Heute Morgen schauten wir aus dem Fenster uns konnten wegen starkem Nebel kaum etwas erkennen. Das Wetter auf den Lofoten kann sich aber ein wenigen Minuten vollständig ändern. Somit waren wir guter Dinge und nach einem entspannten Frühstück fuhren wir an den südlichsten Ort der Lofoten mit dem einfachen Namen Å.

Hier wollten wir ein paar Minuten mit Fienchen spazieren gehen und danach dem Tørrfisk-Museum in Å einen Besuch abstatten. Wenn das Wetter besser ist, dann wollten wir auf den 442 Meter hohen Berg Reinebringen klettern, denn dieser zählt du den schönsten auf den Lofoten. Das Wetter wurde bereits besser und somit war der Spaziergang bereits ein guter Einstieg den diesen wundervollen Tag.

Nach dem Spiziergang fuhren wir dann in das Tørrfisk-Museum (Stockfischmuseum) im kleinen Örtchen Å. Hier wird die Geschichte des Stockfischs anhand von ausgestellten Werkzeugen erzählt.

Das Museum gibt einen guten Einblick in die langjährige Geschichte der ältesten Exportware Norwegens. Man lernt wie die Fische richtig getrocknet werden, welche Güteklassen es für den Fisch gibt und vieles mehr. Stockfisch wurde übrigens schon im 8. Jahrhundert hergestellt.

Wir fanden es sehr interessant und können das Museum nur jedem Besucher empfehlen. Die Kinder durften kostenlos rein und wir haben jeweils nur 50 NOK bezahlt.

Nach dem Besuch im Museum suchten wir eine Ver- und Entsorgungsstation auf und machten uns danach auf dem Weg zu einem Parkplatz, von dem aus wir den Reinebringen erklettern wollten.

Auf den Lofoten ist sicherlich jede Wanderung spektakulär, aber diese sorgt neben einem spannenden Aufstieg, mit wohl dem berühmtesten Lofoten-Postkartenmotive überhaupt für Begeisterung. Was den Weg angeht, so geht es auch hier wirklich sofort zur Sache.

Es gilt 440 Höhenmeter durch teilweise sehr matschiges und steiles Gelände zu bewältigen. Wenn man dachte, es kann nicht schlimmer kommen, dann täuscht man sich. Der Weg wird immer steiler und sehr häufig muss sich auf allen vieren fortbewegen. 

Wen man die 400 Metern geschafft hat, wird man für die Mühe von einem wirklich Atemberaubenden Panorama belohnt. 

Jetzt mussten wir „nur“ noch den ganzen Weg wieder hinunter, denn einen anderen Abstieg gibt es nicht. Wir haben für den Aufstieg 70 Minuten und für den Abstieg 80 Minuten benötigt und gutes Schuhwerk ist hier sehr wichtig. 

Weiter ging unsere Fahrt dann in das kleine Örtchen Vikten, wo wir uns morgen die Glasbläserei anschauen wollen. Wir konnten uns auch noch einen absolut ruhigen Platz direkt am Meer ergattern. Der Grill wurde angeschmissen und es gab leckere Hamburger und das bei einem traumhaften Wetter.

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Marc Broch

Hallo! Mein Name ist Marc und bin glücklicher Besitzer eines Wohnmobils. Ich freue mich jedesmal auf Veränderungen am Fahrzeug und natürlich auf neue Touren mit der Familie.

Wir haben das Campen als eine sehr schöne Alternative zum eher „klassischen“ Hotelurlaub für uns entdeckt und sind seit Ende 2015 mit einem Wohnmobil in Europa unterwegs.