Heute sind wir recht früh aufgestanden und fuhren die paar Meter zum Anlieger, um kurz nach acht dann auf die Nils Holgersson zu fahren. Wir bezogen unsere Kabine und die Fähre legte bei herrlichem Sonnenschein pünktlich um 09:30 in Richtung Trelleborg ab.

Die Überfahrt war wie immer sehr entspannt und dank unserer Kabine, konnten wir uns auch ein paar Stunden entspannen und Duschen. Auf der Fähre bestand natürlich in den öffentlichen Bereichen und den Gängen Maskenpflicht, aber ansonsten war eigentlich alles wie immer. Um 17:15 legten wir pünktlich in Trelleborg an und wir machten auf in Richtung Norden.

Gegen 20:00 fuhren wir an ein schönes Plätzchen am Ufer vom Bolmen. Hier standen bereits zwei Camper mit PKW und Bulli und das sehr nette Paar mit dem Bulli machte für uns sogar noch etwas Platz, so dass wir hier unserer erste Nacht verbringen konnten. Nach dem Essen gönnten wir noch ein Glas Wein am Ufer und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang.

Am nachten Morgen fuhren wir erst kurz zum nahgelegen Fischrestaurant Tiraholms und kauften unseren ersten (definitiv nicht letzten) geräucherten Lachs für diesen Urlaub.

Am Restaurant gibt es auch einen Stellplatz, so dass wir praktischerweise direkt eines unserer Klos entleeren konnten. Das Wetter sollte heute nicht so gut sein, weswegen wir beschlossen haben, uns mit größeren Schritten dem Norden zu nähern. Als Tagesziel wurde ein Platz im Naturschutzgebiet Glaskogen auserkoren.

Die erste Zeit ging es entspannt über die E6 und lediglich auf der Fahrt durch Göteborg hatten wir erwartungsgemäß etwas Stau und von dort aus ging es auf die E45. Auf dem Weg lag der Aquädukt in Håverud, welchen wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten.

Hier kreuzen sich Wasserstraße, Eisenbahnbrücke und Autoverkehr. Der berühmte Aquädukt aus dem Jahre 1868 mit seinen 33.000 Nieten (von denen es heißt, dass noch keine einzige ausgewechselt wurde) ist das Kernstück dieser Touristenattraktion. Auf dem Parkplatz war nicht viel los und wir konnten uns entspannt dieses beeindruckende Bauwerk schwedischer Industriearchitektur und Ingenieurskunst ansehen.

Von der E45 ging es dann über Schotterpisten ins Naturschutzgebiet an einen kleinen Platz direkt am Lelåangen. Hier verbrachten wir eine ruhige Nacht und dann einen entspannten Tag mit Sonnenschein und erste Versuche auf unserem neuen SUP* (Stand Up Paddling) was „unbedingt“ noch für den Urlaub beschafft werden musste.

Das Board ist in unter 5 Minuten aufgeblasen und schon kann es losgehen und wir hatten alle zusammen einen Mega Spaß. Heute Abend soll es Lachs mit einer Gemüsepfanne geben und morgen früh fahren wir dann weiter in Richtung Mora gehen und auf dem Weg liegt die Erzmiene Tilas Stoll im Naturschutzgebiet Högbergsfältet. Weiter geht die Reise in Teil 3.

2 Kommentare
  1. Avatar
    Uwe Schnitter sagte:

    Hallo,

    sehr schöne Bilder und super geschrieben. Wir waren 2018 am Vättern See zur Rundfahrt mit dem Rad.
    Später noch Öland erkundet.

  2. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Uwe, den Vättern haben wir bewusst aufgelassen, weil vor einer Reise in die Region um Jönköping noch abgeraten wird.

    Viele Grüße aus Dalsland. Marc

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