Camping Family
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Mit park4night kann man einfach tolle Plätze finden

Manchmal braucht man ja „nur“ einen Platz für die Nacht. Wer weder Strom noch Ver- und Entsorgung, sondern nur einen einfachen und kostenlosen Platz benötigt, wird evtl. bei park4night fündig. Hierzu besucht man entweder die Webseite, oder lädt sich die kostenlose App für Android oder iOS herunter. Ob nun per Webseite oder mit den Apps, ist natürlich eine Karten- und Umkreissuche und filtern nach verschiedenen Kriterien möglich.

Was unterscheidet park4night von den bekannten Stellplatz-Apps? Es ist einfach der Community Gedanke, weil jeder kann einen Platz eintragen.

Findet man also einen tollen Stellplatz, eine einfache Übernachtungsmöglichkeit oder ein einfaches nettes Plätzchen, dann kann man dieses ganz einfach in die App eintragen. Es geht hierbei also darum, auch anderen Usern die Möglichkeit zu geben diese tollen Plätze zu finden. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es nun ein offizieller Stellplatz mit Ver- und Entsorgung, Strom, Duschen usw. ist, oder eine schöne einsame Wiese an einem See im Wald. Bei park4night ist somit alles vertreten und für jeden ist etwas mit dabei und das in ganz Europa. Weiterlesen

Kleiner Ausflug in die Region nach Schweiburg

Dieses Wochenende bin ich mal alleine unterwegs. Also ganz alleine bin ich doch nicht, denn ich habe unseren kleinen Hund Finchen mitgenommen. Sonja hat eine Freundin mit Nachwuchs zu Besuch und ich wollte lieber meine Ruhe haben. Also Wasser auffüllen, ein paar Sachen in den Kühlschrank geladen und schon kann es losgehen. Weit fahren wollte ich nicht und viele Stellplätze an der Nordsee haben eh schon seit Anfang Oktober geschlossen. Meine Wahl viel auf das kleine Örtchen Schweiburg, am unteren Ende vom Jadebusen gelegen.

Hier gibt es einen kleinen kostenlosen Stellplatz für 6 Mobile und den wollte ich mir einmal genauer angucken. Nach ca. 45 Minuten Fahrtzeit war ich auch schon da und der Platz liegt am Rande eines ruhigen Wohngebiets, neben einem Spielplatz. Fußläufig findet man einen Edeka und es sind nur wenige hundert Meter bis zum Deich.

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Ein knuspriges Toast auch auf dem Gasherd zubereiten

Wenn wir unterwegs sind und in der Nähe befindet sich ein Bäcker, ist das morgens unsere bevorzugte Anlaufstelle. In der von uns geliebten Einsamkeit, wie in Schweden, kommen dann Aufbackbrötchen zu Einsatz, welche man im Omnia Backofen, über den Gaskocher aufbacken kann, darüber habe ich bereits berichtet. Wenn man aber anstatt Brötchen lieber ein schönes knuspriges Toast zum Frühstück haben möchte, dann geht das natürlich auch. Einen per Strom betriebenen Toaster benötigt man aber nicht. Alles was man dafür benötigt, ist den günstigen und unheimlich praktischen Toast Aufsatz von Camp 4* für den Gaskocher.

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Mehr Schlafkomfort mit einer Matratzenauflage

Wer den Schlafkomfort im Wohnmobil erhöhen möchte hat verschiedene Möglichkeiten. Entscheidend ist neben einem guten Lattenrost, oder den beliebten Froli Bettsystem*,  vom allem die Matratze. Diese haben aber keine Standardmaße, so dass man hier tief in die Tasche greifen möchte, oder greift wie wir zu einer Matratzenauflage.

Unser Heckbett im LMC Breezer hat die Maße 208 x 134, also wie zu erwarten kein Standardmaß von Matratzen und unsere Matratze ist mit einer Dicke von 10 cm eigentlich auch ganz ordentlich. Uns persönlich ist sie aber zu hart und somit suchten wir nach einer günstigen Lösung zur Erhöhung unseres Schlafkomforts.

Fündig wurden wir bei Ikea und die von uns auserwählte Matratzenauflage hört auf den Namen KNAPSTAD. Sie ist in verschiedenen Größen (Breiten) und unter anderem in 200 x140 cm verfügbar. Von den Zahlen her dürfte das in der Breite nicht passen, was aber kein Problem ist, weil sie besteht aus thermoelastischem Gelschaum. Dieses passt sich nicht nur der Körperkontur, sondern auch seiner Umgebung an. Sie lässt sich ohne Probleme ein bisschen zusammendrücken und passt auf unsere Matratze. Weiterlesen

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ALUGAS Tankflasche im Wohnmobil

Jeder Wohnmobilbesitzer weiß, Kühlschrank, Herd, Heizung und warmes Wasser, ohne Gas läuft hier einfach nichts und der Energiegehalt von Gas ist unschlagbar. 1kg Propan Flüssiggas hat einen Energiegehalt von knapp 14,00 kWh/kg und somit hat eine 11 Kilo Gasflasche, einen Energiegehalt von 154 kWh. Eine unserer beiden 80Ah Gel Batterien mit 27 Kilo Gewicht, bringt es dagegen gerade mal auf 0,96kWh.

Das nervige Thema Gasflaschentausch

Naturgemäß hat man im Winter einen höheren Verbrauch, aber auch im Sommer ist der Vorrat mal aufgebraucht und Nachschub muss her. Wie die meisten, haben auch wir mal mit den klassischen grauen Stahl Gasflaschen begonnen. Ist die Flasche leer, kann man Sie in fast jedem Baumarkt, an einigen Tankstellen und gegen einen ordentlichen Aufschlag, auch auf vielen Campingplätzen wieder gegen eine volle tauschen. Zumindest in Deutschland stellen Stahlflaschen also auf den ersten Blick kein großes Problem dar.

Ihr Nachteil ist aber ihr recht hohes Eigengewicht (Tara), von im Durchschnitt 11,5 Kilo. Daher haben wir uns im März 2017 dazu entschieden, diese Stahlflaschen, gegen welche aus Aluminium zu tauschen. Ihr Vorteil ist das geringere Eigengewicht, von im Durchschnitt 5,5 Kilo und somit spart man bei zwei Flaschen 12 Kilo. Bei dem Thema leidigen zulässiges Gesamtgewicht, machen 12 Kilo leider einiges aus.

Aber die Schattenseite der Alugasflaschen ist deren geringere Verbreitung. Somit kann man nicht überall Alugasflaschen tauschen, wo man die Stahlflaschen tauschen kann. Beide Versionen haben einen gemeinsamen Nachteil, man darf Sie nicht selber wieder befüllen, sondern muss sie immer tauschen. Wenn man also als Beispiel in den Urlaub fahren möchte und eine von beiden Flaschen ist bereits zu Hälfte leer, tauscht man oftmals diese zu Sicherheit gegen eine volle Flasche.

Ist man dann noch im Ausland unterwegs, sieht es mit den Tauschmöglichkeiten selbst bei Stahlflaschen überhaupt nicht mehr so rosig aus. In Europa gibt es ca. 300 verschiedene Anschlusssysteme und somit ist von einer einheitlichen Gasversorgung nicht wirklich zu sprechen. Andere Länder, andere Flaschen. Zwar gibt es ein günstiges Gasflaschenadapter-Set*, aber dieses hilft einem auch nur dabei, Gasflaschen aus etwa Italien, an die Gasanlage anzuschließen. Die leere Gasflasche bekommt man in der Regel trotzdem nicht getauscht. Eine suboptimale Situation wie ich finde. Weiterlesen

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Wassertank ohne Schlauch per Trichter auffüllen

Wir stehen im Urlaub recht selten auf Stell- oder Campingplätzen und füllen somit unseren Wassertank meistens ohne Schlauch auf. Aber auch wenn wir auf einem Stellplatz stehen, wie letztens auf der Insel Föhr, dann ist es meistens mit zu großem Aufwand verbunden, „mal eben“ zur paar Meter entfernten Versorgungsstation zu fahren und Wasser aufzufüllen.

Fahrzeug aufräumen, Hubstützen einfahren, runter von Auffahrkeilen, gegebenenfalls Markise einholen und so weiter. Daher ist unser bevorzugter Weg ein Raumsparkanister*, welchen es in vielen unterschiedlichen Größen zu kaufen gibt. Davon haben wir u.a. 2 Stück mit je 19 Liter Fassungsvermögen und damit geht das mit dem Auffüllen recht zügig. Die Herausforderung bestand bis dato nur darin, das Wasser aus dem Kanister in die kleine Öffnung vom Wassertank zu bekommen. Die Lösung ist aber einfacher als gedacht. Weiterlesen

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LED Schrankbeleuchtung mit integriertem Akku

Eine Stauraumklappe oder eine Schranktür zu öffnen und dann ein Licht an, ist schon sehr praktisch und eine Funktion die ich nicht mehr missen möchte. Hierfür gibt es zwei grundsätzliche Ausführungen. Die eine reagiert auf Bewegungen, also etwa das öffnen der Tür oder auch das hineingreifen. Das Licht geht an und schaltet sich nach einer gewissen Zeit ohne Bewegung, etwa nach 20 Sekunden wieder aus. Die andere wird mit einem Druckschalter ausgelöst, wenn sich eine Tür bzw. Klappe öffnet und das Licht schaltet sich beim Schließen dann auch wieder aus. Beide Versionen gibt es für den festen Anschluss an die 12V Stromversorgung, oder Batterie bzw. per integriertem Akku betrieben.

Strom liegt bei uns nicht in jedem Fach vor und extra Kabel ziehen wollte ich nicht. Da finde ich die Batterie bzw. Akku betriebene Version, deutlich angenehmer und dank LED Technologie, hält sich der Stromverbrauch auch in Grenzen. Pauschal kann ich nicht sagen welche besser ist, weil beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Lampen mit einem Druckschalter hatte ich bereits verbaut und bin damit grundsätzlich sehr zufrieden.

Tür auf, Licht an, etwas raus holen, Tür zu, Licht wieder aus. Hier eigenen sich die Lampen mit dem Druckschalter sehr gut. Ist die Tür aber nicht richtig geschlossen, oder bleibt sie wie etwa in der Küche über einen längeren Zeitraum geöffnet, eignen sich Lampen mit Bewegungsmelder* deutlich besser. Diese gibt es sogar mit einem integrierten Akku, was ich nochmal zusätzlich sehr praktisch finde. Solche Lampen kann man auch im Flur als Orientierungslicht, oder im Bad anbringen und sie schalten sich dank ihres Helligkeitssensors, auch erst bei Dunkelheit ein.

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Stellplatz (unter) am Yachthafen in Horumersiel

Von Oldenburg ist es nicht mehr weit bis an die Nordsee. Je nachdem wo man so hin will ist man in ein bis zwei Stunden an einem schönen Plätzchen. Daher nutzen wir die diese Möglichkeit, so oft es geht für einen Wochenendausflug. So auch am letzten für uns leider nicht verlängerten Wochenende, da wir beide am Montag arbeiten mussten. Vom Herbststurm „Herwart“ wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nichts, aber dazu später mehr. Es ging Freitag Abend aber erst recht spät los und so entschieden uns für die nahegelegene Gemeinde Wangerland an der Nordsee, oberhalb vom Jadebusen.

Ende Oktober haben die meisten Stell- und Campingplätze in der Region aber leider  schon geschlossen, was meinen Wunsch verstärkt, selber mal einen Stellplatz zu eröffnen, aber dazu kommen wir ein anderes. Die Auswahl war somit leider sehr gering und viel am Ende auf den Stellplatz am Yachthafen, im schönen Örtchen Horumersiel. Wir kennen den Ort schon von einigen Besuchen im Sommer, weil hier gibt es einen schönen Sand- und Hundestrand.

Der Stellplatz ist leider das Gegenteil von schön und besteht hauptsächlich nur aus einem großen Parkplatz, auf dem ca. 50 Wohnmobile auf ausgewiesenen Flächen einen Platz finden. Dieser ist leider noch nicht einmal ebenerdig, aber wofür hat man denn Auffahrkeile. Am Eingang des Platzes befindet sich das kleine Käptn’s Fischhus, bei denen man das leckere „Watt ’n Bier“ der Küstenbrauerei Werdum bekommt.

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Praktischer faltbarer Geschirrabtropfständer

In einer Wohnmobilküche ist freier Ablageplatz in der Regel Mangelware. Wir haben zwar bei uns eine relativ große freie Fläche bei der Küchenarbeitsplatte, aber dennoch natürlich weniger Platz als Zuhause. Dort haben wir aber auch einen Geschirrspüler und somit wird Zuhause recht selten mit der Hand abgewaschen. Im Camper ist natürlich Handwäsche angesagt und das ist auch vollkommen in Ordnung. Gehört irgendwie ja auch dazu.

Wir gehören auch nicht zu der „Mit der Wanne übern Platz zur Spülküche laufen“ Fraktion, sondern spülen im Camper. Genau wie wir auch unser eigenes Bad und unser eigenes WC dort verwenden. Komisch aber ist so. Nun aber zurück zur Küche und dem begrenzen Platz. Wenn also von Hand abgewaschen wird, dann steht zwar meistens mindestens ein weiterer Reisender mit einem der unheimlich praktischen Microfaser Geschirrtücher* Gewehr bei Fuss, aber ein Abtropfständer wäre hier dennoch sehr praktisch. Der muss natürlich die üblichen Kriterien wie geringes Gewicht und Platzsparende Maße erfüllen und wurde schnell gefunden. Weiterlesen

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Sicherheitslücke Funkfernbedienung vom Schlüssel durch einen Replay-Angriff

Sein Eigenheim schütz man „selbstverständlich“ gegen einen Einbruch. Das gilt meiner Meinung nach natürlich auch fürs Wohnmobil und hierbei muss das „mobile Eigenheim“ auch gegen einen Diebstahl geschützt werden. Natürlich trifft auch hier wie so oft die Aussage zu, „wer rein kommen will, der kommt auch rein“ und somit müssen die zu ergreifenden Schutzmechanismen, immer im Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen.

Von teuren und großen Zusatzschlössern am Reisemobil halte ich persönlich nicht viel. Meine bis jetzt ergriffenen Maßnahmen bestehen aus einer günstigen GMS Alarmanlage, mit der alle Fenster und Türen überwacht werden. Gegen das recht einfache Aufbrechen der Fahrertür, habe ich mit den Schutzwinkel PRICK STOP eingebaut. Aber neben dem Aufbrechen des Fahrzeugs, welches selten vollständig lautlos passiert, gibt es auch die Möglichkeit das Signal der Fernbedienung mit einem Replay-Angriff zu manipulieren. Dadurch kann man das Fahrzeug so öffnen, als wenn man den Schlüssel bzw. die Funkfernbedienung besitzen würde.

Dieses Problem betrifft nahezu alle Basisfahrzeuge, nämlich den Fiat Ducato ab Baujahr 2006, sowie Citroen Jumper, Peugeot Boxer und den Iveco Daily. Zwar würde meine Alarmanlage bei einem erfolgreichen Replay-Angriff, also beim öffnen der Türen anschlagen, weil sie auch nicht über die Zentralverriegelung angeschlossen und somit immer noch scharf ist, aber es gibt Wege einen Angriff zu verhindert.

Ein Replay-Angriff (Angriff durch Wiedereinspielung) ist eine kryptoanalytische Angriffsform auf die Authentizität von Daten in einem Kommunikationsprotokoll. Hierbei sendet der Angreifer zuvor aufgezeichnete Daten, um etwa eine fremde Identität vorzutäuschen. 

Beim Wohnmobil bedeutet dieses folgendes: Man öffnet und verschließt sein Fahrzeug mit der Funkfernbedienung, so wie man das halt macht. Dabei werden Funksignale mit verschlüsselten Codes vom Funkschlüssel an das Fahrzeug übermittelt. Stimmt dieser Verschlüsselungscode überein, gibt das Fahrzeugsystem die Zentralverriegelung frei. Klingt ja alles erstmal recht sicher, ist es nur leider nicht. Weiterlesen