sicherlich auch mal bedacht werden, dass es auch bei den Kühlgeräten in den letzten Jahren eine Weiterentwicklung gegeben hat. Wer also noch vor vielen Jahren nicht so von der Kühlleistung eines Absorbers überzeugt war, könnte es heute wiederum sein.

Bei der Anschaffung sollte man aber am meisten daran bedenken, was für eine Art von Reisetyp man ist. Eher der Camping- und Stellplatztyp, oder doch lieber der frei in der Naturtyp. Kann man nämlich einen Absorberkühlschrank, dank des möglichen Gasbetriebs über mehrere Wochen auch ohne Camping- und Stellplatz mit Ladestrom betreiben.

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Truma LevelControl – Gasfüllstand per App auslesen

Wer keinen Gastank, oder Gastankflaschen mit einer passenden Anzeige hat, der fragt sich sicherlich öfters, wieviel Gas ist noch in der Flasche und wie lange reicht es noch?. Wir haben bei uns zwar die Truma Fernanzeige DuoC verbaut, welche auch brav anzeigt, wenn der Gasdruckregler DuoControl CS auf die Zweitflasche umgeschaltet hat, aber wie lange ich mit dem Gas auskommen werde, kann ich nicht erkennen. So waren wir auf unseren Ski Wochenende in Winterberg dann doch vom hohen Gasverbrauch überrascht worden.

Es gibt von Truma zwar schon seit ein paar Jahren den Truma LevelCheck*, welcher mittels Ultraschall den aktuellen Gastand ermitteln kann, aber halt leider manuell. Dazu wird das Messgerät einfach waagrecht an die Gasflasche gehalten und befindet sich im Messbereich flüssiges Gas, wird das Signal weiter getragen und an der gegenüberliegenden Flaschenwand reflektiert (Echo). Dieses Messergebnis wird optisch und akustisch signalisiert. Das ganze funktioniert sehr zuverlässig und hat mir seitdem Ski-Wochenende schon ein paar mal geholfen, vor allem wenn ich den Füllstand der bereits aktiven Zweitflaschen wissen musste.

Die neuste Lösung für dieses „Problem“ heißt Truma LevelControl und dieses Gerät misst den Gasfüllstand und übermittelt diesen an die Truma App. Somit erhält man einen detaillierten Überblick über den aktuellen Gasvorrat. Dabei zeigt die App nicht nur den Füllstand in Prozent und die Gasmenge in Kilogramm an. Sie informiert auch darüber, wie lange das Gas noch ausreicht. Auch hierbei wird die Messung per Ultraschall vorgenommen und die Daten werden per Bluetooth an die Truma iNet Box übermittelt. Die iNet Box sendet diese Infos dann wiederum dann aufs Tablet oder Smartphone.

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Vom Strom her autark dank einer Solaranlage

Die TV-Spots des Caravaning Industrie Verbands, sind schon sehr gut gemacht und vermitteln einem Freiheit, Natur, Unabhängigkeit und Entspannung mit einem Reisemobil. Das ist ja grundsätzlich auch alles richtig, wenn da nicht die vielen Kleinigkeiten wären. Sich mal einfach mal irgendwo hinstellen und dort zu übernachten, ist in den meisten Ländern nämlich verboten. Daher lieben viele Camper (wir auch) Schweden als Urlaubsland, weil man dort dank des Jedermannsrechts, sich wirklich nahezu überall hinstellen darf.

Aber auch in Schweden muss man sich früher oder später um die Ver- und Entsorgung kümmern. Das geht aber schon recht gut, weil Trinkwasser bekommt man an jeder Tankstelle und an sehr vielen kleinen Rastplätzen, kann man seine Toilette entsorgen und mit AMMOVIT ist das auch ökologisch kein Problem. Dann ist da noch die Sache mit dem Strom. Wer nicht auf einen Stell oder Campingplatz ist, der ist auf seine Aufbaubatterie angewiesen. Ist die Batterie leer, geht nicht mehr wirklich viel im sonst komfortablen Reisemobil. Hier rede ich erst gar nicht von Kaffeemaschine, TV und sonstigen „Luxusgütern“, sondern von ganz einfachen Dingen wie der Wasserspülung oder der Lüftung für die Heizung. Weiterlesen

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Was braucht man für ein paar Tage autark im Wohnmobil

Wir sind glückliche Besitzer eines Wohnmobils und es ist eine wirklich tolle Art Urlaub zu machen und besonders für Familien sehr zu empfehlen. Klar es ist mit etwas Arbeit verbunden, denn es ist es ja nicht wie in einem klassischen Hotel. Ob man in einem selbst ausgebauten Kastenwagen, oder in einem Luxuswohnmobil unterwegs ist, spielt eigentlich keine Rolle. Am Ende benötigen aber alle Strom, Wasser und Gas und müssen früher oder später gewisse Dinge entsorgen.

Die bequemste Art, ist sicherlich die Infrastruktur des Camping oder Stellplatzes zu nutzen. Dort kommt der Strom auch aus der Steckdose und Duschen, Toiletten usw. findet man auch dort vor. Also minimaler Aufwand und wem das so gefällt, der soll gerne seinen Urlaub auch so verbringen. Uns gefällt das auf Dauer nicht, denn wir lieben es mal hier und mal dort zu sein und vor allem, unsere eigene Infrastruktur zu nutzen. Also auch das eigene Bad und damit wir ein paar Tage autark sind, braucht es ein paar kleine Vorraussetzungen. Ich möchte hier von meinen Erfahrungen, beim Thema autark mit dem Wohnmobil berichten. Weiterlesen