Vom schönen Panoramastellplatz in Ofterschwang aus, ging unsere Reise weiter ins nahegelegenen Oberstdorf zur Breitachklamm. Wir ließen den Camper auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz (4€) stehen und zahlten an der Kasse 18 Euro Eintritt für 2 Erwachsene und zwei Kinder für den Weg durch die Breitachklamm. 

Die Breitachklamm ist nicht nur tiefste Klamm in Bayern, sondern auch die tiefste Felsenschlucht in Mitteleuropa. Der Weg durch die Klamm ist ca. 2,5 Kilometer lang und die ruhige Breitach wird hier zu einem reißenden Fluss. Die Felsformationen sind sehr beeindruckend und können auf Bildern kaum wiedergegeben werden. 


Die Breitachtklamm

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Wir nehmen Euch mit in die Herbstferien und wie eigentlich immer, beginnt unsere Reise am Freitagnachmittag. Wir steuern als erstes den Reisemobilhafen am Twistesee in Bad Arolsen an. Hier haben wir uns mit Freunden Tanja & Mike verabredet, welche sich dieses Jahr einen neuen Camper zugelegt haben. Es wurde ein feuchtfröhlicher Abend und am nächsten Tag sind wir gemütlich die 6 km um den Twistesee spaziert, bevor unsere Reise in Richtung Rothenburg ob der Tauber im Norden von Bayern weiterging.

Wie es der Zufall wollte, waren unsere Freunde Dagmar und Markus (ebenfalls hier auf dem Blog aktiv) gerade auch mit ihrem Camper in dieser wunderschönen Stadt und wir trafen uns auf dem kostenlosen Stellplatz in Nähe (5-10 Min.) der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber.

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Die Firma Lilie ist nicht nur bekannt für ihre Druckwasserpumpen, sondern auch für ein einfaches Wassertuning mit den Certec Produkten, welche u.a. die Schleimbildung (Biofilm) im Frischwassertank verhindern. Neu hinzugekommen ist nun der Certec-Kompakt-Turbo-Filter und das System ist recht schnell und einfach im Camper verbaut. Die Aktivkohle-Kartusche aus Bio-Kokus, mit einem Rückhaltewert von 0,3 µm, filtert und entkeimt das Wasser und schütz somit vor Bakterien, Viren, Pilzen, Chlor, Pestiziden, Schmutz und vielen weiteren Stoffen.

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Die Zulassungszahlen von Wohnmobilen und Wohnwagen jagen von einem Rekord zum nächsten und selbst für schon in die Jahre gekommene Camper werden teilweise horrende Summen verlangt. Wer sich einen gebrauchten Camper zulegen möchte, aber Zustand und Qualität evtl. nicht richtig einzuschätzen vermag, der kann sich künftig einen Gelben Engel als Unterstützung zur Seite nehmen. Dieses ist vor allem bei Käufen von privat zu empfehlen, wenn man unschöne Überraschungen vermeiden möchte.

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Sicherheit im Camper ist ein großes Thema und es gibt hierbei einiges zu beachten und es ist eigentlich immer ein Zusammenspiel mehrerer Maßnahmen. Steht man etwa auf einem gut besuchten Stell oder Campingplatz, ist ein Einbruch ins Fahrzeug deutlich unwahrscheinlicher, als auf einem abgelegenen Parkplatz im Industriegebiet, an der Autobahn oder im Wald.

Einbrecher mögen es nicht gestört zu werden und vermeiden daher jegliche Aufmerksamkeit und der eigentliche Einbruch dauert in der Regel auch nicht länger als 3 Minuten. Neben der Prävention, etwa in Form des geeigneten Abstellplatzes, ist auch die zusätzliche Absicherung des Fahrzeugs mit einer passenden Alarmanlage sehr zu empfehlen. Wir stehen recht häufig alleine, oder lassen unseren Camper tagsüber an einem unbewachten Platz stehen, um etwa Wandern zu gehen und finden eine solche Anlage daher für recht sinnvoll.

Erregt der eigentliche Einbruch zu große Aufmerksamkeit, wird er nicht selten frühzeitig abgebrochen und es bleibt bei einem Sachschaden am Fahrzeug, was natürlich schon schlimm genug ist, aber ein Diebstahl von denen sich im Fahrzeug befindenden Sachen, ist es ja noch schlimmer. Daher haben wir unseren Camper mit einer passenden Alarmanlage von AMG-Sicherheitstechnik ausgestattet, welche ich Euch genauer vorstellen möchte.

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Wer seinen Wassertank im Camper pflegt und bei der Befüllung ein paar einfache Dinge beachtet, der wird lange Freude an seinem Fahrzeug haben. Man muss auch nicht erst in abgelegene Länder fahren, um sich Gedanken über die Wasserqualität zu machen, denn selbst in Deutschland sind nicht alle Wasserstellen in einem hygienisch einwandfreien Zustand. Das gemeine daran ist, dass man es der Wasserquelle in den meisten Fällen leider nicht ansehen kann. Daher empfiehlt es sich beim Auffüllen des Frischwassertanks, neben dem eigenen Trinkwasserschlauch immer einen sogenannten Befüllfilter zu verwenden, welcher vollständig ohne Chemie oder sonstige Zusätze, sondern durch eine rein physikalische Filtration auskommt.

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Auch wenn im August 2021 „nur“ 8.482 Freizeitfahrzeuge (Wohnmobil & Wohnwagen) neu zugelassen wurden und es bei den Reisemobilen sogar zu einem Minus von 18,2 % (im Juli waren es sogar -20,8 %) gekommen ist, erzielte die Campingbranche dennoch das zweitbeste Augustergebnis der Geschichte. Wer glaubt die Nachfrage hätte jetzt nachgelassen, der könnte sich aber irren.

Der Rückgang erklärt sich vor allem durch massive Lieferengpässe von dringend benötigten Bauteilen und Rohstoffen. Das wiederum führt dazu, dass Fahrzeuge nicht an die Händler oder den Kunden ausgeliefert werden können, obwohl sie teilweise eigentlich nahezu fertig sind. Es ist also noch nicht wirklich von einem Rückgang zu sprechen, denn was die Händler nicht haben, das können sie auch nicht verkaufen. Gleichzeitig schrecken aber auch die sehr langen Lieferzeiten und natürlich die etwas angezogenen Preise Neukunden etwas ab. Es bleibt also weiterhin spannend, wie sie das Jahr für die Campingbranche entwickelt.

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Die Internetplattform TRAVELIKI wurde vor eineinhalb Jahren von Yvonne Hartmann und Guido Straumann gegründet. Auf TRAVELIKI kann man bereits über 2600 deutschsprachige Reiseblogs und deren Blogposts mit über 300 Themenfiltern und Volltextsuche durchsuchen. Jetzt ist das gleichnamige Reiseblogger-Magazin erschienen, welches zum kostenlosen Download bereitsteht.

Jede Ausgabe ist einem Reisethema gewidmet, um dieses von vielen verschiedenen Seiten betrachten zu können. In dieser geht es um Reisefotografie, mit 10 guten Tipps für Anfänger und denkt daran, egal mit welcher Kamera, jedes Foto ist besser als kein Foto! Zusätzlich findet man im Magazin noch weitere spannenden, interessante und aktuelle Artikel über Länder, Reisearten und sonstige Reisethemen. Schaut doch einfach mal rein.

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Nicht jeder kann, oder will sich ein fertiges Wohnmobil kaufen, von der aktuell geringen Verfügbarkeit und den gestiegenen Preisen mal ganz abgesehen. Auch der teilweise recht aufwendige und auch kostspielige Selbstausbau eines „Vans“ ist nicht immer jedermanns Sache. Wer ein „normales“ Auto, als nennen wir es mal Minicamper nutzen und die Möbel nicht selber herstellen möchte, der kann auch auf bereits fertige Module zurückgreifen, welche am Ende wie ein Baukastensystem funktionieren.

Genau hier kommt Moses Kramer mit seinem Start-up Carcamper ins Spiel und bietet zum Start eine Lösung für eine bequeme Schlafmöglichkeit in Form eines Bettmoduls an. Bei dem Bettmodul handelt es sich um ein zerlegbares Bettgestell, bestehend aus einem leichten Aluminiumrahmen und einem flexiblen Lattenrost, der auf den Rahmen aufgelegt und fixiert wird. Die Länge und die Höhe des Rahmens sind schnell verstellbar, so lässt er sich problemlos über die umgeklappte Rücksitzbank installieren.

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Hier ist der dritte und letzte Teil über unsere Sommerferien 2021 in Norwegen und Schweden. Den ersten Teil findet Ihr hier und der zweite ist auch nur einen Klick entfernt. Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland sind wirklich wunderschöne Länder und die Bewohner sind super freundlich und nach eigenen Angaben auch wirklich sehr entspannt. Dies alles überträgt sich auch immer irgendwie auf uns, was einer der vielen Gründe ist, warum wir diese Länder so sehr lieben gelernt haben. In den letzten Jahren haben wir unser Reiseverhalten immer etwas weiter an unsere Bedürfnisse angepasst bzw. perfektioniert, auch wenn hier immer noch etwas Luft nach oben ist.

Nicht immer weiter und von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen, sondern mehr innehalten und immer öfter mal „länger“ an einem Platz verweilen. Daher kam u.a. auch der Wunsch nach einem neuen Fahrzeug, was uns mehr Kapazitäten bietet und es uns somit ermöglicht, länger autark an einem Platz zu bleiben. Mit unserem Dopfer 422 A Family auf Mercedes Sprinter (V6 Motor, 190 PS, zuschaltbarer Allradantrieb, Getriebeuntersetzung usw.) mit 5,5 Tonnen Gesamtgewicht, sind wir bis jetzt sehr zufrieden. Der Aufbau ist von der Aufteilung und von der gesamten Verarbeitung her perfekt. Die vom Fahrerhaus abtrennbare Kabine ist super isoliert, was wir bei den niedrigen Temperaturen am Kjeragbolten bereits positiv bemerken konnten.

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Hier lest Ihr den zweiten Teil über unsere Sommerferien 2021 in Norwegen und Schweden und zum ersten Teil gehts hier entlang. Bis jetzt haben wir insgesamt recht wenige Camper aus Deutschland angetroffen und das war auf der Hinreise auch auf den größeren Straßen in Schweden der Fall. Die Sommerferien beginnen in Niedersachsen aber auch recht spät und wir fahren davon in der Regel die letzten drei Wochen. Zwar verpasse ich dann immer wieder den Caravan Salon, aber man kann ja nicht alles haben. Unsere Freunde Dagmar und Markus berichteten von recht vielen anderen Wohnmobilen, während ihrer Zeit (3 Wochen zuvor) in Schweden und leider auch von immer mehr Verbotsschildern, was bei dem rücksichtslosen Verhalten einiger weniger (hoffe ich zumindest) leider kaum zu vermeiden ist.

Wir halten nur dort, wo es nicht verboten ist und wo wir auch Mensch und Tier nicht stören. Müll hinterlassen wir keinen und an einem Platz auch mal liegengebliebene Dinge einzusammeln, ist für uns selbstverständlich. Gerne zahlen wir auch für einen Platz, nur „volle“ Campingplätze sind nicht so unser Ding. Ver- und Entsorgung benötigen wir am Platz ja auch nicht. Dank den jeweils 300 Liter großen Tanks für Frisch- und Abwasser, sowie 440WP Solar und 200Ah Lithium, sind wir sehr autark unterwegs. Die Trenntoilette war im neuen Camper übrigens einer der besten Entscheidungen der letzten Jahre, aber darauf gehe ich später noch etwas genauer ein.

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Diese Sommerferien waren für uns natürlich alleine schon wegen des neuen Campers eine Premiere. Über einige Monate hatten wir kein Wohnmobil zur Verfügung, mit dem wir überhaupt hätten verreisen können und von den ganzen Einschränkungen durch Corona mal abgesehen. Wir wussten aber auch noch nicht genau, ob unser Camper rechtzeitig zum Urlaub fertig seien würde. Mitte Juli konnte ich den neuen Dopfer aber in Neuburg an der Kammel abholen und zwei kleine Testfahrten übers Wochenende waren somit auch noch machbar. Die ein oder andere Personalisierung wollte natürlich auch noch umgesetzt werden.

Unser Favorit vom Reiseland war Norwegen, die Norweger hatten bis vor Kurzem ihre Grenzen noch vollständig geschlossen und diese dann erst „nur“ für vollständig geimpfte Personen geöffnet. Unsere Kids hätten aber bis kurz vor Reiseantritt in Norwegen noch für 14 Tage in Quarantäne gemusst, weswegen wir uns dann erst für eine Reise nach Schweden und eine Anreise über die Öresundbrücke entschieden haben. Etwa eine Woche vor Abfahrt, änderten sich aber die Einreisebestimmungen und auch Kinder von vollständig geimpften Personen durften ohne Quarantäne einreisen, somit sollte es für uns durch Schweden nach Norwegen gehen, weil so leer wird man Norwegen sicherlich nicht mehr so schnell vorfinden.

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