Letztes Jahr haben wir sehr oft Fähren der Reederei Fjord1 genommen und somit lohnte sich damals die Anschaffung der Rabattkarte FerjeKort. Diese Karte verliert durch die Einführung von AutoPASS als Zahlungsmittel auf Fähren und Autobahnen ihre Gültigkeit. Um sich das restliche Guthaben auf der Karte und den Kartenpfand von 100 NOK erstatten zu lassen, gibt es drei einfache Möglichkeiten.  Hier besteht auch grundsätzlich kein großer Zeitdruck, weil die Karte kann bis zum 30.06.2022 erstattet werden.

Lösung 1: Man nimmt die Karte mit und sucht einen Fjord1 Fahrkartenschalter auf und gibt die Karte zurück. Im Gegenzug erhält man eine Quittung mit einem PIN-Code und der Seriennummer der Karte. Dann kann man auf der passenden Seite die Daten eingeben und erhält den Restbetrag innerhalb einer Woche auf sein Bankkonto erstattet. Hierzu sollte man aber im Vorfeld mal einen Blick auf die Karte mit den Routen von Fjord1 werfen und prüfen, ob man überhaupt in die Region fährt.

Lösung 2: Ist der ersten sehr ähnlich und funktioniert bei kleineren Restbeträgen, denn diese kann man sich direkt am Schalter in bar ausbezahlen lassen.

Bei den beiden Lösungen wir einem der Pfand für die Karte von 100 NOK ebenfalls erstattet.

Lösung 3: Finde ich am bequemsten, weil wir uns dieses Jahr eher im unteren Süden von Norwegen aufhalten werden und hier die Reederei Fjord1 nicht vertreten ist. Dazu füllt man einfach ein passendes Formular aus und schickt danach die Karte per Post nach Florø in Norwegen zur Reederei. Man bekäme das eigentliche Restguthaben auch erstattet, wenn man auf den Versand der Karte verzichten würde. Dann muss man aber auf den Pfand von 100 NOK von ca. 10,00€ verzichten und vor allem trifft einen dann eine Quarantänezeit von bis zu acht Wochen, bis das Restguthaben der Karte auf das Bankkonto zurückerstattet wird. Das Porto für einen Briefumschlag DIN B6 kostet von Deutschland nach Norwegen aber nur 90 Cent und so geht meine Karte jetzt auf die Reise.

Die Karte wird gesendet an:
Fjord1 ASA
pb 354
6902 Florø
Info: „Service Center“

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