Einbruch ins Wohnmobil ist ein nicht so schönes Thema, weil wer möchte das schon erleben. Der Urlaub muss je nach Ausmass des Einbruchs, dann sogar frühzeitig abgebrochen werden. Selbst wenn man Wertsachen wie bei uns in einem Safe in der Beifahrertür, oder unter dem Beifahrersitz sicher untergebracht sind, ist die Urlaubsfreude schnell vorbei. Auch eine passende und sicherlich sinnvolle Türkralle, ist leider kein Allheilmittel. Aufbautür und vor allem die leicht zu öffnenden Fenster, sind das wohl größte Problem.

Zuhause haben wir schon lange eine GSM Alarmanlage im Einsatz und sind mit der Lösung sehr zufrieden. Tür-/Fenstersensoren und Bewegungsmelder registrieren alles und warnen nicht nur per lauter Sirene, sondern vor allem per SMS und Anruf. So eine Anlage wäre doch auch perfekt für unser Wohnmobil, aber das Problem war bis dahin immer die Stromversorgung per 230 Volt, die nun mal nicht immer gegeben ist. Der deutsche Hersteller tapHOME hat dafür eine Lösung parat: Per 12-V-Adapterkabel und mit einem sehr geringem Stromverbrauch von 0,06 Ah, lässt sich das GSM Alarm System auch im Wohnmobil ohne Probleme über die Aufbaubatterie betreiben.

Die Einrichtung der Anlage ist auch ohne Vorkenntnisse super einfach und geschieht mit der intuitiven und kostenfreien tapHOME App, welche wiederum per SMS mit der Anlage kommuniziert. Dank den weggefallenen Roaming Gebühren, kann auch eine günstige Prepaidkarte für SMS und Anruf im Europäischen Ausland verwendet werden.

Die Tür-/Fenstersensoren, Bewegungsmelder, registrieren zuverlässig jede Gefahr und melden das per Funk an die mit 12V versorgte tapHOME Zentrale im Wohnmobil. Die Zentrale warnt lautstark mit einem 90 dB Warnton und schlägt somit sicher schon die meisten Einbrecher in die Flucht. Gleichzeitig informiert sie vorher festgelegte Mobiltelefonnummern per SMS oder per Telefonanruf über den Einbruch.

Die Kommunikation läuft ausschließlich über das Mobilfunketz per SMS oder Anruf und ist daher sehr zuverlässig. Es wird also auch kein Smartphone benötigt, sondern es funktioniert mit jedem noch so einfachen Handy. Man verwendet am besten für die Rufnummer der Alarmanlage einen individuellen und nicht zu überhörenden Klingelton.

Durch drahtlose und Batteriebetriebene Sensoren, ist keinerlei Verkabelung im Wohnmobil notwendig. Ein eingebauter Akku stellt den Betrieb auch bei einem Stromausfall für bis zu 16 Stunden sicher.

Weiteren Komfort bieten die zwei beiliegenden Fernbedienungen, zum scharf und unscharf schalten der Anlage. Sie verfügen welche auch über einen PanicButton. Egal in welchen Zustand sich die Anlage gerade befindet, löst diese Funktion über die Fernbedienung einen sofortigen Alarm aus.

Auch mobil einsetzbar Dank 12-V-Adapterkabel

Während die Zentrale standardmäßig per 230-V-Stromanschluss betrieben wird, bietet tapHOME für Besitzer eines Wohnmobils ein sinnvolles Zubehörteil an: Mit dem 12-Volt-Adapter lässt sich das komplette Alarmsystem auch über die Aufbaubatterie betreiben. Die Stromaufnahme im Betrieb beträgt dabei lediglich 0,06 Ah und im hoffentlich nicht eintretenden Alarmbetrieb 0,3 Ah. Selbst wenn man nur eine Aufbaubatterie im Wohnmobil und keinen Solarstrom hat, könnte man die Anlage eine Ewigkeit betreiben.

Für die Sicherung der meisten Wohnmobile wird dabei schon ein preiswertes Home Alarm GSM Starterset bestehend aus Zentrale, Bewegungsmelder, Tür-/Fenstersensor und zwei Fernbedienungen und 3 bis 4 ( nach Anzahl der Fenster) zusätzlichenTür-/Fenstersensoren ausreichen.

Die Tür-/Fenstersensoren sollten mit ihren geringen Abmessungen von 48 x 71 x 18 mm sicher in jedem Wohnmobil Platz finden. Das ganze ist auch nicht wirklich teuer, denn das Starterset ist zur unverbindlichen Preisempfehlung von 149,95 Euro erhältlich. Das 12-Volt-Adapterkabel kostet nur 9,95 Euro. Weitere Tür-/Fenstersensoren kosten UVP nur 19,90 €.

Da es sich um das selbe Model wie für den Einsatz in Haus und Wohnung handelt, was auch dem obigen Produktbild geschuldet ist, könnte man es auch mit allen weiteren Sensoren wie Rauchmelder (29,95 €),  Außensirene (79,95 €) oder einem Keypad mit zwei RFID-Chips (49,95 €) bestücken. Das einzige was hier wohl in Frage kommt, ist der Rauchmelder.

Produkttest

In den nächsten Tagen/Wochen werde ich die Anlage einbauen und intensiv testen. Den Testbericht mit ausreichend Bildmaterial, findet ihr dann natürlich hier im Blog.

Das könnte Dich auch interessieren:

3 Kommentare
  1. Dietmar Hentschel sagte:

    Einbruchschutz
    Sie schreiben „vor allem die leicht zu öffnenden Fenster, sind das wohl größte Problem.“
    Für diese Problem gibt es eine Lösung.
    Die Fa. WOMO-Sicherheit biete für alle Reisemobilfenster wirksame Sicherheitssysteme an.
    Weitere Informationen unter WOMO-Sicherheit.de

  2. Volker sagte:

    Hallo Mark,ich lese seit einiger Zeit deinen Blog und bin mehr als angetan von den Tipps und Anregungen deiner seits!Wir haben vor 3wochen unsere Clara abgeholt und habe sofort damit begonnen einiges deiner Tipps umzusetzen!Meine Frage hast du mittlerweile die funk Anlage mal testen können?Lg Volker und weiter so bin immer sehr gespannt über neue tipps und berichte

  3. Marc
    Marc sagte:

    Hallo Volker, freut mich dass Dir der Blog gefällt. Wie Du dem passenden Artikel entnehmen kannst, habe ich die Alarmanlage bereits im Einsatz und bin sehr zufrieden. Am Wochenende habe ich noch PICK STOP, einen effektiven Schutz vor Fahrzeugaufbruch durch Einstechen verbaut und sollte somit jetzt auf der sicheren Seite sein, sofern man das halt kann. Viele Grüße und allzeit gute Fahrt Marc.

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung DSGVO Bestimmungen ist zwingend erforderlich

Ich stimme den DSGVO Bestimmungen zu.

Dieses Formular speichert deinen Namen, E-Mail Adresse (nicht öffentlich) sowie den Inhalt, damit wir die Kommentare im Blog darstellen und auswerten können. Weitere Informationen findest Du unter Datenschutz.

Marc Broch

Hallo! Mein Name ist Marc und bin glücklicher Besitzer eines Wohnmobils. Ich freue mich jedesmal auf Veränderungen am Fahrzeug und natürlich auf neue Touren mit der Familie.

Wir haben das Campen als eine sehr schöne Alternative zum eher „klassischen“ Hotelurlaub für uns entdeckt und sind seit Ende 2015 mit einem Wohnmobil in Europa unterwegs.