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Dank EU-Roaming könnt ihr einen Teil (je nach Tarif) eures Datenvolumens auch ohne Mehrkosten im europäischen Ausland nutzen. Während man Zuhause auf WLAN und einen dahinterliegenden DSL-Anschluss zurückgreifen kann, ist man im Ausland in der Regel auf sein mobiles Datenvolumen angewiesen.

Hier kann es sich dann schon lohnen, einen lokalen Prepaid-Tarif zu nutzen, um ausreichend Datenvolumen zur Verfügung zu haben. Die physikalische SIM-Karte bekommt man etwa in Frankreich (Bericht) sogar bequem an einem Automaten. Es geht aber noch einfacher, wie mit dem Anbieter Holafly und einer eSIM inkl. unbegrenztem Datenvolumen. Die Laufzeit ist etwa beim Europapaket flexibel zwischen 5, 10, 15, 20, 30, 60 oder 90 Tagen wählbar.

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Strom kann man im Camper und auf Reisen nie genug haben und dieses besonders bei den aktuellen Gaspreisen. Aufbaubatterien (bevorzugt Lithium) im Zusammenspiel mit einer passenden Solaranlage, sorgen im Wohnmobil für Unabhängigkeit. Auch im festen Zuhause ist eine Solaranlage mit passendem Speicher sehr zu empfehlen und die aktuelle Energiekrise hat die Nachfrage weiter in die Höhe klettern lassen.

Mobile Kraftwerke, auch Powerstation genannt, bieten einem nicht nur flexible Möglichkeiten bei der Gewinnung und Speicherung von Energie, sondern auch bei deren Einsatzort. Man kann sie nämlich nicht nur beim Camping und anderen Hobbys, sondern halt auch Zuhause einsetzen. Sie vereinen AufbaubatterieLadegerät, Solarregler, Batteriemanagement (BMS) und Sinus-Wechselrichter (sorgt für 230V) in einem kompakten Gerät und sind von ihrer Kapazität her durch Skalierbarkeit jederzeit auch erweiterbar.

Zwei Modelle vom Hersteller EcoFlow, die kleinere River Max und die größere DELTA mini habe ich bereits für euch ausgiebig getestet und vorgestellt. Jetzt kommt die DELTA 2 auf den Markt, welche durch den Zusatzakku bis zu 3 kWh Kapazität hat und daher auch als Notstromversorgung für Haushaltsgeräte zum Einsatz kommen kann.

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In unserem aktuellen Camper, einem Dopfer 422A Family haben wir uns direkt eine Trockentrenntoilette (TTT) einbauen lassen. Solche individuellen Kundenwünsche sind bei kleinen Manufakturen bzw. Individualausbauern natürlich kein Problem. Hat man ein Wohnmobil aus Serienproduktion, ist dieses leider nur recht selten möglich und man muss nachträglich von Kassettentoilette auf eine TTT wechseln. Was aber machbar ist und diverse Umbauvideos findet man dazu im Netz. Kurz gesagt: Wasserleitung abklemmen, Kassette ausbauen, evtl. den Boden verschließen, Trenntoilette rein, Lüfter montieren und schon ist man fertig.

Statt einer Zerhackertoilette mit Feststofftank, oder gar einer weitverbreiteten Kassettentoilette, haben wir uns damals halt direkt für eine Trelino Trockentrenntoilette entscheiden und diese Art der „Entsorgung“ bis heute nicht bereut, aber dazu am Ende mehr beim Fazit. Bei uns fand jetzt ein Modellwechsel, von der Trelino (Origin) L aus Kunststoff, auf die Trelino (Timber) L aus Holz statt.

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Den Hersteller Dometic kennen sicherlich die meisten Camper und besonders deren Kühlschränke, Kühlboxen und Klimaanlagen. Auch wir haben eine CFX3 Kompressor-Kühlbox seit über Jahr im Einsatz (Testbericht) und wollen sie nicht mehr missen. Das Portfolio der schwedischen Dometic Group ist aber deutlich größer, als man glaubt und wird immer wieder durch Zukäufe bekannter Marken wie zuletzt Büttner Elektronik, NDS Energy und Cadac erweitert.

Ich finde es immer sehr interessant zu sehen, wer als sogenannter Mutterkonzern und wenn Du jetzt gendern möchtest, dann darfst Du natürlich auch Vaterkonzern sagen, hinter einem Markennahmen steckt. Eine solche Marken und Gruppenübersicht für die Reisemobil- und Caravanhersteller hatte ich bereits erstellt. Bei der Dometic Group ist das auch sehr spannend und Ihr werdet staunen, wer alles Bestandteil dieses Konzens ist.

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In den letzten beiden Tagen auf dem Caravan Salon 2022 in Düsseldorf, bin ich über 30 Kilometer gelaufen und habe so einiges, aber sicher längst nicht alles gesehen. Bei über 700 Ausstellern in 16 Hallen plus Freigelände, natürlich auch nicht machbar. Viele der ganz großen Weltneuheiten, wie sie so mancher Hersteller angepriesen hat, sind aus meiner Sicht ausgeblieben, was aber auch nicht schlimm ist.

Neben Innovationen und das können auch „einfach“ Verbesserungen bereits bestehender Produkte sein, sind andere Prunkte ebenfalls sehr wichtig. Etwa, dass Lieferketten wieder hergestellt und Ersatzteile wieder verfügbar sind. Das Thema Verfügbarkeit und die damit verbundenen sehr langen Lieferzeiten schrecken neben den anderen aktuellen Sorgen, manche Menschen sicherlich ab. Es warten auch immer noch Kunden auf ihre 2021 oder gar 2020 bestellten Produkte.

Wenn ich mit Herstellern über Verfügbarkeiten gesprochen habe, dann gab es verständlicherweise nur sehr schwammige Aussagen und gleichzeitig sind an vielen Stellen die Preise deutlich gestiegen. 70 bis 80.000 Euro für ein „normales“ Wohnmobil, plus die in der Regel obligatorische Sonderausstattung und Zubehör sind jetzt wohl der neue Standard. Gleichzeitig ist mir aber leider auch aufgefallen, dass die Verarbeitungsqualität an einigen Stellen nochmals nachgelassen hat. Teilweise konnte ich hier nur noch den Kopf schütteln, aber dazu später mehr.

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Wir verwenden Zuhause und auf Reisen nahezu ausschließlich biologische Reinigungsmittel. Die Zeiten, in denen etwa ein biologisches Waschmittel kaum Flecken entfernte und dabei auch noch unangenehm gerochen hat, sind ja erfreulicherweise längst vorbei. Elke und Ulf Sparre haben von etwa 16 Jahren den bei Camper allseits beliebten Omnia Backofen nach Deutschland gebracht und stehen jetzt hinter der Firma mikiGREEN, welche nachhaltige Reinigungsmittel produziert.

Neben Produkten für Küche, Fenster, Bad und Boden, gibt es u.a. auch spezielle Mittel als Zusatz für die Campertoilette und den Grauwassertank. Basierend auf Wasserbasis und Mikroorganismen, wirken diese Konzentrate sehr effektiv und sind dabei zu 100 % biologisch abbaubar.

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Als wir am nächsten Tag im kleinen Küstenörtchen Trévou-Tréguignec erwachten, ging es erst mal zur nahegelegenen Boulangerie, um frisches Baguette fürs Frühstück zu beschaffen. Frisch gestärkt konnte die Reise an den Étang des Deux Amants in der Normandie weitergehen. Einen See mit großen Freizeitpark Léry Poses direkt an der Seine gelegen und nur noch 1,5 Stunden Fahrtzeit von Paris entfernt.

Hier gibt es neben Strand, Wasserrutsche, Wasserpark, Wasserskianlage und vielem mehr, auch sehr viele Park- und vor allem für uns interessante Übernachtungsmöglichkeiten. So zahlt man 5 Euro für den Tag und 10 Euro für die Nacht und kann an beliebiger Stelle auf dem riesigen Gelände mit seinem Camper übernachten. Es ist auch eine Ver- und Entsorgungsmöglichkeit auf einem für Camper ausgewiesenen Bereich vorhanden. Wir suchten uns einen Platz und nach einem kleinen Spaziergang wurde der Grill angeschmissen. Am nächsten Tag wollten wir den Wasserpark und die Wasserskianlage ausprobieren.

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Vom Stellplatz in Lampaul-Plouarzel ging unsere Reise zum Roc’h Ruz, dem mit 385 Metern höchsten Berg (als Norddeutscher darf man dazu Berg sagen) der Bretagne. Leider war die Straße auf den letzten Kilometern gesperrt, denn hier hatte es gebrannt und der Berg war nicht erreichbar und es qualmte an einigen Stellen immer noch vor sich hin. Somit ging es nur kurz auf den nahegelegenen Roc’h Trévezel, welcher mit 384 Metern die zweithöchste Erhebung der Bretagne ist. Er gehört wie der nur ein Meter höhere Roc’h Ruz zum Höhenzug der Monts d’Arrée.

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Die Suche nach einem freien Stellplatz kann zur nervenaufreibenden Tortur werden. Ach, was wäre es doch schön, wenn man vorher online prüfen könnte, wie es um die aktuelle Auslastung des Platzes bestellt ist und man sich gegebenenfalls einen Platz reservieren könnte. In Frankreich bietet Camping-Car Park ein solches System an.

Ganze 375 Stellplätze listet der Anbieter Stand Juli 2022, welche über ganz Frankreich verteilt sind. Man kann sich nicht nur über den einzelnen Platz informieren, etwa dessen Lage und Ausstattung, sondern man sieht auch die Auslastung des Platzes in Echtzeit. Somit kann man im Vorfeld bereits sehen, wie viele Plätze noch frei sind und es ist auch möglich, einen freien Platz online zu reservieren. Das geht alles nicht nur im Browser, sondern auch über eine gut gemachte App für Android und iOS, welche u.a. auch in Deutsch verfügbar ist.

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Wer in Frankreich auch mobil im Netz surfen möchte, der kann natürlich auch das Datenvolumen seines deutschen Anbieters verwenden. EU-Roaming sei Dank. Wem das aber von der Menge her nicht reicht, dem hilft ein Prepaid Angebot vom Anbieter free.fr weiter. Neben dem ganzen für uns nicht nötigen Telefonie und SMS Gedöns, beinhaltet die Karte für 19,99 € ganze 210 Gigabyte mobiles Datenvolumen und das auch im 5G Netz. Die Beschaffung der SIM-Karte ist einfacher als gedacht, denn es gibt sie ganz bequem über einen Automaten.

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Von Oldenburg aus ging es für einen Zwischenstopp auf den Stellplatz im kleinen Örtchen Blankenheim in der Eifel. Am nächsten Morgen sind wir dann durch Luxemburg nach Frankreich eingereist. Die kurz vor dem Urlaub beschaffte XXL Mautbox vom ADAC schaltetet direkt nach Grenzübertritt auf Grün und öffnete die nächsten Stunden mehrfach wie von Zauberhand die Schranken der einzelnen Mautstationen.

Unserer erster Stopp in Frankreich galt der Stadt Verdun. Ein dunkler Ort in der Geschichte, denn hier fand 1916 eine der längsten und verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkrieges zwischen Deutschland und Frankreich statt. Nach zehn Monaten fielen weit über 300.000 Soldaten in der Hölle von Verdun. In und um die Stadt herum gibt es diverse Museen und Gedenkstätten, darunter die unterirdische Zitadelle und das Beinhaus von Douaumont mit den Überresten von mehr als 100.000 Soldaten.

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Die Firma Truma ist mit ihren Heizungen inkl. Warmwasserboiler europäischer Marktführer in Campingfahrzeugen. Wenn Ihr das digitale Bedienteil CP Plus verbaut habt, solltet ihr euch die sogenannte Boost-Funktion einmal genauer anschauen, denn sie sorgt nicht nur schneller und länger für warmes Wasser, sondern schützt auch vor Legionellen.

In den meisten Fällen verwendet man für warmes Wasser die ECO-Funktion, welche eine Wassertemperatur von etwa 40 °C erzeugt. Das eignet sich wunderbar zum Duschen und ist dabei praktischerweise auch noch energiesparend. Leider wegen der geringen Temperatur aber auch eine eventuelle Brutstätte für Bakterien. Die Einstellung HOT, kommt dann bereits auf eine Wassertemperatur von etwa 60 °C. Wer schneller und länger heiß duschen möchte, greift zur energieintensiven BOOST-Funktion. Diese bevorzugt die Wassererwärmung und hält die 60 °C für ein Zeitfenster von 30 bis 40 Minuten vor. Genau hiermit könnt ihr Legionellen in eurem Wassersystem am einfachsten beseitigen.

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