Wer hätte vor einigen Jahren mal gedacht, dass ein LMC mal im Bürstner-Werk in Kehl vom Band laufen würde und wer hätte gedacht, dass wir uns mal einen Vollintegrierten zulegen. Wir eigentlich nicht, also zumindest nicht bis zu unserer diesjährigen Reise zum Nordkap und dem darauffolgenden Besuch vom Caravan Salon in Düsseldorf.

Letzten Freitag war es dann soweit und wir haben unseren LMC Explorer Comfort I 675 G bei Soma Caravaning in Bremen abgeholt. Danach war erstmal einladen angesagt und am Samstag Abend, ging es dann auf einen kleinen Abstecher nach Horumersiel. Man will ja schließlich testen wie es sich so fährt und wohnt im neuen Gefährt. Das Fazit nach dem kleinen Ausflug ist auf jeden Fall schon mal sehr positiv, aber dazu später mehr.

Wir hatten uns zwar auf der Messe auch andere Hersteller angeschaut, aber uns am Ende wieder für einen LMC entschieden. Ein uns sehr wichtiges Merkmal bei LMC ist, neben konsequentem Leichtbau der gut verarbeitete Aufbau. Dank der LMC Long Time Technologie kurz LTT, kommen Unterboden, Dach und Wände des Aufbaus ohne Holzelemente aus. Erstere bestehen aus GfK-, Seitenwände und Heckwand aus Alu-Sandwich. Für die Isolierung kommt XPS-Schaum zum Einsatz. Hochverdichtete PU- Schaum-Streben ersetzen das Holzfachwerk. Nach knapp zwei Jahren und vielen Reisen mit unseren LMC Breezer, konnten wir uns ja bereits von der Qualität überzeugen.  

LMC bietet auch zwölf Jahre Dichtheitsgarantie. Hierbei sei erwähnt, das die Garantie nur bis zu einer maximalen Gesamtlaufleistung von 120.000 km gilt und eine jährliche, kostenpflichtige (119,00€) Prüfung durch einen LMC-Vertragspartner vorausgesetzt wird.

Der erste Eindruck von außen

Fazit

Wir sind auf den ersten Blick mit dem LMC Explorer Comfort sehr zufrieden. Natürlich müssen wir noch ein paar Tage und Nächte darin verbringen, um diese Aussage festigen zu können, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. Einen Wechsel vom Alkoven zum Vollintegrierten bereuen wir bis jetzt auf jeden Fall nicht.

15 Kommentare
  1. Avatar
    Christian sagte:

    Superschönes Gefährt! Herzliche Glückwünsche!
    Wir wünschen Euch allseits gute und sichere Fahrt.
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Avatar
    Patrick Jost sagte:

    Herzliche Glückwünsche :))
    Die ersten Fahrten werden sicher spannend, ich muss mich immer erst etwas an neue Gefährte (auch bei PKW) gewöhnen. Aber der Reiz des Neuen entschädigt dafür natürlich. Mich würde interessieren, wenn ihr ein paar Touren gemacht habt, wie der Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ausfällt.
    bye,
    Patrick

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Danke! Das Fahrgefühl war schon sehr gut. Durch die riesige Scheibe vom Fahrerhaus sieht man alles sehr gut und die Sicht nach oben, wird nicht dich den Alkoven behindert.

    Der erste Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ist sehr positiv. Beim Vollintegrierten lassen sich durch des breitere Fahrerhaus die Sitze sehr einfach drehen.

    Der Tisch ist etwas größer und man kann dank des Sitzes am Eingang und der gegenüberliegenden Bank, an alles vier Ecken gut sitzen.

    Alles bis jetzt alles sehr gut. Beste Grüße Marc

  4. Avatar
    Michael Merklinghaus sagte:

    Moinsen Marc,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen WoMo und viele schöne Abenteuer
    Ich bin gespannt auf die erfumit dem Sonnensegel (Montage, Befestigung, etc.) weil das auch auf meinem Wunschzettel steht.

    Gruß Michael

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Michael, wegen der Schiene muss ich noch Erfahrungen sammeln und wenn, dann steht die Montage für den Sommer an.

    Muss halt nur sehr gut überlegt werden, weil dran ist dran. Meine Schwiegereltern hatten eine und haben nach einem Sommer, nun doch eine Markise nachgerüstet.

    Viele Grüße Marc

  6. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Moin,

    was hatten Deine Schwiegereltern fürn „Problem“ mit dem Segel? Fummellig?
    Gruß Michael

  7. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Michael, die Montage in die Kederleiste geht einfach. Das „Problem“ war eher die Befestigungen der anderen Seite. Boden zu hart für die Zeltstangen, Kein Baum oder ähnliches zur Befestigung vorhanden. Zuwenig Platz zwischen ihrem und einem anderen Fahrzeug, um das Segel sicher aufzustellen. Solche Themen hatten die.

  8. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Ach so, das Ding MUSS immer voll ausgerollt werden!
    Hast Du mal n Link, was es so gibt?
    Gruß Michael

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Wenn du ein Segel mit kederleiste haben willst, ist das natürlich starrer und müsste gerollt werden. Mit Haken kann man in einem Sack packen. Google mal und dann auf Bildersuche. Da kannst du dir einen guten Eindruck machen. Grüße Marc

  10. Avatar
    Markus A. sagte:

    Servus Marc,

    du hast hier einen sehr interessanten Blog. Wir stehen noch ganz am Anfang und da hätte ich direkt mal eine Frage,
    wir sind 2+1 und sind gerade etwas hin und her gerissen ob Kastenwagen(habe den Weinsberg 600MQH im Blick oder einen Alkoven(Heinsberg Carahome 550). Da Ihr ja mittlerweile fast alle Aufbau Arten durch probiert habt, dachte ich du kannst eine kleine Empfehlung geben.

    Vielen Dank schon mal…
    Gruß Markus

  11. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hallo Marc,
    wegen der Zulassungsanforderungen mit echten realen Fahrt-Verbrauchswerten ab 1. September 2019 (WLTP/RDE) dürfte es ganz spannend werden. Mein FIAT Eura Mobil 650 VB Baujahr 2018 mit Euro 6b und 180 PS hat sich als Alkoven auf der Autobahn bei 140 km/h gern deutlich mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer gegönnt. Im Jahresdurchschnitt kam ich aber zum Glück auf unter 13 Liter. Ob Alkoven überhaupt noch unter 6d-temp zugelassen werden können, mal abwarten. Zumindest wohl nicht mehr für diese Geschwindigkeiten.

    Nun meine Frage an Dich. Du hattest ja am vorherigen Wohnmobil im Sauerland auch Schneeketten gebraucht. Jetzt habe ich mich ein wenig nach vollintegrierte Wohnmobile umgeschaut. Und schon mal von Knaus für den Van I 550 MD eine Absage für die Verwendung von Schneeketten bekommen. Wie sieht es denn mit dem von Dir jetzt gefahrenen LMC aus. Hast Du für Schneeketten eine Freigabe und es schon ausprobiert?

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Bodo,

    Ich wüsste nicht warum es eine Absage für Schneeketten geben sollte. Die Schneeketten haben auf jeden Fall super gepasst und ohne die werden wir den Berg nicht hoch gekommen. Viele Grüße Marc

  13. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hast Du es mit dem LMC Explorer Comfort I 675 G schon mit Schneeketten ausprobiert? Bei vielen Integrierten gibt es keine Zulassung für Schneeketten. Es sind kleinere Radhäuser verbaut. Und gerade beim Lenkeinschlag gibt es Probleme mit dem Aufbau. Ich bekomme aktuell nur Absagen bzgl. Schneeketten-Freigabe bei den Intergrierten. Teilintergrierte und Alkoven verwenden ja das Original-Fahrerhaus. Da geht es. Habe ich beim Eura ja auch genutzt. Würde mich also interessieren ob Dein LMC eine Freigabe hat. Vielen Dank.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Keine Ahnung ob er eine offizielle Freigabe hat. Die Ketten passen und sind für das Gewicht zugelassen. Genug Platz beim einschlagen der Reifen ist auch vorhanden. Die Kette schleift also nicht und beschädigt somit nichts. Grüße Marc

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

[/av_textblock]

Die Leuchte im Kleiderschrank ist zwar per 12V versorgt, nicht wie in unserem LMC Breezer damals per Knopfzelle, aber hier kommen wie auch in der Garage herkömmliche Glühbirnen vom Typ 921 zum Einsatz, welche deutlich mehr Energie verbrauchen. Diese werde ich auf LED umrüsten*, welche es ja für kleines Geld zu kaufen gibt.

Wo Licht ist, da ist aber auch Schatten und so fehlt mir aktuell eine handelsübliche KFZ Buchse nach DIN EN ISO 4165 in der Nähe der Sitzgruppe. Hier muss ich noch eine nachrüsten, weil die einzige Buchse befindet sich am Eingangsbereich, wo normalerweise ein Fernseher montiert wird. Auch sucht man eine 230V Steckdose in Bodennähe leider vergebens, was auch sehr schade ist. Ein solcher Platz bietet sich doch für einen Heizlüfter sehr gut an.

Fazit

Wir sind auf den ersten Blick mit dem LMC Explorer Comfort sehr zufrieden. Natürlich müssen wir noch ein paar Tage und Nächte darin verbringen, um diese Aussage festigen zu können, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. Einen Wechsel vom Alkoven zum Vollintegrierten bereuen wir bis jetzt auf jeden Fall nicht.

15 Kommentare
  1. Avatar
    Christian sagte:

    Superschönes Gefährt! Herzliche Glückwünsche!
    Wir wünschen Euch allseits gute und sichere Fahrt.
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Avatar
    Patrick Jost sagte:

    Herzliche Glückwünsche :))
    Die ersten Fahrten werden sicher spannend, ich muss mich immer erst etwas an neue Gefährte (auch bei PKW) gewöhnen. Aber der Reiz des Neuen entschädigt dafür natürlich. Mich würde interessieren, wenn ihr ein paar Touren gemacht habt, wie der Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ausfällt.
    bye,
    Patrick

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Danke! Das Fahrgefühl war schon sehr gut. Durch die riesige Scheibe vom Fahrerhaus sieht man alles sehr gut und die Sicht nach oben, wird nicht dich den Alkoven behindert.

    Der erste Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ist sehr positiv. Beim Vollintegrierten lassen sich durch des breitere Fahrerhaus die Sitze sehr einfach drehen.

    Der Tisch ist etwas größer und man kann dank des Sitzes am Eingang und der gegenüberliegenden Bank, an alles vier Ecken gut sitzen.

    Alles bis jetzt alles sehr gut. Beste Grüße Marc

  4. Avatar
    Michael Merklinghaus sagte:

    Moinsen Marc,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen WoMo und viele schöne Abenteuer
    Ich bin gespannt auf die erfumit dem Sonnensegel (Montage, Befestigung, etc.) weil das auch auf meinem Wunschzettel steht.

    Gruß Michael

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Michael, wegen der Schiene muss ich noch Erfahrungen sammeln und wenn, dann steht die Montage für den Sommer an.

    Muss halt nur sehr gut überlegt werden, weil dran ist dran. Meine Schwiegereltern hatten eine und haben nach einem Sommer, nun doch eine Markise nachgerüstet.

    Viele Grüße Marc

  6. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Moin,

    was hatten Deine Schwiegereltern fürn „Problem“ mit dem Segel? Fummellig?
    Gruß Michael

  7. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Michael, die Montage in die Kederleiste geht einfach. Das „Problem“ war eher die Befestigungen der anderen Seite. Boden zu hart für die Zeltstangen, Kein Baum oder ähnliches zur Befestigung vorhanden. Zuwenig Platz zwischen ihrem und einem anderen Fahrzeug, um das Segel sicher aufzustellen. Solche Themen hatten die.

  8. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Ach so, das Ding MUSS immer voll ausgerollt werden!
    Hast Du mal n Link, was es so gibt?
    Gruß Michael

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Wenn du ein Segel mit kederleiste haben willst, ist das natürlich starrer und müsste gerollt werden. Mit Haken kann man in einem Sack packen. Google mal und dann auf Bildersuche. Da kannst du dir einen guten Eindruck machen. Grüße Marc

  10. Avatar
    Markus A. sagte:

    Servus Marc,

    du hast hier einen sehr interessanten Blog. Wir stehen noch ganz am Anfang und da hätte ich direkt mal eine Frage,
    wir sind 2+1 und sind gerade etwas hin und her gerissen ob Kastenwagen(habe den Weinsberg 600MQH im Blick oder einen Alkoven(Heinsberg Carahome 550). Da Ihr ja mittlerweile fast alle Aufbau Arten durch probiert habt, dachte ich du kannst eine kleine Empfehlung geben.

    Vielen Dank schon mal…
    Gruß Markus

  11. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hallo Marc,
    wegen der Zulassungsanforderungen mit echten realen Fahrt-Verbrauchswerten ab 1. September 2019 (WLTP/RDE) dürfte es ganz spannend werden. Mein FIAT Eura Mobil 650 VB Baujahr 2018 mit Euro 6b und 180 PS hat sich als Alkoven auf der Autobahn bei 140 km/h gern deutlich mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer gegönnt. Im Jahresdurchschnitt kam ich aber zum Glück auf unter 13 Liter. Ob Alkoven überhaupt noch unter 6d-temp zugelassen werden können, mal abwarten. Zumindest wohl nicht mehr für diese Geschwindigkeiten.

    Nun meine Frage an Dich. Du hattest ja am vorherigen Wohnmobil im Sauerland auch Schneeketten gebraucht. Jetzt habe ich mich ein wenig nach vollintegrierte Wohnmobile umgeschaut. Und schon mal von Knaus für den Van I 550 MD eine Absage für die Verwendung von Schneeketten bekommen. Wie sieht es denn mit dem von Dir jetzt gefahrenen LMC aus. Hast Du für Schneeketten eine Freigabe und es schon ausprobiert?

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Bodo,

    Ich wüsste nicht warum es eine Absage für Schneeketten geben sollte. Die Schneeketten haben auf jeden Fall super gepasst und ohne die werden wir den Berg nicht hoch gekommen. Viele Grüße Marc

  13. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hast Du es mit dem LMC Explorer Comfort I 675 G schon mit Schneeketten ausprobiert? Bei vielen Integrierten gibt es keine Zulassung für Schneeketten. Es sind kleinere Radhäuser verbaut. Und gerade beim Lenkeinschlag gibt es Probleme mit dem Aufbau. Ich bekomme aktuell nur Absagen bzgl. Schneeketten-Freigabe bei den Intergrierten. Teilintergrierte und Alkoven verwenden ja das Original-Fahrerhaus. Da geht es. Habe ich beim Eura ja auch genutzt. Würde mich also interessieren ob Dein LMC eine Freigabe hat. Vielen Dank.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Keine Ahnung ob er eine offizielle Freigabe hat. Die Ketten passen und sind für das Gewicht zugelassen. Genug Platz beim einschlagen der Reifen ist auch vorhanden. Die Kette schleift also nicht und beschädigt somit nichts. Grüße Marc

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Beleuchtung

Bei vielen Herstellen hat dieses Jahr endlich die indirekte Beleuchtung Einzug gefunden, welche man ansonsten recht aufwendig nachrüsten musste. So auch bei LMC und die einzeln schaltbaren Lichtleisten erzeugen ein wirklich sehr angenehmes Licht. Auch die kleinen Orientierungslichter am Gang und im Bad, sind sehr praktisch. Insgesamt finde ich die Beleuchtung sehr praktisch und hier gibt es wirklich nichts zu meckern. Sehr nett finde ich die in den Lichtschienen der LED-Lesespots über Sitzgruppe und bei den Einzelbetten versetzbaren USB-Steckdosen von Dometic. Diese liefern mit 5V und 2A genug Spannung, um die meisten mobilen Geräte aufladen zu können. [/av_textblock]

Gas, Wasser, Strom

Der Gaskasten ist jetzt separat und gut zugänglich an der Seite untergebracht und nicht mehr in der Heckgarage. Das macht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen einfacher, was den anstehenden Einbau der Alugas Tankflaschen angeht und es ist keine vorgeschriebene Dose für die Außenbetankung notwendig.

Auch ist hier keine Druckwasserpumpe, sondern eine Tauchpumpe verbaut. Der Wasserdruck ist identisch, aber sie ist um ein vielfaches leiser und nicht unzugänglich verbaut, wo die Gefahr besteht, das man wie wir einen Frst

Den leidigen Bowdenzug vom Abwassertank hat LMC nun auch verworfen. Hier gab es laut Aussage meines Händlers, wie bei uns auch sehr viele Reklamationen. Mit einem 4 Kant Schlüssel und einer einfachen Drehung um 90° öffnet oder schließt sich der Abwassertank nun sehr einfach. Mal abgesehen von den ungeschützten Kabeln im Toilettenschacht, ist die Elektrik im Explorer gut geschützt.

Die Leuchte im Kleiderschrank ist zwar per 12V versorgt, nicht wie in unserem LMC Breezer damals per Knopfzelle, aber hier kommen wie auch in der Garage herkömmliche Glühbirnen vom Typ 921 zum Einsatz, welche deutlich mehr Energie verbrauchen. Diese werde ich auf LED umrüsten*, welche es ja für kleines Geld zu kaufen gibt.

Wo Licht ist, da ist aber auch Schatten und so fehlt mir aktuell eine handelsübliche KFZ Buchse nach DIN EN ISO 4165 in der Nähe der Sitzgruppe. Hier muss ich noch eine nachrüsten, weil die einzige Buchse befindet sich am Eingangsbereich, wo normalerweise ein Fernseher montiert wird. Auch sucht man eine 230V Steckdose in Bodennähe leider vergebens, was auch sehr schade ist. Ein solcher Platz bietet sich doch für einen Heizlüfter sehr gut an.

Fazit

Wir sind auf den ersten Blick mit dem LMC Explorer Comfort sehr zufrieden. Natürlich müssen wir noch ein paar Tage und Nächte darin verbringen, um diese Aussage festigen zu können, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. Einen Wechsel vom Alkoven zum Vollintegrierten bereuen wir bis jetzt auf jeden Fall nicht.

15 Kommentare
  1. Avatar
    Christian sagte:

    Superschönes Gefährt! Herzliche Glückwünsche!
    Wir wünschen Euch allseits gute und sichere Fahrt.
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Avatar
    Patrick Jost sagte:

    Herzliche Glückwünsche :))
    Die ersten Fahrten werden sicher spannend, ich muss mich immer erst etwas an neue Gefährte (auch bei PKW) gewöhnen. Aber der Reiz des Neuen entschädigt dafür natürlich. Mich würde interessieren, wenn ihr ein paar Touren gemacht habt, wie der Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ausfällt.
    bye,
    Patrick

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Danke! Das Fahrgefühl war schon sehr gut. Durch die riesige Scheibe vom Fahrerhaus sieht man alles sehr gut und die Sicht nach oben, wird nicht dich den Alkoven behindert.

    Der erste Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ist sehr positiv. Beim Vollintegrierten lassen sich durch des breitere Fahrerhaus die Sitze sehr einfach drehen.

    Der Tisch ist etwas größer und man kann dank des Sitzes am Eingang und der gegenüberliegenden Bank, an alles vier Ecken gut sitzen.

    Alles bis jetzt alles sehr gut. Beste Grüße Marc

  4. Avatar
    Michael Merklinghaus sagte:

    Moinsen Marc,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen WoMo und viele schöne Abenteuer
    Ich bin gespannt auf die erfumit dem Sonnensegel (Montage, Befestigung, etc.) weil das auch auf meinem Wunschzettel steht.

    Gruß Michael

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Michael, wegen der Schiene muss ich noch Erfahrungen sammeln und wenn, dann steht die Montage für den Sommer an.

    Muss halt nur sehr gut überlegt werden, weil dran ist dran. Meine Schwiegereltern hatten eine und haben nach einem Sommer, nun doch eine Markise nachgerüstet.

    Viele Grüße Marc

  6. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Moin,

    was hatten Deine Schwiegereltern fürn „Problem“ mit dem Segel? Fummellig?
    Gruß Michael

  7. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Michael, die Montage in die Kederleiste geht einfach. Das „Problem“ war eher die Befestigungen der anderen Seite. Boden zu hart für die Zeltstangen, Kein Baum oder ähnliches zur Befestigung vorhanden. Zuwenig Platz zwischen ihrem und einem anderen Fahrzeug, um das Segel sicher aufzustellen. Solche Themen hatten die.

  8. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Ach so, das Ding MUSS immer voll ausgerollt werden!
    Hast Du mal n Link, was es so gibt?
    Gruß Michael

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Wenn du ein Segel mit kederleiste haben willst, ist das natürlich starrer und müsste gerollt werden. Mit Haken kann man in einem Sack packen. Google mal und dann auf Bildersuche. Da kannst du dir einen guten Eindruck machen. Grüße Marc

  10. Avatar
    Markus A. sagte:

    Servus Marc,

    du hast hier einen sehr interessanten Blog. Wir stehen noch ganz am Anfang und da hätte ich direkt mal eine Frage,
    wir sind 2+1 und sind gerade etwas hin und her gerissen ob Kastenwagen(habe den Weinsberg 600MQH im Blick oder einen Alkoven(Heinsberg Carahome 550). Da Ihr ja mittlerweile fast alle Aufbau Arten durch probiert habt, dachte ich du kannst eine kleine Empfehlung geben.

    Vielen Dank schon mal…
    Gruß Markus

  11. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hallo Marc,
    wegen der Zulassungsanforderungen mit echten realen Fahrt-Verbrauchswerten ab 1. September 2019 (WLTP/RDE) dürfte es ganz spannend werden. Mein FIAT Eura Mobil 650 VB Baujahr 2018 mit Euro 6b und 180 PS hat sich als Alkoven auf der Autobahn bei 140 km/h gern deutlich mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer gegönnt. Im Jahresdurchschnitt kam ich aber zum Glück auf unter 13 Liter. Ob Alkoven überhaupt noch unter 6d-temp zugelassen werden können, mal abwarten. Zumindest wohl nicht mehr für diese Geschwindigkeiten.

    Nun meine Frage an Dich. Du hattest ja am vorherigen Wohnmobil im Sauerland auch Schneeketten gebraucht. Jetzt habe ich mich ein wenig nach vollintegrierte Wohnmobile umgeschaut. Und schon mal von Knaus für den Van I 550 MD eine Absage für die Verwendung von Schneeketten bekommen. Wie sieht es denn mit dem von Dir jetzt gefahrenen LMC aus. Hast Du für Schneeketten eine Freigabe und es schon ausprobiert?

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Bodo,

    Ich wüsste nicht warum es eine Absage für Schneeketten geben sollte. Die Schneeketten haben auf jeden Fall super gepasst und ohne die werden wir den Berg nicht hoch gekommen. Viele Grüße Marc

  13. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hast Du es mit dem LMC Explorer Comfort I 675 G schon mit Schneeketten ausprobiert? Bei vielen Integrierten gibt es keine Zulassung für Schneeketten. Es sind kleinere Radhäuser verbaut. Und gerade beim Lenkeinschlag gibt es Probleme mit dem Aufbau. Ich bekomme aktuell nur Absagen bzgl. Schneeketten-Freigabe bei den Intergrierten. Teilintergrierte und Alkoven verwenden ja das Original-Fahrerhaus. Da geht es. Habe ich beim Eura ja auch genutzt. Würde mich also interessieren ob Dein LMC eine Freigabe hat. Vielen Dank.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Keine Ahnung ob er eine offizielle Freigabe hat. Die Ketten passen und sind für das Gewicht zugelassen. Genug Platz beim einschlagen der Reifen ist auch vorhanden. Die Kette schleift also nicht und beschädigt somit nichts. Grüße Marc

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Das Bad

Im Kombibad vom Explorer haben wir jetzt etwas mehr Platz, als in dem vom Breezer, welches uns schon vollkommen ausgereicht hat. Aber die paar Zentimeter mehr Platz, machen sich natürlich dennoch z.B. auf der Toilette positiv bemerkbar. Wenn man duschen möchte, schiebt man das Waschbecken mit der ganzen Wand einfach nach links über die Toilette und erzielt somit eine angenehm große Dusche. Stauraum hat man in einem großen Hängeschrank und unter dem Waschbecken inkl. mit integriertem Halter für das Toilettenpapier. Hier hat mal einer mitgedacht. [/av_textblock]

Beleuchtung

Bei vielen Herstellen hat dieses Jahr endlich die indirekte Beleuchtung Einzug gefunden, welche man ansonsten recht aufwendig nachrüsten musste. So auch bei LMC und die einzeln schaltbaren Lichtleisten erzeugen ein wirklich sehr angenehmes Licht.

Auch die kleinen Orientierungslichter am Gang und im Bad, sind sehr praktisch. Insgesamt finde ich die Beleuchtung sehr praktisch und hier gibt es wirklich nichts zu meckern.

Sehr nett finde ich die in den Lichtschienen der LED-Lesespots über Sitzgruppe und bei den Einzelbetten versetzbaren USB-Steckdosen von Dometic. Diese liefern mit 5V und 2A genug Spannung, um die meisten mobilen Geräte aufladen zu können.

Gas, Wasser, Strom

Der Gaskasten ist jetzt separat und gut zugänglich an der Seite untergebracht und nicht mehr in der Heckgarage. Das macht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen einfacher, was den anstehenden Einbau der Alugas Tankflaschen angeht und es ist keine vorgeschriebene Dose für die Außenbetankung notwendig.

Auch ist hier keine Druckwasserpumpe, sondern eine Tauchpumpe verbaut. Der Wasserdruck ist identisch, aber sie ist um ein vielfaches leiser und nicht unzugänglich verbaut, wo die Gefahr besteht, das man wie wir einen Frst

Den leidigen Bowdenzug vom Abwassertank hat LMC nun auch verworfen. Hier gab es laut Aussage meines Händlers, wie bei uns auch sehr viele Reklamationen. Mit einem 4 Kant Schlüssel und einer einfachen Drehung um 90° öffnet oder schließt sich der Abwassertank nun sehr einfach. Mal abgesehen von den ungeschützten Kabeln im Toilettenschacht, ist die Elektrik im Explorer gut geschützt.

Die Leuchte im Kleiderschrank ist zwar per 12V versorgt, nicht wie in unserem LMC Breezer damals per Knopfzelle, aber hier kommen wie auch in der Garage herkömmliche Glühbirnen vom Typ 921 zum Einsatz, welche deutlich mehr Energie verbrauchen. Diese werde ich auf LED umrüsten*, welche es ja für kleines Geld zu kaufen gibt.

Wo Licht ist, da ist aber auch Schatten und so fehlt mir aktuell eine handelsübliche KFZ Buchse nach DIN EN ISO 4165 in der Nähe der Sitzgruppe. Hier muss ich noch eine nachrüsten, weil die einzige Buchse befindet sich am Eingangsbereich, wo normalerweise ein Fernseher montiert wird. Auch sucht man eine 230V Steckdose in Bodennähe leider vergebens, was auch sehr schade ist. Ein solcher Platz bietet sich doch für einen Heizlüfter sehr gut an.

Fazit

Wir sind auf den ersten Blick mit dem LMC Explorer Comfort sehr zufrieden. Natürlich müssen wir noch ein paar Tage und Nächte darin verbringen, um diese Aussage festigen zu können, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. Einen Wechsel vom Alkoven zum Vollintegrierten bereuen wir bis jetzt auf jeden Fall nicht.

15 Kommentare
  1. Avatar
    Christian sagte:

    Superschönes Gefährt! Herzliche Glückwünsche!
    Wir wünschen Euch allseits gute und sichere Fahrt.
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Avatar
    Patrick Jost sagte:

    Herzliche Glückwünsche :))
    Die ersten Fahrten werden sicher spannend, ich muss mich immer erst etwas an neue Gefährte (auch bei PKW) gewöhnen. Aber der Reiz des Neuen entschädigt dafür natürlich. Mich würde interessieren, wenn ihr ein paar Touren gemacht habt, wie der Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ausfällt.
    bye,
    Patrick

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Danke! Das Fahrgefühl war schon sehr gut. Durch die riesige Scheibe vom Fahrerhaus sieht man alles sehr gut und die Sicht nach oben, wird nicht dich den Alkoven behindert.

    Der erste Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ist sehr positiv. Beim Vollintegrierten lassen sich durch des breitere Fahrerhaus die Sitze sehr einfach drehen.

    Der Tisch ist etwas größer und man kann dank des Sitzes am Eingang und der gegenüberliegenden Bank, an alles vier Ecken gut sitzen.

    Alles bis jetzt alles sehr gut. Beste Grüße Marc

  4. Avatar
    Michael Merklinghaus sagte:

    Moinsen Marc,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen WoMo und viele schöne Abenteuer
    Ich bin gespannt auf die erfumit dem Sonnensegel (Montage, Befestigung, etc.) weil das auch auf meinem Wunschzettel steht.

    Gruß Michael

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Michael, wegen der Schiene muss ich noch Erfahrungen sammeln und wenn, dann steht die Montage für den Sommer an.

    Muss halt nur sehr gut überlegt werden, weil dran ist dran. Meine Schwiegereltern hatten eine und haben nach einem Sommer, nun doch eine Markise nachgerüstet.

    Viele Grüße Marc

  6. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Moin,

    was hatten Deine Schwiegereltern fürn „Problem“ mit dem Segel? Fummellig?
    Gruß Michael

  7. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Michael, die Montage in die Kederleiste geht einfach. Das „Problem“ war eher die Befestigungen der anderen Seite. Boden zu hart für die Zeltstangen, Kein Baum oder ähnliches zur Befestigung vorhanden. Zuwenig Platz zwischen ihrem und einem anderen Fahrzeug, um das Segel sicher aufzustellen. Solche Themen hatten die.

  8. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Ach so, das Ding MUSS immer voll ausgerollt werden!
    Hast Du mal n Link, was es so gibt?
    Gruß Michael

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Wenn du ein Segel mit kederleiste haben willst, ist das natürlich starrer und müsste gerollt werden. Mit Haken kann man in einem Sack packen. Google mal und dann auf Bildersuche. Da kannst du dir einen guten Eindruck machen. Grüße Marc

  10. Avatar
    Markus A. sagte:

    Servus Marc,

    du hast hier einen sehr interessanten Blog. Wir stehen noch ganz am Anfang und da hätte ich direkt mal eine Frage,
    wir sind 2+1 und sind gerade etwas hin und her gerissen ob Kastenwagen(habe den Weinsberg 600MQH im Blick oder einen Alkoven(Heinsberg Carahome 550). Da Ihr ja mittlerweile fast alle Aufbau Arten durch probiert habt, dachte ich du kannst eine kleine Empfehlung geben.

    Vielen Dank schon mal…
    Gruß Markus

  11. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hallo Marc,
    wegen der Zulassungsanforderungen mit echten realen Fahrt-Verbrauchswerten ab 1. September 2019 (WLTP/RDE) dürfte es ganz spannend werden. Mein FIAT Eura Mobil 650 VB Baujahr 2018 mit Euro 6b und 180 PS hat sich als Alkoven auf der Autobahn bei 140 km/h gern deutlich mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer gegönnt. Im Jahresdurchschnitt kam ich aber zum Glück auf unter 13 Liter. Ob Alkoven überhaupt noch unter 6d-temp zugelassen werden können, mal abwarten. Zumindest wohl nicht mehr für diese Geschwindigkeiten.

    Nun meine Frage an Dich. Du hattest ja am vorherigen Wohnmobil im Sauerland auch Schneeketten gebraucht. Jetzt habe ich mich ein wenig nach vollintegrierte Wohnmobile umgeschaut. Und schon mal von Knaus für den Van I 550 MD eine Absage für die Verwendung von Schneeketten bekommen. Wie sieht es denn mit dem von Dir jetzt gefahrenen LMC aus. Hast Du für Schneeketten eine Freigabe und es schon ausprobiert?

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Bodo,

    Ich wüsste nicht warum es eine Absage für Schneeketten geben sollte. Die Schneeketten haben auf jeden Fall super gepasst und ohne die werden wir den Berg nicht hoch gekommen. Viele Grüße Marc

  13. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hast Du es mit dem LMC Explorer Comfort I 675 G schon mit Schneeketten ausprobiert? Bei vielen Integrierten gibt es keine Zulassung für Schneeketten. Es sind kleinere Radhäuser verbaut. Und gerade beim Lenkeinschlag gibt es Probleme mit dem Aufbau. Ich bekomme aktuell nur Absagen bzgl. Schneeketten-Freigabe bei den Intergrierten. Teilintergrierte und Alkoven verwenden ja das Original-Fahrerhaus. Da geht es. Habe ich beim Eura ja auch genutzt. Würde mich also interessieren ob Dein LMC eine Freigabe hat. Vielen Dank.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Keine Ahnung ob er eine offizielle Freigabe hat. Die Ketten passen und sind für das Gewicht zugelassen. Genug Platz beim einschlagen der Reifen ist auch vorhanden. Die Kette schleift also nicht und beschädigt somit nichts. Grüße Marc

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Die Winkelküche bietet zwar auf den ersten Blick weniger Arbeitsfläche als in unserem Explorer, aber dafür haben wir jetzt einen Kühlschrank in Stehhöhe mit 142 Litern. Zum schnippeln saßen wir eh fast immer in der Sitzgruppe und nutzten die Fläche hauptsächlich als Ablage beim spülen. Der elektrisch zündende Herd mit 3 großen Kochstellen ist sehr gut verarbeitet und bietet auch ausreichend Platz für den Omnia Backofen plus Wasserkocher usw. In der rechten Ecke der Küche sind zwei 230 Volt Steckdosen installiert. In die Fächer oberhalb der Küche und in den Schubladen mit Softeinzug, kommt alles unter was wir zum Kochen für 4 Personen brauchen. Das Fach im Doppelboden dient als Lagerraum für Getränke. [/av_textblock]

Das Bad

Im Kombibad vom Explorer haben wir jetzt etwas mehr Platz, als in dem vom Breezer, welches uns schon vollkommen ausgereicht hat. Aber die paar Zentimeter mehr Platz, machen sich natürlich dennoch z.B. auf der Toilette positiv bemerkbar. Wenn man duschen möchte, schiebt man das Waschbecken mit der ganzen Wand einfach nach links über die Toilette und erzielt somit eine angenehm große Dusche.

Stauraum hat man in einem großen Hängeschrank und unter dem Waschbecken inkl. mit integriertem Halter für das Toilettenpapier. Hier hat mal einer mitgedacht.

Beleuchtung

Bei vielen Herstellen hat dieses Jahr endlich die indirekte Beleuchtung Einzug gefunden, welche man ansonsten recht aufwendig nachrüsten musste. So auch bei LMC und die einzeln schaltbaren Lichtleisten erzeugen ein wirklich sehr angenehmes Licht.

Auch die kleinen Orientierungslichter am Gang und im Bad, sind sehr praktisch. Insgesamt finde ich die Beleuchtung sehr praktisch und hier gibt es wirklich nichts zu meckern.

Sehr nett finde ich die in den Lichtschienen der LED-Lesespots über Sitzgruppe und bei den Einzelbetten versetzbaren USB-Steckdosen von Dometic. Diese liefern mit 5V und 2A genug Spannung, um die meisten mobilen Geräte aufladen zu können.

Gas, Wasser, Strom

Der Gaskasten ist jetzt separat und gut zugänglich an der Seite untergebracht und nicht mehr in der Heckgarage. Das macht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen einfacher, was den anstehenden Einbau der Alugas Tankflaschen angeht und es ist keine vorgeschriebene Dose für die Außenbetankung notwendig.

Auch ist hier keine Druckwasserpumpe, sondern eine Tauchpumpe verbaut. Der Wasserdruck ist identisch, aber sie ist um ein vielfaches leiser und nicht unzugänglich verbaut, wo die Gefahr besteht, das man wie wir einen Frst

Den leidigen Bowdenzug vom Abwassertank hat LMC nun auch verworfen. Hier gab es laut Aussage meines Händlers, wie bei uns auch sehr viele Reklamationen. Mit einem 4 Kant Schlüssel und einer einfachen Drehung um 90° öffnet oder schließt sich der Abwassertank nun sehr einfach. Mal abgesehen von den ungeschützten Kabeln im Toilettenschacht, ist die Elektrik im Explorer gut geschützt.

Die Leuchte im Kleiderschrank ist zwar per 12V versorgt, nicht wie in unserem LMC Breezer damals per Knopfzelle, aber hier kommen wie auch in der Garage herkömmliche Glühbirnen vom Typ 921 zum Einsatz, welche deutlich mehr Energie verbrauchen. Diese werde ich auf LED umrüsten*, welche es ja für kleines Geld zu kaufen gibt.

Wo Licht ist, da ist aber auch Schatten und so fehlt mir aktuell eine handelsübliche KFZ Buchse nach DIN EN ISO 4165 in der Nähe der Sitzgruppe. Hier muss ich noch eine nachrüsten, weil die einzige Buchse befindet sich am Eingangsbereich, wo normalerweise ein Fernseher montiert wird. Auch sucht man eine 230V Steckdose in Bodennähe leider vergebens, was auch sehr schade ist. Ein solcher Platz bietet sich doch für einen Heizlüfter sehr gut an.

Fazit

Wir sind auf den ersten Blick mit dem LMC Explorer Comfort sehr zufrieden. Natürlich müssen wir noch ein paar Tage und Nächte darin verbringen, um diese Aussage festigen zu können, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. Einen Wechsel vom Alkoven zum Vollintegrierten bereuen wir bis jetzt auf jeden Fall nicht.

15 Kommentare
  1. Avatar
    Christian sagte:

    Superschönes Gefährt! Herzliche Glückwünsche!
    Wir wünschen Euch allseits gute und sichere Fahrt.
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Avatar
    Patrick Jost sagte:

    Herzliche Glückwünsche :))
    Die ersten Fahrten werden sicher spannend, ich muss mich immer erst etwas an neue Gefährte (auch bei PKW) gewöhnen. Aber der Reiz des Neuen entschädigt dafür natürlich. Mich würde interessieren, wenn ihr ein paar Touren gemacht habt, wie der Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ausfällt.
    bye,
    Patrick

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Danke! Das Fahrgefühl war schon sehr gut. Durch die riesige Scheibe vom Fahrerhaus sieht man alles sehr gut und die Sicht nach oben, wird nicht dich den Alkoven behindert.

    Der erste Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ist sehr positiv. Beim Vollintegrierten lassen sich durch des breitere Fahrerhaus die Sitze sehr einfach drehen.

    Der Tisch ist etwas größer und man kann dank des Sitzes am Eingang und der gegenüberliegenden Bank, an alles vier Ecken gut sitzen.

    Alles bis jetzt alles sehr gut. Beste Grüße Marc

  4. Avatar
    Michael Merklinghaus sagte:

    Moinsen Marc,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen WoMo und viele schöne Abenteuer
    Ich bin gespannt auf die erfumit dem Sonnensegel (Montage, Befestigung, etc.) weil das auch auf meinem Wunschzettel steht.

    Gruß Michael

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Michael, wegen der Schiene muss ich noch Erfahrungen sammeln und wenn, dann steht die Montage für den Sommer an.

    Muss halt nur sehr gut überlegt werden, weil dran ist dran. Meine Schwiegereltern hatten eine und haben nach einem Sommer, nun doch eine Markise nachgerüstet.

    Viele Grüße Marc

  6. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Moin,

    was hatten Deine Schwiegereltern fürn „Problem“ mit dem Segel? Fummellig?
    Gruß Michael

  7. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Michael, die Montage in die Kederleiste geht einfach. Das „Problem“ war eher die Befestigungen der anderen Seite. Boden zu hart für die Zeltstangen, Kein Baum oder ähnliches zur Befestigung vorhanden. Zuwenig Platz zwischen ihrem und einem anderen Fahrzeug, um das Segel sicher aufzustellen. Solche Themen hatten die.

  8. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Ach so, das Ding MUSS immer voll ausgerollt werden!
    Hast Du mal n Link, was es so gibt?
    Gruß Michael

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Wenn du ein Segel mit kederleiste haben willst, ist das natürlich starrer und müsste gerollt werden. Mit Haken kann man in einem Sack packen. Google mal und dann auf Bildersuche. Da kannst du dir einen guten Eindruck machen. Grüße Marc

  10. Avatar
    Markus A. sagte:

    Servus Marc,

    du hast hier einen sehr interessanten Blog. Wir stehen noch ganz am Anfang und da hätte ich direkt mal eine Frage,
    wir sind 2+1 und sind gerade etwas hin und her gerissen ob Kastenwagen(habe den Weinsberg 600MQH im Blick oder einen Alkoven(Heinsberg Carahome 550). Da Ihr ja mittlerweile fast alle Aufbau Arten durch probiert habt, dachte ich du kannst eine kleine Empfehlung geben.

    Vielen Dank schon mal…
    Gruß Markus

  11. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hallo Marc,
    wegen der Zulassungsanforderungen mit echten realen Fahrt-Verbrauchswerten ab 1. September 2019 (WLTP/RDE) dürfte es ganz spannend werden. Mein FIAT Eura Mobil 650 VB Baujahr 2018 mit Euro 6b und 180 PS hat sich als Alkoven auf der Autobahn bei 140 km/h gern deutlich mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer gegönnt. Im Jahresdurchschnitt kam ich aber zum Glück auf unter 13 Liter. Ob Alkoven überhaupt noch unter 6d-temp zugelassen werden können, mal abwarten. Zumindest wohl nicht mehr für diese Geschwindigkeiten.

    Nun meine Frage an Dich. Du hattest ja am vorherigen Wohnmobil im Sauerland auch Schneeketten gebraucht. Jetzt habe ich mich ein wenig nach vollintegrierte Wohnmobile umgeschaut. Und schon mal von Knaus für den Van I 550 MD eine Absage für die Verwendung von Schneeketten bekommen. Wie sieht es denn mit dem von Dir jetzt gefahrenen LMC aus. Hast Du für Schneeketten eine Freigabe und es schon ausprobiert?

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Bodo,

    Ich wüsste nicht warum es eine Absage für Schneeketten geben sollte. Die Schneeketten haben auf jeden Fall super gepasst und ohne die werden wir den Berg nicht hoch gekommen. Viele Grüße Marc

  13. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hast Du es mit dem LMC Explorer Comfort I 675 G schon mit Schneeketten ausprobiert? Bei vielen Integrierten gibt es keine Zulassung für Schneeketten. Es sind kleinere Radhäuser verbaut. Und gerade beim Lenkeinschlag gibt es Probleme mit dem Aufbau. Ich bekomme aktuell nur Absagen bzgl. Schneeketten-Freigabe bei den Intergrierten. Teilintergrierte und Alkoven verwenden ja das Original-Fahrerhaus. Da geht es. Habe ich beim Eura ja auch genutzt. Würde mich also interessieren ob Dein LMC eine Freigabe hat. Vielen Dank.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Keine Ahnung ob er eine offizielle Freigabe hat. Die Ketten passen und sind für das Gewicht zugelassen. Genug Platz beim einschlagen der Reifen ist auch vorhanden. Die Kette schleift also nicht und beschädigt somit nichts. Grüße Marc

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Insgesamt bietet die Sitzbank auch für Erwachsene genügend Platz. Die beiden Pilotensitze lassen sich dank des breiteren Fahrerhauses sehr einfach umdrehen und verschieben und sind insgesamt sehr bequem. Den Tisch kann man ebenfalls sehr einfach in die gewünschten Position schieben. [/av_textblock]

Die Küche

Die Winkelküche bietet zwar auf den ersten Blick weniger Arbeitsfläche als in unserem Explorer, aber dafür haben wir jetzt einen Kühlschrank in Stehhöhe mit 142 Litern. Zum schnippeln saßen wir eh fast immer in der Sitzgruppe und nutzten die Fläche hauptsächlich als Ablage beim spülen. Der elektrisch zündende Herd mit 3 großen Kochstellen ist sehr gut verarbeitet und bietet auch ausreichend Platz für den Omnia Backofen plus Wasserkocher usw. In der rechten Ecke der Küche sind zwei 230 Volt Steckdosen installiert.

In die Fächer oberhalb der Küche und in den Schubladen mit Softeinzug, kommt alles unter was wir zum Kochen für 4 Personen brauchen. Das Fach im Doppelboden dient als Lagerraum für Getränke.

Das Bad

Im Kombibad vom Explorer haben wir jetzt etwas mehr Platz, als in dem vom Breezer, welches uns schon vollkommen ausgereicht hat. Aber die paar Zentimeter mehr Platz, machen sich natürlich dennoch z.B. auf der Toilette positiv bemerkbar. Wenn man duschen möchte, schiebt man das Waschbecken mit der ganzen Wand einfach nach links über die Toilette und erzielt somit eine angenehm große Dusche.

Stauraum hat man in einem großen Hängeschrank und unter dem Waschbecken inkl. mit integriertem Halter für das Toilettenpapier. Hier hat mal einer mitgedacht.

Beleuchtung

Bei vielen Herstellen hat dieses Jahr endlich die indirekte Beleuchtung Einzug gefunden, welche man ansonsten recht aufwendig nachrüsten musste. So auch bei LMC und die einzeln schaltbaren Lichtleisten erzeugen ein wirklich sehr angenehmes Licht.

Auch die kleinen Orientierungslichter am Gang und im Bad, sind sehr praktisch. Insgesamt finde ich die Beleuchtung sehr praktisch und hier gibt es wirklich nichts zu meckern.

Sehr nett finde ich die in den Lichtschienen der LED-Lesespots über Sitzgruppe und bei den Einzelbetten versetzbaren USB-Steckdosen von Dometic. Diese liefern mit 5V und 2A genug Spannung, um die meisten mobilen Geräte aufladen zu können.

Gas, Wasser, Strom

Der Gaskasten ist jetzt separat und gut zugänglich an der Seite untergebracht und nicht mehr in der Heckgarage. Das macht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen einfacher, was den anstehenden Einbau der Alugas Tankflaschen angeht und es ist keine vorgeschriebene Dose für die Außenbetankung notwendig.

Auch ist hier keine Druckwasserpumpe, sondern eine Tauchpumpe verbaut. Der Wasserdruck ist identisch, aber sie ist um ein vielfaches leiser und nicht unzugänglich verbaut, wo die Gefahr besteht, das man wie wir einen Frst

Den leidigen Bowdenzug vom Abwassertank hat LMC nun auch verworfen. Hier gab es laut Aussage meines Händlers, wie bei uns auch sehr viele Reklamationen. Mit einem 4 Kant Schlüssel und einer einfachen Drehung um 90° öffnet oder schließt sich der Abwassertank nun sehr einfach. Mal abgesehen von den ungeschützten Kabeln im Toilettenschacht, ist die Elektrik im Explorer gut geschützt.

Die Leuchte im Kleiderschrank ist zwar per 12V versorgt, nicht wie in unserem LMC Breezer damals per Knopfzelle, aber hier kommen wie auch in der Garage herkömmliche Glühbirnen vom Typ 921 zum Einsatz, welche deutlich mehr Energie verbrauchen. Diese werde ich auf LED umrüsten*, welche es ja für kleines Geld zu kaufen gibt.

Wo Licht ist, da ist aber auch Schatten und so fehlt mir aktuell eine handelsübliche KFZ Buchse nach DIN EN ISO 4165 in der Nähe der Sitzgruppe. Hier muss ich noch eine nachrüsten, weil die einzige Buchse befindet sich am Eingangsbereich, wo normalerweise ein Fernseher montiert wird. Auch sucht man eine 230V Steckdose in Bodennähe leider vergebens, was auch sehr schade ist. Ein solcher Platz bietet sich doch für einen Heizlüfter sehr gut an.

Fazit

Wir sind auf den ersten Blick mit dem LMC Explorer Comfort sehr zufrieden. Natürlich müssen wir noch ein paar Tage und Nächte darin verbringen, um diese Aussage festigen zu können, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. Einen Wechsel vom Alkoven zum Vollintegrierten bereuen wir bis jetzt auf jeden Fall nicht.

15 Kommentare
  1. Avatar
    Christian sagte:

    Superschönes Gefährt! Herzliche Glückwünsche!
    Wir wünschen Euch allseits gute und sichere Fahrt.
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Avatar
    Patrick Jost sagte:

    Herzliche Glückwünsche :))
    Die ersten Fahrten werden sicher spannend, ich muss mich immer erst etwas an neue Gefährte (auch bei PKW) gewöhnen. Aber der Reiz des Neuen entschädigt dafür natürlich. Mich würde interessieren, wenn ihr ein paar Touren gemacht habt, wie der Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ausfällt.
    bye,
    Patrick

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Danke! Das Fahrgefühl war schon sehr gut. Durch die riesige Scheibe vom Fahrerhaus sieht man alles sehr gut und die Sicht nach oben, wird nicht dich den Alkoven behindert.

    Der erste Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ist sehr positiv. Beim Vollintegrierten lassen sich durch des breitere Fahrerhaus die Sitze sehr einfach drehen.

    Der Tisch ist etwas größer und man kann dank des Sitzes am Eingang und der gegenüberliegenden Bank, an alles vier Ecken gut sitzen.

    Alles bis jetzt alles sehr gut. Beste Grüße Marc

  4. Avatar
    Michael Merklinghaus sagte:

    Moinsen Marc,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen WoMo und viele schöne Abenteuer
    Ich bin gespannt auf die erfumit dem Sonnensegel (Montage, Befestigung, etc.) weil das auch auf meinem Wunschzettel steht.

    Gruß Michael

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Michael, wegen der Schiene muss ich noch Erfahrungen sammeln und wenn, dann steht die Montage für den Sommer an.

    Muss halt nur sehr gut überlegt werden, weil dran ist dran. Meine Schwiegereltern hatten eine und haben nach einem Sommer, nun doch eine Markise nachgerüstet.

    Viele Grüße Marc

  6. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Moin,

    was hatten Deine Schwiegereltern fürn „Problem“ mit dem Segel? Fummellig?
    Gruß Michael

  7. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Michael, die Montage in die Kederleiste geht einfach. Das „Problem“ war eher die Befestigungen der anderen Seite. Boden zu hart für die Zeltstangen, Kein Baum oder ähnliches zur Befestigung vorhanden. Zuwenig Platz zwischen ihrem und einem anderen Fahrzeug, um das Segel sicher aufzustellen. Solche Themen hatten die.

  8. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Ach so, das Ding MUSS immer voll ausgerollt werden!
    Hast Du mal n Link, was es so gibt?
    Gruß Michael

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Wenn du ein Segel mit kederleiste haben willst, ist das natürlich starrer und müsste gerollt werden. Mit Haken kann man in einem Sack packen. Google mal und dann auf Bildersuche. Da kannst du dir einen guten Eindruck machen. Grüße Marc

  10. Avatar
    Markus A. sagte:

    Servus Marc,

    du hast hier einen sehr interessanten Blog. Wir stehen noch ganz am Anfang und da hätte ich direkt mal eine Frage,
    wir sind 2+1 und sind gerade etwas hin und her gerissen ob Kastenwagen(habe den Weinsberg 600MQH im Blick oder einen Alkoven(Heinsberg Carahome 550). Da Ihr ja mittlerweile fast alle Aufbau Arten durch probiert habt, dachte ich du kannst eine kleine Empfehlung geben.

    Vielen Dank schon mal…
    Gruß Markus

  11. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hallo Marc,
    wegen der Zulassungsanforderungen mit echten realen Fahrt-Verbrauchswerten ab 1. September 2019 (WLTP/RDE) dürfte es ganz spannend werden. Mein FIAT Eura Mobil 650 VB Baujahr 2018 mit Euro 6b und 180 PS hat sich als Alkoven auf der Autobahn bei 140 km/h gern deutlich mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer gegönnt. Im Jahresdurchschnitt kam ich aber zum Glück auf unter 13 Liter. Ob Alkoven überhaupt noch unter 6d-temp zugelassen werden können, mal abwarten. Zumindest wohl nicht mehr für diese Geschwindigkeiten.

    Nun meine Frage an Dich. Du hattest ja am vorherigen Wohnmobil im Sauerland auch Schneeketten gebraucht. Jetzt habe ich mich ein wenig nach vollintegrierte Wohnmobile umgeschaut. Und schon mal von Knaus für den Van I 550 MD eine Absage für die Verwendung von Schneeketten bekommen. Wie sieht es denn mit dem von Dir jetzt gefahrenen LMC aus. Hast Du für Schneeketten eine Freigabe und es schon ausprobiert?

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Bodo,

    Ich wüsste nicht warum es eine Absage für Schneeketten geben sollte. Die Schneeketten haben auf jeden Fall super gepasst und ohne die werden wir den Berg nicht hoch gekommen. Viele Grüße Marc

  13. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hast Du es mit dem LMC Explorer Comfort I 675 G schon mit Schneeketten ausprobiert? Bei vielen Integrierten gibt es keine Zulassung für Schneeketten. Es sind kleinere Radhäuser verbaut. Und gerade beim Lenkeinschlag gibt es Probleme mit dem Aufbau. Ich bekomme aktuell nur Absagen bzgl. Schneeketten-Freigabe bei den Intergrierten. Teilintergrierte und Alkoven verwenden ja das Original-Fahrerhaus. Da geht es. Habe ich beim Eura ja auch genutzt. Würde mich also interessieren ob Dein LMC eine Freigabe hat. Vielen Dank.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Keine Ahnung ob er eine offizielle Freigabe hat. Die Ketten passen und sind für das Gewicht zugelassen. Genug Platz beim einschlagen der Reifen ist auch vorhanden. Die Kette schleift also nicht und beschädigt somit nichts. Grüße Marc

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Um in die Einzelbetten zu gelangen, kann man ein Fach ausziehen, welches dann als Treppe dient und diese sind wiederum auch als Fächer verwendbar. Mit einem Einsatz, wird aus den Einzelbetten ein großes Bett. Unter dem linken Bett findet man einen großen Schrank und gegenüber einen zum ausziehen mit mehreren Einlegeböden. Über den hinteren Betten sind rundherum auch noch Fächer vorhanden, so das hier definitiv keine Platzprobleme entstehen werden. Auf Lattenrosten der Einzelbetten befinden sich 13cm dicke Kaaltschaummatratzen und im Hubbett liegt eine 11 cm dicke Matratze ebenfalls auf einem Lattenrost. Der Abstand von der Matratze zur Decke, beträgt dort angenehme 78 cm und es sind 2 LED Spots vorhanden. Um das Hubbett zu verwenden, klappt man einfach die Sitze um und zieht es herunter. Ein Motor gibt es optional, ist meiner Meinung nach aber unnötig. Auf dem Hubbett kann die Bettwäsche bis zu einer gewissen Höhe auch einfach liegen bleiben und es lässt sich oben dennoch einrasten. [/av_textblock]

Die Sitzgruppe

Von Werk aus hat der Explorer Sitzbank mit zwei Dreipunktgurten und Kopfstützen. Neben der Eingangstür gibt es einen weiteren Sitz mit einer angenehmen Tiefe, so das man diesen auch vollwertig nutzen kann. Gegen einen Aufpreis von 590,00 Euro, lässt sich dieser zu einem fünften Sitzplatz erweitern.

Insgesamt bietet die Sitzbank auch für Erwachsene genügend Platz. Die beiden Pilotensitze lassen sich dank des breiteren Fahrerhauses sehr einfach umdrehen und verschieben und sind insgesamt sehr bequem. Den Tisch kann man ebenfalls sehr einfach in die gewünschten Position schieben.

Die Küche

Die Winkelküche bietet zwar auf den ersten Blick weniger Arbeitsfläche als in unserem Explorer, aber dafür haben wir jetzt einen Kühlschrank in Stehhöhe mit 142 Litern. Zum schnippeln saßen wir eh fast immer in der Sitzgruppe und nutzten die Fläche hauptsächlich als Ablage beim spülen. Der elektrisch zündende Herd mit 3 großen Kochstellen ist sehr gut verarbeitet und bietet auch ausreichend Platz für den Omnia Backofen plus Wasserkocher usw. In der rechten Ecke der Küche sind zwei 230 Volt Steckdosen installiert.

In die Fächer oberhalb der Küche und in den Schubladen mit Softeinzug, kommt alles unter was wir zum Kochen für 4 Personen brauchen. Das Fach im Doppelboden dient als Lagerraum für Getränke.

Das Bad

Im Kombibad vom Explorer haben wir jetzt etwas mehr Platz, als in dem vom Breezer, welches uns schon vollkommen ausgereicht hat. Aber die paar Zentimeter mehr Platz, machen sich natürlich dennoch z.B. auf der Toilette positiv bemerkbar. Wenn man duschen möchte, schiebt man das Waschbecken mit der ganzen Wand einfach nach links über die Toilette und erzielt somit eine angenehm große Dusche.

Stauraum hat man in einem großen Hängeschrank und unter dem Waschbecken inkl. mit integriertem Halter für das Toilettenpapier. Hier hat mal einer mitgedacht.

Beleuchtung

Bei vielen Herstellen hat dieses Jahr endlich die indirekte Beleuchtung Einzug gefunden, welche man ansonsten recht aufwendig nachrüsten musste. So auch bei LMC und die einzeln schaltbaren Lichtleisten erzeugen ein wirklich sehr angenehmes Licht.

Auch die kleinen Orientierungslichter am Gang und im Bad, sind sehr praktisch. Insgesamt finde ich die Beleuchtung sehr praktisch und hier gibt es wirklich nichts zu meckern.

Sehr nett finde ich die in den Lichtschienen der LED-Lesespots über Sitzgruppe und bei den Einzelbetten versetzbaren USB-Steckdosen von Dometic. Diese liefern mit 5V und 2A genug Spannung, um die meisten mobilen Geräte aufladen zu können.

Gas, Wasser, Strom

Der Gaskasten ist jetzt separat und gut zugänglich an der Seite untergebracht und nicht mehr in der Heckgarage. Das macht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen einfacher, was den anstehenden Einbau der Alugas Tankflaschen angeht und es ist keine vorgeschriebene Dose für die Außenbetankung notwendig.

Auch ist hier keine Druckwasserpumpe, sondern eine Tauchpumpe verbaut. Der Wasserdruck ist identisch, aber sie ist um ein vielfaches leiser und nicht unzugänglich verbaut, wo die Gefahr besteht, das man wie wir einen Frst

Den leidigen Bowdenzug vom Abwassertank hat LMC nun auch verworfen. Hier gab es laut Aussage meines Händlers, wie bei uns auch sehr viele Reklamationen. Mit einem 4 Kant Schlüssel und einer einfachen Drehung um 90° öffnet oder schließt sich der Abwassertank nun sehr einfach. Mal abgesehen von den ungeschützten Kabeln im Toilettenschacht, ist die Elektrik im Explorer gut geschützt.

Die Leuchte im Kleiderschrank ist zwar per 12V versorgt, nicht wie in unserem LMC Breezer damals per Knopfzelle, aber hier kommen wie auch in der Garage herkömmliche Glühbirnen vom Typ 921 zum Einsatz, welche deutlich mehr Energie verbrauchen. Diese werde ich auf LED umrüsten*, welche es ja für kleines Geld zu kaufen gibt.

Wo Licht ist, da ist aber auch Schatten und so fehlt mir aktuell eine handelsübliche KFZ Buchse nach DIN EN ISO 4165 in der Nähe der Sitzgruppe. Hier muss ich noch eine nachrüsten, weil die einzige Buchse befindet sich am Eingangsbereich, wo normalerweise ein Fernseher montiert wird. Auch sucht man eine 230V Steckdose in Bodennähe leider vergebens, was auch sehr schade ist. Ein solcher Platz bietet sich doch für einen Heizlüfter sehr gut an.

Fazit

Wir sind auf den ersten Blick mit dem LMC Explorer Comfort sehr zufrieden. Natürlich müssen wir noch ein paar Tage und Nächte darin verbringen, um diese Aussage festigen zu können, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. Einen Wechsel vom Alkoven zum Vollintegrierten bereuen wir bis jetzt auf jeden Fall nicht.

15 Kommentare
  1. Avatar
    Christian sagte:

    Superschönes Gefährt! Herzliche Glückwünsche!
    Wir wünschen Euch allseits gute und sichere Fahrt.
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Avatar
    Patrick Jost sagte:

    Herzliche Glückwünsche :))
    Die ersten Fahrten werden sicher spannend, ich muss mich immer erst etwas an neue Gefährte (auch bei PKW) gewöhnen. Aber der Reiz des Neuen entschädigt dafür natürlich. Mich würde interessieren, wenn ihr ein paar Touren gemacht habt, wie der Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ausfällt.
    bye,
    Patrick

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Danke! Das Fahrgefühl war schon sehr gut. Durch die riesige Scheibe vom Fahrerhaus sieht man alles sehr gut und die Sicht nach oben, wird nicht dich den Alkoven behindert.

    Der erste Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ist sehr positiv. Beim Vollintegrierten lassen sich durch des breitere Fahrerhaus die Sitze sehr einfach drehen.

    Der Tisch ist etwas größer und man kann dank des Sitzes am Eingang und der gegenüberliegenden Bank, an alles vier Ecken gut sitzen.

    Alles bis jetzt alles sehr gut. Beste Grüße Marc

  4. Avatar
    Michael Merklinghaus sagte:

    Moinsen Marc,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen WoMo und viele schöne Abenteuer
    Ich bin gespannt auf die erfumit dem Sonnensegel (Montage, Befestigung, etc.) weil das auch auf meinem Wunschzettel steht.

    Gruß Michael

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Michael, wegen der Schiene muss ich noch Erfahrungen sammeln und wenn, dann steht die Montage für den Sommer an.

    Muss halt nur sehr gut überlegt werden, weil dran ist dran. Meine Schwiegereltern hatten eine und haben nach einem Sommer, nun doch eine Markise nachgerüstet.

    Viele Grüße Marc

  6. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Moin,

    was hatten Deine Schwiegereltern fürn „Problem“ mit dem Segel? Fummellig?
    Gruß Michael

  7. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Michael, die Montage in die Kederleiste geht einfach. Das „Problem“ war eher die Befestigungen der anderen Seite. Boden zu hart für die Zeltstangen, Kein Baum oder ähnliches zur Befestigung vorhanden. Zuwenig Platz zwischen ihrem und einem anderen Fahrzeug, um das Segel sicher aufzustellen. Solche Themen hatten die.

  8. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Ach so, das Ding MUSS immer voll ausgerollt werden!
    Hast Du mal n Link, was es so gibt?
    Gruß Michael

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Wenn du ein Segel mit kederleiste haben willst, ist das natürlich starrer und müsste gerollt werden. Mit Haken kann man in einem Sack packen. Google mal und dann auf Bildersuche. Da kannst du dir einen guten Eindruck machen. Grüße Marc

  10. Avatar
    Markus A. sagte:

    Servus Marc,

    du hast hier einen sehr interessanten Blog. Wir stehen noch ganz am Anfang und da hätte ich direkt mal eine Frage,
    wir sind 2+1 und sind gerade etwas hin und her gerissen ob Kastenwagen(habe den Weinsberg 600MQH im Blick oder einen Alkoven(Heinsberg Carahome 550). Da Ihr ja mittlerweile fast alle Aufbau Arten durch probiert habt, dachte ich du kannst eine kleine Empfehlung geben.

    Vielen Dank schon mal…
    Gruß Markus

  11. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hallo Marc,
    wegen der Zulassungsanforderungen mit echten realen Fahrt-Verbrauchswerten ab 1. September 2019 (WLTP/RDE) dürfte es ganz spannend werden. Mein FIAT Eura Mobil 650 VB Baujahr 2018 mit Euro 6b und 180 PS hat sich als Alkoven auf der Autobahn bei 140 km/h gern deutlich mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer gegönnt. Im Jahresdurchschnitt kam ich aber zum Glück auf unter 13 Liter. Ob Alkoven überhaupt noch unter 6d-temp zugelassen werden können, mal abwarten. Zumindest wohl nicht mehr für diese Geschwindigkeiten.

    Nun meine Frage an Dich. Du hattest ja am vorherigen Wohnmobil im Sauerland auch Schneeketten gebraucht. Jetzt habe ich mich ein wenig nach vollintegrierte Wohnmobile umgeschaut. Und schon mal von Knaus für den Van I 550 MD eine Absage für die Verwendung von Schneeketten bekommen. Wie sieht es denn mit dem von Dir jetzt gefahrenen LMC aus. Hast Du für Schneeketten eine Freigabe und es schon ausprobiert?

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Bodo,

    Ich wüsste nicht warum es eine Absage für Schneeketten geben sollte. Die Schneeketten haben auf jeden Fall super gepasst und ohne die werden wir den Berg nicht hoch gekommen. Viele Grüße Marc

  13. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hast Du es mit dem LMC Explorer Comfort I 675 G schon mit Schneeketten ausprobiert? Bei vielen Integrierten gibt es keine Zulassung für Schneeketten. Es sind kleinere Radhäuser verbaut. Und gerade beim Lenkeinschlag gibt es Probleme mit dem Aufbau. Ich bekomme aktuell nur Absagen bzgl. Schneeketten-Freigabe bei den Intergrierten. Teilintergrierte und Alkoven verwenden ja das Original-Fahrerhaus. Da geht es. Habe ich beim Eura ja auch genutzt. Würde mich also interessieren ob Dein LMC eine Freigabe hat. Vielen Dank.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Keine Ahnung ob er eine offizielle Freigabe hat. Die Ketten passen und sind für das Gewicht zugelassen. Genug Platz beim einschlagen der Reifen ist auch vorhanden. Die Kette schleift also nicht und beschädigt somit nichts. Grüße Marc

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Der Boden kommt dank einem technischem Doppelboden samt zwei Bodenstaufächern ohne jegliche Podeste aus. In dem Doppelboden sind auch die Heizungsrohre verlegt und man erhält dadurch eine angenehme Fußbodenerwärmung. Frisch und Abwassertank sind isoliert und befinden sich im beheizten Bereich des Fahrzeugs. Weil der Abwassertank aber zum Teil Unterflur hängt, verfügt er über eine zusätzliche Heizung. Hier kann also bei Temperaturen weit unter 0° Grand nichts mehr einfrieren. [/av_textblock]

Schlafen und Stauraum

Um in die Einzelbetten zu gelangen, kann man ein Fach ausziehen, welches dann als Treppe dient und diese sind wiederum auch als Fächer verwendbar. Mit einem Einsatz, wird aus den Einzelbetten ein großes Bett. Unter dem linken Bett findet man einen großen Schrank und gegenüber einen zum ausziehen mit mehreren Einlegeböden. Über den hinteren Betten sind rundherum auch noch Fächer vorhanden, so das hier definitiv keine Platzprobleme entstehen werden.

Auf Lattenrosten der Einzelbetten befinden sich 13cm dicke Kaaltschaummatratzen und im Hubbett liegt eine 11 cm dicke Matratze ebenfalls auf einem Lattenrost. Der Abstand von der Matratze zur Decke, beträgt dort angenehme 78 cm und es sind 2 LED Spots vorhanden.

Um das Hubbett zu verwenden, klappt man einfach die Sitze um und zieht es herunter. Ein Motor gibt es optional, ist meiner Meinung nach aber unnötig. Auf dem Hubbett kann die Bettwäsche bis zu einer gewissen Höhe auch einfach liegen bleiben und es lässt sich oben dennoch einrasten.

Die Sitzgruppe


Von Werk aus hat der Explorer Sitzbank mit zwei Dreipunktgurten und Kopfstützen. Neben der Eingangstür gibt es einen weiteren Sitz mit einer angenehmen Tiefe, so das man diesen auch vollwertig nutzen kann. Gegen einen Aufpreis von 590,00 Euro, lässt sich dieser zu einem fünften Sitzplatz erweitern.

Insgesamt bietet die Sitzbank auch für Erwachsene genügend Platz. Die beiden Pilotensitze lassen sich dank des breiteren Fahrerhauses sehr einfach umdrehen und verschieben und sind insgesamt sehr bequem. Den Tisch kann man ebenfalls sehr einfach in die gewünschten Position schieben.

Die Küche

Die Winkelküche bietet zwar auf den ersten Blick weniger Arbeitsfläche als in unserem Explorer, aber dafür haben wir jetzt einen Kühlschrank in Stehhöhe mit 142 Litern. Zum schnippeln saßen wir eh fast immer in der Sitzgruppe und nutzten die Fläche hauptsächlich als Ablage beim spülen. Der elektrisch zündende Herd mit 3 großen Kochstellen ist sehr gut verarbeitet und bietet auch ausreichend Platz für den Omnia Backofen plus Wasserkocher usw. In der rechten Ecke der Küche sind zwei 230 Volt Steckdosen installiert.

In die Fächer oberhalb der Küche und in den Schubladen mit Softeinzug, kommt alles unter was wir zum Kochen für 4 Personen brauchen. Das Fach im Doppelboden dient als Lagerraum für Getränke.

Das Bad

Im Kombibad vom Explorer haben wir jetzt etwas mehr Platz, als in dem vom Breezer, welches uns schon vollkommen ausgereicht hat. Aber die paar Zentimeter mehr Platz, machen sich natürlich dennoch z.B. auf der Toilette positiv bemerkbar. Wenn man duschen möchte, schiebt man das Waschbecken mit der ganzen Wand einfach nach links über die Toilette und erzielt somit eine angenehm große Dusche.

Stauraum hat man in einem großen Hängeschrank und unter dem Waschbecken inkl. mit integriertem Halter für das Toilettenpapier. Hier hat mal einer mitgedacht.

Beleuchtung

Bei vielen Herstellen hat dieses Jahr endlich die indirekte Beleuchtung Einzug gefunden, welche man ansonsten recht aufwendig nachrüsten musste. So auch bei LMC und die einzeln schaltbaren Lichtleisten erzeugen ein wirklich sehr angenehmes Licht.

Auch die kleinen Orientierungslichter am Gang und im Bad, sind sehr praktisch. Insgesamt finde ich die Beleuchtung sehr praktisch und hier gibt es wirklich nichts zu meckern.

Sehr nett finde ich die in den Lichtschienen der LED-Lesespots über Sitzgruppe und bei den Einzelbetten versetzbaren USB-Steckdosen von Dometic. Diese liefern mit 5V und 2A genug Spannung, um die meisten mobilen Geräte aufladen zu können.

Gas, Wasser, Strom

Der Gaskasten ist jetzt separat und gut zugänglich an der Seite untergebracht und nicht mehr in der Heckgarage. Das macht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen einfacher, was den anstehenden Einbau der Alugas Tankflaschen angeht und es ist keine vorgeschriebene Dose für die Außenbetankung notwendig.

Auch ist hier keine Druckwasserpumpe, sondern eine Tauchpumpe verbaut. Der Wasserdruck ist identisch, aber sie ist um ein vielfaches leiser und nicht unzugänglich verbaut, wo die Gefahr besteht, das man wie wir einen Frst

Den leidigen Bowdenzug vom Abwassertank hat LMC nun auch verworfen. Hier gab es laut Aussage meines Händlers, wie bei uns auch sehr viele Reklamationen. Mit einem 4 Kant Schlüssel und einer einfachen Drehung um 90° öffnet oder schließt sich der Abwassertank nun sehr einfach. Mal abgesehen von den ungeschützten Kabeln im Toilettenschacht, ist die Elektrik im Explorer gut geschützt.

Die Leuchte im Kleiderschrank ist zwar per 12V versorgt, nicht wie in unserem LMC Breezer damals per Knopfzelle, aber hier kommen wie auch in der Garage herkömmliche Glühbirnen vom Typ 921 zum Einsatz, welche deutlich mehr Energie verbrauchen. Diese werde ich auf LED umrüsten*, welche es ja für kleines Geld zu kaufen gibt.

Wo Licht ist, da ist aber auch Schatten und so fehlt mir aktuell eine handelsübliche KFZ Buchse nach DIN EN ISO 4165 in der Nähe der Sitzgruppe. Hier muss ich noch eine nachrüsten, weil die einzige Buchse befindet sich am Eingangsbereich, wo normalerweise ein Fernseher montiert wird. Auch sucht man eine 230V Steckdose in Bodennähe leider vergebens, was auch sehr schade ist. Ein solcher Platz bietet sich doch für einen Heizlüfter sehr gut an.

Fazit

Wir sind auf den ersten Blick mit dem LMC Explorer Comfort sehr zufrieden. Natürlich müssen wir noch ein paar Tage und Nächte darin verbringen, um diese Aussage festigen zu können, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. Einen Wechsel vom Alkoven zum Vollintegrierten bereuen wir bis jetzt auf jeden Fall nicht.

15 Kommentare
  1. Avatar
    Christian sagte:

    Superschönes Gefährt! Herzliche Glückwünsche!
    Wir wünschen Euch allseits gute und sichere Fahrt.
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Avatar
    Patrick Jost sagte:

    Herzliche Glückwünsche :))
    Die ersten Fahrten werden sicher spannend, ich muss mich immer erst etwas an neue Gefährte (auch bei PKW) gewöhnen. Aber der Reiz des Neuen entschädigt dafür natürlich. Mich würde interessieren, wenn ihr ein paar Touren gemacht habt, wie der Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ausfällt.
    bye,
    Patrick

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Danke! Das Fahrgefühl war schon sehr gut. Durch die riesige Scheibe vom Fahrerhaus sieht man alles sehr gut und die Sicht nach oben, wird nicht dich den Alkoven behindert.

    Der erste Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ist sehr positiv. Beim Vollintegrierten lassen sich durch des breitere Fahrerhaus die Sitze sehr einfach drehen.

    Der Tisch ist etwas größer und man kann dank des Sitzes am Eingang und der gegenüberliegenden Bank, an alles vier Ecken gut sitzen.

    Alles bis jetzt alles sehr gut. Beste Grüße Marc

  4. Avatar
    Michael Merklinghaus sagte:

    Moinsen Marc,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen WoMo und viele schöne Abenteuer
    Ich bin gespannt auf die erfumit dem Sonnensegel (Montage, Befestigung, etc.) weil das auch auf meinem Wunschzettel steht.

    Gruß Michael

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Michael, wegen der Schiene muss ich noch Erfahrungen sammeln und wenn, dann steht die Montage für den Sommer an.

    Muss halt nur sehr gut überlegt werden, weil dran ist dran. Meine Schwiegereltern hatten eine und haben nach einem Sommer, nun doch eine Markise nachgerüstet.

    Viele Grüße Marc

  6. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Moin,

    was hatten Deine Schwiegereltern fürn „Problem“ mit dem Segel? Fummellig?
    Gruß Michael

  7. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Michael, die Montage in die Kederleiste geht einfach. Das „Problem“ war eher die Befestigungen der anderen Seite. Boden zu hart für die Zeltstangen, Kein Baum oder ähnliches zur Befestigung vorhanden. Zuwenig Platz zwischen ihrem und einem anderen Fahrzeug, um das Segel sicher aufzustellen. Solche Themen hatten die.

  8. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Ach so, das Ding MUSS immer voll ausgerollt werden!
    Hast Du mal n Link, was es so gibt?
    Gruß Michael

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Wenn du ein Segel mit kederleiste haben willst, ist das natürlich starrer und müsste gerollt werden. Mit Haken kann man in einem Sack packen. Google mal und dann auf Bildersuche. Da kannst du dir einen guten Eindruck machen. Grüße Marc

  10. Avatar
    Markus A. sagte:

    Servus Marc,

    du hast hier einen sehr interessanten Blog. Wir stehen noch ganz am Anfang und da hätte ich direkt mal eine Frage,
    wir sind 2+1 und sind gerade etwas hin und her gerissen ob Kastenwagen(habe den Weinsberg 600MQH im Blick oder einen Alkoven(Heinsberg Carahome 550). Da Ihr ja mittlerweile fast alle Aufbau Arten durch probiert habt, dachte ich du kannst eine kleine Empfehlung geben.

    Vielen Dank schon mal…
    Gruß Markus

  11. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hallo Marc,
    wegen der Zulassungsanforderungen mit echten realen Fahrt-Verbrauchswerten ab 1. September 2019 (WLTP/RDE) dürfte es ganz spannend werden. Mein FIAT Eura Mobil 650 VB Baujahr 2018 mit Euro 6b und 180 PS hat sich als Alkoven auf der Autobahn bei 140 km/h gern deutlich mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer gegönnt. Im Jahresdurchschnitt kam ich aber zum Glück auf unter 13 Liter. Ob Alkoven überhaupt noch unter 6d-temp zugelassen werden können, mal abwarten. Zumindest wohl nicht mehr für diese Geschwindigkeiten.

    Nun meine Frage an Dich. Du hattest ja am vorherigen Wohnmobil im Sauerland auch Schneeketten gebraucht. Jetzt habe ich mich ein wenig nach vollintegrierte Wohnmobile umgeschaut. Und schon mal von Knaus für den Van I 550 MD eine Absage für die Verwendung von Schneeketten bekommen. Wie sieht es denn mit dem von Dir jetzt gefahrenen LMC aus. Hast Du für Schneeketten eine Freigabe und es schon ausprobiert?

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Bodo,

    Ich wüsste nicht warum es eine Absage für Schneeketten geben sollte. Die Schneeketten haben auf jeden Fall super gepasst und ohne die werden wir den Berg nicht hoch gekommen. Viele Grüße Marc

  13. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hast Du es mit dem LMC Explorer Comfort I 675 G schon mit Schneeketten ausprobiert? Bei vielen Integrierten gibt es keine Zulassung für Schneeketten. Es sind kleinere Radhäuser verbaut. Und gerade beim Lenkeinschlag gibt es Probleme mit dem Aufbau. Ich bekomme aktuell nur Absagen bzgl. Schneeketten-Freigabe bei den Intergrierten. Teilintergrierte und Alkoven verwenden ja das Original-Fahrerhaus. Da geht es. Habe ich beim Eura ja auch genutzt. Würde mich also interessieren ob Dein LMC eine Freigabe hat. Vielen Dank.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Keine Ahnung ob er eine offizielle Freigabe hat. Die Ketten passen und sind für das Gewicht zugelassen. Genug Platz beim einschlagen der Reifen ist auch vorhanden. Die Kette schleift also nicht und beschädigt somit nichts. Grüße Marc

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

In den letzten Jahren haben sich meiner Meinung nach, die Vollintegrierten Wohnmobile optisch verjüngt und sehen nicht mehr so Altbacken aus, aber am Ende bleibt das natürlich eine Geschmacksache. Der Explorer gefällt mir auf jeden Fall optisch deutlich besser, als unsere LMC Breezer mit seiner Alkoven-Knubbelnase. Das ganze wirkt schön aus einem Guss und neben dem Kühlergrill aus Aluminium, macht auch das LED Tagfahrlicht und das Abblend- und Fernlicht auf LED-Technik optisch einiges her. Apropos LED, wie konnte ich vorher auf der Straße mit den „alten“ Funzeln eigentlich etwas erkennen? Mit LED unterwegs zu sein, ist mal ein ganz anderes Fahrgefühl welches man nicht mehr missen möchte. [/av_textblock]

Die Rahmenfenster gefallen mir auch sehr gut und ebenso die eingelassenen Griffe bei den ganzen Außenklappen. In der Heckgarage hat man sehr viel Platz und das Heckgaragen-Paket, würde ich alleine schon wegen der zusätzlichen Heckgaragentür auf der Fahrerseite bestellen. Warum hier aber dann keine Deckenlampe montiert wurde, ist mir ein Rätsel. Das kann man aber recht einfach auch mit LED Push Lights* nachrüsten.

Der Innenausbau

Das Mobiliar im LMC Explorer Comfort I 675 G ist trotz konsequentem Leichtbau stabil konstruiert und wie immer routiniert verarbeitet. Alle Klappen der Oberschränke schließen exakt und hier haben wir bei anderen Herstellern schon etwas was ganz anderes erlebt.

Der Boden kommt dank einem technischem Doppelboden samt zwei Bodenstaufächern ohne jegliche Podeste aus. In dem Doppelboden sind auch die Heizungsrohre verlegt und man erhält dadurch eine angenehme Fußbodenerwärmung. Frisch und Abwassertank sind isoliert und befinden sich im beheizten Bereich des Fahrzeugs. Weil der Abwassertank aber zum Teil Unterflur hängt, verfügt er über eine zusätzliche Heizung. Hier kann also bei Temperaturen weit unter 0° Grand nichts mehr einfrieren.

Schlafen und Stauraum

Um in die Einzelbetten zu gelangen, kann man ein Fach ausziehen, welches dann als Treppe dient und diese sind wiederum auch als Fächer verwendbar. Mit einem Einsatz, wird aus den Einzelbetten ein großes Bett. Unter dem linken Bett findet man einen großen Schrank und gegenüber einen zum ausziehen mit mehreren Einlegeböden. Über den hinteren Betten sind rundherum auch noch Fächer vorhanden, so das hier definitiv keine Platzprobleme entstehen werden.

Auf Lattenrosten der Einzelbetten befinden sich 13cm dicke Kaaltschaummatratzen und im Hubbett liegt eine 11 cm dicke Matratze ebenfalls auf einem Lattenrost. Der Abstand von der Matratze zur Decke, beträgt dort angenehme 78 cm und es sind 2 LED Spots vorhanden.

Um das Hubbett zu verwenden, klappt man einfach die Sitze um und zieht es herunter. Ein Motor gibt es optional, ist meiner Meinung nach aber unnötig. Auf dem Hubbett kann die Bettwäsche bis zu einer gewissen Höhe auch einfach liegen bleiben und es lässt sich oben dennoch einrasten.

Die Sitzgruppe

Von Werk aus hat der Explorer Sitzbank mit zwei Dreipunktgurten und Kopfstützen. Neben der Eingangstür gibt es einen weiteren Sitz mit einer angenehmen Tiefe, so das man diesen auch vollwertig nutzen kann. Gegen einen Aufpreis von 590,00 Euro, lässt sich dieser zu einem fünften Sitzplatz erweitern.

Insgesamt bietet die Sitzbank auch für Erwachsene genügend Platz. Die beiden Pilotensitze lassen sich dank des breiteren Fahrerhauses sehr einfach umdrehen und verschieben und sind insgesamt sehr bequem. Den Tisch kann man ebenfalls sehr einfach in die gewünschten Position schieben.

Die Küche

Die Winkelküche bietet zwar auf den ersten Blick weniger Arbeitsfläche als in unserem Explorer, aber dafür haben wir jetzt einen Kühlschrank in Stehhöhe mit 142 Litern. Zum schnippeln saßen wir eh fast immer in der Sitzgruppe und nutzten die Fläche hauptsächlich als Ablage beim spülen. Der elektrisch zündende Herd mit 3 großen Kochstellen ist sehr gut verarbeitet und bietet auch ausreichend Platz für den Omnia Backofen plus Wasserkocher usw. In der rechten Ecke der Küche sind zwei 230 Volt Steckdosen installiert.

In die Fächer oberhalb der Küche und in den Schubladen mit Softeinzug, kommt alles unter was wir zum Kochen für 4 Personen brauchen. Das Fach im Doppelboden dient als Lagerraum für Getränke.

Das Bad

Im Kombibad vom Explorer haben wir jetzt etwas mehr Platz, als in dem vom Breezer, welches uns schon vollkommen ausgereicht hat. Aber die paar Zentimeter mehr Platz, machen sich natürlich dennoch z.B. auf der Toilette positiv bemerkbar. Wenn man duschen möchte, schiebt man das Waschbecken mit der ganzen Wand einfach nach links über die Toilette und erzielt somit eine angenehm große Dusche.

Stauraum hat man in einem großen Hängeschrank und unter dem Waschbecken inkl. mit integriertem Halter für das Toilettenpapier. Hier hat mal einer mitgedacht.

Beleuchtung

Bei vielen Herstellen hat dieses Jahr endlich die indirekte Beleuchtung Einzug gefunden, welche man ansonsten recht aufwendig nachrüsten musste. So auch bei LMC und die einzeln schaltbaren Lichtleisten erzeugen ein wirklich sehr angenehmes Licht.

Auch die kleinen Orientierungslichter am Gang und im Bad, sind sehr praktisch. Insgesamt finde ich die Beleuchtung sehr praktisch und hier gibt es wirklich nichts zu meckern.

Sehr nett finde ich die in den Lichtschienen der LED-Lesespots über Sitzgruppe und bei den Einzelbetten versetzbaren USB-Steckdosen von Dometic. Diese liefern mit 5V und 2A genug Spannung, um die meisten mobilen Geräte aufladen zu können.

Gas, Wasser, Strom

Der Gaskasten ist jetzt separat und gut zugänglich an der Seite untergebracht und nicht mehr in der Heckgarage. Das macht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen einfacher, was den anstehenden Einbau der Alugas Tankflaschen angeht und es ist keine vorgeschriebene Dose für die Außenbetankung notwendig.

Auch ist hier keine Druckwasserpumpe, sondern eine Tauchpumpe verbaut. Der Wasserdruck ist identisch, aber sie ist um ein vielfaches leiser und nicht unzugänglich verbaut, wo die Gefahr besteht, das man wie wir einen Frst

Den leidigen Bowdenzug vom Abwassertank hat LMC nun auch verworfen. Hier gab es laut Aussage meines Händlers, wie bei uns auch sehr viele Reklamationen. Mit einem 4 Kant Schlüssel und einer einfachen Drehung um 90° öffnet oder schließt sich der Abwassertank nun sehr einfach. Mal abgesehen von den ungeschützten Kabeln im Toilettenschacht, ist die Elektrik im Explorer gut geschützt.

Die Leuchte im Kleiderschrank ist zwar per 12V versorgt, nicht wie in unserem LMC Breezer damals per Knopfzelle, aber hier kommen wie auch in der Garage herkömmliche Glühbirnen vom Typ 921 zum Einsatz, welche deutlich mehr Energie verbrauchen. Diese werde ich auf LED umrüsten*, welche es ja für kleines Geld zu kaufen gibt.

Wo Licht ist, da ist aber auch Schatten und so fehlt mir aktuell eine handelsübliche KFZ Buchse nach DIN EN ISO 4165 in der Nähe der Sitzgruppe. Hier muss ich noch eine nachrüsten, weil die einzige Buchse befindet sich am Eingangsbereich, wo normalerweise ein Fernseher montiert wird. Auch sucht man eine 230V Steckdose in Bodennähe leider vergebens, was auch sehr schade ist. Ein solcher Platz bietet sich doch für einen Heizlüfter sehr gut an.

Fazit

Wir sind auf den ersten Blick mit dem LMC Explorer Comfort sehr zufrieden. Natürlich müssen wir noch ein paar Tage und Nächte darin verbringen, um diese Aussage festigen zu können, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. Einen Wechsel vom Alkoven zum Vollintegrierten bereuen wir bis jetzt auf jeden Fall nicht.

15 Kommentare
  1. Avatar
    Christian sagte:

    Superschönes Gefährt! Herzliche Glückwünsche!
    Wir wünschen Euch allseits gute und sichere Fahrt.
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Avatar
    Patrick Jost sagte:

    Herzliche Glückwünsche :))
    Die ersten Fahrten werden sicher spannend, ich muss mich immer erst etwas an neue Gefährte (auch bei PKW) gewöhnen. Aber der Reiz des Neuen entschädigt dafür natürlich. Mich würde interessieren, wenn ihr ein paar Touren gemacht habt, wie der Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ausfällt.
    bye,
    Patrick

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Danke! Das Fahrgefühl war schon sehr gut. Durch die riesige Scheibe vom Fahrerhaus sieht man alles sehr gut und die Sicht nach oben, wird nicht dich den Alkoven behindert.

    Der erste Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ist sehr positiv. Beim Vollintegrierten lassen sich durch des breitere Fahrerhaus die Sitze sehr einfach drehen.

    Der Tisch ist etwas größer und man kann dank des Sitzes am Eingang und der gegenüberliegenden Bank, an alles vier Ecken gut sitzen.

    Alles bis jetzt alles sehr gut. Beste Grüße Marc

  4. Avatar
    Michael Merklinghaus sagte:

    Moinsen Marc,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen WoMo und viele schöne Abenteuer
    Ich bin gespannt auf die erfumit dem Sonnensegel (Montage, Befestigung, etc.) weil das auch auf meinem Wunschzettel steht.

    Gruß Michael

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Michael, wegen der Schiene muss ich noch Erfahrungen sammeln und wenn, dann steht die Montage für den Sommer an.

    Muss halt nur sehr gut überlegt werden, weil dran ist dran. Meine Schwiegereltern hatten eine und haben nach einem Sommer, nun doch eine Markise nachgerüstet.

    Viele Grüße Marc

  6. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Moin,

    was hatten Deine Schwiegereltern fürn „Problem“ mit dem Segel? Fummellig?
    Gruß Michael

  7. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Michael, die Montage in die Kederleiste geht einfach. Das „Problem“ war eher die Befestigungen der anderen Seite. Boden zu hart für die Zeltstangen, Kein Baum oder ähnliches zur Befestigung vorhanden. Zuwenig Platz zwischen ihrem und einem anderen Fahrzeug, um das Segel sicher aufzustellen. Solche Themen hatten die.

  8. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Ach so, das Ding MUSS immer voll ausgerollt werden!
    Hast Du mal n Link, was es so gibt?
    Gruß Michael

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Wenn du ein Segel mit kederleiste haben willst, ist das natürlich starrer und müsste gerollt werden. Mit Haken kann man in einem Sack packen. Google mal und dann auf Bildersuche. Da kannst du dir einen guten Eindruck machen. Grüße Marc

  10. Avatar
    Markus A. sagte:

    Servus Marc,

    du hast hier einen sehr interessanten Blog. Wir stehen noch ganz am Anfang und da hätte ich direkt mal eine Frage,
    wir sind 2+1 und sind gerade etwas hin und her gerissen ob Kastenwagen(habe den Weinsberg 600MQH im Blick oder einen Alkoven(Heinsberg Carahome 550). Da Ihr ja mittlerweile fast alle Aufbau Arten durch probiert habt, dachte ich du kannst eine kleine Empfehlung geben.

    Vielen Dank schon mal…
    Gruß Markus

  11. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hallo Marc,
    wegen der Zulassungsanforderungen mit echten realen Fahrt-Verbrauchswerten ab 1. September 2019 (WLTP/RDE) dürfte es ganz spannend werden. Mein FIAT Eura Mobil 650 VB Baujahr 2018 mit Euro 6b und 180 PS hat sich als Alkoven auf der Autobahn bei 140 km/h gern deutlich mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer gegönnt. Im Jahresdurchschnitt kam ich aber zum Glück auf unter 13 Liter. Ob Alkoven überhaupt noch unter 6d-temp zugelassen werden können, mal abwarten. Zumindest wohl nicht mehr für diese Geschwindigkeiten.

    Nun meine Frage an Dich. Du hattest ja am vorherigen Wohnmobil im Sauerland auch Schneeketten gebraucht. Jetzt habe ich mich ein wenig nach vollintegrierte Wohnmobile umgeschaut. Und schon mal von Knaus für den Van I 550 MD eine Absage für die Verwendung von Schneeketten bekommen. Wie sieht es denn mit dem von Dir jetzt gefahrenen LMC aus. Hast Du für Schneeketten eine Freigabe und es schon ausprobiert?

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Bodo,

    Ich wüsste nicht warum es eine Absage für Schneeketten geben sollte. Die Schneeketten haben auf jeden Fall super gepasst und ohne die werden wir den Berg nicht hoch gekommen. Viele Grüße Marc

  13. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hast Du es mit dem LMC Explorer Comfort I 675 G schon mit Schneeketten ausprobiert? Bei vielen Integrierten gibt es keine Zulassung für Schneeketten. Es sind kleinere Radhäuser verbaut. Und gerade beim Lenkeinschlag gibt es Probleme mit dem Aufbau. Ich bekomme aktuell nur Absagen bzgl. Schneeketten-Freigabe bei den Intergrierten. Teilintergrierte und Alkoven verwenden ja das Original-Fahrerhaus. Da geht es. Habe ich beim Eura ja auch genutzt. Würde mich also interessieren ob Dein LMC eine Freigabe hat. Vielen Dank.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Keine Ahnung ob er eine offizielle Freigabe hat. Die Ketten passen und sind für das Gewicht zugelassen. Genug Platz beim einschlagen der Reifen ist auch vorhanden. Die Kette schleift also nicht und beschädigt somit nichts. Grüße Marc

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

In den letzten Jahren haben sich meiner Meinung nach, die Vollintegrierten Wohnmobile optisch verjüngt und sehen nicht mehr so Altbacken aus, aber am Ende bleibt das natürlich eine Geschmacksache. Der Explorer gefällt mir auf jeden Fall optisch deutlich besser, als unsere LMC Breezer mit seiner Alkoven-Knubbelnase. Das ganze wirkt schön aus einem Guss und neben dem Kühlergrill aus Aluminium, macht auch das LED Tagfahrlicht und das Abblend- und Fernlicht auf LED-Technik optisch einiges her. Apropos LED, wie konnte ich vorher auf der Straße mit den „alten“ Funzeln eigentlich etwas erkennen? Mit LED unterwegs zu sein, ist mal ein ganz anderes Fahrgefühl welches man nicht mehr missen möchte. [/av_textblock]

Die Rahmenfenster gefallen mir auch sehr gut und ebenso die eingelassenen Griffe bei den ganzen Außenklappen. In der Heckgarage hat man sehr viel Platz und das Heckgaragen-Paket, würde ich alleine schon wegen der zusätzlichen Heckgaragentür auf der Fahrerseite bestellen. Warum hier aber dann keine Deckenlampe montiert wurde, ist mir ein Rätsel. Das kann man aber recht einfach auch mit LED Push Lights* nachrüsten.

Der Innenausbau

Das Mobiliar im LMC Explorer Comfort I 675 G ist trotz konsequentem Leichtbau stabil konstruiert und wie immer routiniert verarbeitet. Alle Klappen der Oberschränke schließen exakt und hier haben wir bei anderen Herstellern schon etwas was ganz anderes erlebt.

Der Boden kommt dank einem technischem Doppelboden samt zwei Bodenstaufächern ohne jegliche Podeste aus. In dem Doppelboden sind auch die Heizungsrohre verlegt und man erhält dadurch eine angenehme Fußbodenerwärmung. Frisch und Abwassertank sind isoliert und befinden sich im beheizten Bereich des Fahrzeugs. Weil der Abwassertank aber zum Teil Unterflur hängt, verfügt er über eine zusätzliche Heizung. Hier kann also bei Temperaturen weit unter 0° Grand nichts mehr einfrieren.

Schlafen und Stauraum

Um in die Einzelbetten zu gelangen, kann man ein Fach ausziehen, welches dann als Treppe dient und diese sind wiederum auch als Fächer verwendbar. Mit einem Einsatz, wird aus den Einzelbetten ein großes Bett. Unter dem linken Bett findet man einen großen Schrank und gegenüber einen zum ausziehen mit mehreren Einlegeböden. Über den hinteren Betten sind rundherum auch noch Fächer vorhanden, so das hier definitiv keine Platzprobleme entstehen werden.

Auf Lattenrosten der Einzelbetten befinden sich 13cm dicke Kaaltschaummatratzen und im Hubbett liegt eine 11 cm dicke Matratze ebenfalls auf einem Lattenrost. Der Abstand von der Matratze zur Decke, beträgt dort angenehme 78 cm und es sind 2 LED Spots vorhanden.

Um das Hubbett zu verwenden, klappt man einfach die Sitze um und zieht es herunter. Ein Motor gibt es optional, ist meiner Meinung nach aber unnötig. Auf dem Hubbett kann die Bettwäsche bis zu einer gewissen Höhe auch einfach liegen bleiben und es lässt sich oben dennoch einrasten.

Die Sitzgruppe

Von Werk aus hat der Explorer Sitzbank mit zwei Dreipunktgurten und Kopfstützen. Neben der Eingangstür gibt es einen weiteren Sitz mit einer angenehmen Tiefe, so das man diesen auch vollwertig nutzen kann. Gegen einen Aufpreis von 590,00 Euro, lässt sich dieser zu einem fünften Sitzplatz erweitern.

Insgesamt bietet die Sitzbank auch für Erwachsene genügend Platz. Die beiden Pilotensitze lassen sich dank des breiteren Fahrerhauses sehr einfach umdrehen und verschieben und sind insgesamt sehr bequem. Den Tisch kann man ebenfalls sehr einfach in die gewünschten Position schieben.

Die Küche

Die Winkelküche bietet zwar auf den ersten Blick weniger Arbeitsfläche als in unserem Explorer, aber dafür haben wir jetzt einen Kühlschrank in Stehhöhe mit 142 Litern. Zum schnippeln saßen wir eh fast immer in der Sitzgruppe und nutzten die Fläche hauptsächlich als Ablage beim spülen. Der elektrisch zündende Herd mit 3 großen Kochstellen ist sehr gut verarbeitet und bietet auch ausreichend Platz für den Omnia Backofen plus Wasserkocher usw. In der rechten Ecke der Küche sind zwei 230 Volt Steckdosen installiert.

In die Fächer oberhalb der Küche und in den Schubladen mit Softeinzug, kommt alles unter was wir zum Kochen für 4 Personen brauchen. Das Fach im Doppelboden dient als Lagerraum für Getränke.

Das Bad

Im Kombibad vom Explorer haben wir jetzt etwas mehr Platz, als in dem vom Breezer, welches uns schon vollkommen ausgereicht hat. Aber die paar Zentimeter mehr Platz, machen sich natürlich dennoch z.B. auf der Toilette positiv bemerkbar. Wenn man duschen möchte, schiebt man das Waschbecken mit der ganzen Wand einfach nach links über die Toilette und erzielt somit eine angenehm große Dusche.

Stauraum hat man in einem großen Hängeschrank und unter dem Waschbecken inkl. mit integriertem Halter für das Toilettenpapier. Hier hat mal einer mitgedacht.

Beleuchtung

Bei vielen Herstellen hat dieses Jahr endlich die indirekte Beleuchtung Einzug gefunden, welche man ansonsten recht aufwendig nachrüsten musste. So auch bei LMC und die einzeln schaltbaren Lichtleisten erzeugen ein wirklich sehr angenehmes Licht.

Auch die kleinen Orientierungslichter am Gang und im Bad, sind sehr praktisch. Insgesamt finde ich die Beleuchtung sehr praktisch und hier gibt es wirklich nichts zu meckern.

Sehr nett finde ich die in den Lichtschienen der LED-Lesespots über Sitzgruppe und bei den Einzelbetten versetzbaren USB-Steckdosen von Dometic. Diese liefern mit 5V und 2A genug Spannung, um die meisten mobilen Geräte aufladen zu können.

Gas, Wasser, Strom

Der Gaskasten ist jetzt separat und gut zugänglich an der Seite untergebracht und nicht mehr in der Heckgarage. Das macht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen einfacher, was den anstehenden Einbau der Alugas Tankflaschen angeht und es ist keine vorgeschriebene Dose für die Außenbetankung notwendig.

Auch ist hier keine Druckwasserpumpe, sondern eine Tauchpumpe verbaut. Der Wasserdruck ist identisch, aber sie ist um ein vielfaches leiser und nicht unzugänglich verbaut, wo die Gefahr besteht, das man wie wir einen Frst

Den leidigen Bowdenzug vom Abwassertank hat LMC nun auch verworfen. Hier gab es laut Aussage meines Händlers, wie bei uns auch sehr viele Reklamationen. Mit einem 4 Kant Schlüssel und einer einfachen Drehung um 90° öffnet oder schließt sich der Abwassertank nun sehr einfach. Mal abgesehen von den ungeschützten Kabeln im Toilettenschacht, ist die Elektrik im Explorer gut geschützt.

Die Leuchte im Kleiderschrank ist zwar per 12V versorgt, nicht wie in unserem LMC Breezer damals per Knopfzelle, aber hier kommen wie auch in der Garage herkömmliche Glühbirnen vom Typ 921 zum Einsatz, welche deutlich mehr Energie verbrauchen. Diese werde ich auf LED umrüsten*, welche es ja für kleines Geld zu kaufen gibt.

Wo Licht ist, da ist aber auch Schatten und so fehlt mir aktuell eine handelsübliche KFZ Buchse nach DIN EN ISO 4165 in der Nähe der Sitzgruppe. Hier muss ich noch eine nachrüsten, weil die einzige Buchse befindet sich am Eingangsbereich, wo normalerweise ein Fernseher montiert wird. Auch sucht man eine 230V Steckdose in Bodennähe leider vergebens, was auch sehr schade ist. Ein solcher Platz bietet sich doch für einen Heizlüfter sehr gut an.

Fazit

Wir sind auf den ersten Blick mit dem LMC Explorer Comfort sehr zufrieden. Natürlich müssen wir noch ein paar Tage und Nächte darin verbringen, um diese Aussage festigen zu können, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. Einen Wechsel vom Alkoven zum Vollintegrierten bereuen wir bis jetzt auf jeden Fall nicht.

15 Kommentare
  1. Avatar
    Christian sagte:

    Superschönes Gefährt! Herzliche Glückwünsche!
    Wir wünschen Euch allseits gute und sichere Fahrt.
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Avatar
    Patrick Jost sagte:

    Herzliche Glückwünsche :))
    Die ersten Fahrten werden sicher spannend, ich muss mich immer erst etwas an neue Gefährte (auch bei PKW) gewöhnen. Aber der Reiz des Neuen entschädigt dafür natürlich. Mich würde interessieren, wenn ihr ein paar Touren gemacht habt, wie der Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ausfällt.
    bye,
    Patrick

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Danke! Das Fahrgefühl war schon sehr gut. Durch die riesige Scheibe vom Fahrerhaus sieht man alles sehr gut und die Sicht nach oben, wird nicht dich den Alkoven behindert.

    Der erste Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ist sehr positiv. Beim Vollintegrierten lassen sich durch des breitere Fahrerhaus die Sitze sehr einfach drehen.

    Der Tisch ist etwas größer und man kann dank des Sitzes am Eingang und der gegenüberliegenden Bank, an alles vier Ecken gut sitzen.

    Alles bis jetzt alles sehr gut. Beste Grüße Marc

  4. Avatar
    Michael Merklinghaus sagte:

    Moinsen Marc,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen WoMo und viele schöne Abenteuer
    Ich bin gespannt auf die erfumit dem Sonnensegel (Montage, Befestigung, etc.) weil das auch auf meinem Wunschzettel steht.

    Gruß Michael

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Michael, wegen der Schiene muss ich noch Erfahrungen sammeln und wenn, dann steht die Montage für den Sommer an.

    Muss halt nur sehr gut überlegt werden, weil dran ist dran. Meine Schwiegereltern hatten eine und haben nach einem Sommer, nun doch eine Markise nachgerüstet.

    Viele Grüße Marc

  6. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Moin,

    was hatten Deine Schwiegereltern fürn „Problem“ mit dem Segel? Fummellig?
    Gruß Michael

  7. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Michael, die Montage in die Kederleiste geht einfach. Das „Problem“ war eher die Befestigungen der anderen Seite. Boden zu hart für die Zeltstangen, Kein Baum oder ähnliches zur Befestigung vorhanden. Zuwenig Platz zwischen ihrem und einem anderen Fahrzeug, um das Segel sicher aufzustellen. Solche Themen hatten die.

  8. Avatar
    Merklinghaus Michael sagte:

    Ach so, das Ding MUSS immer voll ausgerollt werden!
    Hast Du mal n Link, was es so gibt?
    Gruß Michael

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Wenn du ein Segel mit kederleiste haben willst, ist das natürlich starrer und müsste gerollt werden. Mit Haken kann man in einem Sack packen. Google mal und dann auf Bildersuche. Da kannst du dir einen guten Eindruck machen. Grüße Marc

  10. Avatar
    Markus A. sagte:

    Servus Marc,

    du hast hier einen sehr interessanten Blog. Wir stehen noch ganz am Anfang und da hätte ich direkt mal eine Frage,
    wir sind 2+1 und sind gerade etwas hin und her gerissen ob Kastenwagen(habe den Weinsberg 600MQH im Blick oder einen Alkoven(Heinsberg Carahome 550). Da Ihr ja mittlerweile fast alle Aufbau Arten durch probiert habt, dachte ich du kannst eine kleine Empfehlung geben.

    Vielen Dank schon mal…
    Gruß Markus

  11. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hallo Marc,
    wegen der Zulassungsanforderungen mit echten realen Fahrt-Verbrauchswerten ab 1. September 2019 (WLTP/RDE) dürfte es ganz spannend werden. Mein FIAT Eura Mobil 650 VB Baujahr 2018 mit Euro 6b und 180 PS hat sich als Alkoven auf der Autobahn bei 140 km/h gern deutlich mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer gegönnt. Im Jahresdurchschnitt kam ich aber zum Glück auf unter 13 Liter. Ob Alkoven überhaupt noch unter 6d-temp zugelassen werden können, mal abwarten. Zumindest wohl nicht mehr für diese Geschwindigkeiten.

    Nun meine Frage an Dich. Du hattest ja am vorherigen Wohnmobil im Sauerland auch Schneeketten gebraucht. Jetzt habe ich mich ein wenig nach vollintegrierte Wohnmobile umgeschaut. Und schon mal von Knaus für den Van I 550 MD eine Absage für die Verwendung von Schneeketten bekommen. Wie sieht es denn mit dem von Dir jetzt gefahrenen LMC aus. Hast Du für Schneeketten eine Freigabe und es schon ausprobiert?

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Bodo,

    Ich wüsste nicht warum es eine Absage für Schneeketten geben sollte. Die Schneeketten haben auf jeden Fall super gepasst und ohne die werden wir den Berg nicht hoch gekommen. Viele Grüße Marc

  13. Avatar
    Bodo Schulz sagte:

    Hast Du es mit dem LMC Explorer Comfort I 675 G schon mit Schneeketten ausprobiert? Bei vielen Integrierten gibt es keine Zulassung für Schneeketten. Es sind kleinere Radhäuser verbaut. Und gerade beim Lenkeinschlag gibt es Probleme mit dem Aufbau. Ich bekomme aktuell nur Absagen bzgl. Schneeketten-Freigabe bei den Intergrierten. Teilintergrierte und Alkoven verwenden ja das Original-Fahrerhaus. Da geht es. Habe ich beim Eura ja auch genutzt. Würde mich also interessieren ob Dein LMC eine Freigabe hat. Vielen Dank.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Keine Ahnung ob er eine offizielle Freigabe hat. Die Ketten passen und sind für das Gewicht zugelassen. Genug Platz beim einschlagen der Reifen ist auch vorhanden. Die Kette schleift also nicht und beschädigt somit nichts. Grüße Marc

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.