Die Nacht auf dem kleinen Stellplatz war angenehm ruhig und nach dem Frühstück fuhren wir erstmal nach Pirna, um LPG zu tanken und einzukaufen. Das Wetter war absolut traumhaft und so fuhren wir danach direkt weiter in Richtung Königstein und sind dann vom dortigen Wanderparkplatz aus, auf den Pfaffenstein gewandert.

Von dem 435 Meter hohen Tafelberg, hat man einen wunderbaren Blick auf das Tal und auf die Festung Königsburg. Der bekannteste und als Wahrzeichen des Pfaffensteins geltende Felsen, ist die 43 Meter hohe Barbarine.

Kurz vor 18:00 Uhr waren wir wieder am Wanderparkplatz angekommen und sind wieder zu unserem netten Plätzchen am Freibad Billys gefahren um dort eine weitere Nacht zu verbringen. Am nächsten Tag wollten wir auf die Festung Königsstein wandern.

Zur Information: Zwar eignet sich die Sächsische Schweiz von Ihrer Landschaft her auch wunderbar für Luftaufnahmen, aber erlaubt ist das nicht und dies wird einem auf Schildern auch unmissverständlich klargemacht.

Die Nationalparkverwaltung möchte alle Besucher darauf hinweisen, dass nach §6 Absatz 2, Nr.12 der Rechtsverordnung über doe Nationalparkregion Sächsische Schweiz (NLP-RVO) das Starten und Landen sowie das Überfliegen mit Fluggeräten jeglicher Art im Nationalpark – niedriger als 600 m über Grund – verboten ist. Zuwiderhandlungen können nach § 19 Absatz 2, Nr.12 der NLP-RVO mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Hier sollte man also am besten auf dem Boden bleiben und auf den Einsatz von Drohnen verzichten. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind nach Königsstein gefahren und haben dort im Örtchen unseren Camper geparkt und sind hoch zur Festung gelaufen. An der Festung selbst gibt es nämlich nur ein Parkhaus und nur ein paar wenige Plätze für größere Fahrzeuge, die aber schon belegt waren. Die Wanderung von Königsstein aus, dauert aber auch nur eine halbe bis Dreiviertelstunde und ist angenehm zu laufen.

Um die Festung von innen sehen zu können, muss man bezahlen und die Familienkarte kostet 30 Euro. Das Gelände der Festung ist wirklich riesig gross und hier kann man viel Zeit verbringen. Die gesamte Bauweise der Festung ist wirklich sehr beeindruckend und auf jeden Fall eine klare Empfehlung.

Nach der Besichtigung sind wir wieder runter in den Ort gelaufen und haben mit einer kleinen Fähre die Elbe überquert. Von dort aus ging es dann auf zum Lilienstein. Für den Hinweg haben wir den Südweg genommen und auf dem Rückweg den Nordweg. Insgesamt ebenfalls eine sehr tolle Wanderung mit einer wunderschönen Aussicht.

Wieder unten an der Fähre angekommen, ging es nach einem kühlen Getränk wieder zum Camper und nach Berggießhübel zu dem netten ruhigen Stellplatz. Weiter geht es mit dem Reisebericht vom Osterurlaub 2019 in Teil 3.

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