Camping Family
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Campingstühle die Qual der Wahl

Als wir mit dem Camping angefangen haben, waren wir mit einem Kastenwagen, dem Weinsberg CaraBus 601 MQH unterwegs. Bei der Anschaffung von Campingstühlen, viel die Wahl wegen des kleinen bzw. länglichen Kofferraums, auf faltbare Campingstühle von Grand Canyon*. Faltstühle lassen sich besonders klein zusammenpacken und waren für uns damals deutlich besser geeignet, als große Campingstühle. Mit einem Faltstuhl jedoch aufrecht am Tisch zu sitzen ist recht schwer, weil bei fast allen die Sitzfläche zu tief ist und sich die Rückenlehne nicht senkrecht stellen lässt.

Nach dem Wechsel vom Kastenwagen zum Wohnmobil von LMC, trat das Platzproblem weiter in den Hintergrund und ich machte mich auf die Suche nach Klappstühlen. Die Auswahl auf dem Markt ist riesig und in jeder Größe und Preisklasse ist etwas dabei. Uns war neben der Verarbeitungsqualität, von allem die Sitzqualität am Tisch und die Liegequalität sehr wichtig. Das der Aufbau sehr einfach gehen muss und sich die Rückenlehne verstellen lassen muss, versteht sich von selbst.

Die engere Wahl fiel auf den Bel-Sol Comfort und den Frankana HighQ Comfortable, welche sich beide im höheren Preissegment bewegen. Von der Verarbeitung, dem Packmaß und vom Gewicht her, tun sich die beiden Kandidaten eigentlich nichts. Weiterlesen

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Auf dem Campingplatz in Münster

Anfang dieses Jahres haben wir mit zwei befreundeten Familien aus Köln beschlossen, ein gemeinsames Wochenende auf einem Campingplatz zu verbringen. Die Wahl viel dann auf den Campingplatz in Münster, weil dieses zum einen von der Entfernung zwischen Köln und Oldenburg etwa in der Mitte liegt und sehr gute Bewertungen hat.

Leider konnte keiner von uns im März dieses Jahres ahnen, dass der Sommer dieses Jahr einfach mal so gar keinen Bock hat, sich von seiner schönen Seite zu zeigen. Regen, tiefe Temperaturen kamen vor unserem geistigen Auge definitiv nicht vor, als wir die Plätze reserviert haben. Familie Scheffler buchte sich dort eine der beiden Blockhütten, welche auf der Zeltwiese liegen. Familie Feider wollte zelten und wir buchten den nächstgelegen Stellplatz zur Zeltwiese. Somit sollten wir alle nah beieinander sein und eine schöne Zeit miteinander verbringen können.

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Gerichtsurteil für das Gesamtgewicht bei Wohnmobilen

Die Camping Brache boomt und es wurden alleine bis August diesen Jahres laut Statistik des CIVD, bereits 33.857 Fahrzeuge neu zugelassen. Der größte Teil davon befindet sich in der 3,5 Tonnenklasse. Bedeutet dass zulässige Gesamtgewicht von 3500 Kilo darf nicht überschritten werden, was leider mit den meisten Fahrzeugen sehr schwer wird, bzw. in der Realität nahezu unmöglich ist. Die Hersteller sprechen nicht wirklich gerne über das Thema und somit sollte man vor dem Kauf eines Wohnmobils bereits auf die Zuladung achten.

Besonders für Familien wird es unmöglich die 3,5 Tonnen einzuhalten. Nehmen wir mal den nagelneuen Forster A 699 VB welcher für bis zu 7 Personen ausgelegt ist. Wie soll das mit 3,5 Tonnen klappen?. Die Masse im fahrbereiten Zustand beträgt ja bereits 2.872 Kilo.

Masse im fahrbereiten Zustand nach EU Verordnung Nr. 1230/2012/EWG: Fahrzeug mit Standardausstattung gemäß Herstellerangaben einschließlich Fahrer (75 kg), 90 % der Füllmenge für Kraftstoff, Frischwasser sowie Gas (1×11 kg Alu-Gasflasche); Sonderausstattung erhöht die Masse und verringert die Zuladung.

Wenn man also mit dem Wagen nicht fahren kann, weil man ihn vom Gesetz her ja gar nicht fahren darf, so kann man so gar vom Kaufvertrag zurücktreten. Weiterlesen

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Verstopfung der Gasregler im Wohnmobil verhindern

In der Augustausgabe der bekannten Fachzeitschrift Promobil, gab es einen Artikel über Verschmutzung von Gasanlagen in Wohnmobilen. Reisemobilisten klagen vermehrt über Verschmutzungen in der Gasanlage. Die Promobil hat bei Betroffenen und der Gasindustrie nachgefragt, was dran ist am dreckigen Gas.

Es wurde unter anderem der Fachverband Deutscher Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) befragt. In einem eigens dafür eingerichteten Arbeitskreis, wird bereits nach den Ursachen geforscht. Erste Versuche lieferten bislang aber noch keine Erkenntnisse und es es wird wohl noch einige Monate Zeit in Anspruch nehmen werden. Auch auf Gasregeltechnik spezialisierte Unternehmen wie die GOK, verzeichnen mehr als nur Einzelfälle. So gibt es seit einiger Zeit einen Anstieg von verölten und verunreinigten Armaturen.

Einen Unterschied bezüglich der Reinheit dürfte es zwischen Autogas (LPG) und Flaschengas nicht geben, denn die Mindestvorgaben zur Sauberkeit sind identisch. Auch bei Truma mehren sich Beschwerden über Probleme mit Fremdstoffen im Gasregler. Ob Mono- oder Duo-Control, mache dabei keinen Unterschied. Weiterlesen

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Mit dem multiAnker die Markisenstützen an der Fahrzeugwand befestigen

Unsere letzten beiden Wohnmobile waren immer direkt beim Händler verfügbar. Auf der einen Seite war das super, wenn man sich die Wartezeiten von teilweise über einem Jahr (siehe Kommentar von Bodo) anschaut. Somit konnten wir aber natürlich auf gewisse Ausstattung keinen Einfluss mehr nehmen. Das galt jeweils auch für die bereits montierte Markise, die wir persönlich (bis jetzt) nur selten nutzen. Das liegt auch. daran, dass wir uns selten länger an einem Platz aufhalten und dann den „Aufwand“ vom Auf- und Abbau einfach scheuten.

Grundsätzlich ist die Markise aber schon als Sonnen- oder Regenschutz sehr praktisch. Problem ist aber dabei, dass selbst relativ leichte Windstöße die Markise anheben und nicht nur diese selbst, sondern auch das Fahrzeug beschädigen können. Für genügend Stabilität, werden die Markisenstangen ausgefahren, im Boden mit Haken verankert und zusätzlich oftmals noch abgespannt. Das ist halt nicht nur aufwendig, sondern je nach Art des Untergrunds auch gar nicht erst möglich. Vor allem auf Wohnmobilstellplätzen, ist der Untergrund oftmals mit einem Zelthering nur schwer, oder gar nicht zu durchdringen.

Aber für fast alles gibt es eine Lösung und auf die eigentliche Idee kam Heinrich Riesen von der Firma Zentrale Autoglas GmbH aus Melle, welcher selbst Camper ist und das Produkt hört auf den Namen multiAnker*.

Der muliAnker besteht aus zwei hochwertigen Saugnäpfen, die sich über Jahrzehnte in der Busglas Brache bewährt haben. Die beiden Saugnäpfe sind in wenigen Sekunden an der Fahrzeugwand befestigt und das Ende der Markisenstange wird dann dort eingesetzt und mit einem Hebel verriegelt.

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Magnete die praktischen Helferlein im Wohnmobil

Ich bin ein recht ordentlicher Mensch und viele Dinge haben ihren festen Platz, denn so finde ich/wir sie einfach schnell wieder. Vor allem im Camper ist Ordnung auf kleinem Raum sehr wichtig und hochwertige sogenannte Neodym Magnete*, helfen einem gleichzeitig auch noch dabei,  jeden noch so kleinen Platz richtig auszunutzen. Solche Magnete gibt es in allen nur erdenklichen Größen und in unterschiedlichen Formen. Man kann sich mit Magneten auch teilweise das festschrauben sparen und sogar Möbel damit befestigen.

Ausgleichskeile hin oder Luftfederung her, man steht mit seinem Camper einfach nie zu 100% gerade und so fallen Türen und Klappen nun mal einfach wieder zu. Langsam, aber sicher und das kann auf Dauer nervig sein. Hier helfen einem die Magnete, denn eine Tür trifft ja bei öffnen in der Regel auf irgend eine Wand, oder Kante und genau dort werden die Magnete dann angebracht. Somit bleibt die Tür oder Klappe dann auch in Schräglage dauerhaft geöffnet. Eine Seite des Magnets ist in der Regel schon selbstklebend und ansonsten wird hier einfach Doppelseitiges Montageklebeband* verwendet.

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Die Sache mit der Kurtaxe

Als wir ein Wochenende auf dem Stellplatz in Butjadingen verbracht haben, viel mir das unter unseren Nachbarn heiß diskutiertes Thema Kurtaxe auf. Ein solcher Kurbeitrag, oder auch Kurtaxe genannt, ist eine Kommunalabgabe, welche in Urlaubsgebieten pro Person und pro Übernachtung erhoben werden kann. Ob man die Kurtaxe zahlen muss, ist im Kommunalabgabengesetz (KAG) des jeweiligen Bundeslandes niedergeschrieben.

Somit ist man in den definierten Gemeinden gesetzlich verpflichtet die Kurtaxe zu bezahlen, sofern man dort seinen Urlaub verbringen möchte. Die Höhe der Kurtaxe wird wiederum von den einzelnen Gemeinden individuell bestimmt.

Wozu wird der Kurbeitrag denn verwendet?

Beispiel anhand der Gemeinde Butjadingen: Die Gemeinde Butjadingen mit den Nordseebädern Burhave mit Fedderwardersiel und Tossens erhebt den Kurbeitrag im gesamten Gemeindegebiet zur Finanzierung der Herstellung, Anschaffung, Erweiterung, Verbesserung, Erneuerung, Verwaltung und Unterhaltung der zu Kur- und Erholungszwecken bereitgestellten öffentlichen Einrichtungen und durchgeführten Veranstaltungen, die üblicherweise in einer Gemeinde mit 6.400 Einwohnern nicht vorhanden sind und speziell den Gästen zugute kommen.

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Truma LevelControl und die Truma iNet Box im Set

Über Truma LevelControl, die innovative Lösung zum Ablesen des aktuellen Gas Vorrats per App, habe ich bereits ausführlich hier im Blog berichtet. Truma LevelControl setzt die iNet Box zwingend voraus, welche serienmäßig nur in sehr wenigen Reisemobilen verbaut ist. Daher gibt es jetzt von Truma bis zum 31.12.2017 das Truma LevelControl Set zum Vorzugspreis von nur 299,00 Euro.

Mit diesem „Starter-Paket“ werden Kunden angesprochen, die noch keine iNet Box in ihrem Reisemobil oder Wohnwagen haben. Die Truma iNet Box wird benötigt, um mit dem LevelControl präzise und bequem den Gasvorrat per Truma App ermitteln zu können. Der Füllstandssensor wird unter der Gasflasche angebracht und misst mittels Ultraschall den Gasflaschen-Füllstand und überträgt die Daten an die iNet Box. Diese sendet sie per Bluetooth oder SMS ans Smartphone oder Tablet.

Der Preisvorteil vom Set beträgt 339,00 Euro, gegenüber dem Einzelkauf der Truma iNet Box mit 489,00 Euro plus dem Truma LevelControl mit 149,00 Euro. Weiterlesen

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Stellplatz am Yachthafen in Butjadingen

Letztes Wochenende waren wir in Fedderwardersiel in der Gemeinde Butjadingen, welche im Landkreis Wesermarsch im nordwestlichen Niedersachsen liegt. Sie grenzt im Südwesten an den Jadebusen, im Westen und Nordwesten an die Innenjade sowie im Osten und im Nordosten an die Weser. Ein sehr schönes Fleckchen Erde kann man sagen. In der Gemeinde stehen einem mehrere Wohnmobilstellplätze zur Verfügung und wir haben uns für den Platz am Yachthafen entschieden.

Dieser Platz fast insgesamt 45 Mobile und liegt hinter dem kleinen Yachthafen, mit Blick auf das UNESCO Weltnaturerbe „Nationalpark Wattenmeer“. Der Untergrund besteht aus einer relativ ebenen Wiese und man hat freie Platzwahl. Dieses hat wie immer seine Vor- und Nachteile, weil es immer die Kandidaten gibt, die meinen Sie müssten sich direkt neben einen stellen, obwohl noch genügend Platz vorhanden ist. War bei uns nicht der Fall, aber wir konnten ein solches Verhalten so einige Male kopfschüttelnd beobachten.

In der Region kann man wunderbar Fahrradfahren, am Meer spazieren gehen, den Kitern zugucken, oder einfach die Aussicht auf Wattenmeer und die Ruhe genießen.

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Lösung wenn die DJI Spark Drohne nur 30 Meter hoch und 50 Meter weit fliegt

Hier mal ein Tipp auch der Technikecke zu Drohnen vom Hersteller DJi. Dieser hat ein neues Firmware-Update für die Spark* und deren Akkus* veröffentlicht. Das Update muss bis zum 1. September installiert werden, ansonsten kann diese nicht mehr geflogen werden. Hintergrund sind Fehler im Batterie-Management, welche zu Abstürzen einiger Drohnen geführt haben. 

Die Updates lassen sich über die DJI Go 4 App, oder über DJi Assistant 2 am PC und Mac aufspielen. Ich habe mich für den Weg über die Software Assistant 2 entschieden. Das ganze geht einfach und war trotz meiner insgesamt 4 Akkus auf Version 01.00.0600 und der Fernbedienung auf die Version 01.00.0400 recht schnell erledigt. Natürlich habe ich auch die DJI Go 4 App auf meinem  iPhone auf Version 4.1.7 aktualisiert.

Als ich dann am letzten Wochenende aber mit der Spark fliegen wollte, musste ich leider feststellen, dass diese nur maximal 30 Meter in die Höhe und nicht weiter als 50 Meter fliegen wollte. Weiterlesen