Das ganze ist jetzt natürlich jammern auch ganz hohem Niveau und das die Gesundheit vor allem anderen steht, werde ich nie anzweifeln. Unabhängig davon, ob ich mit einer Ärztin verheiratet bin, die vor wenigen Tagen erst Ihre eigene Landarztpraxis eröffnet hat. ABER das ganze Thema Corona geht mir unheimlich auf die Nerven um es mal nett auszudrücken. Die Medien und unser tägliches Leben bestimmt eigentlich nur noch Corona, COVID-19 oder wie auch immer Ihr den verdammten Virus nennen wollt.

Als Camper liebt man doch die Freiheit jederzeit Reisen zu dürfen und das ist nun alles nicht mehr, oder nur sehr eingeschränkt möglich. Die Osterferien vielen bei uns wegen der Praxiseröffnung eh ins Wasser, aber die Osterfeiertage wollten wir wie sich die meisten von Euch einfach mal raus und das Wetter war dabei auch noch so schön. Nun blicken wir ganz gespannt in Richtung Sommerferien und sind bis jetzt zumindest noch guter Dinge, dass es am 31.07.2020 mit der Fähre nach Schweden gehen kann.

Was mich hier aktuell noch optimistisch stimmt, sind die aktuellen Einreisebestimmungen nach Schweden und die sinkenden Fallzahlen in Deutschland und grundsätzlich die geringe Bevölkerungsdichte in Schweden von unter 25 Einwohner pro km². Natürlich kann sich die Situation auch in Schweden noch negativ verändern und das Land riegelt sich ab, wie es etwa Deutschland bereits gemacht hat, aber aktuell darf man u.a. als deutscher Staatsbürger nach Schweden einreisen. Auch die Fährgesellschaft TT-Line verkehrt bis jetzt „ganz normal“ zwischen Deutschland und Schweden.

Wir gehören zu keiner Risikogruppe und haben privat auch keinen Kontakt zu Risikopatienten. Natürlich wären wir auch bereit, uns nach dem Urlaub in häusliche Quarantäne zu begeben, aber das im August noch nötig ist, steht wie so vieles noch in den Sternen. Also drücken wir mal ganz fest die Daumen, dass es weiterhin so bleibt und wir Ende Juli nach Schweden reisen können.

4 Kommentare
  1. Avatar
    Josef Zuber sagte:

    Ja,ja: heute wäre mein Start mit einem „nigelnagelneuem Camper “ gewesen – und so bin ich sehr traurig heute und noch mehr. Ihr Mail hat mich ein wenig „aufgestellt“ und so hoffe ich, dass es im Spätsommer doch noch geht, und ich am Nordkap lande. Ich wünsche allen gutes „Stehvermögen und Geduld“.
    Hoffentlich treffen wir uns noch in diesem Jahr am Norcap, bis bald: josef Zuber Mühleweg 6,CH 4500 Solothurn

  2. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Kopf hoch Josef, es werden noch viele schöne Fahrten mit dem neuen Camper kommen und die Chancen für den Spätsommer steht doch bis jetzt ganz gut. Viele Grüße Marc

  3. Avatar
    Peter sagte:

    Uns geht es genauso. Wir hatten uns vor Ostern ein neues gebrauchtes Wohnmobil zugelegt und zum Hundemobil umgebaut und hatten 3 Wochen vor Ostern Urlaub festgemacht, was ja dann ins Wasser fiel. Ich habein der Zwischenzeit viel gebastelt: zusätzliche Steckdosen, Regal in der Garage, neue vernünftige südeuropageeignete Hupe und noch anderes. Da ich Arzt im (Un-)Ruhetstand bin und nur noch tageweise arbeite (Gruß an die Kollegin!) werden wir sobald möglich Mehrtagestouren z.B. nach Ostfriesland oder nach Mainfranken unternehmen und hoffen, dass wir Anfang September unsere Verabredungen in Südfrankreich einhalten können. In diesem Sinne: Nicht aufgeben, es wird besser!!!

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