Damit frisches Wasser im wie der Name schon sagt Frischwassertank auch länger frisch bleibt, muss man es konservieren. Ansonsten bilden sich unvermeidlich Keime im Tank und dieses innerhalb von kurzer Zeit und das nicht nur bei höheren Außentemperaturen im Sommer. Eine Konservierung ist selbst dann zu empfehlen, wenn man das Wasser aus den Tank „nur“ zum Waschen, Kochen, Zähne putzen oder Kaffee kochen verwendet.

Über Jahre wurden Produkte mit Silber zur Konservierung verwendet, welche jedoch laut der aktuellen Trinkwasserverordnung nicht mehr zulässig sind. Es gibt jetzt aber auch wirkungsvolle Produkte ohne Silber auf dem Markt, welche einen katalytischen Prozess verwenden und so eine Abtötung von Mikroorganismen bewirken.

Die Anwendung ist denkbar einfach und in der Anschaffung sind solche Filter auch nicht teuer. Ein Model kommt vom deutschen Hersteller LILIE, welcher sich neben Wasserpumpen u.a auf Lösungen zur Wasserkonservierung spezialisiert hat. Das Produkt heißt Certec 3in1* und verhindert Verkeimung und die Bildung eines Biofilms (Schlieren) und versorgt es das Wasser außerdem mit Mineralien.

Vorwort

Wir gehen hier immer von einem sauberen Tank aus. Bakterien dürfen gar nicht erst in den Tank gelangen und dagegen hilft nur ein Befüllfilter und ein eigener Trinkwasserschlauch*. Das „saubere“ Wasser wird dann „nur“ noch vor Verkeimungen geschützt und die Behälter bleiben hygienisch einwandfrei.

Wirkungsweise

Das Bioelektro-Depot sorgt dafür, dass Negativionen und Bioelektrizität selbstregulierend abgegeben werden – und das bei jeder neuen Tankfüllung automatisch. Diese Negativonen heften sich an die Keime im Wasser. Der Stoffwechsel wird somit gehemmt, die DNA-Neubildung wird gestört und die Zellmembran geschädigt. Anstatt eine Kolonie zu bilden und sich zu vermehren, verhungern die Keime. Die mikrospkopische Labyrinthstruktur der Certec 3in1-Keramik gleicht einer effektiven Oberfläche von ca. 1050 m2. Da Bakterien zur Koloniebildung chemischen und elektrischen Signalen folgen und die größte besiedelbare Oberfläche bevorzugen, wirkt die Keramik als Attraktor. Es entsteht dadurch ein Anziehungseffekt, der durch die Negativionen und Bioelektrizität zusätzlich verstärkt wird. In der Tiefenstruktur werden inaktivierte Bakterien permanent festgehalten und durch die scharfen Kanten der Keramik zusätzlich neutralisiert. Kurzum Certec 3in1 hält das Wasser im Tank frisch und frei von Bakterien.

Tankvolumen, Dosierung und Wirkungsdauer

Es gibt den Certec 3in1 Filter für unterschiedliche Tankgrößen (30L, 100L und 200L), welche natürlich auch untereinander kombiniert werden können. Eine Über- oder Unterdosierung ist ausgeschlossen. Negativionen und Bioelektrizität werden selbstregulierend abgegeben und der Wirkungszeitraum beträgt 12 Monate ab Erstwasserkontakt. Zur Vereinfachung verwendet man einfach das beiliegende Etikett und trägt darauf das Datum des Anwendungsbeginns ein und klebt es etwa an den Wassertank, oder das Ende der Nylonschnur.

Anwendung

Am besten befestigt man die beiliegende Nylonschnur am Filtergehäuse und an der Tanköffnung, damit der Filter leichter wieder aus dem Tank entfernt werden kann. Hierzu klemmt man die Schnur z.B. zwischen den Tankdeckel und Verschraubung. Es ist wichtig, dass der Filter im Tank genug Spielraum hat und bis zum Behälterboden sinken kann, wenn dieser leer ist. Der Tank kann wie gehabt ganz einfach neu mit Wasser aufgefüllt werden, man muss lediglich darauf achten, dass der Filter immer an der Oberfläche schwimmt.

Wenn die Schnur befestigt ist, dann lässt man den Filter ins Wasser sinken und dabei die Seite mit den Atmungslöchern voraus. Wenn die Kapsel dann senkrecht im Wasser treibt, (Ösenkappe dabei ca. 1 cm über der Oberfläche), ist ein optimales Schwimmverhalten gewährleistet.

Hinweis bei langen Standzeiten: Wasserbewegung (Fluidisierung) ist für eine optimale Wirkung wichtig. Beim Fahren oder auffüllen wird das z.B. Wasser im Tank bewegt und die Negativionen verteilen sich. Das stellt aber in den meisten Reisemobilen ja kein wirkliches Problem dar.

Hinweis in der Winterzeit: Idealerweise ist der Filter während der gesamten Einsatzzeit von Wasser umgeben. Sollte der Filter länger als maximal 2 Wochen in einem leeren Tank gelagert werden, verfällt die Wirkung. Sollte der Wassertank also etwa wegen Frostgefahr für einen längeren Zeitraum leer stehen, zieht man beim ablassen des Tanks den Filter an der Schnur aus dem Tank und parkt in einem anderen gefüllten Wasserbehälter z.B. Wasserflasche. Alternativ kann die Kapsel auch trocken geföhnt, und danach in dem mitgelieferten Druckverschluss Beutel aufbewahrt werden. Das ist mir aber viel zu umständlich, daher lager ich den Filter einfach in einer Flasche.

Fazit

Sauberes Wasser in den Tank füllen, geht mit einem passenden ein Befüllfilter und einem eigenen Trinkwasserschlauch schon sehr einfach. Das frische Wasser dann im Tank dauerhaft frisch zu halten, ist auch kein Problem und mit dem Certec 3in1* schnell und einfach erledigt.

7 Kommentare
  1. Avatar
    Franz Peters sagte:

    Hallo Marc,
    ich benutze den Certic 3 in 1 in meinem Jura – Wassertank natürlich den kleinsten von der Serie . Wir wollten herraus finden ob sich durch die Benutzung des Cetrtic der Biofilm vermeiden lässt . Das Ergebniss , wir haben diesen Filter jetzt ein Jahr bewusst benutzt , das man diesen nach einem halben Jahr austauschen sollte . Natürlich habe wir keinen nutzen von den Mineralien da meine Frau auf einem Jura – Filter im Wassertank besteht , ich selber würde diesen nicht benutzen weil ich diesen für überflüssig halte trotz hohen Härtegrad bei uns . Lieber mehr entkalken/reinigen wäre da das meine . Warum keinen Wasserfilter , erstens sind die kosten nicht ohne und zweitens ob nach einen Monat benutzung der Jura – Filter nicht belasstet ist ???? Aber das so nebenbei bemerkt . Auf jedemfall werden ich nach dem Ende der Pülverchen und Tröpfen die ich noch habe den Certic einsetzen . Auch habe ich mir einen Wasserfilter angeschafft . Wie siehst du das benutze zum befüllen des Wassertanks einen Kärchner Wasserschlauch sollte man den gegen einen Lebensmittel echten Schlauch austauschen ?

    Gruß Franz

  2. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Franz, welchen Befüllfilter hast Du dir denn zugelegt? Was den Schlauch angeht, so würde ich auf jeden Fall einen Trinkwasserschlauch dem handelsüblichen Gartenschlauch vorziehen. Der ist Lebensmittelecht, erfüllt die Trinkwasserverordnung und die blaue Einfärbung (DBGM) verhindert Algenbildung. Ich habe davon 2 Stück und komme mit einem Verbinder (wenn nötig) auf insgesamt 10 Meter Länge. Das hat bis jetzt immer vollkommen gereicht, um die Zapfstelle zu erreichen. Beste Grüße Marc

  3. Avatar
    Franz Peters sagte:

    Marc der Befüllfilter ist von der Firma aqua – free die Box nennt sich AS Fill season.Da kommt jetzt noch ein Zählwerk dran . Den Rat mit Schlauch werde ich befolgen werde einmal die Cassette von Kärchner aufmachen und sehen wieviel meter dieser aufnehmen kann .
    Euch alles gute Franz

  4. Avatar
    Frank sagte:

    Moin Moin,

    diesen Schwimmer hatte ich auch schonmal im Frischwassertank. Leider ist er auseinander gegangen und ich hatte die Einzelteile im Tank rumrappeln. Bin dann wieder zum Silberionen Netz gewechselt.

    Gruß
    Frank

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Frank, das sollte natürlich nicht passieren. Unserer verrichtet seit Monaten im Tank seinen Dienst. Silber kann man machen, sollte man aber evtl. nicht. aber besser als nichts. Beste Grüße Marc

  6. Avatar
    Frank sagte:

    Hallo Marc,
    eigentlich wollte ich immer ganz auf Zusatzmittel verzichten. Habe von Anfang an meinen Tank mit einem Schlauch der lt. Trinkwasserverordnung zugelassen ist und Geka Kupplungen befüllt. Für Kleinmengen habe ich eine Kanne, ebenfalls Lebensmittelecht mit Deckel, die mehrmals im Jahr desinfiziert wird.
    Irgendwie gibt mir das Silberionenetz ein sichereres Gefühl, wobei ich es besser als Tropfen und Pulver finde.
    Meine Wasseranlage wird dazu noch mindestens zweimal im Jahr gereinigt und vor der Winterpause trockengelegt.

    Gruß Frank

  7. Avatar
    Franz Peters sagte:

    Hallo Frank, ich denke mal auf Zusatzmittel in irgend einer Form zu verzicht würde ich nicht machen trotz der selbstverständlichen Hygiene . Unsere Anlagen im WM sind halt anders als im Haus irgendwo übers Jahr gesehen bleibt in der Anlage Wasser stehen. Und wenn man fast nur im Ausland unterwegs ist wie ich da geht man auf Nr.sicher.
    Gruß Franz

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