Camping Family
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Traumhaft ruhiger Platz am Ljushultasjön

Dieser Platz hat es uns in unserem Urlaub in Schweden besonders angetan. Irgendwie musste sich danach jeder Platz mit „Unserem Hotel am See“ messen. Manche werden sicher sagen, ja ein Platz am See und nicht mehr, aber für uns war er nahezu perfekt. Das Wohnmobil kann quasi direkt am Strand stehen. Tür auf und die Kids können raus und spielen und wenn man was aus dem rollenden Zuhause braucht, ist direkt im Zugriff. Man muss nicht erst überlegen, was nehme ich mit an den Strand und kann sich Mittags entspannt eine Runde aufs Ohr legen.

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Autark mit dem Wohnmobil in Schweden und anderswo

Kaum ein europäisches Reiseland eignet sich besser für Wohnmobile als Schweden. Es bietet einem unendliche Weiten, Natur ohne Ende und dank des Jedermannsrechts, ist man hier nicht auf Stell oder Campingplätze angewiesen, sondern darf frei in der Natur stehen, sofern es nicht ausdrücklich verboten ist. Daran sollte man sich dann auch bitte ohne Ausnahmen halten, denn schließlich ist man ja Gast in diesem wundervollen Land. Auch die Infrastruktur ist in Schweden sehr gut und macht es einem dementsprechend leicht

Wie kann man die Freiheit, die einem das Wohnmobil bietet, am besten nutzen?

Wir gehen jetzt mal von einem ganz normalen Wohnmobil aus und nicht von einem speziell umgerüsteten Expeditionsfahrzeug, oder einem Wohnmobil in dem man dauerhaft leben möchte. Ein „normales“ Standard Urlaubs-Wohnmobil mit bis zu 3,5 Tonnen wie wir es gekauft haben, ist von Haus leider nicht darauf ausgelegt, wirklich lange autark zu sein. In der Regel fährt man damit auf einen Camping oder einen Wohnmobilstellplatz, wo eigentlich ja alles vorhanden ist, was man benötigt. Dafür ist man dann aber logischerweise nicht alleine.

Um aber genau das zu ermöglichen, muss man nur ein paar wenige, aber halt grundlegende Dinge nachrüsten. Alles kein Hexenwerk und auch insgesamt nicht wirklich teuer und es lohnt sich wirklich, dass könnt ihr uns glauben!

In diesem Artikel erfahrt ihr unsere persönlichen Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren gesammelt haben, seitdem wir mit einem Wohnmobil in den Ferien und an den Wochenenden unterwegs sind und wir stehen dabei am liebsten ganz alleine frei in der Natur, fern von jeder Infrastruktur, sofern es in dem aktuellen Reiseland erlaubt ist. Weiterlesen

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12V GSM Alarmanlage fürs Wohnmobil von tapHOME

Einbruch ins Wohnmobil ist ein nicht so schönes Thema, weil wer möchte das schon erleben. Der Urlaub muss je nach Ausmass des Einbruchs, dann sogar frühzeitig abgebrochen werden. Selbst wenn man Wertsachen wie bei uns in einem Safe in der Beifahrertür, oder unter dem Beifahrersitz sicher untergebracht sind, ist die Urlaubsfreude schnell vorbei. Auch eine passende und sicherlich sinnvolle Türkralle, ist leider kein Allheilmittel. Aufbautür und vor allem die leicht zu öffnenden Fenster, sind das wohl größte Problem.

Zuhause haben wir schon lange eine GSM Alarmanlage im Einsatz und sind mit der Lösung sehr zufrieden. Tür-/Fenstersensoren und Bewegungsmelder registrieren alles und warnen nicht nur per lauter Sirene, sondern vor allem per SMS und Anruf. So eine Anlage wäre doch auch perfekt für unser Wohnmobil, aber das Problem war bis dahin immer die Stromversorgung per 230 Volt, die nun mal nicht immer gegeben ist. Der deutsche Hersteller tapHOME hat dafür eine Lösung parat: Per 12-V-Adapterkabel und mit einem sehr geringem Stromverbrauch von 0,06 Ah, lässt sich das GSM Alarm System auch im Wohnmobil ohne Probleme über die Aufbaubatterie betreiben. Weiterlesen

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Truma LevelControl – Gasfüllstand per App auslesen

Wer keinen Gastank, oder Gastankflaschen mit einer passenden Anzeige hat, der fragt sich sicherlich öfters, wieviel Gas ist noch in der Flasche und wie lange reicht es noch?. Wir haben bei uns zwar die Truma Fernanzeige DuoC verbaut, welche auch brav anzeigt, wenn der Gasdruckregler DuoControl CS auf die Zweitflasche umgeschaltet hat, aber wie lange ich mit dem Gas auskommen werde, kann ich nicht erkennen. So waren wir auf unseren Ski Wochenende in Winterberg dann doch vom hohen Gasverbrauch überrascht worden.

Es gibt von Truma zwar schon seit ein paar Jahren den Truma LevelCheck*, welcher mittels Ultraschall den aktuellen Gastand ermitteln kann, aber halt leider manuell. Dazu wird das Messgerät einfach waagrecht an die Gasflasche gehalten und befindet sich im Messbereich flüssiges Gas, wird das Signal weiter getragen und an der gegenüberliegenden Flaschenwand reflektiert (Echo). Dieses Messergebnis wird optisch und akustisch signalisiert. Das ganze funktioniert sehr zuverlässig und hat mir seitdem Ski-Wochenende schon ein paar mal geholfen, vor allem wenn ich den Füllstand der bereits aktiven Zweitflaschen wissen musste.

Die neuste Lösung für dieses „Problem“ heißt Truma LevelControl und dieses Gerät misst den Gasfüllstand und übermittelt diesen an die Truma App. Somit erhält man einen detaillierten Überblick über den aktuellen Gasvorrat. Dabei zeigt die App nicht nur den Füllstand in Prozent und die Gasmenge in Kilogramm an. Sie informiert auch darüber, wie lange das Gas noch ausreicht. Auch hierbei wird die Messung per Ultraschall vorgenommen und die Daten werden per Bluetooth an die Truma iNet Box übermittelt. Die iNet Box sendet diese Infos dann wiederum dann aufs Tablet oder Smartphone.

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Urlaubsbilder in Schweden mit einer Drohne

Lange habe ich mit dem Gedanken gespielt mir eine Drohne anzuschaffen. Dabei geht es mir weniger um das eigentliche fliegen, sondern mehr um die damit möglichen Aufnahmen. Man kann halt aus der Luft teilweise mehr sehen und kommt an ganz besondere Impressionen.

Meine Anforderungen waren relativ bescheiden würde ich sagen. Sie sollte nicht groß sein und in einen normalen Rucksack passen. Die Bedienung sollte nicht zu kompliziert sein und die Kamera sollte gute Ergebnisse liefern. Dabei darf „der Spaß“ (weil mehr ist es ja am Ende nicht) auch kein Vermögen kosten. Erst liebäugelte ich mit der Mavic Pro vom Marktführer DJi, aber die war mir einfach zu teuer. Neben dem Standard Set, kommen dann immer noch ein paar weitere Akkus und vor allem für Anfänger ein paar notwendige Ersatzteile hinzu.

Als unser Schwedenurlaub näher rückte, wurde auch mein Wunsch nach einer Drohne immer größer. Es gibt ein paar Länder auf der Welt, wo man mit einer Kamera nicht viel falsch machen kann und Schweden gehört auf jeden Fall dazu!

Nachbearbeiten muss man die meisten Bilder in Schweden einfach gar nicht.

Ich bekam von einem Fotografen und Besitzer mehrerer professioneller Drohnen den Tipp, noch ein paar Tage zu warten. DJi würde etwas neues und kleineres vorstellen und so war es dann auch. Die DJi Spark* mit einem Startgewicht von 300 Gramm, und sehr geringen Abmessungen, erfüllte alle meine Anforderungen und wanderte in den Warenkorb. Sie kam auf den allerletzten Drücker an, aber auch nur, weil ich mich mit dem DHL Fahrer auf seiner Route getroffen habe. Die lustige Geschichte kannst du hier nachlesen. Weiterlesen

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Wo darf man seine Drohne fliegen lassen?

Über die am 01.04.2017 in Kraft getretene Drohnen Verordnung, genauer Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten, habe ich bereits berichtet. Sie definiert unter § 21b eine ganze Reihe an Orten, an denen man nicht fliegen darf.

  • In und über sensiblen Bereichen, z.B. Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Anlagen und Einrichtungen wie JVAs oder Industrieanlagen, Grundstücke von Verfassungsorganen des Bundes und der Länder sowie obere und oberste Bundes- und Landesbehörden, Einrichtungen der Bundeswehr sowie andere militärische Anlagen, Naturschutzgebiete, Diplomatische und konsularische Vertretungen (Botschaften), Grundstücke der Polizei und anderer Sicherheitsbehörden.
  • Anlagen der Energieerzeugung und Energieverteilung (Kraftwerke, Windräder, usw.).
  • Bundesfernstraßen (konkret Autobahnen und Bundes- und Bundeswasserstraßen.
  • Bahnanlage: Ein generelles Betriebsverbot 100m über und um Bahnanlagen.
  • In Kontrollzonen von Flugplätzen (auch An- und Abflugbereiche von Flughäfen),
    in Flughöhen über 100 Metern über Grund.
  • Wohngebiet: Hier gilt ein generelles Betriebsverbot bei einer Startmasse über 250 Gramm oder der Möglichkeit des Empfangs, der Übertragung oder Aufzeichnung von optischen, akustischen oder Funksignalen. Also wenn eine Kamera verbaut ist, darf man hier nicht abheben. Ausnahme: Der durch den Betrieb über dem jeweiligen Grundstück in seinen Rechten Betroffene stimmt dem Überflug zu, oder eine Ausnahmeerlaubnis der zuständigen Luftfahrtbehörde ist vorhanden.

Leider gibt es keine genaue Definition, ab wann eine Gruppe als Menschenansammlung gilt. Die Verordnung gilt nur für Deutschland und somit muss man sich jedes Land im Detail informieren. Durch die Verordnung sind schon sehr viele Flüge eingeschränkt.

Ab 250 Gramm und mit einer Kamera ausgestattet, ist in einem Wohngebiet eigentlich nichts zu machen. Realistisch kann man nicht alle Anwohner ausdrücklich um eine Erlaubnis fragen. Wenn dann noch eine Bahnlinie in der Nähe ist, darf zusätzlich nicht geflogen werden.

Wer sich auf einer Karte den Überblick verschaffen möchte, schaut sich am besten mal bei Map2Fly an. Hier werden viele Flugverbote berücksichtigt und die Seite unterstützt auch die Standortermittlung. Sie kann daher auch sehr gut auf dem Smartphone verwendet werden. Weiterlesen

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Familienurlaub 2017 mit dem Wohnmobil in Schweden

Letztes Jahr waren wir bereits für 3 Wochen mit dem Wohnmobil in Schweden und der erste Besuch in diesem wunderschönen und vielfältigen Land, hat uns sehr beeindruckt. Daher war die Vorfreude riesig, als wir Anfang Januar die Fähre nach Trelleborg buchten. Was die Reiseplanung anging, so haben wieder auf den kostenlosen Dienst Google MyMaps gesetzt und und dort ein paar interessante Punkte aus verschiedenen Reiseführern und Blogs notiert. Die Route komplett durchzuplanen ist nicht unser Ding und wir wollen natürlich auch lieber selber etwas entdecken. Aber ein paar tolle Orte im Vorfeld in My Maps zu hinterlegen, hat uns auch im Bayerischen Wald sehr geholfen.

Die Karten kann man auch im Vorfeld in der Google Maps App offline verfügbar machen, was viel Datenvolumen einspart. Hiervon hatten wir eigentlich genug, den Halebop spendierte der Prepaid Karte 50% kostenloses Volumen. Somit hatten wir 36 Gigabyte zur Verfügung und kamen damit sehr gut aus. Die Netzversorgung mit Helabop bzw. dem Netz von Talia war ei immer einsame Spitze. Egal wo wir waren, LTE war stets verfügbar.

Reisedaten
Gefahrene Kilometer in Schweden: 2861
Verbrauch Ø: 11,2 Liter
Spritkosten ca: 420 Euro
Geschwindigkeit Ø: 53 km/h
Fahrzeit insgesamt: 53 h 45 min

Die drei Wochen vergingen mal wieder viel zu schnell und wir wären gerne noch länger in Schweden geblieben. Im nächsten oder übernächsten Jahr, wollen wir versuchen uns 6 Wochen Zeit zu nehmen und noch weiter in den Norden vorzudringen. Uns hat es immer besser gefallen, um so mehr wir in den Norden gekommen sind. Hier trifft man auch immer weniger andere Camper und es sind dieses Jahr eh schon nicht viele gewesen. Leider reichte die Zeit nicht aus, um weiter als 1200 Kilometer von Trelleborg aus nach oben zu fahren.

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Gesetzliche Regelungen für Drohnen

Es tummeln sich immer mehr kleine unbemannte Flugobjekte am Himmel und hierbei meine ich natürlich nicht UFOs, sondern Drohnen, oder auch Multicopter und Quadrocopter genannt. Was das bunte Treiben am Himmel angeht, so hat Bundesminister Dobrindt dazu eine „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ vorgelegt, welcher der Bundestag zugestimmt hat und die am 01.04.2017 in Kraft getreten ist .

Drohnen bieten ein großes Potenzial – privat wie gewerblich. Immer mehr Menschen nutzen sie. Je mehr Drohnen aufsteigen, desto größer wird die Gefahr von Kollisionen, Abstürzen oder Unfällen. Für die Nutzung von Drohnen sind deshalb klare Regeln nötig. Um der Zukunftstechnologie Drohne Chancen zu eröffnen und gleichzeitig die Sicherheit im Luftraum deutlich zu erhöhen, habe ich eine Neuregelung auf den Weg gebracht. Neben der Sicherheit verbessern wir damit auch den Schutz der Privatsphäre. (Verkehrsminister Alexander Dobrindt)

Bildquelle: BMVI

Eine der wesentlichsten Neuerungen welche ab dem 01.10.2017 in Kraft tritt, ist die Kennzeichnungspflicht. Jede Drohne die mehr als 250 Gramm auf die Waage bringt, muss künftig an dauerhaft und feuerfest den Namen und die Anschrift des Eigentümers tragen. Hiermit soll im Schadensfall der Halter ermittelt werden können. Wer eine Drohne mit mehr als 2 Kilo Gewicht besitzt, muss künftig einen Kenntnisnachweis erbringen.

Für meine DJi Spark* mit einem Startgewicht von 300 Gramm, ist „nur“ eine Kennzeichnung notwenig. Hierfür gibt es keine genauen Vorgaben, außer dauerhaft und feuerfest und somit habe ich mich für die kleinstmögliche Plakette entschieden. Weiterlesen