Zu einem angenehmen Raumklima im Wohnmobil gehört neben der Lufttemperatur auch die Luftfeuchtigkeit. Zu trockene Luft ist nämlich unangenehm für die Schleimhäute. Eine hohe Luftfeuchtigkeit entsteht in einem so kleinen Raum recht schnell, erst recht wenn sich darin mehrere Personen länger aufhalten. Das passiert alleine schon durch die natürliche Schweißabgabe, beim Duschen und vor allem beim Kochen. Hier kann sehr schnell und vor allem an kühlen Oberflächen Schwitzwasser entstehen. Im Extremfall sorgt das für einen muffigen Geruch der Kleidung, oder noch viel schlimmer sind modrige Holzmöbel.

Gezieltes Lüften kann dagegen helfen

Wer in seinem Bad ein Fenster hat, sollte es nach dem Duschen für ein bis zwei Minuten öffnen. Das reicht in der Regel schon, um die Luftfeuchtigkeit aus dem kleinen Raum zu verbannen. Das Ergebnis lässt sich sehr gut am in der Regel beschlagenen Spiegel beobachten.

Wer im Wohnmobil kocht und dazu zählt auch die Kanne Teewasser, oder kochendes Wasser für die Frühstückseier, der sollte danach für maximal fünf Minuten alle Fenster, Türen und Dachhauben öffnen. Die Luftfeuchtigkeit verschwindet und durch das kurzzeitige Stoßlüften geht nur sehr wenig Wärme aus dem Fahrzeug verloren.

Besonders wichtig ist das vor allem bei älteren Fahrzeugen, die nicht über hinterlüftete Möbel verfügen. Diese geben der Luft die Möglichkeit zu zirkulieren. Die warme Luft steigt nach oben und sorgt im gesamten Wohnraum und den Schränken für optimales Klima.

Was bringen hinterlüftete Schränke?
Hinterlüftete Schränke sollen eine gleichmäßige Wärme- und Feuchteverteilung unterstützen. Schon beim normalen Aufheizen des Innenraums merkt man den Unterschied. Die Temperatur in einem hinterlüfteten Schrank kann schneller ansteigen und die relative Luftfeuchtigkeit bleibt somit niedriger. Wenn man im Wohnmobil kocht, schnellt zwar der Feuchtegehalt in beiden Schränken in die Höhe, aber nach dem Öffnen von Tür und Fenstern sinkt er nur im hinterlüfteten Schrank wieder ab. Bei einem nicht hinterlüfteten Schrank, kann die Feuchtigkeit erst beim Öffnen der Klappen wieder richtig entweichen.

Tipp: Wer einen Topf mit Wasser zum kochen bringt ein paar Minuten den Wasserdampf im Wohnmobil verteilen lässt, der kann übrigens auch erkennen, wo sich kalte Stellen im Fahrzeug befinden. Dort wo sich nämlich Schwitzwasser bilden kann, werden Wärmebrücken sichtbar. An diesen Orten sollte man über entsprechende Gegenmaßnahmen nachdenken. Ein nicht isoliertes Fahrerhaus vom Fiat Ducato wird auf jeden Fall ein solcher Ort sein.

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Marc Broch

Hallo! Mein Name ist Marc und bin glücklicher Besitzer eines Wohnmobils. Ich freue mich jedesmal auf Veränderungen am Fahrzeug und natürlich auf neue Touren mit der Familie.

Wir haben das Campen als eine sehr schöne Alternative zum eher „klassischen“ Hotelurlaub für uns entdeckt und sind seit Ende 2015 mit einem Wohnmobil in Europa unterwegs.