Viele neue Laptops und Tablets verfügen über einen USB-C Anschluss, welcher durch die USB 3.1 SuperSpeed+ Technologie auch zum Aufladen mit bis zu 100 Watt und 3 Ampere genutzt werden kann. Ich versuche wenn möglich im Wohnmobil immer auf meinen Spannungswandler* zu verzichten und alle Gerätschaften über 12V zu laden.

Das war bis dato mit „normalem“ USB-A auf Lightning oder auf Micro-USB Gedöns auch kein Problem. Lediglich für mein MacBook Air, benötigte ich ein eigenes 12V Netzteil mit MagSafe Stecker. Jetzt hat mein neues MacBook aber nur noch einen USB-C Anschluss und somit musste etwas neues her.

Das beiliegende Original Netzteil hat 29W Leistung und ich habe bereits festgestellt, das sich das MacBook auch mit einem iPad Netzteil mit 12W aufladen lässt. Hier dauert der Ladevorgang zwar länger, aber es kommt dennoch genügend Strom rein, das selbst beim Film gucken der Akku noch geladen wird.

Auf der Suche nach einem 12V USB-Netzteil war also klar, dass es mindestens 12W Leistung bringen muss und gerne darf es mehr sein. Belkin bietet exklusiv bei Apple ein 12V USB-C Netzteil mit bis zu 36W Ladeleistung für 34,95 € an. Bei Amazon gibt es „nur“ die Version mit bis zu 27W Ladeleistung* für knapp 40,00€.

Die Frage war aber, ob es nicht für weniger Geld die gleiche Ladeleistung gibt und ich wurde beim Hersteller Inateck fündig. Dieser bietet ein 12V Netzteil mit bis zu 45 Watt Ladeleistung* an, wobei davon 27W auf den USB-C Anschluss gehen und bis zu 18W an den zusätzlichen USB-A Ausgang mit Quick Charge 3.0. Somit kann man zwei Geräte gleichzeitig mit insgesamt 45 Watt Leistung aufladen, was auch sehr praktisch ist.

Inateck 45W USB-C Auto Ladegerät Dual-Port Typ C Ladeadapter mit Power Delivery und USB-A QC Charge 3.0 für 12" MacBook, iPad Pro, Nintendo Switch, iPhone X/8/7, LG G5/V20, Google Pixel, Galaxy S8
Preis: 19,15 €
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Ich kann mein Macbook mit 27 Watt also nahezu gleich schnell aufladen, wie mit dem beiliegenden 230V Netzteil. Es liegt auch ein 1m langes USC-C zu USB-C Kabel bei. Was mir leider nicht wirklich reicht, aber für kleines Geld bekommt man ja USB-C Kabel mit 2 Metern* und natürlich auch mit 3 Metern* Länge. Ich habe mich für die Version mit 3 Metern Länge entschieden.

Die 12V USB-C Netzteile sind leider alle etwas größer, als die üblichen 12V Netzteile für USB-A. Das Model von Inateck schaut noch knapp 5 cm aus dem 12V Zigarettenanzünder heraus. Das ist leider nicht ganz so schön, aber viel kleiner gibt es die leider nicht. Das Model von Belkin ist auch nur 1cm kürzer, was den Braten also nicht Fett macht.

Leistung und Ladezeiten

Natürlich ist bei einem Netzteil das wichtigste, dass auch die versprochene Leistung hinten raus kommt. Die von mir sehr zu empfehlende System Monitor App iStat Menus, hat auch eine Batterieüberwachung und zeigt einem alle relevanten Werte an. Das Inateck Netzteil wurde mit seinen 27 Watt richtig erkannt und die Restladezeit betrug bei einem Akkustand von 65% und Beleuchtung auf höchster Stufe 2:16.

Danach habe ich das 230V Netzteil von Apple angeschlossen und die 29 Watt zeigen keinen nennenswerten Unterschied, was die Leistung bzw. die Restladezeit vom Akku angeht. Somit erfüllt das 12 Netzteil von Inateck* genau seinen Zweck und ist dabei auch noch recht günstig. Die Verarbeitung ist übrigens tadellos und hier gibt es nichts zu bemängeln. Insgesamt bin ich mit dem Netzteil sehr zufrieden und kann es absolut weiterempfehlen.

6 Kommentare
  1. Avatar
    sushi 3003 sagte:

    Hallo, ich habe ein Macbook Pro 2020 13″ und das Problem ist dass es mal als 8 W und mal als 27 W erkannt wird. Und das nur bei jedem 5. oder 6. Versuch. Hast du das auch?

  2. Avatar
    sushi 3003 sagte:

    Dankeschön für die schnelle Antwort. Ich bin einen Schritt weiter, habe jetzt rausgefunden dass es an meiner 12V Steckdose im Cockpit problemlos funktioniert, an der einzige Dose im Aufbau (CaraBus MQH 600) leider nicht. Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage, ob das normal ist. Mein kleiner 200W Wechselrichter macht an der Dose ebenfalls Probleme. Könnte es sein, dass die Dose ab Werk unterversorgt ist? Zu dünne Kabel o.Ä.?

  3. Avatar
    sushi 3003 sagte:

    Nachtrag: ich habe mich probeweise direkt an die Aufbaubatterie angeklemmt, funktioniert problemlos… ist es normal, dass die vorgerüsteten 12V Dosen diese Probleme machen?

  4. Marc Broch
    Marc Broch sagte:

    Hi, also „normal“ ist das sicherlich nicht und dein Test beweist ja auch, dass es an der Dose und nicht am Ladegerät selber liegt. Hier würde ich bei einem Neuwagen beim Händler vorstellig werden, weil normal ist das nicht. Bei meiner selbst montierten Dose funktioniert das Ladegerät ja auch einwandfrei.

  5. Avatar
    sushi 3003 sagte:

    Ich schaue mal in der Anleitung, wie viel A raus kommen sollten – vielleicht liefert sie zu wenig Strom.

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