Monate haben wir uns auf die Abfahrt in den hohen Norden gefreut und am Mittwoch war es dann soweit. Nach dem Ausscheiden der deutschen Fußballnationalmannschaft in der Vorrunde, machten wir uns etwas bedröppelt auf die Reise nach Travemünde. Am nächsten Morgen sollte uns von dort aus die Fähre nach Schweden bringen.

Der Check-In war am Donnerstrag schnell erledigt und unsere Kabine auch schon bezugsfertig. Die Ausfahrt aus dem Hafen von Travemünde schauten wir uns aber vom Deck bei herrlichem Sonnenschein aus an und beschlossen, dass Wetter kann auf jeden Fall so bleiben.

Gegen 19:00 kamen wir sehr entspannt in Trelleborg an und nach einem kurzen Abstecher in den nahegelegenen ICA zum aufladen von 30 GB Datenvolumen, ging die Reise auch schon weiter.

Wir hatten klar vor, die ersten Tage einiges an Kilometer zu absolvieren und das gelang uns auch recht gut. Wir machten einen Zwischenstopp und packten den Grill aus und nach einen paar leckeren Hamburgern, erreichten wir um kurz vor Mitternacht das Erholungsgebiet Stora Amundön kurz vor Göteborg.

Nach dem Frühstück gingen wir eine Runde spazieren und das ein oder andere Familienmitglied wagte den Sprung ins Wasser. Gegen Mittag machten wir uns dann wieder auf den Weg und erreichten am Abend den Parkplatz am Silberbergwerk in Kongsberg, wo man kostenlos an einem sehr schönen See übernachten kann.

Nach einem Spaziergang ging es wieder auf die Straße.Auf dem Weg in den hohen Norden, lag als erstes die Stabkirche Heddal und die ist mit rund 20 Meter Länge und 26 Metern Höhe die größte ihrer Art in Norwegen.

Die Landschaft war schon die ganze Zeit schön anzusehen, aber beeindruckend wurde es erst als wir auf der E134 aus einem Tunnel hinausfuhren. In der Gegend von Steinvollbekken wurde uns das erste Mal die volle Schönheit Norwegens präsentiert und das sollte wohl erst das Anfang sein.

Ab hier ging es wie sicherlich die nächsten paar tausend Kilometer, rauf, runter und das auch gern mal in einen Tunnel. Die armen Bremsen kann ich nur sagen. Insgesamt klappt das ganz gut und mehr als 80 Kmh darf und schafft man eh nicht. Es ist also recht entspannt, auch wenn man sich an das ganze auch erstmal gewöhnen muss und die visuellen Eindrücke sind schon der Hammer.

Nächstes Ziel auf der Strecke war der Zwillingswasserfall Låtefossen mit einer Gesamtfallhöhe von 165 Metern, wo es bei dem Andrang gar nicht so einfach war, einen Parkplatz zu bekommen.

Vom Låtefossen waren es nur noch ein paar Minuten bis in das kleine Örtchen Odda. Hier wurde wieder lecker gegrillt und der Ausblick auf den Sørfjords genossen. Am nächsten Morgen wollten wir früh (04:00) raus, denn dann soll es auf die Trolltunga gehen

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1 Antwort
  1. Thomas sagte:

    Hallo Marc und Family, bitte weitere schöne Reiseberichte. Wir wünschen Euch eine schöne Zeir.

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Marc Broch

Hallo! Mein Name ist Marc und bin glücklicher Besitzer eines Wohnmobils. Ich freue mich jedesmal auf Veränderungen am Fahrzeug und natürlich auf neue Touren mit der Familie.

Wir haben das Campen als eine sehr schöne Alternative zum eher „klassischen“ Hotelurlaub für uns entdeckt und sind seit Ende 2015 mit einem Wohnmobil in Europa unterwegs.