Das Nordkap – Mit dem Wohnmobil zum nördlichsten Punkt Europas

Die Lesedauer für diesen Artikel beträgt ca. 14 Minuten

Nach insgesamt 40 Tagen und 8356 gefahrenen Kilometern, sind wir wieder Zuhause angekommen. Was für eine fantastische Reise wir doch erleben durften und an diese werden wir uns sicher noch sehr lange erinnern. Ein Foto von über 1000 Stück für diesen Artikel auszusuchen, welches unsere Reise darstellen soll, ist unmöglich. Daher ist es für das Artikelbild eine kleine Collage geworden, die immer noch nicht alle Highlights unserer Reise zum Nordkap zeigt, aber die Highlights findet ihr in diesem Artikel.

Als wir letztes Jahr nach dem 3-wöchigen Urlaub in Schweden den Wunsch hegten, doch einmal die gesamten Sommerferien freizunehmen und dann zum Nordkap zu fahren, hätten wir auch nicht gedacht, dass es so schnell Realität wurde. Am 07.12.2017 buchten wir die Fähre (Hin- und Rückfahrt) Travemünde -> Trelleborg und begannen ganz langsam mit den Reisevorbereitungen. Die Vorfreude ist ja manchmal doch die schönste Freude.

Ich durchforstete das Internet und Sonja stöberte in diversen Reiseführern und wir trugen unsere Ergebnisse dann in eine eigene Google Maps Karte ein. Digitale und analoge Medien sind unserer Meinung nach die beste Kombination und dieses nicht nur für die Reisevorbereitungen, sondern auch für die Reise selbst.

Am 27.06.2018 setzten wir uns in Bewegung und fuhren nach Travemünde, wo uns am nächsten Morgen die Fähre Nils Holgersson nach Trelleborg in Schweden brachte und unsere 40-tägige Reise zum Nordkap begann.


Daten und Fakten der Reise

Was die Reisedauer angeht, so will man ja in der Regel will nicht nur einfach um Nordkap hoch brettern, sondern auf der Reise etwas erleben und sich dabei am besten ja auch noch erholen. Ich lese immer wieder, dass Leute eine ähnliche Route herausgesucht haben und wollen diese in 2 Wochen absolvieren. Hin- und Rückfahrt wohlgemerkt. Hier kann ich nur sagen, macht das bloß nicht, sondern nehmt euch mehr Zeit, sonst wird einfach zu stressig.

Dauer: 40 Tage
Gefahrene Kilometer: 8.356
Geschwindigkeit Ø: 53 km/h
Fahrzeit insgesamt: 140 h 38 min

Verbrauch an Diesel Ø: 10,8 Liter pro 100 km
Spritkosten insgesamt: 1312,01 €

Gasverbrauch: 24,65 kg
Kosten für Gas (LPG): 32,82 €

Anzahl der Fährfahrten in Norwegen: 10
Kosten der Fähren in Norwegen: 844,78 €
Einsparung durch die FerjeKort: 54,65 €

Kosten für Lebensmittel: 1575,61 €
Stell, Camping und Parkplatzkosten: 188,29 €


Damit wir nicht ganz planlos durch die Lande ziehen, hatten wir uns eine grobe Route ausgearbeitet. Als Erstes wollten wir mit der Fähre nach Schweden übersetzen und von dort aus sollte es recht zügig nach Norwegen gehen. Durch Norwegen wollten wir dann immer weiter in Richtung Norden, bis zum nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Von dort aus wollten wir ein kurzes Stück durch Finnland und danach durch Schweden wieder zurück nach Trelleborg auf die Fähre Peter Pan, welche uns abermals nach Deutschland bringen sollte.

Eine so lange Strecke zu fahren trauten wir zwar zu, jedoch hatten wir außer der Hin- und Rückfahrt mit der Fähre, keinerlei Verpflichtungen. Natürlich wollten wir das Nordkap erreichen, aber wenn es uns zu anstrengend geworden wäre, hätten wir unsere Reise auch jederzeit anpassen können. Die Flexibilität beim Reisen mit einem Wohnmobil ist für uns immer noch das größte Geschenk.

Norwegen hatten bis dato mit dem Wohnmobil noch nicht bereist und ein so lange Strecke, haben wir auch noch nicht absolviert und davor hatten wir etwas Respekt. Auf unserer Reise zum Nordkap, haben wir einige der Highlights von Norwegen besuchen können. Dazu zählen etwa der Zwillingswasserfall Låtefossen, die Trolltunga, die Stadt Bergen, der Aurlandsfjord, der Geirangerfjord, die Trollstigen, der Gletscher Svartisen, der Polarkreis, die Lofoten, das Nordkap und viele mehr. Auch wenn man es mit Bildern kaum wiedergeben kann, was man mit den eigenen Augen erlebt hat, habe ich euch mal unsere Highlights von über 1000 Fotos herausgesucht.

Nach 18 Tagen und 4645 Kilometern hatten wir das Nordkap erreicht. Im Nachhinein hätten wir uns für den Weg bis dorthin, also in Norwegen noch etwas mehr Zeit nehmen können. Es war nicht stressig, aber die in Norwegen gesammelten Eindrücke, müssen auch verarbeitet werden. Was für ein fantastisches Land und wir kommen wieder, das steht außer Frage, denn alles gesehen, haben wir noch lange nicht.

Schweden ist und bleibt auch ein wunderschönes Land und die folgenden Worte, tun diesem herrlichen Reiseland mit Sicherheit unrecht, aber Norwegen hat uns einfach umgehauen. Hinter fast jeder Kurve hat man das Bedürfnis anzuhalten und ein Foto zu machen. Die Fjorde, die Berge und das Licht, macht etwas ganz Besonderes mit einem und ist in Worten kaum zu beschreiben.

Man könnte es so vergleichen, Schweden ist das wunderschöne antike Kinderkarussell, welches man in vollen Zügen genießt. Norwegen ist ein ganzer Freizeitpark, mit all seinen Attraktionen. Ich tue mit diesem Vergleich sicherlich Schweden unrecht, aber ich habe es auf der Reise in etwa so erlebt.

Tipps für eine solche Reise

Falls Ihr auch eine solche Reise plant, gebe ich euch gerne folgende Informationen mit auf den Weg und wenn ihr mehr wissen wollt, oder selber Tipps habt, hinterlasst einfach einen Kommentar.

Grundsätzlich unterscheiden sich die skandinavischen Länder ja nicht viel von Deutschland. Tolle Infrastrukturen und man bekommt nahezu alles dort besorgt, was man hier auch bekommt. Es ist ja keine Reise in die entlegensten Gegenden der Welt, aber dennoch sind ein paar Sachen zu beachten.


Reisedauer

Was die Reisedauer angeht, so will man ja in der Regel will nicht nur einfach zum Nordkap hochbrettern, sondern auf der Reise etwas erleben und sich dabei am besten ja auch noch erholen. Ich lese immer wieder, dass Leute eine ähnliche Route herausgesucht haben und wollen diese in 2 Wochen absolvieren. Hin- und Rückfahrt wohlgemerkt. Hier kann ich nur sagen, macht das bloß nicht, sondern nehmt euch mehr Zeit, sonst wird einfach zu stressig.


Reisekosten

Die Reisekosten sind natürlich sehr unterschiedlich und die Kosten für das eigentliche Fahrzeug rechne ich mal nicht mit, denn hier ist die Ausgangslage ja immer eine andere. Wir haben uns für ein paar Tage Verpflegung bzw. größere Mengen an Nudeln usw. mitgenommen, weil in Skandinavien sind Lebensmittel deutlich teurer als bei uns. Also deckt euch etwas ein, aber probiert natürlich auch die regionalen Produkte. Wir haben am Ende mehr Geld für Lebensmittel, als für Diesel ausgegeben und der ist dort oben auch rund 35 Cent teurer als bei uns.


Ohne Kreditkarte geht es kaum

Natürlich kann man in Skandinavien auch in bar bezahlen, aber das meiste läuft bis auf sehr wenige Ausnahmen per Kreditkarte. Lediglich bei den sehr zu empfehlenden kleinen Hofläden in Form von Kästen, oder einer kleinen Bude, zahlt man in bar. Hier sollten auch kleine Scheine bzw. Münzen vorhanden sein, weil hier wirft man das Geld einfach in eine Kiste, etwa eine Milchkanne und die gibt kein Wechselgeld raus.

An Tankstellen findet man in den meisten Fällen Automaten vor und die nehmen kein Bargeld. Es ist auch vollkommen selbstverständlich, dass man eine Kugel Eis per Kreditkarte bezahlt, was in Deutschland undenkbar wäre. Hier sollte man nur die Transaktionsgebühren im Auge behalten, weil es sich bei Dänemark, Norwegen und Schweden um nicht Euro Länder handelt.

Bei meiner Hausbank fallen 1,75% Wechselgebühr auf den Betrag in Euro an und bei einer Barabhebung kommen dann ggf. Gebühren des Geldautomatenbetreibers bzw. der Bank hinzu. Um diese „unnötigen“ Kosten zu vermeiden, haben wir uns eine kostenlose Visa Kreditkarte der Santander zugelegt, bei der weltweit keine Gebühren anfallen.

Wir haben auf das Konto der Kreditkarte vor dem Urlaub Geld überwiesen und hatten somit auch direkt eine Urlaubskasse. Mit einer passenden App hatten wir alle Transaktionen und das Restguthaben immer im Blick. Hat alles super geklappt, man sollte nur das Tageslimit von 300,00 € im Hinterkopf behalten. Hier musste ich einmal zur Kreditkarte der Hausbank greifen, weil wir vor dem Tankvorgang noch einen größeren Einkauf getätigt hatten.


Lebensmittel

Wie schon gesagt, sind Lebensmittel um einiges teuer als bei uns in Deutschland und dazu zählt demnach auch ein Besuch im Restaurant. Auswärts Essen waren wir nie, was mit Kindern eh nicht so entspannt ist, aber wir haben uns öfter sehr leckeren geräucherten Lachs gegönnt und gemütlich am Camper, vor meistens traumhaften Kulissen gespeist.

Man bekommt in den Supermärkten nahezu (bis auf Alkohol) dasselbe reichhaltige Angebot wie bei uns, nur muss man sich auf höhere Preise, wie etwa umgerechnet 3 Euro für eine Gurke einstellen. Ich würde daher empfehlen, einiges auf Vorrat an nicht verderblichen Waren mitzunehmen, sofern es den Zollbestimmungen entspricht.


Internet

Der Mobilfunkempfang ist ein absoluter Traum. Wir hatten nicht nur zu 99% immer eine stabile Mobilfunkverbindung, sondern zu 95% eine LTE Datenverbindung. Hier surft man in der tiefsten Wildnis schneller als die meisten per DSL in Deutschland. Dank der aktuellen EU Roaming Regelung, können die meisten Ihr Smartphone im Ausland genau so nutzen, wie Zuhause. Wem das Datenvolumen seines heimischen Vertrages nicht reicht, oder wer es Dank Hintertürchen (Fair-Use-Policy) der Provider nicht im vollen Umfang im Ausland nutzen kann, der besorgt sich einfach dort eine Prepaidkarte für Norwegen oder Schweden. Wie das im Detail funktioniert, könnt ihr in dem passenden Artikel nachlesen.


Unser Fazit

Diese Reise ist bis jetzt die sicherlich die beeindruckendste, welche wir mit unserem Camper erlebt haben. Fantastische Landschaften, tolle Wanderungen, einsame Orte und ein absolutes Gefühl von Freiheit, wie man es mit keiner anderen Art zu Reisen erleben kann. Während dieser 40 Tage durch Skandinavien, habe ich auch immer wieder Artikel zu den einzelnen Passagen veröffentlicht und diese sind hier chronologischer Reihenfolge verlinkt und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.


Die Anreise von Deutschland mit der Fähre nach Schweden und dann auf dem Landweg weiter nach Norwegen.

Die Anreise nach Norwegen

Die Anreise von Deutschland mit der Fähre nach Schweden und dann auf dem Landweg weiter nach Norwegen.

Eine Wanderung zur Trolltunga, einem horizontalen Felsvorsprung, der auf einer Höhe von 1200 Metern liegt und zu einem der Top Reisezeile in Norwegen zählt

Wanderung zur Trolltunga

Eine Wanderung zur Trolltunga, einem horizontalen Felsvorsprung, der auf einer Höhe von 1200 Metern liegt und zu einem der Top Reisezeile in Norwegen zählt

Besuch der Stadt Bergen, wo es bei durchschnittlich 248 Regentagen im Jahr, glücklicherweise an dem Tag nicht geregnet hat.

Ein Besuch in Bergen

Besuch der Stadt Bergen, wo es bei durchschnittlich 248 Regentagen im Jahr, glücklicherweise an dem Tag nicht geregnet hat.

Die Aussichtsrampe Stegastein befindet sich in 640 Metern über dem Meer und bietet einen wunderschönen Ausblick auf den Aurlandsfjord.

Die Aussichtsplattform Stegastein

Die Aussichtsrampe Stegastein befindet sich in 640 Metern über dem Meer und bietet einen wunderschönen Ausblick auf den Aurlandsfjord.

Ein fantastischer Platz für die Nacht rund 1200 Meter über dem Aurlandsfjord mit Blick auf die schneebedeckten Berge.

Ein Platz über dem Aurlandsfjord

Ein fantastischer Platz für die Nacht rund 1200 Meter über dem Aurlandsfjord mit Blick auf die schneebedeckten Berge.

Eine Fahrt über und eine Übernachtung am „König“ der Fjorde, dem Geirangerfjord.

Der Geirangerfjord

Eine Fahrt über und eine Übernachtung am „König“ der Fjorde, dem Geirangerfjord.

Die Trollstigen (norwegisch für die Trollleiter) hinunter und weiter zur Atlantikstraße.

Über den Trollstigen zur Atlantikstraße

Die Trollstigen (norwegisch für die Trollleiter) hinunter und weiter zur Atlantikstraße.

Nach einem Abstecher in Trondheim geht es weiter zum Berg Torghatten, welcher in seiner Mitte ein etwa 35 Meter hohes und rund 160 Meter langes Loch hat.

Von Trondheim zum Torghatten und weiter nach Leland

Nach einem Abstecher in Trondheim geht es weiter zum Berg Torghatten, welcher in seiner Mitte ein etwa 35 Meter hohes und rund 160 Meter langes Loch hat.

Nach einer Wanderung zum Gletscher Svartisen, ging es weiter über den Polarkreis in Richtung Norden.

Zum Gletscher Svartisen und weiter über den Polarkreis

Nach einer Wanderung zum Gletscher Svartisen, ging es weiter über den Polarkreis in Richtung Norden.

Vom stärksten Gezeitenstrom der Welt Saltstraumen, nach Bodø auf dann auf die Lofoten.

Vom Saltstraumen über Bodø auf die Lofoten

Vom stärksten Gezeitenstrom der Welt Saltstraumen, nach Bodø auf dann auf die Lofoten.

Auf den Lofoten besuchen wir das Stockfischmuseum und klettern auf den Reinebringen.

Ins Stockfischmuseum und auf den Reinebringen

Auf den Lofoten besuchen wir das Stockfischmuseum und klettern auf den Reinebringen.

Eine Wanderung zum Kvalvika Beach und dann weiter hinauf auf den Berg Ryten.

Kvalvika Beach und auf den Ryten

Eine Wanderung zum Kvalvika Beach und dann weiter hinauf auf den Berg Ryten.

Unsere letzte Station auf den Lofoten ist das Magic Ice in Svolvær. Es ist eine Mischung aus Cocktailbar und einer Art von Museum.

Magic Ice auf den Lofoten

Unsere letzte Station auf den Lofoten ist das Magic Ice in Svolvær. Es ist eine Mischung aus Cocktailbar und einer Art von Museum.

Nach den Lofoten fahren wir auf die Insel Senja und klettern auf den Berg Segla.

Wanderung auf den Segla auf der Insel Senja

Nach den Lofoten fahren wir auf die Insel Senja und klettern auf den Berg Segla.

Wir besuchen die Schlucht Gorsabrua und die Ruinen von Ankerlia.

Gorsabrua und die Ruinen von Ankerlia

Wir besuchen die Schlucht Gorsabrua und die Ruinen von Ankerlia.

In der Nähe von Alta liegt Nordeuropas größten Canyon und den sollte man sich nicht entgehen lassen

Der Sautso Canyon bei Alta

In der Nähe von Alta liegt Nordeuropas größten Canyon und den sollte man sich nicht entgehen lassen

Bevor wir das Nordkap erreichen, wandern wir die 18 Kilometer zum Knivskjellødden, dem nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes.

Knivskjellødden der nördlichste Punkt des europäischen Festlandes

Bevor wir das Nordkap erreichen, wandern wir die 18 Kilometer zum Knivskjellødden, dem nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes.

Nach 18 Tagen und 4645 Kilometern erreichen wir das Nordkap. Dieses ist aber noch nicht das eigentliche Ziel unserer Reise, denn das Ziel ist die Reise selbst.

Wir sind am Nordkap angekommen

Nach 18 Tagen und 4645 Kilometern erreichen wir das Nordkap. Dieses ist aber noch nicht das eigentliche Ziel unserer Reise, denn das Ziel ist die Reise selbst.

Vom Nordkap in Norwegen aus geht es nun durch Finnland und Schweden wieder in Richtung Deutschland.

Durch drei skandinavische Länder an einem Tag

Vom Nordkap in Norwegen aus geht es nun durch Finnland und Schweden wieder in Richtung Deutschland.

Nach einem Abstecher zu dem sehr urigen Laden Björn Thunborgs Viltaffär im Örtchen Porjus, geht es weiter an den See Vajkijaure.

Nach Porjus und weiter zu einem Platz am Vajkijaure

Nach einem Abstecher zu dem sehr urigen Laden Björn Thunborgs Viltaffär im Örtchen Porjus, geht es weiter an den See Vajkijaure.

Wir überquerten den Polarkreis am Arctic Circle in der Nähe von Jokkmokk und fuhren weiter zu Europas größter unkontrollierter Stromschnelle namens Storforsen.

Über den Polarkreis zu den Stromschnellen Storforsen und ans Meer

Wir überquerten den Polarkreis am Arctic Circle in der Nähe von Jokkmokk und fuhren weiter zu Europas größter unkontrollierter Stromschnelle namens Storforsen.

Nach den doch recht aktiven letzten Wochen, verbrachten wir eine schöne Zeit auf einem Platz direkt am Meer

Ein Ruhetag am Meer

Nach den doch recht aktiven letzten Wochen, verbrachten wir eine schöne Zeit auf einem Platz direkt am Meer

Der Nationalpark Skuleskogen hat eine Gesamtfläche von 2360 Hektar und  liegt in einer bergigen, sehr abwechslungsreichen Küstenregion an der Ostsee.

Im Nationalpark Skuleskogen

Der Nationalpark Skuleskogen hat eine Gesamtfläche von 2360 Hektar und  liegt in einer bergigen, sehr abwechslungsreichen Küstenregion an der Ostsee.

Ein schönes Fleckchen Erde direkt am See in der Nähe von Nyköping.

Ein schöner Platz am Yngaren

Ein schönes Fleckchen Erde direkt am See in der Nähe von Nyköping.

Wir verbrachten 2 Tage auf dem Naturcampingplatz Getnö Gård, welcher in einem 15 km² großen privaten Naturschutzgebiet, mit eigenem Inselarchipel, inmitten des beeindruckend schönen Sees Åsnen liegt.

Ein schöner Platz am Yngaren Auf dem Getnö Gård Naturcampingplatz

Wir verbrachten 2 Tage auf dem Naturcampingplatz Getnö Gård, welcher in einem 15 km² großen privaten Naturschutzgebiet, mit eigenem Inselarchipel, inmitten des beeindruckend schönen Sees Åsnen liegt.

Auf persönliche Empfehlung einer befreundeten Familie, verbrachten wir eine sehr schöne Zeit an dem kleinen See Djupasjön, in der nahe dem Örtchen Yxnanäs. Hierbei

Ein herrlicher Platz am Djupasjön bei Yxnanäs

Auf persönliche Empfehlung einer befreundeten Familie, verbrachten wir eine sehr schöne Zeit an dem kleinen See Djupasjön, in der nahe dem Örtchen Yxnanäs. Hierbei

In dem Moor mit dem Namen Kyrkö Mosse nahe des Örtchens Ryd in der Gemeinde Tingsryd, befindet sich ein großer Autofriedhof mitten in einem Wald.

Autofriedhof im Moor Kyrkö Mosse

In dem Moor mit dem Namen Kyrkö Mosse nahe des Örtchens Ryd in der Gemeinde Tingsryd, befindet sich ein großer Autofriedhof mitten in einem Wald.

Zwischen Åhus und Kivik liegt der Truppenübungsplatz „Ravlunda Skjutfält„. Die ruhige Lage am Meer ist optimal, um hier mit dem Camper zu stehen

Auf dem Truppenübungsplatz Ravlunda am Meer

Zwischen Åhus und Kivik liegt der Truppenübungsplatz „Ravlunda Skjutfält„. Die ruhige Lage am Meer ist optimal, um hier mit dem Camper zu stehen

Auch der schönste Urlaub ist einmal zu Ende und wir verbrachten einen letzten schönen Abend in der Nähe von Trelleborg direkt am Meer.

Unser letzter Abend

Auch der schönste Urlaub ist einmal zu Ende und wir verbrachten einen letzten schönen Abend in der Nähe von Trelleborg direkt am Meer.

25 Kommentare
  1. Hermann VATTEROTT
    Hermann VATTEROTT sagte:

    Vielen Dank für Euren Beitrag. Der ist Klasse,informativ und sehr gut geschrieben. Wir planen nächstes Jahr auch so eine Reise durch Norwegen, ca. 6 Wochen. Über Tipps oder Anregungen würde ich mich freuen. Ich werde mir bestimmt sehr viel abschreiben. Meine E Mail ist ja bekannt. Danke nochmals und Gruß Hermann.

  2. Hermann VATTEROTT
    Hermann VATTEROTT sagte:

    Hallo Marc. Danke für Deine Nachricht. Frage: Gibt es noch etwas zu ergänzen an den Beitrag? Wenn ja würde ich es gerne wissen. Aber der Beitrag ist ja schon sehr ausführlich.
    Gruß Hermann.

  3. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Von meiner Seite aus nicht, aber evtl hast du ja nich Fragen, die dich den Bericht nicht beantwortet wurden und dann kannst Du die gerne stellen. Beste Grüße Marc

  4. Ritchie
    Ritchie sagte:

    Hallo, wirklich tolle Beschreibung: Wir planen demnächst eine ähnliche Tour und sind grad dabei ein Wohnmobil zu kaufen. Ich habe eine Frage zur Größe des Womo: Ist es problematisch mit einem Fahrzeug von 7,50 m Länge diese Tour zu machen (Straßen, Fähren, Stellplätze etc.)
    Gruß Ritchie

  5. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Ritchie, nein eigentlich nicht. Die Fähren gehen vom Preis her meistens bis 8 Meter und mit 7-8 Metern kommst Du auch ohne Probleme auf den Straßen vorwärts. Das gilt auch für Plätze usw. Ihr solltet aber auf Solar und genügend Batterie Kapazität achten bzw. die nachrüsten lassen. Dann habt ihr einfach deutlich mehr Flexibilität. Grüße Marc

  6. Hermann VATTEROTT
    Hermann VATTEROTT sagte:

    Hallo Marc, hast Du bei der Santander Bank ein Konto eröffnet, oder nur eine Kreditkarte geordert ? Gruß Hermann.

  7. Hermann VATTEROTT
    Hermann VATTEROTT sagte:

    Vielen dank Marc für Deine Nachricht. Ich habe die Karte schon beantragt. Falls ich noch Fragen habe, melde ich mich wieder. Denn ich bin sehr begeistert von Eurer Reise.
    Gruß Hermann.

  8. Dietmar Oehler
    Dietmar Oehler sagte:

    Hallo,ganz toller Bericht. Ich gebe zu das ich mit dem Wohnmobil noch ein ziemlicher Neuling bin. Ich möchte im nächsten Jahr auch eine Reise ähnlich eurer nach Norwegen unternehmen und fange gerade mi der Planung an. Leider tue ich mir da etwas schwer. Meine Frage: Habt ihr eure Planungsunterlagen noch gespeichert und würdet ihr mir diese eventuell als Unterstützung zukommen lassen, das würde mir helfen, allein als Grundlage und Planungshilfe.

    Vielen Dank
    Dietmar

  9. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Dietmar, sorry aber wir haben keine Planungsunterlagen. Wir haben uns im Vorfeld natürlich ein paar Dinge rausgesucht, die wir auf dem Weg nach oben anfahren wollen und haben diese in einer Google Maps Karte (Bericht für die eigene Google Maps Karte) eingetragen. Daran haben wir uns dann orientiert. Mehr Planung gab es nicht und ist auch nicht wirklich nötig. Genieße einfach die Zeit und mach dir weniger Gedanken. aber aber als „Neuling“ vollkommen normal (aber aus Erfahrung unnötig) ist. Viele Grüße Marc

  10. Lara Helmreichf
    Lara Helmreichf sagte:

    huhu, cooler Block!
    mit welchen Mitteln hast du denn vor deiner Reise recherchiert?
    LG

  11. Reto
    Reto sagte:

    Tolle Reise und super Reisebericht. Hat Spaß gemacht, alles zu lesen und war sehr informativ. Bin auf euren Bericht gestoßen, weil wir eine gleiche Tour planen. Allerdings wollen wir uns rund doppelt so viel Zeit nehmen und z.B. auf den Lofoten viel Zeit verbringen. Dank der Tatsache, dass wir seit kurzer Zeit im Ruhestand sind, können wir uns mehr Zeit nehmen. Zudem haben wir aus der Schweiz einen längeren Anfahrts- und Heimweg. Wir kennen Norwegen und Schweden schon etwas von zwei dreiwöchigen Trips. Zudem haben wir die Strecke Bergen – Kirkenes schon mit dem Hurtigruten–Schiff gemacht. Aus Deinem Bericht werden wir viele Tipps mitnehmen. Eine einzige kleine Frage: Ich plane die Reise in der umgekehrten Richtung, also über Schweden Richtung Norden und der norwegischen Küste entlang südwärts. Gefühlt würden wir dann mehr auf der „Wasserseite“ der Straße fahren. Was meinst Du dazu bzw. was waren Deine Überlegungen zur Richtung? Beste Reisegrüsse!

  12. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo, durch Schweden kannst du halt sehr gut „Strecke machen“. Ob ihr nun erst du Schweden und dann länger durch Norwegen zurück fahrt, ist eigentlich egal. Hier kannst du fast eine Münze werfen. Beides wunderschöne Länder wie ihr ja schon wisst. Wenn Schweden als hauptsächlich als Transitland verwendet wird, dann ist es wie gesagt fast egal. Zeit habt ihr ja und die solltet ihr euch nehmen. Viele Grüße Marc

  13. Hermann Vatterott
    Hermann Vatterott sagte:

    Hallo Marc, ich möchte mich auch nochmal melden. Bis jetzt konnten wir nicht fahren. 2019 haben Sie unser neues Womo geklaut und wir haben uns 2020 ein neues Womo gekauft. Wollten 2021 nach Norwegen, aber leider Corona. Jetzt der 3 Versuch, am 18.05. dieses Jahres. Ich hatte von Dir ja viel abgeschaut und wir freuen uns, endlich zu fahren. Ich bin im Fjord-Club eingetreten, damit kann ich mit den Fähren etwas Geld sparen. Auch habe ich mir einen Bro-.Pass angeschafft, für die Öresundbrücke. Falls Du mir spontan noch Tipps geben kannst, oder ich noch Fragen habe würde ich mich noch melden. Vorab alles Gute und bleibt alles gesund.
    Gruß Hermann.

  14. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Hermann, wenn du noch fragen hast, dann immer her damit. Bis jetzt liest sich das aber alles gut. mit fjord club meinst du sicher autopass für die fähre. Viele Grüsse Marc

  15. Hermann Vatterott
    Hermann Vatterott sagte:

    Hallo Marc, ja für die Fähren habe ich mich angemeldet bei Fjordline. Wenn ich noch ne Frage habe, melde ich mich. Danke und Gruß Hermann.

  16. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Hermann, wenn Du in Norwegen Maut und Kosten für die innerländischen Fähren sparen willst, dann solltest Du Dich bei AutoPass und AutoPASS for ferje anmelden. Den dadurch entstehenden Vetrag kannst Du dann mit deinem BroPass Transponder verknüpfen. Die Details findest Du in meinem passenden Artikel. Viele Grüße Marc

  17. Hermann Vatterott
    Hermann Vatterott sagte:

    Hallo Marc, nochmal ne Frage. Benötigt man eventuell eine trocken Toilette, da wir kein großes Geschäft auf unsere Toilette machen. Wie ist es mit Tanken, sind genug Tankstellen an den Hauptstraßen?

  18. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hallo Hermann, also eine Trocken-Trenntoilette ist sehr von Vorteil und wir wollen unsere nicht mehr missen. Was Tankstellen angeht, so hängt es stark von der Gegend ab. Man sollte auf jeden Fall immer früh genug tanken, wenn man nicht dauernd auf der Route im Vorfeld gucken möchte. Wir haben uns in Skandinavien angewöhnt, wenn der Tank halb leer/voll ist, dann wird die nächste Tankstelle angefahren, die man auf dem Weg trifft.

  19. Hermann Vatterott
    Hermann Vatterott sagte:

    Hallo Marc, das ist nett, dass Du mir geschrieben hast. Das bringt mich weiter. Danke. Gruß Hermann

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