Dank weiterverbreiteter Cloud Services und immer besserer Software, kommt es immer seltener zu einem Datenverlust bei einem Defekt oder Diebstahl von Smartphone oder Laptop. Aber so schon die automatischen Sicherungsfunktionen für Fotos, Videos, Daokumente uns. auch sind, sie benötigen einiges an Datenvolumen und das ist unterwegs recht knapp.

Apple Fotomediathek, Google Fotos, Dropbox usw. laden meistens Fotos und Videos automatisch in die Cloud, wenn eine WALN Verbindung besteht. Apple geht sogar noch einen Schritt weiter und sichert automatisch das gesamte iPhone, wenn es am Strom hängt und sich im WLAN befindet. Grundsätzlich eine wirklich tolle Sache, nur im Urlaub bei knapp bemessenen Datenvolumen, ist das eher nicht ganz so praktisch.

Als wir etwa die Herbstferien auf Rømø verbracht haben, steckte eine Datenkarte wie immer im mobilen Router TP-Link M7310* (Testbericht). Tagsüber wurden fleißig Fotos und Videos gemacht und als wir Abends ins Bett gingen, zeige der Router noch knapp 5 GB verfügbares Datenvolumen an. Am nächsten Morgen waren es nur noch 500 MB. Was war passiert? Nun die iPhones hangen natürlich am Strom und befanden sich im WLAN und schon schlug die ansonsten so tolle Automatik zu. Backups wurden erstellt und die Fotos und Videos im Hintergrund in die Cloud geladen.

Seit diesem Tag an schalte ich die verschiedenen Autouploads immer aus, wenn wir in den Urlaub fahren. Auch das Macbook wird spätestens am Abend bevor es losgeht, noch einmal auf den neusten Stand gebracht. Das spart viel an kostbarem Datenvolumen.

2 Kommentare
  1. Johannes says:

    Also unter Windows („getaktete Verbindung“) und Android („Netzwerkbeschränkungen“) kann man bestimmte WLAN Netzwerke so konfigurieren, dass dieses wie ein Mobilfunknetzwerk behandelt wird und darüber im Hintergrund laufende Downloads und Uploads von System und den meisten Apps dann nicht mehr stattfinden.

    Geht das unter iOS/MacOS nicht? 😉

  2. Marc
    Marc says:

    Nur mit Zusatzsoftware und das ist für die meisten schon viel zu kompliziert 🙁 Selbst wenn ein iPhone einen mobilen Hotspot eröffnet, sich also ein iPad oder ein anderes iPhone damit verbindet, geht da in die Hose. Eine App die das Problem lösen könnte, ist mir nicht bekannt.

    Beim Mac sieht das von Hause aus auch nicht besser aus, aber hier kann das Tool TripMode Abhilfe schaffen. Das gibt es übrigens auch für Windows.

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