Die Osterferien 2018 haben wir im Harz verbracht und dieses Jahr sollte es in die Sächsische Schweiz gehen. Am Freitag Nachmittag haben wir uns von Oldenburg zu unserer ersten Station der Stadt Dresden begeben. Dort haben wir auf dem Stellplatz Wiesentorstraße gegenüber der Semperoper übernachtet. Der Platz ist nicht gerade schön und gleicht eher einem Parkplatz und an die usselige Fer- und Entsorgungsstation bringen mich keine 10 Pferde.

Für 15,00 € die Nacht ist man hier für den reinen Stellplatz mit dabei, was schon relativ happig ist. Die Lage ist dafür aber schon der Hammer, denn in wenigen Minuten ist man auf der Augustbrücke und somit auch schon direkt im Zentrum von Dresden angekommen. Für unseren Einsatzzweck also genau richtig.

Für die nächsten Tage hatte sich sehr schönes Wetter angekündigt und an dem Samstag sollte es in Dresden auch trocken bleiben, was für eine Stadtbesichtigung schon mal eine ganz gute Vorraussetzungen ist. Im Zentrum von Dresden sind die bekannten Sehenswürdigkeiten wie etwa Frauenkirche, Semperoper, Zwinger oder die Brühlsche Terrasse fußläufig erreichbar. Auch war es an dem Tag insgesamt nicht zu überlaufen, was auch sehr angenehm war.

Für uns persönlich etwas schade ist das grundsätzliche Verbot für die Mitnahme von Hunden, in öffentliche Einrichtungen. So duften wir etwa die Frauenkirche mit unserem kleinen Hund (im Rucksack) nicht von innen besichtigen, aber Fotos haben dort drinnen reihenweise Menschen gemacht, obwohl es ebenfalls verboten ist. Schade aber so es ist nunmal und irgendwie haben wir uns schon daran gewöhnt.

Nachdem wir alles besichtig haben, sind wir noch zum Schloss Moritzburg gefahren und haben uns dort die Sonderausstellung Tapetenwechsel ‑ Das goldene Leder im Schloss Moritzburg angeschaut. Das hat uns persönlich für 18,00 Euro Eintritt aber nicht so gut gefallen, aber das ist ja immer reine Geschmacksache.

Nach dem Besuch der Sonderausstellung in der Moritzburg, fuhren wir wieder nach Dresden zum CaravaningPark, welcher vom Händler Schaffer Mobil betrieben wird und direkt hinter dem Werksgelände liegt. Im Prinzip ein wirklich toller Platz mit leider einem kleinem Haken aus meiner Sicht, nämlich was die Position der Ver und Entsorgungsstation und dem Verlassen des Platzes bis 11:00 angeht.

Auf den Stellplatz kommt man nur durch eine Ein- und Ausfahrt mit einer Schranke. Bezahlt wird am Kassenautomat und die Kosten betragen 15,00€ (exclusive Wasser und Strom) wenn man bis 11:00 den Platz durch die Schranke verlassen hat. Ansonsten wird ein weiterer Tag berechnet. Soweit ja alles in Ordnung, nur liegt die Ver- und Endsorgungssation auf dem Platz und das direkt vor der Schranke und hier staut es sich dann am Morgen. Es kann nämlich immer nur ein Auto die Station nutzen und belegt dadurch automatisch den Zugang zur Schranke. Wir sind um kurz nach 10:00 losgefahren, hatten 3 Camper vor uns und waren um 10:55 dann erst selber vom Platz. Bis auf diese Umsetzung, aber ansonsten ein toller Platz und auch mit guter Anbindung in die Innenstadt von Dresden.

Nachdem wir es noch rechtzeitig vom Platz geschafft haben, ging es raus aus der Stadt in die Sächsische Schweiz, genauer gesagt nach Struppen zur ADORATIO Schokoladenkunst. In der kleinen Schokoladenmanufaktur, bekommt man feinste Bio Schokolade und die süßen Leckereien sind frei von jeglichen Konservierungsstoffen, synthetischen Farbstoffen sowie von künstliche Aromen und schmecken wirklich herrlich!

Nach dieser kleinen Pause ging dann weiter zum Felslabyrinth Langenhennersdorf. Nach ein paar Minuten vom Waldparkplatz aus, erreicht man das Labyrinth, wo man zwischen den vielen Felsen und den engen Felsspalten ganz toll klettern herumtoben kann. Ein wirklich ganz toller Abenteuerspielplatz für klein und groß.

Nachdem wir in den Felsen herumgeklettert sind, fuhren wir den nächsten Stellplatz in Bad Gottleuba-Berggießhübel an. Das wir diesen Platz in den nächsten Tagen mehrfach ansteuern würden, wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht und auch nicht, wie schlecht es um die Camping-Infrastruktur in der Sächsischen Schweiz bestellt ist.

Kurz vor 16:00 sind wir in Bad Gottleuba-Berggießhübel angekommen und konnten so noch die Führung im Besucherbergwerk “Marie Louise Stolln“ mitnehmen. Die Führung durch das Bergwerk dauert eine Stunde und die Kosten für die Familienkarte ( 2 Erwachsene + max. 3 Kinder) betragen 21,00 €. Das Bergwerk ist super interessant und auch für Kinder ist die Führung mit Schatzsuche sehr gut gemacht.

Nach der Führung durch das Besucherbergwerk, ging es dann auf den nahegelegenen Stellplatz. Hier bekommt man eigentlich alles was man braucht. Der Platz fasst ca. 6 oder auch 8 kleinere Camper und liegt super ruhig. In dem Preis von nur 10,00 Euro sind Ver- und Entsorgung, sowie Strom inklusive. Bezahlt wird entweder (in der Saison) an der Kasse vom Freibad, oder man legt das Geld in einen Umschlag und wirft es in den Briefkasten.

Bis zum Besucherbergwerk sind es zu Fuss ca. 2 Minuten und bis zum Bäcker mit angeschlossener Metzgerei nur 3 Minuten und somit war das morgige Frühstuck schon mal geklärt. Ein Supermarkt (Netto) ist in auch nur wenige Minuten mit dem Fahrzeug entfernt. Der Platz liegt geografisch sehr gut, denn von hier erreicht man eigentlich fast alle beliebten Ziele mit 20 bis 30 Minuten Fahrzeit relativ schnell. Weiter geht es mit dem Reisebericht vom Osterurlaub 2019 in Teil 2.

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