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Seit fast einer Woche führt nun Russland Krieg gegen die Ukraine und ich sehe täglich fassungslos die schrecklichen Bilder in den Medien. Während wir hier im behüteten Deutschland sitzen, kämpfen Menschen nur knapp 2 Flugstunden von Berlin entfernt in Europa um Ihr Leben. Einfach so zum Tagesgeschäft nach dem Prinzip „Business as usual“ zurückzukehren bzw. einfach so weiterzumachen, als wenn nichts wäre, fühlt sich gerade nicht richtig an. Die Osterferien stehen vor der Tür und eigentlich würden ich mit großer Vorfreude inzwischen die Planung beginnen, aber angesichts der aktuellen Situation fällt mir das nicht so leicht.

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Die Elektromobilität ist im vollen Gange, und im Pkw-Segment steigen die Zulassungszahlen stetig. Etwa 14 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge hatten 2021 einen rein elektrischen Antrieb. Damit stieg der Anteil der E-Autos auf deutschen Straßen fast um das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr. Auch wir sind seit Kurzem Besitzer eines E-Autos aus dem Hause Mercedes. Jetzt sind wir aber auch in einer sehr komfortablen Situation, weil Sonja fährt die tägliche Strecke von ca. 500 Meter zu ihrer Arztpraxis mit dem Fahrrad und ich arbeite als digitaler Nomade von Zuhause oder von wo auch immer ich möchte. Auf dem Haus ist eine 20 KW Photovoltaik-Anlage mit zusätzlichem 10 KW Speicher im Einsatz und vor dem Haus befindet sich eine eigene Wallbox. Somit „tanken“ wir in der Regel unseren eigenen Strom bzw. beziehen den stark vergünstigt, aus der „Cloud“ unseres Anbieters SENEC. Auch unterwegs geht das zu den vergünstigten Konditionen und mit 110 KW am Schnelllader dann auch noch, wie der Name schon sagt schnell, mit dem Nachladen der Batterien.

70, wenn nicht sogar 80 % unserer Fahrten sind Kurzstrecke, damit meine ich alles bis insgesamt 200 Kilometer. Das ist also selbst mit der kleinsten Batterie gut zu schaffen und auch unsere bewegliche Schrankwand mit dem Namen Mercedes EQV stellt das vor keine große Herausforderung. Jetzt wollen wir aber mit dem EQV auch nicht in Urlaub fahren, denn dafür haben wir ja unseren wundervollen Dopfer 422A Family in der Einfahrt stehen. Wie sieht es denn mit vollelektrischen Wohnmobilen und besonders mit Kastenwagen aktuell aus?

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Wenn man auf offiziellen Stell oder Campingplätzen steht, ist man in der Regel fein raus, weil diese Plätze sind ja extra für Camper ausgewiesen. Auf Privatgrundstücken kann man sich die Genehmigung des Eigentümers einholen, aber selbst auf denen ist es in manchen Ländern verboten zu stehen. In der Vergangenheit kam es besonders in der Hauptsaison leider vor, dass der angepeilte Stellplatz bei Ankunft bereits auf den letzten Platz belegt gewesen ist. Mit etwas Glück war der nächste nicht ganz so weit entfernt und man wurde noch fündig. Mit den stetig steigenden Zulassungszahlen von Freizeitfahrzeugen und den dazu noch kommenden ausgebauten Vans, welche in der Statistik gar nicht vorkommen, sinkt jedoch die Hoffnung auf ein freies Plätzchen.

Die Freiheit, abseits von Campingplätzen an schönen und ruhigen Plätzen zu übernachten, hat man in Anbetracht all der Camper also leider immer seltener. Es wollen zu viele die Stille genießen und die Natur entdecken, denn so haben es einem die sozialen Medien wie Instagram oder die Hochglanzwerbung doch versprochen und ich kann mich mit den Bildern von unseren Reisen davon nicht freisprechen. In der Realität sieht das alles etwas anders aus, denn die meisten europäischen Länder verbieten das Übernachten außerhalb von Camping- und Stellplätzen und verhängen teilweise auch hohe Strafen. Es werden auch immer mehr Kontrollen durchgeführt und aufgrund des inakzeptablen Verhaltens weniger Camper, bedauerlicherweise auch immer weniger Toleranz frei stehenden Campern entgegengebracht.

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Gestern erst habe ich über die praktische Powerbank Canvas von Einova mit dem passenden USB-C Ladegerät Sirius ausführlich berichtet, was sich dann zusammen Power Bundle Pro nennt. Es besteht aus einer Powerbank mit 20.000 mAh und einem 65 Watt starken USB-C Ladegerät. Heute hab ihr die Möglichkeit, ein solches Power Bundle Pro im Wert von 185,00 Euro zu gewinnen.

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In vielen europäischen Nachbarländern herrscht bereits seit vielen Jahren eine Mautpflicht für Pkw- und/oder Lkw, aber die haben auch nicht einen Andi Scheuer aus Bayern, der so ein Projekt trotz aller Expertenratschläge einfach nicht auf die Straße bekommen konnte. Was man aber als Reisender in Europa vermisst, das wäre eine einheitliche Maut-Lösung und so muss man sich nicht im Vorfeld immer informieren, in welchem Land nun Maut anfällt und vor allem, wie diese abgerechnet wird.

Simple Mautstationen etwa auf den Autobahnen, wo jedem sofort klar, ist an welchen Schalter er fahren muss und dort dann „einfach“ bezahlt und weiterfährt, das wäre auch zu einfach. Es gibt neben der streckenbezogenen Maut auch noch die Vignette, welche vor Befahren der mautpflichtigen Straße erworben und an der Windschutzscheibe angebracht worden sein muss. Das die Vignetten „natürlich“ unterschiedlichste Preise und Laufzeiten haben, erhöht den Spaßfaktor. Damit aber nicht genug, denn neben dieser Klebevignette, gibt es auch noch die digitale Vignette, auch als Chip, Transponder oder Mautbox bezeichnet, welche je nach Gewichtsklasse des Fahrzeugs (oftmals ab 3,5 t) sogar vorgeschrieben sind und daher viele Camper betreffen. Daher als erstes Mal eine kleine Aufstellung, wo in Europa (gewerblicher Güterverkehr ausgenommen) Maut anfällt und wie diese abgerechnet wird.

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Eigentlich müsste der Artikel den Namen „Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen im Dezember 2021“ tragen und an die Artikel der letzten Monate anknüpfen. Natürlich findet Ihr auch hierin die üblichen Zahlen zum Vergleich, aber ich möchte auch etwas mehr auf die Hintergründe eingehen, denn die Nachfrage ist eigentlich ungebrochen hoch und dieses besonders bei Reisemobilen.

Die Gesamtzahl von unglaublichen 107.203 neu zugelassenen Freizeitfahrzeugen im Jahre 2020, zu denen Reisemobile und Wohnwagen zählen, wurde dieses Jahr wie zu erwarten nicht übertroffen. Am Ende waren es 2021 aber immer noch unglaubliche 106.138, was gerade einmal ein Minus von 0,99 % ausmacht. Jetzt muss man sich aber einmal die Hintergründe zu den Zahlen genauer anschauen, um zu verstehen, dass die Nachfrage bei Reisemobilen ungebrochen ist. Ich versuche mich an dieser Stelle also mal als Analyst und schaue etwas in die Glaskugel.

Alle Branchen stecken bezüglich stockender Lieferketten und gestiegener Rohstoffpreise vor großen Problemen. Man könnte auch sagen, die Campingbrache steckt ganz besonders tief im Schlamassel. Es sind am Ende kleine rollende Häuschen, in denen viele der wiederum sehr knappen und verteuerten Rohstoffe stecken. Lange (teilweise ungewisse) Lieferzeiten und natürlich auch gestiegene Preise von teilweise über 10 %, führen, wie auch Berichte von überfüllten Camping- und Stellplätzen sicherlich schon zu einer geringeren Nachfrage. Trotz dieser Situation gab es auch 2021 wieder eine Steigerung an Neuzulassungen von Reisemobilen.

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Hersteller von Reisemobilen und Wohnwagen leiden weiterhin unter den stark stockenden Lieferketten. Es wurden im November dieses Jahres 6,1 % weniger Reisemobile neu zugelassen, als im November des kaum zu toppenden Rekordjahres 2020. Auch bei Wohnwagen ist die Nachfrage weiterhin rückläufig und mit -29,4 % noch deutlicher. Diese werden aber in der Regel eher in den Sommermonaten genutzt, während man mit einem neuen Reisemobil auch direkt ins Wintercamping starten kann.

Trotz aller Schwierigkeiten wurden bis zum 1. Dezember 2021 insgesamt 101.897 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen und die Zahl von 100.000 ist somit dennoch geknackt worden. Leider steigt die Anzahl der Stell- und Campingplätze nicht in einem so rasanten Tempo, was zu großem Unmut bei allen Beteiligten führt.

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Jahrelang haben Camper mit dem TÜV-Prüfer gestritten, wenn die Gasanlage zum Zeitpunkt der Hauptuntersuchung (HU) keine gültige Prüfplakette besessen hat. Dann wurde die Gasprüfung auch mal für einen Zeitraum von knapp 2 Jahren ausgesetzt, weil passende Prüfgeräte gefehlt haben, welche die Ansprüche an eine sogenannte „messtechnische Rückführung“ erfüllten. Dieser Zustand sollte noch bis zum 1. Januar 2023 andauern. Jetzt ist es aber zumindest das Thema Hauptuntersuchung des Wohnmobils und des Wohnwagens geklärt, denn zum 1. April 2022 streicht das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) die Pflicht zur Prüfung von Flüssiggasanlagen aus der Richtlinie.

Über die Sinnhaftigkeit einer Gasprüfung wird in diversen Foren und Gruppen schon immer heftig diskutiert. Wenn sie gesetzlich vorgeschrieben ist, dann führt kein Weg daran vorbei und sollte sie „freiwillig“ sein, so möge das am Ende jeder für sich entscheiden. Ebenso kann man nachvollziehen, wenn etwa Campingplatzbesitzer oder Versicherungen darauf bestehen, auch wenn es hierfür keine gesetzliche Grundlage geben sollte. Auch gibt es diverse Interessenvertreter wie den Deutschen Verband Flüssiggas (DVFG), der schon lange davor gewarnt hat, die Gasprüfung nach DVGW-Arbeitsblatt G 607 auszusetzen. Warum, wieso und weshalb kann man sich sicherlich denken, aber hier sollte man natürlich auch nichts Böses unterstellen.

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In Schweden und Norwegen müssen alle Fahrzeuge Mautgebühren zahlen. Das System verwendet dabei ANPR-Kameras (Automatic Number Plate Recognition), die eine reibungslose und vollautomatische Erkennung und Registrierung von Fahrzeugen ermöglichen, welche eine Mautstation passieren und dem Halter wird dann (in der Theorie) die Rechnung per Post zugestellt. In Norwegen sind schwere und gewerbliche Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen dazu verpflichtet, einen elektronischen Transponder zur automatischen Erfassung der Maut einzusetzen. Die meisten Mietwohnmobile sind auf einen gewerblichen Anbieter registriert und somit von der Regelung betroffen. Bei Nichtbeachtung wird in Norwegen sogar eine Strafe von 8000 NOK (ca. 800 €) fällig.

In dem folgenden Artikel gebe ich eine aktualisierte Übersicht über die Mautsituationen in Schweden und vor allem in Norwegen und zeige euch auch, wie Ihr 50 % der Kosten auf den knapp über 100 Fähren innerhalb von Norwegen einsparen könnt. Das ist nur leider aktuell aufgrund der Umstellung von der Ferjekort auf die Lösung per Transponder von AutoPASS for ferje nicht ganz so einfach, aber am Ende des Artikels wisst ihr, was zu tun ist.

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Dänemark, Schweden und Norwegen gehören zu den beliebtesten Reiseländern Skandinaviens, daher gehe ich im folgenden Artikel nicht auf Finnland und Island ein. Wer mit seinem Wohnmobil eines dieser Länder von Deutschland aus bereisen möchte, sollte je nach Start und Zielort genügend Zeit für die An- und Abreise einplanen. Im folgenden Artikel möchte ich euch verschiedene Möglichkeiten aufzählen, wie Ihr am entspanntesten, schnellsten oder günstigsten in den schönen Norden Europas kommt.

Da Wohnort und Reiseziel natürlich sehr individuell sind, dient meine Routenübersicht mit Kostenberechnung nur als eine Orientierung. Auch macht es dem einen nichts aus, längere Zeit hinter dem Steuer zu sitzen, während ein anderer lieber öfters Pausen einlegen bzw. gewisse Passagen mit der Fähre bestreiten möchte. Der insgesamt zur Verfügung stehende Zeitraum einer Reise ist genauso unterschiedlich wie das Budget. Pickt euch daher eine Route zu eurem Reiseziel heraus und ihr könnt dabei natürlich Brücken und Fähren miteinander kombinieren. Auch kann für die Hinreise über anderes Land, als bei der Rückreise erfolgen. Das schöne am Reisen mit dem Camper ist aber ja die große Flexibilität.

Bei der eigentlichen Fahrt mit dem Wohnmobil sollte man auf jeden Fall berücksichtigen, dass es sich hierbei nicht um einen Pkw handelt und dass sich die Modelle hier auch stark unterscheiden. Ein Kastenwagen mit 3,2 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht kann schneller unterwegs sein, als ein Wohnmobil mit über 3,5 Tonnen, bei dem auf der Autobahn bei 100 km/h und auf der Landstraße bei 80 km/h eh Feierabend ist. Zusätzlich steigt der Spritverbrauch ab einer gewissen Geschwindigkeit sehr deutlich an und der Bremsweg erhöht sich ebenfalls sehr stark. Somit sind die Zeitangaben etwa von Google Maps nicht so vergleichbar und hinzukommt auch, dass selbst die An- und Abreise ja Teil des Urlaubs seien sollte, was uns das leider auch nicht immer gelingt.

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Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. So oder so ähnlich ist es auch mit RSS und E-Mail. Über die beiden Wege konntet und könnt ihr euch auch weiterhin, neben Facebook und Twitter automatisch über neue Beiträge informieren lassen. Heute kommt ein weiterer Dienst hinzu, nämlich der kostenlose Messengerdienst Telegram. Es gibt jetzt einen Telegramkanal der Camping Family und über diesen könnt ihr euch automatisch über neue Beiträge und News informieren lassen.

Natürlich könnt ihr auch Beiträge dort kommentieren und euch mit mir, oder anderen Lesern austauschen. Also abonniert fleißig den neuen Kanal der Camping Family auf Telegram und habt noch eine schöne Woche. Euer Marc

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Wieder liegt ein turbulentes Jahr hinter uns und natürlich wollen auch wir es uns nicht nehmen lassen, Euch allen ein frohes neues Jahr 2022 zu wünschen. Alles Gute und vor allem viel Gesundheit und dass alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen. Das kommende Jahr hält für mich speziell einige große Veränderungen bereit und auch wenn ich Euch noch nicht mehr verraten kann, es wird hier auf Camping Family einiges zu erzählen geben. In diesem Sinne, hoch die Tassen und lasst es krachen. Liebe Grüße Eure Camping Family.