Auch wenn im August 2021 „nur“ 8.482 Freizeitfahrzeuge (Wohnmobil & Wohnwagen) neu zugelassen wurden und es bei den Reisemobilen sogar zu einem Minus von 18,2 % (im Juli waren es sogar -20,8 %) gekommen ist, erzielte die Campingbranche dennoch das zweitbeste Augustergebnis der Geschichte. Wer glaubt die Nachfrage hätte jetzt nachgelassen, der könnte sich aber irren.

Der Rückgang erklärt sich vor allem durch massive Lieferengpässe von dringend benötigten Bauteilen und Rohstoffen. Das wiederum führt dazu, dass Fahrzeuge nicht an die Händler oder den Kunden ausgeliefert werden können, obwohl sie teilweise eigentlich nahezu fertig sind. Es ist also noch nicht wirklich von einem Rückgang zu sprechen, denn was die Händler nicht haben, das können sie auch nicht verkaufen. Gleichzeitig schrecken aber auch die sehr langen Lieferzeiten und natürlich die etwas angezogenen Preise Neukunden etwas ab. Es bleibt also weiterhin spannend, wie sie das Jahr für die Campingbranche entwickelt.

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Die Internetplattform TRAVELIKI wurde vor eineinhalb Jahren von Yvonne Hartmann und Guido Straumann gegründet. Auf TRAVELIKI kann man bereits über 2600 deutschsprachige Reiseblogs und deren Blogposts mit über 300 Themenfiltern und Volltextsuche durchsuchen. Jetzt ist das gleichnamige Reiseblogger-Magazin erschienen, welches zum kostenlosen Download bereitsteht.

Jede Ausgabe ist einem Reisethema gewidmet, um dieses von vielen verschiedenen Seiten betrachten zu können. In dieser geht es um Reisefotografie, mit 10 guten Tipps für Anfänger und denkt daran, egal mit welcher Kamera, jedes Foto ist besser als kein Foto! Zusätzlich findet man im Magazin noch weitere spannenden, interessante und aktuelle Artikel über Länder, Reisearten und sonstige Reisethemen. Schaut doch einfach mal rein.

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Nicht jeder kann, oder will sich ein fertiges Wohnmobil kaufen, von der aktuell geringen Verfügbarkeit und den gestiegenen Preisen mal ganz abgesehen. Auch der teilweise recht aufwendige und auch kostspielige Selbstausbau eines „Vans“ ist nicht immer jedermanns Sache. Wer ein „normales“ Auto, als nennen wir es mal Minicamper nutzen und die Möbel nicht selber herstellen möchte, der kann auch auf bereits fertige Module zurückgreifen, welche am Ende wie ein Baukastensystem funktionieren.

Genau hier kommt Moses Kramer mit seinem Start-up Carcamper ins Spiel und bietet zum Start eine Lösung für eine bequeme Schlafmöglichkeit in Form eines Bettmoduls an. Bei dem Bettmodul handelt es sich um ein zerlegbares Bettgestell, bestehend aus einem leichten Aluminiumrahmen und einem flexiblen Lattenrost, der auf den Rahmen aufgelegt und fixiert wird. Die Länge und die Höhe des Rahmens sind schnell verstellbar, so lässt er sich problemlos über die umgeklappte Rücksitzbank installieren.

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Gemeinsam ist man stark und das trifft auch viele Hersteller bzw. Marken von Reisemobilen und Caravans zu. Die Marken treten in der Regel eigenständig auf und man weiß oftmals als Kunde nicht, zu welcher Gruppe die einzelne Marke gehört. Durch diese Gruppen haben die einzelnen Marken wiederum natürlich deutlich bessere Konditionen beim Einkauf, etwa von Basisfahrzeugen wie dem Fiat Ducato und bei allen im Aufbau verwendeten Zubehörteilen.

Aber nicht nur beim Einkauf, sondern auch bei der eigentlichen Fertigung werden somit Synergien genutzt und das spart am Ende eine Menge Geld. Hier mal als Beispiel anhand der Marke LMC. Wohnmobile von LMC wurden auch mal nicht am Stammsitz von LMC in Sassenberg gebaut, sondern bei Bürstner in Kehl. Dafür wurden in Sassenberg aber Wohnwagen der Marken Eriba, Dethleffs, Bürstner und LMC gefertigt. Alle diese Marken gehören wiederum zur Erwin-Hymer-Gruppe. Solche Maßnahmen nennt man auch Plattform-Strategie, was aus kaufmännischer Sicht sehr viele Vorteile bringt. Der Nachteil ist jedoch für den Kunden die evtl. verloren gehende Individualität der einzelnen Marken. So sehen sich Wohnmobile von Bürstner und LMC schon bei Interior sehr ähnlich. Ich habe mal versucht die einzelnen in Deutschland bekannten Marken ihren Gruppen zuzuordnen und evtl. hilft es ja dem einen von euch bei der Kaufentscheidung.

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Liebe Camper, mir ist es persönlich wirklich vollkommen egal mit welchem Gefährt ihr Urlaub macht und für jeden ist bei dem großen Angebot ja auch etwas dabei. PKW, Bulli, Kastenwagen, Wohnmobil, Liner und was es sonst noch so alles um dem Markt gibt. Sucht euch was aus und habt eine unbeschreiblich schöne Zeit.

Tut mir aber bitte einen großen Gefallen und nehmt bitte euren Scheiss wieder mit und das ist in diesem Fall sogar wörtlich gemeint. Heute wollten wir auf einem kleinen Parkplatz unterhalb des offiziellen Platzes vom Kjeragbolten in Norwegen übernachten (auf dem offiziellen ist das leider verboten) und sind nach 10 Minuten wütend und traurig wieder weitergefahren.

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Die Nachfrage an neuen Reisemobilen ist ungebrochen und die Neuzulassungen schießen weiter in die Höhe. Die Corona-Pandemie fungiert hierbei wie ein Brandbeschleuniger und es mangelte bereits vor 2020 an ausreichenden Stellplätzen. Einen positiven Trend kann man aber beobachten, und zwar gibt es immer mehr private Stellplätze, welche über passende Vermittlungsportale angeboten werden, die vom Prinzip her den bekannten Hotelbuchungsportalen ähneln. Es ist in Deutschland in den meisten Bundesländern nämlich erlaubt, maximal 3 Stellplätze auf einem privaten Grundstück anzubieten. Erst für mehr als 3 Stellplätze ist eine passende Lizenz als Campingplatzbetreiber notwendig.

Solche Portale sorgen nicht nur dafür, dass die privaten Plätze gefunden werden können, sondern man kann diese auch über das Portal reservieren und dementsprechend werden auch nur verfügbare Plätze angezeigt und auch die Bezahlung läuft bequem über das Portal. Die Nutzung ist für Kunden völlig kostenlos und der Stellplatzbetreiber zahlt erst bei erfolgreicher Buchung an das Portal eine Vermittlungsgebühr von 10 bis 20 % je nach Anbieter.

Auch wenn die Anzahl der verfügbaren Stellplätze in den Portalen noch recht überschaubar ist, so finde ich den eigentlichen Trend private Grundstücke zu vermieten sehr toll und hoffe, dass die Angebote weiter steigen.

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Aufgrund von Undichtigkeiten im Bereich der in Kochfeldern verbauten Baugruppen (Kochfeld-Regler und/oder Rohrzuleitungen), wodurch eine Gefahr von schweren Verletzungen droht, hat sich der Hersteller Dometic zur einer freiwilligen Rückrufaktion entschieden.

Betroffen sind etwa 26 verschiedene Modelle der in vielen Campingfahrzeugen verbauten Kochfelder bzw. Koch- und Spülkombinationen. Teilweise kann man auf einem Typenschild an der Unterseite ablesen, welches Model verbaut wurde, ansonsten hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung.

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Es hört einfach nicht auf, die Campingbranche verzeichnete trotz (oder gerade wegen) der Corona-Pandemie das beste Halbjahresergebnis ihrer Geschichte. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten 62.839 Reisemobile und Wohnwagen neu zugelassen. Das größte Wachstum haben dabei die Reisemobile mit einem Plus von 23 % zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bis zur Jahresmitte wurden so viele Freizeitfahrzeuge neu zugelassen, wie im gesamten Jahr 2017, was damals bereits einen neuen Rekord darstellte.

Die Zahlen würden eigentlich noch höher ausfallen, wenn die Hersteller alle Ihre Fahrzeuge auch ausliefern könnten. Etliche Fahrzeuge sind praktisch fertig produziert, können aber wegen Problemen in den Lieferketten und der geringen Verfügbarkeit von Komponenten und Rohstoffen nicht ausgeliefert werden, etwa weil ein bestimmtes Teil fehlt. Aber auch beim Basisfahrzeug, wie dem Platzhirsch Fiat Ducato gab und gibt es massive Probleme. Etwa 300.000 Stück rollen jährlich in Sevel (Italien) vom Band und die Produktion lief bereits im Dreischichtbetrieb und das sieben Tage die Woche. Im Frühjahr 2020 standen dort die Bänder aber acht Wochen still und weil das Werk bereits an der Kapazitätsgrenze ist, kann man diesen Rückstau nicht mehr aufholen.

Hinzu kommt auch noch die extreme und immer noch steigende Nachfrage an Reisemobilen und somit leiden die Hersteller und Kunden bis heute an dem Produktionsstopp von 2020. Das Ganze ist so krass, dass etwa Hymer und Carado keine Bestellungen für 2022 mehr annehmen, weil schon alles ausverkauft ist. Wo sollen die ganzen Camper nur hin?

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Eigentlich hatten wir gehofft nach Norwegen fahren zu können, aber Kinder müssen leider immer noch für 3 Tage in Quarantäne und somit geht es für uns dieses Jahr nach Schweden. Diesmal haben wir uns für eine Anreise von Puttgarden nach Rødby und dann weiter über die Öresundbrücke entschieden.

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In den meisten EU-Mitgliedstaaten ist seit Montag freies Reisen ohne Grenzkontrollen und Beschränkungen der Freizügigkeit wieder möglich. Die neue Website Re-open EU mit passenden Apps für iOS und Android liefert ab sofort laufend aktualisierte Informationen über Reisen und Urlaub in der EU. Unter anderem zu Reisebeschränkungen, Abstandsregeln, Quarantäne- und Testanforderungen oder ob der digitale Impfpass bereits anerkannt wird.

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Plant Ihr dieses Jahr den Sommerurlaub in Deutschland und wollt auch im Camper nicht auf einen Internetzugang mit unlimitiertem Datenvolumen verzichten? Dann könnte der kostenlose Testtarif von O₂ für Euch interessant sein. Mit O₂ ist es wie mit AstraZeneca, der Ruf ist deutlich schlechter als das eigentliche Produkt. Die Mutter Telefónica investiert seit Jahren massiv in den 4G-Ausbau und seit Oktober 2020 auch in den 5G-Ausbau des O₂ Netzes. Daher lautetet das Gesamturteil des Fachmagazins connect im letzten großen Netztest aus dem Januar 2021 für das O₂ Netz auch „Sehr Gut“. Damit zieht O₂ laut Test mit dem Wettbewerb gleich.

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Die Neuzulassungen für Freizeitfahrzeugen steigen seit Jahren unaufhaltsam in die Höhe, leider hinken die Zahlen der neuen bzw. freien Stell- und Campingplätze deutlich hinterher. Im letzten Jahr konnten wir sehr unschöne Bilder etwa von verschmutzten Wanderparkplätzen sehen, über die eine Heerschar von Campern eingefallen ist wie eine Heuschreckenplage im siebten Testament.

Das hier Anwohner und Gemeinden auf die Barrikaden gegangen sind und schneller Verbotsschilder aufgebaut haben, als man gucken konnte, war absolut verständlich. Wo ein freistehen vorher noch nun sagen wir geduldet oder toleriert wurde, ist es jetzt bedauerlicher, aber halt auch nachvollziehbarerweise ausdrücklich verboten. 100.000 neue Camper alleine aus dem Jahre 2020 einfach so verschwinden zu lassen, ist genauso unmöglich, wie „mal eben“ eine passenden Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen. Abhilfe könnte hier aber Portale wie etwa AlpacaCamping schaffen, welche sich auf die Vermietung von privaten Stellplätzen spezialisiert haben.

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