Beitrag von Markus Ortner: Noch bevor die ganze Corona Pandemie mit seinen bekannten Maßnahmen uns in Deutschland erreicht hat, traf uns ein anderes sehr unschönes Ereignis, denn unser Wohnmobil ist ausgebrannt. In dem folgenden Bericht möchte ich Euch meine Erfahrungen in dieser nicht so schönen Zeit mitteilen.

Kapitel 1: der Messebesuch – Caravan Salon in Düsseldorf 2018

Lange haben wir auf unser neues Wohnmobil gespart, jeglichen verfügbaren Cent zur Seite geschafft um dann im September während des Caravan Salons in Düsseldorf, dass für uns perfekte neue Wohnmobil zu erwerben. Während die Brochis sich quasi zeitgleich für ein Vollintegriertes Wohnmobil von LMC entschieden hatten, haben wir uns ein teilintegriertes Reisemobil Profila RS 695 HB von EuraMobil, aus dem rheinland-pfälzischen Sprendlingen zugelegt.

Nach fast 10 langen, nicht enden wollenden Monaten voller Vorfreude war es dann endlich soweit, wir haben unser neues WoMo Namens Motte von Ehlers KFZ Technik aus dem niedersächsischen Lamstedt übernommen. Die erste Reise nach Lappland, unzähliges Tüfteln um das Chaos in der Heckgarage sortiert zu bekommen, eine Reise ins Allgäu und das erste Wintercamping mit unserem neuen WoMo. All dies wird uns in schöner Erinnerung bleiben.

Kapitel 2: Das schreckliche Ereignis

Ich bin in der Luftrettung tätig. An meiner Stammstation in der Universitätsstadt im mittelhessischen Gießen, durfte ich mein Wohnmobil zum Überwintern unter die Landeplattform unseres Rettungshubschraubers abstellen. Hier stand es zwar im Freien, aber dennoch wettergeschützt, bis zu jenem Tag, als mich um kurz nach 11 Uhr am Morgen, an einem Samstag im Januar 2020 meine Kollegen anriefen, ich müsse schnell kommen, mein Wohnmobil würde brennen, die Feuerwehr sei auf dem Weg.

Mein Puls fing an zu rasen, binnen Sekunden war ich am Auto, und auch dieses raste in das 32 km entfernte Gießen. Während der Fahrt erreichten mich die ersten Bilder und ich ahnte Schlimmes. Als ich auf dem Gelände des Luftrettungszentrums eintraf, war die Feuerwehr Gießen weiterhin damit beschäftigt die letzten Flammen außen und innen abzulöschen. Überall Qualm, nasse Böden, Feuerwehr Fahrzeuge, die Blicke meiner Kollegen auf mich, mein in qualm gehülltes, offenstehendes Wohnmobil, unsere Motte. Ich heulte, ich war am Boden zerstört. Überall qualmte es heraus, aus allen Ritzen und Fenstern.

Bereits während der Fahrt nach Gießen, rief ich meine Frau an, die sich leider zu dem Zeitpunkt im Dienst befand und nicht mitkommen konnte. Nach ca. 30 Minuten vor Ort übergab mir der Einsatzleiter der Feuerwehr Gießen mein zerstörtes Wohnmobil, unser Familienmitglied, unser Hobby, unser Erspartes. Ich kann jetzt nicht mehr sagen warum, aber ich hatte auf einmal extreme Schuldgefühle und Existenzängste! War der Lebensabschnitt Wohnmobilreisen damit zu Ende? Ich war extrem verzweifelt. Ich stellte mir die Frage was ich denn nun tun müsse.

Einige Zeit nach Abschluss der Löscharbeiten, stand ich nun vor unserem einstigen Traum und begann mir die Frage zu stellen, warum habe ich die Kiste überhaupt an die Stromversorgung angeschlossen? Wieso war ich der Meinung ich müsse meine Truma 6E auf EL1 bei 10 Grad Raumtemperatur laufen lassen? Was habe ich falsch gemacht? Die Kabeltrommel war vollständig abgewickelt, die Sicherungen sind am Gebäude und haben alle ausgelöst! Ich verstand die Welt nicht mehr, zumal ich die Kabeltrommel vor Kurzem noch im Winterurlaub verwendet hatte.

Nach einer Weile vor Ort bin ich wieder nach Hause gefahren, verheult und voller Schuldgefühle unseren Urlaubstraum zerstört zu haben. Die Feuerwehr teilte mir mit, ich möge meine Versicherung kontaktieren, das Fahrzeug sei doch bestimmt Vollkasko versichert. Dies tat ich zuhause auch. Wenn man schon mal Versicherungsunterlagen braucht, sucht man sie aber gefühlt eine Ewigkeit.

Kapitel 3: Die Versicherung

Das Wohnmobil wurde über die Agentur Jahn und Partner aus dem Fränkischen bei der Nürnberger Versicherung angemeldet. Mein Erstkontakt fand mit der Schadenshotline der Nürnberger Versicherung statt. Herr Schmidt – es gibt bestimmt viele Herr Schmidts bei der Nürnberger Versicherung, aber dieser Herr Schmidt betreute mich hier vorbildlichnahm mir sofort die Sorge alleine gelassen zu werden. Er hat den Schaden aufgenommen und mir bereits den zuständigen Sachbearbeiter und Schadensnummer mitgeteilt. Sogar tröstende Worte fand er, die ich immer noch sehr gut gebrauchen konnte.

Das Wochenende verging. Am Montagmorgen, mit Herzrasen, sowie unter extremer Angespanntheit fuhr ich an meine Dienststelle. Immer im Hinterkopf, was wird mir der Sachbearbeiter sagen? Bleibe ich auf dem Schaden sitzen? Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie eine Versicherung für einen Schaden kontaktieren müssen.

Gegen 9:30 Uhr konnte ich meine Anspannung nicht mehr zurückhalten. Ich wählte die Telefonnummer die mir Herr Schmidt am Wochenende mitgeteilt hatte. Am Telefon empfing mich Herr Schebler aus der Sofortschadensabteilung der Niederlassung in Dortmund. Als Kind des Ruhrpotts fühlte ich mich sofort gut aufgehoben, ach dieses herrliche Ruhrpott-Platt mit dem wat und dat… ich mochte ihn sofort, wollte ihn aber natürlich nicht direkt mit meinem Anliegen überfallen. Ich bin schließlich nicht der einzige Fall. Mit einer ausgeprägten Ruhe und Gelassenheit und dennoch äußerst kompetent und sachlich verständlich nahm Herr Schwebler sich meiner Problematik an. Er erklärte mir die weiteren Verfahrensschritte, übermittelte mir umgehend den Schadensbericht via Email. Er gab mir zu verstehen, dass ich auch hier nicht alleine gelassen werde.

Ein Sachverständiger wurde durch Herrn Schebler beauftragt. Das aus vielen Sachberichten in der Camperszene bekannte Sachverständigenbüro Happel aus dem hessischen Bad Endbach wurde beauftragt den Schaden an unserem WoMo festzustellen. Da das Luftrettungszentrum gewissen behördlichen Bestimmungen unterliegt, nahm ich vorab Kontakt mit dem Sachverständigenbüro auf und vereinbarte mit dem Büro einen Vor-Ort Termin bereits am Mittwoch. Auch hier traf ich telefonisch auf extrem nette Angestellte, die mir gegenüber sehr zu vorkommend waren.

Am Abend zuhause erklärte ich meiner Frau meine durchgeführten Schritte. Wir stellten uns die Frage, ob wir persönliche Dinge aus dem WoMo herausräumen dürften. Uns fiel die Entscheidung sehr schwer. Ich traf die Entscheidung am Dienstag erneut Herrn Schebler anzurufen und ihn um Freigabe zu fragen, ob wir vorab ohne den Gutachter an unser WoMo dürften. Nicht genervt und weiterhin absolut verständnisvoll, erlaubte er uns selbstverständlich persönliche Dinge aus dem WoMo heraus zu holen. Schließlich waren es Materialien, die wir nun wieder in unserem täglichen Küchenalltag verwenden würden. Haben wir gedacht, denn alles, selbst Metallteile, wie Töpfe sind auf Grund der hochgiftigen Ablagerungen des Ölhaltigen Ruß, die in die Oberfläche eingedrungen sind nicht mehr zu retten.

Kapitel 4: Der Gutachter

Einen Tag später, am Mittwochmorgen, empfing ich den Sachverständigen. Auch dieser Mitarbeiter trat mir mit einer Ruhe entgegen, die mich in einen etwas entspannteren Zustand versetzte und mir die Aufregung nahm. Dennoch stellte ich mir die Frage, was wird er sagen? Ist das Auto reparabel? Oder Totalschaden? Das WoMo stank nach verbranntem Plastik, innen wie außen, überall Ruß, überall noch Restlöschmittel. Ich habe bewusst alles so liegen lassen, wie die Feuerwehr den Brandort verlies.

Jeden einzelnen Schritt hat mir der Gutachter vorab erklärt. Zur besseren Bewertung habe ich ihm unseren Kaufvertrag kopiert. Er erklärte mir, wie das Gutachten aufgebaut sein wird und wie eine mögliche Reparatur ermittelt werden kann. Zur Ermittlung eines möglichen Restwertes würde er das WoMo in eine sogenannte Aufkaufbörse online stellen, quasi Ebay für Unfallfahrzeuge. Auf dieser haben registrierte Aufkäufer, sowie Wiederverwerter die Möglichkeit ein verbindliches, für 4 Wochen geltendes Angebot für das WoMo abzugeben. Dieser ermittelte Restwert wird dann von dem ermittelten Zeitwert des Wohnmobils durch den Gutachter abgezogen und die Differenz nach den geltenden Versicherungsbedingungen ausgezahlt. Nach ca. einer Stunde hatte der Gutachter seine Leistung erbracht.

Kapitel 5: Das Gutachten

Am Donnerstag, einen Tag nach dem Besuch am Schadensort, teilte mir der Gutachter telefonisch mit, dass er bereits das Gutachten erhoben und bewertet habe und dieses nun noch schriftlich fixiert werde müsse. Ebenfalls sagte er mir, dass sie das Fahrzeug nun die nächsten 24 Stunden in die Ankaufbörse stellen würden, um Angebote zu sammeln und mir diese dann spätestens am Montag vorliegen würden. Freitag, 6 Tage nach dem Brandereignis wurde mit durch das Büro des Sachverständigenbüros Happel bereits das Gutachten per Email zu gestellt.

Dieses ergab im Groben folgendes:

Grundlage:

  • EuraMobil Profila RS 695 HB Vollausstattung mit diversen Extras Anschaffungspreis 77.000 €
  • Erstzulassung 05/2019 – Zeitwert 69.500 €
  • Restwert 28.888 € ermittelt durch ein verbindliches Angebot eines Aufkäufers
  • Mögliche Reparaturkosten in Höhe von ca. 58.900 € zu Grunde genommen hier die Werte aus dem Hause EuraMobil, ohne Berücksichtigung, was für Reparaturen noch auftreten könnten, die nicht primär begutachtbar waren und erst im Laufe einer möglichen Wiederherstellung auffallen könnten.

Nun also standen wir vor der Frage, was machen? Diesen Gestank, diesen Dreck, wie will man diesen entfernen? In die kleinsten Ritzen und Öffnungen ist er vorgedrungen. Schon beim Öffnen der Aufbautür tat der Gestank in den Atemwegen weh.

Was ist nun also besser?

Eine mögliche Reparatur mit sicherlich deutlich höheren Kosten als die ermittelten Reparaturkosten oder Restverkauf und Neukauf eines neuen WoMo?

Kapitel 6: Der Anwalt

Wir stellten uns die Frage, hatte der Gutachter wirklich alles berücksichtigt? Ist der Zeitwert nicht vielleicht doch höher? Wir waren uns unsicher und haben, ohne irgendjemanden, oder dessen Arbeit in Frage zu stellen einen befreundeten Anwalt kontaktiert. Dieser kennt sich mit Verkehrs- und Versicherungsrecht aus. Wir baten ihn uns Hilfestellung zu geben, was wir nun tun sollten. Aber unser Freund teilte uns mit, dass der komplette Vorgang sehr transparent abgearbeitet wurde. So sahen wir keinen Anlass uns hier weiter Unterstützung zu holen.

Kapitel 7: Der Verkauf

Wir haben uns entschieden uns von Motte endgültig zu trennen, uns schien eine Reparatur nicht sinnvoll und extrem langwierig. Zunächst sprach ich unsere Entscheidung mit Herrn Schebler von der Nürnberger Versicherung ab. Dieser teilte mir mit, dass die Bearbeitung auf Grund der Schadenshöhe an einen Mitarbeiter mit einer höheren Berechtigung zur Freigabe besitzt, weitergeleitet wurde. Da ich nach dem Wochenende weiterhin keinen neuen Ansprechpartner erhielt, griff ich wieder Mals zum Hörer und rief Herrn Schebler erneut an. Dadurch, dass der Zeitwert abzgl. Des Restkaufwertes, das verantwortbare Auszahlungsbudget von Herrn Schebler nicht mehr überschritt, teilte er mir mit, dass er weiterhin unser Ansprechpartner in unserem Schadensfall bleiben wird. Mir fiel ein Stein vom Herzen, da er mir sehr sympatisch war und mich kompetent und freundlich über alles informierte.

Telefonisch sagte er mir bereits die Regulierung des Schadens zu. Anschließend kontaktierte ich die Aufkaufvermittlung CARTV und stimmte dem Verkauf unseres WoMo´s final zu. Der Höchstbietende kam aus Bratislava, Slowakei. Die Kontaktaufnahme erfolgte mit einer deutschen Telefonnummer aus München. Ich teilte dem Vermittler mit, dass wir dem Kauf gem. dem Angebot in Höhe von 28.888 € seitens des Höchstbietende annehmen wollen. Mit dem Vermittler, der mir Kaufvertrag, sowie Abholberechtigung zu stellte, sprach ich das weitere Vorgehen, die Bezahlmethode, sowie die Abholung ab. Ich bestand hier auf Vorabkasse auf unser Bankkonto.

Kapitel 8: Der neue Händler

Bereits 4 Tage nach dem Brandschaden, am Tag des Besuches durch den Gutachter, hatten wir nachmittags einen Termin bei dem in Gießen ansässigen EuraMobil Händler, MP Reisemobile, vereinbart. Wir wurden hier von zwei ganz herzlichen Menschen empfangen, Heidi Bornmann und Peter Böker, was für tolle Menschen es gibt auf dieser Welt.

Wir schilderten unser Schicksal, sofort und ohne Nachzudenken, hat uns Peter ein Leihwohnmobil für unseren geplanten Sommerurlaub reserviert. Wir waren uns eigentlich sehr schnell einig, dass wir ein neues Wohnmobil haben wollen. Ebenfalls stand fest, wir wollen wieder einen Profila RS 695 HB. Nur leider gibt es kein Fahrzeug was sofort gleichwertig Verfügbar ist. Heidi und Peter haben bereits nach unserer Terminvereinbarung am Tag 3 nach Schaden ihre Datenbanken, sowie der Herstellers EuraMobil direkt gewälzt. Ohne Erfolg.

Lediglich ein Profila RS 695 HB Modelljahr 2020 stand bei einem Händler in Witten sofort zur Verfügung. Jedoch hätten wir zu viele Kompromisse eingehen müssen. Dazu waren wir nicht bereit, es blieb uns also nichts anderes übrig, als ein neues Fahrzeug zu konfigurieren und zwar genau das gleiche Womo wie wir es hatten. Der neue Profila RS 695 HB wird nicht mehr mit dem gleichen Fahrgestell ausgeliefert, wir müssen daher auf das Maxi FG mit 4,25t zurückgreifen, ebenso gibt es keine 150 PS Maschine mehr, sondern 160 PS mit Euro 6d , sowie mit AdBlue Zumischung. Ansonsten wird es die gleichen Ausbaumerkmale haben wie unser ausgebanntes Reisemobil.

Liebe Heidi und Peter, an dieser Stelle nochmals gaaaaaaanz, vielen Dank für eure Betreuung, aufbauende Worte und euer tolles Engagement. An euch können sich mache Händler eine Scheibe abschneiden.

Kapitel 9: Die Auszahlung

Herr Schebler hat mir 10 Tage nach dem Schaden bereits schriftlich die Regulierung zugesichert. In Absprache mit ihm, konnten wir die Auszahlung entsprechend terminieren. Somit stand dem Neukauf eines neuen Wohnmobils nichts mehr im Wege.

An dieser Stelle meines Berichtes möchte ich mich in Aller Form der Aufrichtigkeit bei Herrn Schebler von der Nürnberger Versicherung bedanken. Sie haben mir zu keiner Zeit das Gefühl gegeben, mit diesem Ereignis alleine gelassen zu werden. DANKE SEHR! Ich kann die Nürnberger Versicherung bedenkenlos weiterempfehlen!

Kapitel 10: Die neue Bestellung

Viele Menschen haben trotz des Schadens dazu beigetragen, dass wir diese Art Reisen weiterführen dürfen. Das neue Wohnmobil ist bereits bestellt und ein weiteres Mal beginnt die Zeit der Vorfreude auf unser neues Wohnmobil.

Kapitel 11: Das Ende

Exakt nach 3 Wochen und 6 Tagen ist der Schaden komplett abgewickelt und Motte in der Slowakei sicher angekommen. Dieser Bericht dient als reiner Erfahrungsbericht, wie man uns behandelt und unterstützt hat, dies ist keine Selbstverständlichkeit. Dennoch wünsche ich niemanden, dass er in diese Situation kommt. Die mehr als positiven Erfahrungen bei Versicherung und Händler bleiben prägend bei uns hängen.

Kapitel 12: Dann kam Corona

Unserer im Februar unverbindlich kommunizier Liefertermin ist/war für den September 2020 angesetzt. Aufgrund der aktuellen Corona (SARS-CoV-2) Pandemie befinden sich diverse Firmen in Kurzarbeit. bzw. haben Ihre Produktion herunterfahren oder gar ganz einstellen müssen. Wir stellen uns daher bereits darauf ein, dass der angepeilte Liefertermin im September nicht zu halten sein wird. Auch wenn das natürlich für uns ein weiterer Rückschritt ist, haben wir am Ende des ganzes Disasters rund um den Brand, ja noch mal richtig Glück gehabt, vor allem dass keinem etwas passiert ist.

Fazit

Was ist nun sicherer? Kabeltrommel? Ein einzelnes langes Kabel? Hierzu werde ich in einem weiteren Beitrag näher eingehen. Bis dahin müsst ihr ohne uns, einer WoMo-losen Camperfamilie auskommen. Aber wir kommen wieder keine Frage !

Transparenz: Es bestand vor dem Ereignis zu keiner Zeit eine Geschäftsbeziehung oder ähnliches zwischen mir, Versicherung, Gutachterbüro oder dem Händler. Jede erwähnte Person hat seine Freigabe zur Nennung erteilt.

8 Kommentare
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    Joern sagte:

    Interessante Story + schön, dass im Notfall auf Versicherungen wirklich Verlass ist.

    Aber was war denn jetzt die Brandursache? Kurzschluss? Defekt in der Kabeltrommel?

  2. Avatar
    Patrick sagte:

    es sieht so aus, als hätte es von Tank aus gebrannt, aber Diesel entzündet sich nicht so leicht, da muss schon etwas Energie reingesteckt werden. Was hattest du denn für eine Batterie?

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    Markus Ortner sagte:

    Guten Morgen zusammen,
    am nächsten liegt, dass die Kabeltrommel defekt war. Bedeudet der Überspannungs-, Hitzeschutz der Trommel, war vermutlich defekt, so dass die Sicherung an der Trommel nicht herrausgesprungen ist. Wieso es dazu gekommen ist kann ich nciht sagen. Da ich die Kabeltrommel unter dem Auto liegen hatte (so wegen Wetterschutz usw) ist das Feuer dort durch den Aufbau ins Innere des Frzg. nach oben gezogen. Die Kabeltrommel war abgewickelt! Egal wie mein Fazit irgendwann mal ausfallen wird…. ICH STELLE NIE WIEDER DIE TROMMEL UNTER MEINEN CAMPER! Ich kaufe mir dann eine Wetterschutzhülle für die Trommel, sollte ich nochmals einen nehmen.

  4. Avatar
    Hendrik sagte:

    Hallo Markus,
    vielen Dank für deinen Beitrag.
    Mein Wohnmobil steht auch mit Dauerstrom angeschlossen in einer Halle. Ich lasse es nur angeschlossen damit die Alarmanlage Strom hat und beheize nicht.
    Habe mich letztes Jahr beim Kauf extra für eine teure Markenkabeltrommel entschieden, damit man ein wenig mehr Sicherheit hat.
    Hattest du auch eine Trommel mit 2,5mm² Kabelquerschnitt ?
    Bin nach deinem Beitrag natürlich ein wenig verunsichert…..

    Grüße
    Hendrik

  5. Avatar
    Hendrik sagte:

    Hallo,
    entschuldige die späte Antwort.
    Ich habe die Brennstuhl 1182470.
    Habe vor 1 Jahr knapp 70€ dafür bezahlt, aber mir war der Querschnitt wichtig.

    Grüße
    Hendrik

  6. Avatar
    Markus sagte:

    Hallo Hendrik,
    ich glaube die ist ganz gut. Für mich muss die Trommel folgende Kriterien erfüllen:

    1. min 3 x 2,5 Querschnitt
    2. entspr. Absicherung min 12 A
    3. direkte CEE Verbindung zum WoMo

    Also quasi wie deine Kabeltrommel,
    da bist du glaube ich safe! Aber besser nicht noch den Schuco Anschluss verwenden und Strom abzweigen! Meine hatte keinen direkten CEE Ausgang oder Verbindung! Also meine Empfehlung, Finger weg von Adapterkabeln!

  7. Avatar
    Joachim sagte:

    Hallo,
    da fährt einem der Schreck ganz schön in die Glieder, wenn man das liest. Wir haben auch 2018 in Düsseldorf auf der Messe ein Fahrzeug gekauft. An dem Profilia 695 RS haben wir auch gestanden und überlegt, allerdings fand ich es recht komisch, dass der Stromanschluss direkt in der Nähe zum Dieseltank ist und hatte da meine Befürchtungen. Deshalb hatten wir uns dann für den Forster T699EB (auch von Euramobil) entschieden, war dann aber auch zusätzlich noch eine Preisfrage. Denn der Forster ist dann doch noch mal eine Ecke günstiger als ein Euramobil. So hatten wir mehr Geld für die Ausstattung zur Verfügung. ;-)

    Wer weiß, vielleicht war gar nicht die Kabeltrommel die Ursache sondern ein falsch montiertes oder blank gescheuertes Kabel innen im Fahrzeug. Das hätte ich vom Sachverständigen prüfen lassen, denn dann wäre es ein Montagefehler gewesen und Euramobil hätte vollen Ersatz leisten müssen! Aber das ist nur Spekulation, weil genau das, was bei Euch eingetroffen ist, meine Befürchtung war und auch ein Grund war sich gegen genau dieses Fahrzeug zu entscheiden.

    LG Joachim

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