Unsere Reise führe uns zum zweitgrößten Gletscher Norwegens, dem Svartisen, oder besser gesagt, was durch die Erderwärmung davon übrig geblieben ist. Um zum Svartisen zu gelangen, kann man sein Fahrzeug auf dem Parkplatz am See abstellen und hat entweder die Möglichkeit ein Boot zu nehmen, oder um den See zu laufen.

Wir haben uns für das Boot entschieden, welches stündlich abfährt und ca. 20 Minuten für die Strecke benötigt. Der Preis für uns vier betrug 600 NOK und beinhaltete die Hin- und Rückfahrt. Vom Anleger sind es dann nach ca. 3,5 Kilometer bis zum Gletscher. Der Weg ist insgesamt recht einfach zu laufen und auf dem Weg trafen wir einen netten Herrn mit seinem Hund.

Er war vor 43 Jahren das letzte Mal hier und war sehr erschrocken, wie weit sich der Gletscher seitdem zurückgezogen hatte. An einigen Stellen sind auch Jahreszahlen in den Stein geritzt und zeigen an, bis wo die Eiszunge einmal gereicht hatte. Das Schmelzwasser vom Gletscher führte früher übrigens zu heftigen Überschwemmungen, weshalb ein Tunnel zum ablaufen errichtet wurde.

Irgendwann zeigt sich dann hinter einer Erhöhung die Einszuge vom Svartisen. Leider hatten wir an dem Tag nicht so gutes Wetter und somit kommt das Eis nicht so gut zu Geltung.

Dennoch ist der Gletscher sehr beindruckend und man kann wie so oft mit den Fotos nicht wiedergeben, was man in Norwegen so alles zu sehen bekommt.

Wir nahmen um 17:00 das letzte Boot des Tages zurück und setzten unsere Reise Richtung Polarkreis fort. Gegen 19:00 überquerten wir auf der E6 den Polarkreis und statteten der Touristeninfo einen Besuch ab. Es wurden ein paar der obligatorischen Fotos gemacht und weiter ging unsere Fahrt.

Wir nahmen um 17:00 das letzte Boot des Tages zurück und setzten unsere Reise Richtung Polarkreis fort. Gegen 19:00 überquerten wir auf der E6 den Polarkreis und statteten der Touristeninfo einen Besuch ab. Es wurden ein paar der obligatorischen Fotos gemacht und weiter Gin die Fahrt.

Hier oben übernachten wollten wir nicht. Zum einen ist der Parkplatz wirklich nicht gerade schön und auch direkt an der E6 gab es auf den ersten paar Kilometern keine wirklich schönen Plätze. Davon mal ganz abgesehen, ist es hier mit 8° Grad auch recht frisch.

Wir bezogen ein ruhiges Plätzchen etwas abseits der E6 an einem See und machten uns lecker Pfannkuchen und danach kam unsere kleine Feuerschale zum Einsatz und wir machten uns Stockbrot.   

Das könnte Dich auch interessieren:

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung DSGVO Bestimmungen ist zwingend erforderlich

Ich stimme den DSGVO Bestimmungen zu.

Dieses Formular speichert deinen Namen, E-Mail Adresse (nicht öffentlich) sowie den Inhalt, damit wir die Kommentare im Blog darstellen und auswerten können. Weitere Informationen findest Du unter Datenschutz.

Marc Broch

Hallo! Mein Name ist Marc und bin glücklicher Besitzer eines Wohnmobils. Ich freue mich jedesmal auf Veränderungen am Fahrzeug und natürlich auf neue Touren mit der Familie.

Wir haben das Campen als eine sehr schöne Alternative zum eher „klassischen“ Hotelurlaub für uns entdeckt und sind seit Ende 2015 mit einem Wohnmobil in Europa unterwegs.