Auch wenn wir mit dem Camper unterwegs sind, trinke ich gerne einen leckeren Kaffee. Da ich aber der einzige Kaffeetrinker in der Familie bin, war ich auf der Suche nach einer einfachen Möglichkeit, ohne großen Aufwand auch „mal ebennur eine Tasse Kaffee zuzubereiten. So bin ich auf den AeroPress Coffee Maker* gestoßen und muss sagen, ich bin hellauf begeistert von diesem kleinen Wunderteil.

Der AeroPress besteht aus Brühzylinder, Presskolben, Filterhalter und natürlich den eigentlichen Filtern. Im Starter Set sind u.a. 350 Filter* mit dabei und wenn die mal alle sind, kann man sie für kleines Geld nachkaufen. Man benötigt keinen Strom, sondern nur heißes (80-50° Grad) Wasser und natürlich (am besten feines) Kaffeepulver, um einen sehr leckeren Kaffee zuzubereiten. Es bleiben übrigens auch keine Reste vom Kaffeepulver (Kaffeesatz ) in der Tasse übrig, was ich sehr angenehm finde und mich bei anderen System immer sehr gestört hat.

Der Brühvorgang ist sehr schnell und einfach erledigt und was mir ebenfalls she gut gefällt, ist die schnelle und einfache Reinigung. Für eine Tasse Kaffee, ist mir der Aufwand mit dem ansonsten sehr guten Percolator einfach zu aufwendig. Das gilt auch für eine ansonsten sehr praktische French Press, oder gar eine Espresso Kanne. Den beiliegenden Trichter und den Rührstab kann man getrost Zuhause lassen, denn umrühren kann man auch mit dem Stiel vom Kaffeelöffel und mit dem kann man auch ganz einfach das Kaffeepulver einfüllen.

Zubereitung

Der eigentliche Brühvorgang ist wie gesagt sehr einfach und schnell erledigt

  1. Den Presskolben aus dem Brühzylinder schieben.
  2. Einen Filter in den Filterhalter legen und den Halter auf bzw. unter den Brühzylinder schrauben.
  3. Den Brühzylinder auf eine Tasse setzen und fein gemahlenes Kaffeepulfer in den Brühzylinder geben. Der beiliegende Kaffeelöffel fasst 15 Gramm, was für eine Tasse schon recht fiel (stark) ist. Das ist aber wie immer Geschmacksache und hier muss man mit der Menge an Kaffee und Wasser einfach mal experimentieren.
  4. Den Brühzylinder etwas schütteln, damit sich das Pulver gleichmäßig verteilt.
  5. 80-85° Grad heißes Wasser bis zur gewünschten Markierung einfüllen. Hier wie gesagt einfach mal ein bisschen experimentieren, was die gewünschte Stärke und Menge angeht.
  6. Das ganze für 10 Sekunden umrühren und hierfür kann man den Stiehl vom Messlöffel verwenden.
  7. Den Presskolben einsetzen und langsam (insgesamt 20-40 Sekunden) nach unten drücken.

Kaffeemenge

Laut Hersteller kann man damit auch mehrere Tassen Kaffee auf einmal brühen. Um zwei oder drei Tassen gleichzeitig zu brühen, soll man einfach die Menge an Kaffeepulver erhöhen und füllt dann den Brühzylinder mit Wasser bis zur Markierung (3) oder (4) auf. Ich kam bei 30 Gramm Kaffeepulver und Wasser bis ganz oben gefüllt, auf 225 ml Kaffee. Das entspricht jetzt nicht gerade 3 Tassen, aber man kann, darf, soll den fertigen Kaffee einfach mit heißem Wasser in der Tasse verdünnen. Der ist ansonsten nämlich schon sehr stark und geht eher in Richtung Espresso, als in Richtung Kaffee. Also heißes Wasser hinterher, umrühren und genießen.

Reinigung

Mir war es halt auch wichtig, dass ich für eine Tasse Kaffee keinen großen Aufwand betreiben muss und das gilt natürlich auch für die Reinigung. Einfach den Filterhalter abnehmen und den Kaffeesatz mittels des Presskolben herausdrücken und die Gummidichtung abspülen. Es bleiben kaum Pulverreste zurück, so das die Reinigung sehr schnell geht. Das sollte man auch direkt machen, also bevor man in Ruhe den Kaffee genießt. Dadurch bleibt der Brühzylinder keinem unnötigen Druck ausgesetzt, was die Lebenszeit verlängert.

Noch ein Tipp für die Wassertemperatur. Bei einem elektronischen Wasserkocher Zuhause, kann man in der Regel eine Taste drücken und das Wasser wird nur 80° Grad heiß. Das ist unter anderem bei Tee recht wichtig. Bei meinem faltbaren Wasserkessel geht das natürlich nicht und hier kommt man Küchenthermometer* zum Einsatz, was ich jedem zum Grillen (Kerntemperatur ist hier das Zauberwort) eh sehr empfehlen kann.

Fazit

Wer „mal eben“ sich eine oder auch zwei Tassen leckeren Kaffee zubereiten und auf Strom (230V) verzichten möchte oder gar muss, dem sei der AeroPress Coffe Maker auf jeden empfohlen.

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2 Kommentare
  1. Avatar
    Andreas sagte:

    Bekannte von uns haben sich eine Arobie Aeropress zugelegt.
    Wir haben in 3 Größen die klassischen Bialetti-Kännchen an Board.
    Ein Vergleich zeigte:
    – Aufwand und Zeit gleich.
    – Geschmack des Bialetti-Kaffee’s wesentlich besser*.
    Die Bekannten sind mittlerweile auf Bialetti umgestiegen.

    * Alle trinken ihren Kaffee mit Milch bzw. Milchschaum.
    Weitere Anmerkung: Der Bialetti-Kaffee gleicht eher einem (bekömmlicheren) Espresso. Dieser wird großzügig mit heißer Milch bzw. Milchschaum aufgegossen.
    Gruß, Andreas

  2. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Andreas, wer „reinen“ Espresso mag, ist damit sicher besser unterwegs. Ich finde den Kaffee Geschmack super und die Reinigung geht super schnell. Für mich passt das alles, aber bei der Kaffeezubereitung scheiden sich die Geister. Das fängt schon bei der Auswahl der Bohnen an :-) Beste Grüße Marc

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