Unser neuer LMC Explorer Comfort I 675 G

Die Lesedauer für diesen Artikel beträgt ca. 2 Minuten

Wer hätte vor einigen Jahren mal gedacht, dass ein LMC mal im Bürstner-Werk in Kehl vom Band laufen würde und wer hätte gedacht, dass wir uns mal einen Vollintegrierten zulegen. Wir eigentlich nicht, also zumindest nicht bis zu unserer diesjährigen Reise zum Nordkap und dem darauffolgenden Besuch vom Caravan Salon in Düsseldorf.

Letzten Freitag war es dann so weit und wir haben unseren LMC Explorer Comfort I 675 G bei Soma Caravaning in Bremen abgeholt. Danach war erst mal einladen angesagt und am Samstagabend, ging es dann auf einen kleinen Abstecher nach Horumersiel. Man will ja schließlich testen, wie es sich so fährt und wohnt im neuen Gefährt. Das Fazit nach dem kleinen Ausflug ist auf jeden Fall schon mal sehr positiv, aber dazu später mehr.

Wir hatten uns zwar auf der Messe auch andere Hersteller angeschaut, aber uns am Ende wieder für einen LMC entschieden. Ein uns sehr wichtiges Merkmal bei LMC ist, neben konsequentem Leichtbau, der gut verarbeitete Aufbau. Dank der LMC Long Time Technologie, kurz LTT, kommen Unterboden, Dach und Wände des Aufbaus ohne Holzelemente aus. Erstere bestehen aus GfK-, Seitenwände und Heckwand aus Alu-Sandwich. Für die Isolierung kommt XPS-Schaum zum Einsatz. Hochverdichtete PU-Schaum-Streben ersetzen das Holzfachwerk. Nach knapp zwei Jahren und vielen Reisen mit unseren LMC Breezer, konnten wir uns ja bereits von der Qualität überzeugen.  

LMC bietet auch zwölf Jahre Dichtheitsgarantie. Hierbei sei erwähnt, dass die Garantie nur bis zu einer maximalen Gesamtlaufleistung von 120.000 km gilt und eine jährliche, kostenpflichtige (119,00€) Prüfung durch einen LMC-Vertragspartner vorausgesetzt wird.

Der erste Eindruck von außen

Fazit

Wir sind auf den ersten Blick mit dem LMC Explorer Comfort sehr zufrieden. Natürlich müssen wir noch ein paar Tage und Nächte darin verbringen, um diese Aussage festigen zu können, aber der erste Eindruck ist wirklich gut. Einen Wechsel vom Alkoven zum Vollintegrierten bereuen wir bis jetzt auf jeden Fall nicht.

15 Kommentare
  1. Christian
    Christian sagte:

    Superschönes Gefährt! Herzliche Glückwünsche!
    Wir wünschen Euch allseits gute und sichere Fahrt.
    Liebe Grüße
    Christian

  2. Patrick Jost
    Patrick Jost sagte:

    Herzliche Glückwünsche :))
    Die ersten Fahrten werden sicher spannend, ich muss mich immer erst etwas an neue Gefährte (auch bei PKW) gewöhnen. Aber der Reiz des Neuen entschädigt dafür natürlich. Mich würde interessieren, wenn ihr ein paar Touren gemacht habt, wie der Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ausfällt.
    bye,
    Patrick

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Danke! Das Fahrgefühl war schon sehr gut. Durch die riesige Scheibe vom Fahrerhaus sieht man alles sehr gut und die Sicht nach oben, wird nicht dich den Alkoven behindert.

    Der erste Vergleich zw. Voll- und Halbdinette ist sehr positiv. Beim Vollintegrierten lassen sich durch des breitere Fahrerhaus die Sitze sehr einfach drehen.

    Der Tisch ist etwas größer und man kann dank des Sitzes am Eingang und der gegenüberliegenden Bank, an alles vier Ecken gut sitzen.

    Alles bis jetzt alles sehr gut. Beste Grüße Marc

  4. Michael Merklinghaus
    Michael Merklinghaus sagte:

    Moinsen Marc,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen WoMo und viele schöne Abenteuer
    Ich bin gespannt auf die erfumit dem Sonnensegel (Montage, Befestigung, etc.) weil das auch auf meinem Wunschzettel steht.

    Gruß Michael

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Moin Michael, wegen der Schiene muss ich noch Erfahrungen sammeln und wenn, dann steht die Montage für den Sommer an.

    Muss halt nur sehr gut überlegt werden, weil dran ist dran. Meine Schwiegereltern hatten eine und haben nach einem Sommer, nun doch eine Markise nachgerüstet.

    Viele Grüße Marc

  6. Merklinghaus Michael
    Merklinghaus Michael sagte:

    Moin,

    was hatten Deine Schwiegereltern fürn „Problem“ mit dem Segel? Fummellig?
    Gruß Michael

  7. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Michael, die Montage in die Kederleiste geht einfach. Das „Problem“ war eher die Befestigungen der anderen Seite. Boden zu hart für die Zeltstangen, Kein Baum oder ähnliches zur Befestigung vorhanden. Zuwenig Platz zwischen ihrem und einem anderen Fahrzeug, um das Segel sicher aufzustellen. Solche Themen hatten die.

  8. Merklinghaus Michael
    Merklinghaus Michael sagte:

    Ach so, das Ding MUSS immer voll ausgerollt werden!
    Hast Du mal n Link, was es so gibt?
    Gruß Michael

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Wenn du ein Segel mit kederleiste haben willst, ist das natürlich starrer und müsste gerollt werden. Mit Haken kann man in einem Sack packen. Google mal und dann auf Bildersuche. Da kannst du dir einen guten Eindruck machen. Grüße Marc

  10. Markus A.
    Markus A. sagte:

    Servus Marc,

    du hast hier einen sehr interessanten Blog. Wir stehen noch ganz am Anfang und da hätte ich direkt mal eine Frage,
    wir sind 2+1 und sind gerade etwas hin und her gerissen ob Kastenwagen(habe den Weinsberg 600MQH im Blick oder einen Alkoven(Heinsberg Carahome 550). Da Ihr ja mittlerweile fast alle Aufbau Arten durch probiert habt, dachte ich du kannst eine kleine Empfehlung geben.

    Vielen Dank schon mal…
    Gruß Markus

  11. Bodo Schulz
    Bodo Schulz sagte:

    Hallo Marc,
    wegen der Zulassungsanforderungen mit echten realen Fahrt-Verbrauchswerten ab 1. September 2019 (WLTP/RDE) dürfte es ganz spannend werden. Mein FIAT Eura Mobil 650 VB Baujahr 2018 mit Euro 6b und 180 PS hat sich als Alkoven auf der Autobahn bei 140 km/h gern deutlich mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer gegönnt. Im Jahresdurchschnitt kam ich aber zum Glück auf unter 13 Liter. Ob Alkoven überhaupt noch unter 6d-temp zugelassen werden können, mal abwarten. Zumindest wohl nicht mehr für diese Geschwindigkeiten.

    Nun meine Frage an Dich. Du hattest ja am vorherigen Wohnmobil im Sauerland auch Schneeketten gebraucht. Jetzt habe ich mich ein wenig nach vollintegrierte Wohnmobile umgeschaut. Und schon mal von Knaus für den Van I 550 MD eine Absage für die Verwendung von Schneeketten bekommen. Wie sieht es denn mit dem von Dir jetzt gefahrenen LMC aus. Hast Du für Schneeketten eine Freigabe und es schon ausprobiert?

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Bodo,

    Ich wüsste nicht warum es eine Absage für Schneeketten geben sollte. Die Schneeketten haben auf jeden Fall super gepasst und ohne die werden wir den Berg nicht hoch gekommen. Viele Grüße Marc

  13. Bodo Schulz
    Bodo Schulz sagte:

    Hast Du es mit dem LMC Explorer Comfort I 675 G schon mit Schneeketten ausprobiert? Bei vielen Integrierten gibt es keine Zulassung für Schneeketten. Es sind kleinere Radhäuser verbaut. Und gerade beim Lenkeinschlag gibt es Probleme mit dem Aufbau. Ich bekomme aktuell nur Absagen bzgl. Schneeketten-Freigabe bei den Intergrierten. Teilintergrierte und Alkoven verwenden ja das Original-Fahrerhaus. Da geht es. Habe ich beim Eura ja auch genutzt. Würde mich also interessieren ob Dein LMC eine Freigabe hat. Vielen Dank.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Keine Ahnung ob er eine offizielle Freigabe hat. Die Ketten passen und sind für das Gewicht zugelassen. Genug Platz beim einschlagen der Reifen ist auch vorhanden. Die Kette schleift also nicht und beschädigt somit nichts. Grüße Marc

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